Inhalt
1. Einleitung 1
2. Science-Fiction vs. Fantasy 2
3. Der 'Genremix' und die Zeitreise innerhalb der modernen Popkultur 4
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4. Das Erklärungsprinzip
5. Die Zeitreise als wissenschaftlicher Prozess vs. die persönliche Intention
5.1 Die Wissenschaft 11
5.2 Die persönliche Intention 15
6. Ändern vs. Nicht-Ändern 17
7. Zeitreise als Bestandteil der Gegenwart vs. Schmetterlingseffekt 22
7.1 Die Bedeutung des Details innerhalb der Zeitreisegeschichte 25
8. Hilfsmittel und Zeitmaschinen 30
8.1 Unterschiedliche Methoden der Zeitreise 32
8.2 Die Technik in Harry Potter and the Prisoner of Azkaban oder
'Warum ein Time Turner in der Zaubererwelt existieren kann' 36
09. Glaube, Akzeptanz und Skepsis 43
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10. Das Großvater-Paradoxon vs. die Viele-Welten Theorie
11. Gefangen in der Zeitschleife 51
12. Der Zeitreisende 53
12.1 Beziehungen des Zeitreisenden 60
12.1.1 The Time Machine
75 12.2 Unter Druck, gehetzt und immer in Eile 80 12.3 Verlust 84 13. Schlussbetrachtung Bibliografie
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1. Einleitung
Diese Arbeit soll sich mit der modernen Bearbeitung der Zeitreise in Literatur und Film beschäftigen und dabei von den Grundlagen ausgehen, die von H.G. Wells mit The Time Machine geschaffen wurden. Es soll ausgearbeitet werden, welche Veränderungen das Motiv seitdem durchgemacht hat und welche Gemeinsamkeiten noch heute zu einem Text bestehen, der bereits im Jahre 1895 erschienen ist. Hierbei wird der Fokus nicht auf altbewährter Analyse der Gesellschaftskritik oder Endzeitversion in Wells' Werk liegen, sondern es soll aufgezeigt werden, wie das Motiv der Zeitreise in der heutigen Zeit bearbeitet wird. Dabei wird sich zum Vergleich primär an Wells' Roman, als auch an J.K. Rowlings Harry Potter and the Prisoner of Azkaban auf literarischer Ebene und Back to the Future sowie The Butterfly Effect auf filmischer Ebene orientiert.
Zusätzlich werden andere aktuelle Beispiele aus beiden Bereichen und dem Fernsehen hinzu gezogen, um ein möglichst zeitgemäßes Bild des Ganzen zu präsentieren und somit eine Zeitspanne abzudecken, die sich bis ins Jahr 2010 erstreckt (Dollhouse, Supernatural). Aufgrund der Vielseitigkeit der ausgewählten Texte, Filme und Serienbeispiele wird daher vor allem ein allgemeiner Überblick geschaffen, der neue Ansatzpunkte der Interpretation bieten soll. Eine derart moderne Betrachtung des Themas wurde bisher noch nicht verfasst und soll deswegen im Mittelpunkt dieser Arbeit stehen. Hierbei werden grundlegende Konzepte wie das 'Großvater-Paradoxon' jedoch nicht außen vor gelassen, sondern vielmehr in einen aktuelleren Kontext gesetzt. Zusätzlich soll aufgezeigt werden, dass Zeitreisegeschichten den Fokus heute mehr auf ihre Protagonisten als auf große Effekte richten. Diesem Prinzip soll auch die Struktur dieser Arbeit folgen, welche bei allgemeineren Betrachtungen beginnt und in der textimmanenten Analyse der diversen Protagonisten endet. Der strenge Unterschied, den Gertrud Lehnert-Rodiek in ihrer Doktorarbeit Zeitreisen zwischen Reisen innerhalb des „eigenen Zeitkontinuums“ (Rodiek, S.22) und jenen zwischen „Parallelwelten“ (Rodiek, S.22) macht, verschwimmt innerhalb der modernen Adaptionen des Zeitreisemotivs immer mehr. Letztendlich ist es nicht immer möglich, zu beantworten, welche Art der Reise denn nun vollzogen wurde und wie sich eine solche Unterscheidung rechtfertigen lässt. So weiß man zum Beispiel nicht, ob Evan in The Butterfly Effect 1 verschiedene Parallelwelten besucht oder einzig seine eigene immer wieder verändert. In dem Moment, in dem man diese Frage nicht mehr beantworten kann, wird es schwer, den Film selbst einer der beiden Kategorien zuzuordnen. Aufgrund dieser Unklarheit soll innerhalb dieser Arbeit eine
1 Bezüglich The Butterfly Effect bleibt anzumerken, dass die Kinofassung Gegenstand dieser Arbeit ist und nicht der Director's Cut. Dieser besteht nicht nur aus zusätzlichen Szenen, sondern hat auch ein anderes Ende, welches jedoch hier nicht bearbeitet werden soll.
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gemeinsame Betrachtung vorgenommen werden, die einen weitgreifenderen Überblick der Zeitreise innerhalb von Literatur und Film bietet.
2. Science-Fiction vs. Fantasy
„Die Gattung Science Fiction ist die Gesamtheit jener fiktiven Geschichten, in denen Zustände und Handlungen geschildert werden, die unter den gegenwärtigen Verhältnissen nicht möglich und daher nicht glaubhaft darstellbar wären, weil sie Veränderungen und Entwicklungen der Wissenschaft, der Technik, der politischen und gesellschaftlichen Strukturen oder gar des Menschen selbst voraussetzen.“ (Suerbaum, S.10)
Ulrich Suerbaum nennt dies in Science Fiction den gegenwärtigen Stand der Gattungsentwicklung dieses literarischen Genres und hält damit die grundlegenden Elemente der Gattung fest, auf die sich wohl, trotz unzähliger Definitionsdebatten, die meisten Experten einigen könnten. In Bezug auf Fantasy spricht er von Literatur, „in der die bekannten Naturgesetze überstiegen werden (etwa durch übersinnliche Psi-Kräfte) oder außer Kraft gesetzt sind (etwa durch Magie)“ (Suerbaum, S.9).
