S e i t e 1
S 1
Inhaltsverzeichnis :
Glossar 2
1. Einleitung 3
2. Fachliche Anforderungen 3
2.1 Ausgangssituation 3
2.2 Kampagnenbeschreibung 4
2.3 Prozessdefinition 4
2.3.1 Eventgetriggertes Kampagnensystem 6
2.3.2 Weitere fachliche Anforderungen 6
2.3.3 Business Rules als Instrument zur Prozesssteuerung 8
3. Pflichten und Lastenheft 10
3.1 Begriffsabgrenzung 10
3.2 Erfolgsfaktoren des Lastenheftes 11
3.3 Verfahren zur Erstellung eines Lastenheftes beim Musterverlag 12
3.3.1 Unternehmenseigene GPO mit Begleitung 13
3.3.2 Fragenkatalog 13
3.3.3 Kunden Kurz Lastenheft 14
4. Implementierung/Integration von CRM Systemen 15
4.1 Integrationsebenen 15
4.2 Organisatorische Integration 16
4.3. Technische Integration 18
4.4 Integration beim Musterverlag 18
Literaturverzeichnis 20
Literaturverzeichnis 20
Literaturverzeichnis 20
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Glossar:
Akronym: Kurzwort, welches aus den Anfangsbuchstaben mehrerer Wörter zusammengesetzt ist. (Beispiel: PC = Personal Computer). BR: Business Rule
Business Rules: Geschäftsregeln, die vor allem in der Wirtschaftsinformatik als Sammelbegriff für verschiedene Arten von Regeln stehen, die im Zusammenhang mit Computerprogrammen verwendet werden.
CRM‐System: CRM ist ein Akronym und steht für Customer Relationship Management und bedeutet Kundenbeziehungsmanagement. Ein CRM‐System pflegt automatisiert über verschiedene Wege die Kontakte zu Kunden etwa durch einen Gruß zum Geburtstag. CTS: Die CTS‐Eventim AG beinhaltet die Vermarktung und den Vertrieb von Eintrittskarten aller Art und stellt bundesweit 8.000 Vorverkaufsstellen, zwei davon beim Musterverlag. EAI‐Ansatz: EAI ist ein Akronym und steht für „Enterprise Application Integration“ und bedeutet Unternehmensanwendungsintegration.
ECA: CRM ist ein Akronym und setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der englischen Begriffe Event, Condition und Action zusammen.
ECAA: Wie ECA, allerdings erweitert um die alternative Aktion (alternative action). ERP‐System: ERP ist ein Akronym und steht für „Enterprise Resource Planning“ und bedeutet Planung der Unternehmensressourcen. GPO: Geschäftsprozessoptimierung
Kundenwertmanagement: Unter Kundenwertmanagement wird die Planung, Steuerung, Implementierung und Kontrolle aller auf den aktuellen und potenziellen Kundenstamm gerichteten Aktivitäten verstanden. 1 Triggern: Auslösen
1 Wirtz, 2004, S.28
1. Einleitung
Ziel dieser Arbeit ist es, zum einen die Vorgehensweise bei der Auswahl und Implementierung eines Systems zur automatisierten Unterstützung der Kundenwertmanagement‐Aktivitäten zu erläutern. Zum anderen soll diese Vorgehensweise anhand eines Kampagnen‐Management‐Systems erklärt werden. Hierzu wird in einem ersten Schritt die Ausgangssituation des Unternehmens beschrieben. Anschließend das wird Pflichten‐ und Lastenheft dargestellt. Der Prozess und die Integration von CRM‐Systemen werden den Abschluss dieser Arbeit darstellen.
2. Fachliche Anforderungen
In diesem Kapitel wird in einem ersten Schritt die Ausgangssituation bei einem Musterverlag beschrieben. Die anschließende Kampagnenbeschreibung ist, ebenso wie die verwendeten Zahlen, rein fiktiv und beruht auf Erfahrungen und Schätzungen des Autors, die er in den vier Jahren seiner Tätigkeit in diesem Unternehmen gesammelt hat. Die zu tätigenden Prozesse werden im Folgenden definiert und Business Rules zur positiven Durchführung der Kampagne aufgestellt. 2.1 Ausgangssituation
Der Musterverlag ist ein Verlag mit rund 80 Mitarbeitern. Es ist Verlagsgeflecht angeschlossen, zu welchem auch eine Zustellgesellschaft, eine Wochenzeitung sowie der Bereich „Neue Medien“ gehören. Der Musterverlag bedient neben zahlreichen Privatkunden (Kleinanzeigen, Abonnements u.a.) auch Firmenkunden. Diese werben im Rahmen der lokalen Berichterstattung auf Sonderseiten oder auf reinen Anzeigenseiten. Die Firmenkunden‐Datenbank zählt rund 1.200 Kunden. Der jährlich generierte Umsatz dieser Kunden liegt zwischen null Euro und 400.000 Euro (fiktive Werte).
2.2 Kampagnenbeschreibung:
Aufgrund von Hinweisen aus den Reihen der Medienberater wird ein Kampagnen‐ Management‐System eingeführt, welches den Beratern je nach Höhe, der von den Anzeigenkunden jährlich erbrachten Umsätze, automatisiert ein entsprechendes Weihnachtsgeschenk zur Verfügung stellt, um dies den Kunden zu überreichen. Die Anlieferung der Geschenke bei den Beratern soll jeweils am 1. Dezember erfolgen, sodass die Anzeigenberater ihre Kunden mit dem Geschenk noch vor dem 24. Dezember persönlich erreichen. Die Segmentierung wird mit einem Kundenwertmodell nach der Kennzahl „Umsatz pro Jahr“ hergestellt. „Dies erfolgt mit der Zielsetzung, in den einzelnen Segmenten die profitabelsten Kunden herauszufiltern.“ 2 Art und Größe des Geschenks richten sich nach der in „Tabelle 1: Umsatzstaffelung“ dargestellten Einteilung (siehe Seite 5). 2.3 Prozessdefinition
„Im Rahmen der Prozessdefinition fließen alle zuvor getroffenen Überlegungen […] ein und werden gegebenenfalls in einem Kampagnenmanagementsystem visualisiert.“ 3 Die Kampagnenwahl wird zentral im Unternehmen verankert. Lediglich die Erstellung der Geschenkkörbe wird extern vergeben. Durch zwei hausinterne CTS‐Vorverkaufsstellen, können alle Tickets im Haus erstellt werden. Ebenso die Gutscheine für den Kleinanzeigenteil, die viertel‐ sowie die halbseitigen Anzeigen. Für die Kampagnenplanung und Durchführung ist die Marketingabteilung zuständig.
2 Hippner, 2004, S. 347
3 Hippner, 2004, S. 351
Arbeit zitieren:
Stefan Horak, 2010, Vorgehen bei der Auswahl und Implementierung eines Systems zur automatisierten Unterstützung der Kundenwertmanagement-Aktivitäten , München, GRIN Verlag GmbH
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