Bei Science-Fiction und Fantasy handelt es sich um unterschiedliche Genres in Literatur und Film. Ganz der Wortbedeutung entsprechend, besteht Science-Fiction einerseits aus Thematiken der Wissenschaft (Science) und andererseits aus einer Art kreativen Poetik (Fiction), die Einzelheiten dazu erfindet bzw. weiter dichtet 2 . Hierbei kommt es vor allem auf die Kombination dieser beiden Elemente an, denn ohne die Erklärungsversuche der Wissenschaft bliebe die Poetik wiederum nur eine phantastische Erzählung (Fantasy). Science-Fiction baut auf wissenschaftlicher Basis auf und treibt das Geschehen und die Möglichkeiten daraufhin weiter in Sphären, die in der tatsächlichen, realen Wissenschaft (noch) nicht erkundet werden können. Es werden theoretische Modelle aufgestellt und Vorgänge realisiert, die sich nur schwer, oder gar unmöglich, umsetzen lassen würden. Robert Heinlein erklärt: „'Science fiction [...] is not fantasy; it is legitimate - and often very tightly reasoned - speculation about the possibilities of the real world'“ (Suerbaum, S.9). Andere gehen sogar so weit und sprechen der Science-Fiction einen prognostischen Wert zu 3 .
The Time Machine ist ein Paradebeispiel für Science-Fiction Literatur 4 , denn der Roman
2 „[...] das Syndrom SF hat etwas mit 'Science' zu tun - und mit 'Fiction'. Diese beiden Wörter fügen an sich Unvereinbares ineinander: Wissenschaft [...] beruht auf nachprüfbaren und rational faßbaren Voraussetzungen und Einsichten; Fiktion ist nicht nur 'Roman' sondern auch Annahme, unbewiesene Behauptung, eine Welt im Konditional, Ausdruck des Irrealen.“ Salewski, S.19
3 „Science Fiction von heute als Realität von morgen.“ Suerbaum, S.9
4 „Well's work was [...] an invitation to writers of action-adventure fiction enthusiastic to work on wider stages in a more spectacular manner than naturalistic fiction would ever permit [...].“ The Cambridge Companion of Science Fiction, S.25
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baut auch in seiner kompletten Erzählweise auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen des Zeitreisenden auf, nur um diese dann tatsächlich mittels der Zeitmaschine in die Tat umsetzen zu können. Wir erleben den Entwicklungsprozess von 'Science' zu 'Fiction' indem wir im England des 19. Jahrhunderts starten und bis ans 'Ende der Zeit' vom Reisenden mitgenommen werden.
Dem Fantasygenre sind diese Grenzen fremd, denn hier wird gänzlich auf die wissenschaftlichen Restriktionen verzichtet 5 . Für die Elemente einer Fantasyerzählung muss keine rationale Erklärung geliefert werden, um deren Existenz zu rechtfertigen 6 . So wird zum Beispiel die Magie in den Harry Potter Büchern als gegeben angesehen und es gibt weder künstliche Hilfsmittel, die den Zauberern zu ihren Kräften verhelfen, noch wird die genetische Grundlage weiter erörtert. Zwar wird deutlich, dass sich die Zauberei innerhalb einer Familie weiter vererbt, allerdings gibt es hier auch Beispiele, wie Hermione Granger, die gänzlich von Muggles abstammt. Eine genetische Untersuchung wird innerhalb der Bücher nicht nur außen vor gelassen, sondern scheint auch überflüssig. Dies und andere Elemente macht die Harry Potter Bände zu einem der prominentesten modernen Beispiele für Fantasy Literatur mit einer ungeheuer großen Fangemeinde 7 .
In diese Betrachtung bettet sich auch der Time Turner ein, mit dem Hermione sich selbst und Harry den Sprung zurück in die Vergangenheit ermöglicht. Natürlich wird dem sanduhrförmigen Gegenstand mit Faszination begegnet, aber er gehört nicht in den Bereich des Unmöglichen, weil man seine Funktionsweise nicht rational erklären kann. In einer Welt, in der man auf Besen fliegen, apparieren und einen Patronus erschaffen kann, wird auch das Zeitreisen schnell akzeptiert. Erklärungen auf wissenschaftlicher Grundlage sind eher Teil der Mugglewelt, deren Mitglieder mehr Schwierigkeiten dabei hätten, den Fähigkeiten des Time Turners Glauben zu schenken. Wenn man allerdings um die Magie weiß, die in der Zaubererwelt existiert, fällt es leichter, den Time Turner zu akzeptieren. Die Faszination Harrys rührt eher von der Auflösung um Hermiones Geheimnis und der Frage, wie sie in den Besitz eines solchen Gegenstandes gekommen ist („Where did you get that hourglass thing?“ HPatPoA, S.289). Die Existenz eines Time Turners scheint weniger unwahrscheinlich als das Glück, in diesem so wichtigen Augenblick ein derartiges Objekt zur Verfügung zu haben. So wundert sich Harry nicht weiter, sondern steigt vielmehr in Hermiones Überlegungen darüber ein, warum Dumbledore sie um genau drei Stunden zurückgeschickt hat (vgl. HPatPoA,
5 „A text is fantastic when the events it relates contradict the common consensus of what is 'real'. The illogical and inexplicable defy logic.“ Fenske, S.376
6 „'The essential ingredient of all fantasy is 'the marvellous'', regarded as 'anything outside the normal spacetime continuum of the everyday world'.“ Cornwell, S.34
7 „[...] like no other genre, fantastic material tends to have regular adept meetings and fan club congregations. We can see this in the enormous number of fanclubs dedicated to Harry Potter [...] as well as the numerous 'conventions' at which members appear in appropriate costumed attire.“ Fenske, S.381
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S.290).
3. Der 'Genremix' und die Zeitreise innerhalb der modernen Popkultur
Längst wird sich nicht mehr nur in Science-Fiction Literatur und Filmen mit dem Motiv der Zeitreise auseinandergesetzt. Auch Dramen wie The Butterfly Effect legen den Fokus auf das Prinzip des Zeitsprungs, beschäftigen sich jedoch weniger mit dessen Ursprung als den persönlichen Konsequenzen, die das Ganze für die Reisenden und ihr soziales Umfeld hat. Hier findet sich außerdem das Phänomen des Gendefekts, der beim Protagonisten vorherrscht und für die mehr oder weniger wahllosen Zeitsprünge verantwortlich ist. Dieser lässt sich nicht mehr so eindeutig in den Bereich Science-Fiction einordnen wie elektrische Zeitmaschinen, die ihren Weg in die Zukunft bzw. die Vergangenheit finden. In dem Moment, in dem man sich der Zeitreise nicht mehr entziehen kann, weil sie Teil des eigenen Körpers und somit der eigenen Existenz ist, konzentriert sich die Geschichte nur noch sekundär auf das 'Wie' und zeigt vielmehr, welche Folgen das Ganze für den Protagonisten auf persönlicher Ebene hat. Wir erleben Charakterstudien und kleine fiktive Lebensausschnitte, in denen der Science-Fiction Aspekt der Zeitreise nur noch zur Rahmenhandlung gehört.
Da die Wurzeln der Zeitüberwindung jedoch in diesem Genre liegen, bauen alle bisherigen und zukünftigen Bearbeitungen immer noch darauf auf. Moderne Geschichten, wie jene in The Butterfly Effect, können nur aus dem Grund heute erzählt werden, weil sich das traditionelle Science-Fiction Genre bereits seit unzähligen Jahren mit dem Thema auseinandersetzt. Letztendlich verhält es sich wie eine Basis, zu der je nach Adaption und alternativer Auseinandersetzung neue Zutaten gemischt werden, um innovative Plots zu schaffen, die Leser und Zuschauer sowohl unterhalten als auch überraschen.
Der 'Genremix' ist die logische Schlussfolgerung dieser Theorie, denn je mehr neue Elemente hinzu kommen, desto einzigartiger ist das erzählerische Potential der Geschichte. Back to the Future erweitert Science-Fiction durch Komödie und wurde durch seine Einarbeitung des kulturellen Zeitgeistes der 80er Jahre zu einem weltweit bekannten Kultfilm eben dieses Jahrzehnts 8 .
Der Übergang von Literatur zum Film gestaltete sich bezüglich der Science-Fiction fast nahtlos, denn hier „liegt die Umsetzung ins Bild so nahe, daß die Vorgeschichte und die Geschichte der Gattung schon seit dem 19. Jahrhundert von visuellen Adaptionen begleitet wird“ (Suerbaum, S.57). Heutzutage korrelieren die Entwicklungen auf beiden Seiten
8 „[...]Back to the Future is regularly mentioned by theorists as an epitome of 1980s American culture [...].“ Wittenberg, S.3
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miteinander und machen hinsichtlich der diversen Genres die gleichen Veränderungen durch 9 . Die Zeitreise ist nicht nur innerhalb der Literatur und Filmkunst der vergangenen Jahre ein prominentes Thema, sondern ein allgegenwärtiges Motiv innerhalb der modernen Popkultur. Die Verfilmung der Graphic Novel Watchmen präsentiert uns den allmächtigen Dr. Manhattan, für den zeitliche Restriktionen keinerlei Bedeutung mehr haben (vgl. Jensen, popwatch, „Time Travelers: We'll take (Dr.) Manhattan“), und auch der Serienerfolg Lost spielt mit mysteriösen Zeitsprüngen seiner Hauptfiguren, um den verworrenen Plot weiter zu führen. Sind die Grenzen der Zeit einmal überwunden, gibt es nahezu unendliche Möglichkeiten, Geschichten fort zu spinnen und um kreative Elemente aller Art zu erweitern. Lost Executive Producer Carlton Cuse beschreibt dies passend wenn er sagt: „'Time travel stories are a great type of wish fulfillment.[...] The ability to enter a world otherwise closed to us with knowledge no one in that world possesses is always rich in story telling possibilities[...].'“(Jensen, „Let's do the timewarp again“). Sowohl historische Ereignisse als auch beliebige Zeitpunkte in der Zukunft können in den Verlauf der Geschichte eingebaut werden und erweitern deren Rahmen bis ins nahezu Unendliche. Figuren können ihr Wissen über die Zukunft nutzen, um gewisse Gegebenheiten zu verändern oder setzen alles daran, gerade keinen Einfluss auf das Geschehen zu nehmen. Dies hängt nicht zuletzt davon ab, ob die Reise aus eigener Intention zu einem bestimmten Zweck erfolgt oder unfreiwillig bzw. ungesteuert. Das Science-Fiction Genre boomt sowohl in den großen Kinoproduktionen als auch in der Serienwelt 10 . Die viel erwartete Fortsetzung der Star Trek Saga, bei der ebenfalls Lost Macher J.J. Abrams Regie führte, spielte mit der Zeitreise, um nahtlos an seine Vorgänger anschließen zu können und wurde mit 257.730.019 Besuchern zu einem der erfolgreichsten Filme des Jahres 2009 (vgl. insidekino). Auch andere aktuelle Serienproduktionen, wie Terminator: The Sarah Connor Chronicles oder Heroes bedienen sich der Zeitreise und führen so eine alte Science-Fiction Tradition fort 11 .
Ein modernes Beispiel der britischen Fernsehwelt ist die Serie Misfits, die 2009 auf dem Sender E4 ausgestrahlt wurde. Die Handlung dreht sich hier um eine Gruppe von Sozialdienst leistenden Jugendlichen, die während eines Sturms vom Blitz getroffen werden. Nach diesem Vorfall bemerken sie, dass sie plötzlich besondere Fähigkeiten haben. Der Sprintstar Curtis, der
9 „Genres of literature and film overlap. Each do gangster, detective, war, horror, romance, science fiction and western stories, the spy thriller, the propaganda story or documentary, the comic and the tragic mode very well. „ Dean,
10 „[...] the genre commonly (if imprecisely) called science-fiction is big business, invading and filling the culture’s escapist landscape like tribbles, replicants, bunches of alien-hatching pods [...].“ Jensen, popwatch, „Let's do the timewarp again“
11 „[...] despite its narrative difficulty, time travel has become one of the most familiar science-fiction topoi. Moreover, its popularity has spiked in the last twenty years, transcending the generic boundaries of science fiction and cropping up in mainstream novels, blockbuster movies, and computer games.“ Gomel, S.3
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wegen Drogenbesitzes festgenommen wurde, ist nun in der Lage, die Zeit zurück zu drehen, und kann daher verhindern, dass der ebenfalls veränderte Bewährungshelfer sie angreift und tötet. In der vierten Folge der ersten Staffel versetzt er sich schließlich zurück zu dem Zeitpunkt, bevor er die Drogen gekauft hat, und versucht nicht nur sich, sondern auch seine damalige Freundin vor den rechtlichen Konsequenzen zu retten, indem er das Ganze verhindert. Nach mehreren Versuchen, die unter anderem darin resultieren, dass der Dealer seine Freundin ersticht, gelingt ihm dies schließlich, und er macht sich in der verbesserten Gegenwart auf den Weg zum Gemeinschaftscenter, in dem er die anderen vermutet. Dort findet er jedoch nur Fotos und Blumen, denn weil er nicht da war, als der Bewährungshelfer die anderen angriff, sind diese gestorben. In diesem Moment trifft er die Entscheidung, seine Karriere als Sprinter wieder aufzugeben und sich bei einem wiederholten Sprung in die Vergangenheit festnehmen zu lassen. Auf diese Weise verhindert er den Tod der anderen und gelangt in die fast identische Gegenwart zurück, die er vor den Sprüngen verlassen hat. Anders als in den USA sind die Serienproduktionen in Großbritannien kürzer und meist auch nicht so populär wie ihre amerikanischen Pendants. Mit der ersten ausgestrahlten Staffel hat Misfits allerdings von sich reden gemacht und wird als Mischung aus Skins und Heroes propagiert. Früher wie heute stellt die Zeitreise ein Mysterium dar, das in der Theorie schon vielfach wissenschaftlich bearbeitet wurde. Pseudowissenschaftliche Erklärungen, wie wir sie zum Beispiel in Back to the Future von Doc Brown durch seinen Fluxkompensator geliefert bekommen, versuchen sich an Theorien, die in der realen Welt nicht zum gewünschten Ergebnis führen würden, aber eine zufriedenstellende fiktive Lösung bieten. Ist das 'Wie' geklärt, kann sich ganz auf die kreative Freiheit verlassen werden und die Geschichten können jedwede Form annehmen. Lost begann mit einem Flugzeugabsturz und der Annahme, es handle sich um eine einfache Abenteuerserie. Jedoch wurden die Zuschauer schnell eines besseren belehrt, denn die geheimnisvollen 'Anderen', der schwarze Nebel und die komplexen miteinander verwobenen Schicksale der verschiedenen Figuren zeigten schon bald, dass es sich bei der Serie von Abrams und Damon Lindelof um eine Zusammensetzung der verschiedensten Genres handelte. Die abenteuerliche Geschichte des Flugzeugabsturzes birgt in den zwischenmenschlichen Beziehungen und den Charakteraufarbeitungen, die wir durch Rückblicke und Blicke in die Zukunft erlangen, eine typische Dramenstruktur. Der schwarze Nebel, die Dharma Initiative und die Zeitsprünge, die in der fünften Staffel hinzu kommen, erinnern an Mysteryserien. Zusätzlich enthält die große Menge an Subplots sowohl typische Krimi und Thriller Aspekte, als auch Fantasy und teilweise sogar Comedyelemente. Lost gilt als Ausnahmeserie, die nicht nur aufgrund ihres komplexen Plots einen so großen Erfolg genießt, sondern gerade wegen ihrer Vielseitigkeit auch ein weit gefächertes Publikum
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anspricht.
Wieder zeigt sich, dass Genreübergriffe heutzutage gerne genutzt werden und es sich hierbei ähnlich verhält, wie bei der Entwicklung des Zeitreisethemas selbst. Bekanntes will erneuert und erweitert werden. So wie sich die Zeitreise von der technischen Maschinerie entfernt hat, um in vagere, neuere Gebiete wie Genetik oder gar Zauberei einzutauchen, so lebt auch die moderne Unterhaltungsbranche von Innovation und Neuentdeckungen 12 . Einfach gestrickte Konzepte mögen vielleicht zuverlässig wirken, aber um mit den großen, eingesessenen Erfolgskonzepten mithalten zu können, müssen neue Formate dem Zuschauer auch tatsächlich immer mehr Neues bieten. In seinen Ausführungen zur Harry Potter Saga vergleicht John Granger jenes Mixen der Genres mit postmoderner Architektur, denn auch diese besteht aus Kombinationen verschiedener Baustile, die in ein modernes Bild aus Stahl und Glas einfließen, um dieses weicher und innovativer zu gestalten (vgl. Granger, S.153). In Bezug auf die Literatur beschreibt er dies treffend als „blurring of genres in stories“ und einen „mix of tone and theme ranging from high art and ideas to popular entertainment“ (Granger, S.153-154). Der Effekt des Ganzen liegt vor allem darin „the reader's preconceived notions of what he or she is reading“ (Granger, S.154) zu dekonstruieren and auf diese Weise Platz für die kreativen Möglichkeiten zu schaffen, die durch das Mischen und Mixen entstehen. Auch Wells bot seinen damaligen Lesern dieses Neue 13 und verfasste mit seinem Roman eine Bestandsaufnahme der Erkenntnisse des späten 19. Jahrhunderts in Bezug auf das Verhältnis der Menschheit zur Zeit 14 .
4. Das Erklärungsprinzip
Das Prinzip des Zeitreisens ist aufgrund seiner Komplexität immer in eine Art Erklärungsstruktur gebettet, um eine Grundlage zur letztendlichen Akzeptanz des Vorgangs zu bieten. Sowohl Texte also auch Filme arbeiten häufig mit einem Charakter, der entweder den wissenschaftlichen Vorgang selbst erläutert oder zumindest eine Art Erklärung für gewisse Ereignisse gibt. In Wells' The Time Machine basiert die komplette Erzählung auf dem Bericht des Zeitreisenden. Dieser erläutert seinen Gästen gleich zu Beginn, aufgrund welches Prinzips
12 „John G. Cawelti hat gezeigt, daß sich Genres durch verschiedene 'modes of generic transformation' erneuern und den 'imaginative needs of our time' anpassen. Dazu würden dann auch die immer wieder beobachteten 'generic crossovers' gehören, wobei ein Genre ganze Strukturen und ikonografische Versatzstücke aus einem anderen Genre borgt [...].“ Petzold, S.18
13 „But by the time you get to Wells [...] you begin to see the modern world as we recognize it — mechanistic and scientific and God-subtracted — displacing the old.“ Jensen, popwatch, „Time travelers: We'll take (Dr.) Manhattan“
14 „Late nineteenth-century biology, working with the extended temporal scale provided incrementally by astronomers and geologists from the Renaissance on, had radically revised humanity's temporal place in nature.“ Ruddick, S.4
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die Maschine funktioniert und vermittelt dieses Wissen auf diese Weise auch dem Leser. Hier legt er keinen Wert auf die spektakuläre Präsentation seiner Erkenntnisse, sondern leitet diese vielmehr Schritt für Schritt ein („You must follow me carefully. I shall have to controvert one or two ideas that are almost universally accepted.“ The Time Machine, S.1). Eine detaillierte Beschreibung der technischen Zusammensetzung seiner Zeitmaschine gibt es zwar nicht, aber dies ist nicht zuletzt dem Unterhaltungswert der Geschichte zuträglich. Seitenlange technische Erläuterungen und das nötige Fachwissen, um diesen auch folgen zu können, würden den Rahmen eines Romans, der vor allem unterhalten soll, sprengen. Man begnügt sich also mit dem grundlegenden Prinzip, welches die Bewegung durch die Zeit erst ermöglicht, und folgt dem Zeitreisenden schließlich mittels eines Rückblicks auf seine Reise. Als Bericht aller Ereignisse, die sich auf dieser zugetragen haben, besteht die komplette Erzählung aus einer einzigen großen Erklärung. Den Gästen und dem Leser wird eine gänzlich neue Welt aufgezeigt, in der sich die Menschheit zu zwei verschiedenen Spezies entwickelt hat, in welcher die Flora außergewöhnlich blüht und die Fauna nahezu ausgestorben scheint („Indeed, I found afterwards that horses, cattle, sheep, dogs had followed the Ichthyosaurus into extinction.“ The Time Machine, S.30). Wir verlassen uns auf die Beobachtungen des Zeitreisenden und folgen den Theorien und Annahmen, die er uns zur ersten Einschätzung der Lage bietet. Obwohl er kurze Andeutungen auf seine Fehleinschätzungen macht („This, I must remind you, was my speculation at the time. Later, I was to appreciate how far it fell short of the reality.“ The Time Machine, S.33) sind wir so in der Lage, seinen Gedankengängen zu folgen und uns in die Geschichte, die er erzählt, hinein zu versetzen. Das Bild zweier so unterschiedlicher Welten wie unserer eigenen und jener, die der Zeitreisende besucht, gehört zu den Motiven, die Wells sehr häufig in seinen Werken genutzt hat. Neben der gegenwärtigen und der zukünftigen Welt in The Time Machine gibt es auch in seinen Kurzgeschichten einige Beispiele, in denen zwei unterschiedliche Welten gegenüber gestellt werden. So befindet sich der Protagonist in „The Remarkable Case of Davidson's Eyes“ zum Beispiel körperlich in London, sieht allerdings nach einem Blitzeinschlag nicht sein Labor, sondern eine Südseeinsel vor sich. Die Trennung seines Körpers von seiner visuellen Aufnahme bildet einen Gegensatz, der darin fortgeführt wird, dass sich die Tageszeiten an beiden Orten unterscheiden. Außerdem hat er einmal das Gefühl, sich in den Untergrund zu bewegen, und bekommt Klaustrophobie, nur um in einer anderen Situation Höhenangst zu erleben, weil er das Gefühl hat, er hänge frei in der Luft. Die Geschichte arbeitet ohne wirklichen Plot. Weder in London noch auf der Südseeinsel spielen sich irgendwelche erzählenswerten Geschehnisse ab. Wells scheint es einzig und allein darum zu gehen, die Nebeneinanderstellung der beiden Welten aufzuzeigen
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und die Unterschiede herauszuarbeiten 15 . Das Prinzip zweier Welten findet sich schließlich auch in anderen Werken Wells', wie zum Beispiel „The Crystal Egg“, „The Plattner Story“ oder „Under the knife“ (vgl. Huntington, S.1-2). In The Time Machine geht er ähnlich vor, ergänzt das Aufzeigen zweier Welten jedoch durch einen fortlaufenden Plot. Wir erhalten eine Einführung, detaillierte Beschreibungen und folgen dem Protagonisten auf seine Reise in die Zukunft und durch die Ereignisse, die sich seiner Rückkehr in den Weg stellen. Der Plot der Binnenerzählung weist das, aus anderweitiger Literatur bekannte, vertraute Muster einer abenteuerlichen Reise auf (vgl. Suerbaum, S.50).
Auch Back to the Future liefert durch Doktor Emmet Brown eine pseudo-wissenschaftliche Erklärung für das Zeitreisen, die mit den Worten „Come here, I show you how it works.“ (BttF, 0:23:37) beginnt und mit der Präsentation des Fluxkompensators fortgeführt wird. Dass dieser in Wirklichkeit weder existiert noch funktioniert, ist hierbei nur von sekundärer Bedeutung. Innerhalb des Filmes wird uns und auch Marty Mcfly eine zufriedenstellende wissenschaftliche Erklärung geliefert, die das Zeitreisen mit genügend Fakten untermauert. Hier bleibt zu bemerken, dass es in den meisten Fällen auch ein 'Publikum' gibt, dem der Sachverhalt erklärt wird. Bei Wells ist es der Kreis seiner Gäste, in Back to the Future ist es Marty McFly, und auch in Harry Potter and the Prisoner of Azkaban wird Harry von Hermione erklärt, dass sie nur durch den magischen Time Turner in der Lage war, ihren überfüllten Stundenplan einzuhalten. Es sollte in diesem Zusammenhang betont werden, dass das Zeitreisen als Teil einer magischen Welt zwar auch mit fehlender wissenschaftlicher Erklärung leichter akzeptiert wird, aber dennoch einer Art einführender Erläuterung bedarf (vgl. HPatPoA, S.289). Harry, der als Neuling in der Zaubererwelt immer wieder Dinge erklärt bekommt, hilft auf diese Weise auch dem Leser, der diese Neuigkeiten mit ihm aufnimmt. Dieses Prinzip machen sich die Harry Potter Bücher von Anfang an zunutze, denn die Einführung einer komplett neuen Welt innerhalb einer Erzählung wird vereinfacht, wenn man eine Figur hat, für die das Ganze genau so neu ist wie für den Leser. Regeln, Gegebenheiten und Phänomene könne auf diese Weise im Erzählfluss erklärt werden und werden zum Beispiel in Dialoge eingebunden. Diese lassen sich flüssiger und angenehmer lesen, als seitenlange Erklärungen und kommen der Dynamik der Geschichte zugute. Aus diesem Grund wird das Ganze auch aus der Perspektive Harrys geschrieben. So lernen wir nicht nur, was er lernt, sondern folgen auch seinen Beobachtungen, Bemerkungen und Einschätzungen der Lage 16 . Die komplette Harry Potter Reihe beschreibt eine Entwicklung ihres Titelhelden und mit dieser gehen die Informationen
15 „Clearly the fascination of the story, for author and for reader, lies in the juxtaposition itself, the superimposition of one world on the other. Wells's imaginative energy has gone to bringing together two discrepant worlds.“ Huntington, S.1
16 „Our story forms a community of perception between reader and narrator. Harry's point of view is dominant throughout the series.“ Fenske, S.34
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einher, die er sich mit den Jahren, auf mehr oder weniger mühsame Weise 17 , aneignet. Als konstante Wissensquelle dient außerdem die Figur der Hermione, die ruhigen Gewissens als wandelndes magisches Lexikon beschrieben werden kann. Auf diese Weise kann man immer wieder interessante Fakten in den Text einbauen und sich als Autor offen lassen, ob man die eine oder andere diffizile Situation mithilfe des nützlichen Wissens einer Figur löst oder einen anderen Weg wählt.
Das Erklärungsprinzip ist der Harry Potter Saga also in vielerlei Hinsicht nicht fremd und findet sich zum Beispiel auch in den Erklärungen wieder, die uns in den meisten Fällen am Ende eines Bandes von Dumbledore geliefert werden 18 . Dies ändert sich erst in den letzten Bänden und unterstreicht auf diese Weise wiederum die Entwicklung, welche die Gesamterzählung durchläuft. Letztendlich zeugt im letzten Band nur noch wenig von den Dingen, welche die Bücher vor allem zur Kinderliteratur zählen ließen. Es geht nicht mehr um Schule, die erste Liebe oder Süßigkeiten, sondern vielmehr um wahre Opfer und den Kampf auf Leben und Tod. Die Einleitung zu diesen Ereignissen bildet The Prisoner of Azkaban und erfüllt so eine ganz eigene Form der Erklärung bzw. Erläuterung. Düstere Elemente werden vorgestellt und „for the first time Harry is in mortal peril and a mass murderer seems to be planning to kill him“ (Fenske, S.89). Dementsprechend bezeichnet Claudia Fenske diesen dritten Band als „turning-point“ (Fenske, S.89) der Serie.
In The Butterfly Effect haben wir ebenfalls eine Erklärungsstruktur. Diese wird vor allem dadurch unterstrichen, dass fast die komplette Geschichte in einem Rückblick erzählt wird. Uns wird die Situation am Anfang des Filmes gezeigt (vgl. TBE, 0:00:36 ff) und wir erhalten dann Stück für Stück eine Erklärung darüber, wie es so weit kommen konnte. So haben wir hier zwar nicht die typische Erzähler- und Zuhörer-Situation, werden jedoch aufgrund des Rückblicks mit einer Art Begründung versorgt. Wieder lernt man, inwiefern das Zeitreisen thematisiert wird, und erlangt im Laufe der Ereignisse den gleichen Wissensstand wie der zeitreisende Evan selbst. Hierbei erfahren wir jedoch nicht, warum er zeitreisen kann, erhalten aber jede andere Information durch den Rückblick.
So mag es zwar Unterschiede in der Erklärungsart geben und auch die Dinge, die erklärt werden, sind nicht immer dieselben, aber eine Erklärungsstruktur gibt es bei einem so komplexen Thema wie der Zeitreise immer. Es erfolgt sowohl beim Leser bzw. Zuschauer ein Lernprozess, wie in der Regel auch bei einem oder mehreren der Protagonisten, denn Zeitreisen sind nur sehr selten bereits bestehender Teil der Handlung und werden meist neu in
17 „[...] for Harry Potter, knowledge which is crucial to his survival, must always be acquired slowly, painfully, and over a period of time.“ Hopkins, S.25
18 „The headmaster explains to Harry what he knows about the background of what hast just happened. Dumbledore is nearly omniscient.“ Fenske, S.74
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die jeweiligen Geschichten eingeführt.
5. Die Zeitreise als wissenschaftlicher Prozess vs. die persönliche Intention
5.1 Die Wissenschaft
Das Zeitreisen wird sowohl in der Literatur als auch in Film und Fernsehen oftmals als rein wissenschaftlicher Prozess beschrieben. Jenes wissenschaftliche Denken und Handeln innerhalb der erzählten Geschichten, gehört seit jeher zu den beliebtesten Themen der Science-Fiction (vgl. Broich, S.79). Das beste Beispiel hierfür ist Wells' The Time Machine. Gleich zu Beginn der Geschichte erklärt der Zeitreisende seinen Gästen seine Theorie, die besagt, dass Zeit im Grunde nichts anderes sei als eine vierte Dimension. Hierbei unterstreicht er, dass der Mensch fälschlicherweise dazu tendiert, einen Unterschied zwischen den Dimensionen Länge, Breite, Masse auf der einen und Zeit auf der anderen Seite zu machen (vgl. The Time Machine, S.2). Er erklärt diese Differenz für nichtig und erläutert, dass auch die Zeit einen Bewegungsraum darstellt und sich das menschliche Bewusstsein, durch dessen Fähigkeit sich zu erinnern, an der Zeitachse entlang bewegt. So wie man sich im Raum bewegen kann, gibt es also auch eine Bewegung in der Zeit. Durch Fotos eines Mannes, der sich in verschiedenen Altersklassen befindet, macht er deutlich, dass in diesen Fotografien auf dreidimensionale Weise dessen vierdimensionale Gestalt festgehalten ist. Seine dreidimensionale Darstellung wird also quasi durch eine vierte Dimension ergänzt. Aufgrund dieser recht einfachen, nachvollziehbaren Erklärung, die Wells uns durch den Zeitreisenden vermittelt, fällt es auch dem Leser leichter, dem Protagonisten und der Geschichte selbst eine gewisse Glaubwürdigkeit zu zusprechen 19 . Die letztendliche Überzeugungsarbeit wird schließlich durch den Reisebericht selbst geleistet. Während der Leser jedoch quasi auf fiktionaler Ebene überzeugt werden muss und sich eher die Frage nach einem logischen, linearen Plot und glaubwürdigen Charakteren stellt, sind die Gäste des Zeitreisenden verständlicherweise etwas skeptischer. Da sie sich auf der gleichen 'Ebene' wie der Zeitreisende befinden und daher mit ihm die Realität teilen, die für uns nur eine auf Papier geschriebene Geschichte ist, sind sie im gleichen Maße skeptisch, wie wir es wohl wären, wenn uns wirklich jemand eine Zeitmaschine präsentieren würde („I THINK that at that time none of us quite believed in the Time Machine.“ The Time Machine, S.12). Die wissenschaftlich fundierte Basis, auf der das Geschehen in The Time Machine aufbaut,
19 „Wells plays a [...] game of 'possible-impossible' with the reader, suggesting to him a plausible explanation of strange, almost miraculous events [...].“ Chernysheva, S.36
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leistet also eher eine Art kreative Überzeugungsarbeit für den Leser, während es für die Figuren im Buch eine so existentielle, innovative Entdeckung darstellt, dass sie dieser nur schwerlich Glauben schenken können. Wo der Leser also nur in Bezug auf den Handlungsverlauf der Geschichte überzeugt werden muss, ohne an seinem Weltbild zu zweifeln, müssen die Gäste des Zeitreisenden genau dies tun. Interessant ist auch die Tatsache, dass er sich keine unwissende Menge an 'Sensationsdurstigen' eingeladen hat, sondern das Publikum unter anderem aus solch angesehenen Persönlichkeiten wie dem städtischen Bürgermeister, einem Mediziner, einem Herausgeber und einem Psychologen besteht. Diesen Männern spricht man eine gewisse Glaubwürdigkeit zu und erwartet das Maß an Skepsis, mit dem sie dem Zeitreisenden letztendlich auch begegnen.
Allerdings bleibt zu betonen, dass man zwar eine ausführliche Erklärung der Theorie erhält, auf die der Zeitreisende seine Erfindung basiert, jedoch keine Erläuterung der technischen Funktionsweise der Zeitmaschine erfolgt 20 . Im Grunde präsentiert Wells eine Art Zusammenfassung der Erkenntnisse Einsteins, die er unter anderem in seiner 1917 erschienenen Arbeit Kosmologische Betrachtungen zur allgemeinen Relativitätstheorie (vgl. Buttlar, S.39) beschreibt, denn seit ihm „wird Zeit als die vierte Dimension betrachtet, die zusammen mit den drei Dimensionen des Raumes ein einziges homogenes Raum-Zeit Kontinuum bildet“ (Rodiek, S.13). Die Zeitmaschine wird in ihrer Zusammensetzung nur zu Teilen beschrieben, und man kann sich kein genaueres Bild von ihr machen, als dass sie im Ansatz an eine Art Fahrrad erinnert. Als Leser ist man vor allem auf seine Vorstellungskraft angewiesen, die mithilfe der wenigen Fakten ein Modell zusammenbaut, das man sich selbst als derartige Maschine vorstellen kann. Wells reiht vielmehr Begriffe aneinander, die sich zwar hoch wissenschaftlich anhören und in ihrer Masse an eine Erklärung grenzen, sich jedoch zu keinem genauen Gesamtbild zusammenfügen lassen (vgl. Rodiek, S.106). Die Tatsache, dass man bei dem Wort „saddle“ (The Time Machine, S.8) als Leser an ein Fahrrad denkt, vereinfacht einerseits die Aufgabe des Autors, weil mit dieser Assoziation gewisse vorgeprägte Bilder einher gehen, schränkt ihn jedoch auch in seinen Möglichkeiten ein. Letztendlich ist er in der Kreation seiner Maschine nicht ganz so frei, wie man bei einer Gattung wie der Science-Fiction vielleicht denken würde. Auch wenn es um das spektakuläre, unglaubliche und vor allem eigentlich unmögliche 21 Phänomen der Zeitreise geht, so muss er seinem Leser doch zumindest irgendwelche 'irdischen' Anhaltspunkte für das Aussehen seiner Maschine geben. Die Konstruktion beginnt also bei Basiselementen, mit denen der Mensch etwas anfangen kann
20 „Well's particular method of presentment is [...] applied to its best advantage. This method consists of being vague in things that cannot be explained, and circumstantial and scientific things, problems and situations everyone can grasp. His description of the Time Machine [...] is so vague that no one is much wiser for it.“ Raknem, S.394
21 „Die Zeitmaschine ist [...] Unmöglichkeit.“ Salewski, S.124
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(in Wells' Fall das Fahrrad) und wird dann durch besondere Ausstattung und Abänderung zur mysteriösen Zukunftsmaschinerie. Es verhält sich also auch hier so, wie in der Definition von Science-Fiction als Gattung: Man startet bei Fakten (Wissenschaft/Fahrrad) und formt das Ganze schließlich über die Grenzen des Bekannten hinaus (Fiktion/Zeitmaschine aus Kristall und Elfenbein). Letzterer Teil, die 'Ausschmückung' erfolgt immer durch das Mittel der Sprache und spricht den Autor wiederum davon frei, dass seine Konstruktion tatsächlich funktionieren muss. Letztendlich beschreibt er nur, was er muss und was nötig ist, um dem Leser ein ungefähres Bild zu vermitteln 22 .
Ein anderes Merkmal für die forschende und wissenschaftliche Note, die Wells' Erzählung vermittelt, ist die Tatsache, dass die Reise so ungemein weit in die Zukunft geht. Der erste Stopp im Jahre 802701 A.D. erfolgt 'spontan', denn durch die offene Form der Zeitmaschine ist der Reisende dazu in der Lage, die Veränderungen um sich herum zu beobachten: „The dim suggestion of the laboratory seemed presently to fall away from me [...] I saw trees growing and changing like puffs of vapour, now brown, now green; they grew, spread, shivered, and passed away. I saw huge buildings rise up faint and fair, and pass like dreams.“ (The Time Machine, S.21)
Dieses Phänomen ist nicht bei allen Bearbeitungen der Zeitreisethematik gegeben. Oftmals wird sich in einen festen Apparat begeben, die Reisenden springen von einem Moment zum nächsten, oder es gibt eine Art Tunnel oder Zwischenraum, der durchquert wird. Die Tatsache, dass der Zeitreisende in seiner Maschine sitzt und die Veränderungen der Zukunft an sich vorbei ziehen sieht, ist gerade für die Erforschung der Zeit sehr praktisch. So wie jeder Text innerhalb einer Interpretation in seinen zeitgeschichtlichen Kontext eingeordnet werden muss, so ist es auf diese Weise für ihn ebenfalls möglich die verschiedenen Stationen der Zeitreise miteinander in Verbindung zu setzen. Man bekommt nicht nur vereinzelte Ausblicke in die Zukunft, sondern erhält zumindest einen groben Gesamtüberblick. Dies gilt jedoch nur für die Person, die sich selbst in der Maschine befindet, denn sich eine derart vorbei rauschende Menge an Eindrücken zu merken und in ihrer Fülle wiedergeben zu können, grenzt an Unmöglichkeit.
Was er bei seinem ersten Zwischenstopp schließlich vorfindet, ist der Verfall der gesellschaftlichen Ordnung, so wie er sie kennt und der Verlust des kompletten sozialen Wertesystems. Die Menschheit gibt es nicht mehr. Aus ihr sind zwei neue Spezies entstanden, die nach gänzlich anderen Regeln leben. Mit der Menschheit sind höchstwahrscheinlich auch die meisten Tiere ausgestorben, denn der Zeitreisende trifft einzig auf Schmetterlinge und Spatzen. Obwohl seine Umgebung nur aus Wäldern und Wiesen zu bestehen scheint und er
22 „Die fiktiven Geräte [...] brauchen nicht bis ins letzte durchdacht zu sein; sie brauchen weder vollständig noch funktionsfähig zu sein. Science Fiction benötigt nur Attrappen aus Sprache“ Suerbaum, S.20
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sich damit im ursprünglichen Lebensraum der Tierwelt aufhält, begegnet er sonst keinerlei Spezies. Es erscheint vielmehr, als habe sich der Mensch zu einer Art animalischem Zustand zurück entwickelt. Die Eloi als friedliche Waldbewohner und die Morlocks als unterirdische Raubtiere.
Die zweite Station, die sich etwa 30 Millionen Jahre in der Zukunft befindet, legt schließlich nahe, dass der Zeitreisende Zeuge vom Verfall der Erde wird. Er gelangt an einen roten Strand und trifft auf die letzte lebende Spezies, in Form von riesigen krabbenähnlichen Wesen. In kleineren Sprüngen reist er schließlich noch weiter und beobachtet, dass die Rotation der Erde langsam stoppt und sie in einen abgestorbenen, gefrorenen Zustand verfällt. Gerade dieser letzte Teil seiner ersten Zeitreise unterstreicht die existentielle Idee der Erzählung, denn wir gelangen an das zeitliche Ende der Welt. Nachdem wir im Jahre 802701 A.D. über den Verfall der Menschheit und ihrer Werte informiert worden sind, erfahren wir, welchen Kurs das weitere Leben in der fernen Zukunft einschlagen wird und wann es endet. Interessant ist hierbei, dass die vom Zeitreisenden als vierte Dimension beschriebene Zeit in der Lage ist, einen so bedeutungsschweren Punkt, wie das 'Ende der Welt', zu erreichen. Aufgrund der runden Form der Erde entdeckte schon Columbus, dass diese weder einen Anfangs- noch einen Endpunkt hat. Länge, Breite und Masse sind nicht in der Lage das 'Ende der Welt' in geografischer Form zu beschreiben, weil es nicht existiert. Die Zeit hingegen, die sich vom Raum unabhängig bewegt, ist dazu fähig an das Ende der Welt zu reichen. Dieses hat zwar immer noch keine geografische Form, ist jedoch der Punkt in der Zukunft, an dem alles Leben ausgestorben ist und der Planet verfällt. Auch wenn beide 'Enden' offensichtlich anders zu definieren sind, ist der aufkommende Vergleich doch bemerkenswert und lässt viel Interpretationsspielraum. Die Zeit, die zu Beginn der Erzählung überhaupt nur schwer als Dimension angenommen wird, ist letztendlich die Einzige, die einen Punkt beschreiben kann, der sich geometrisch nicht festhalten lässt.
Wells schuf mit seiner ersten großen Bearbeitung der Zeitreise gleich einen Meilenstein in der Science-Fiction Literatur und arbeitete frei nach dem Motto 'wenn schon, denn schon'. Seine Erzählung umfasst sowohl die Entstehung der Zeitreise, die Namensgebung der Zeitmaschine selbst, sowie auch deren Ausreizung bis zum final erreichbaren Punkt. Diesem wird in anderen Bearbeitungen des Motivs eher selten Beachtung geschenkt. Die Zeitreise dient meist weniger dazu, das Schicksal der Menschheit zu erkunden, als vielmehr innerhalb des eigenen Lebenszeitraums umher zu reisen und mehr oder weniger viel Einfluss auf das eigene Leben zu nehmen. Außerdem ziehen die Figuren häufig Lehren aus den Dingen, die sie in der eigenen Vergangenheit oder Zukunft sehen. Der wissenschaftlichen Betrachtung steht hier also die persönliche Bedeutung der Zeitreise gegenüber, die von Charles Dickens' A
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Christmas Carol bis hin zum Film Groundhog Day reicht.
5.2 Die persönliche Intention
Wie bereits erwähnt, besteht die Intention der Zeitreise häufig darin, das eigene Schicksal bzw. das uns nahestehender Personen, ändern zu wollen. Gerade in Actionfilmen wie Terminator oder Timecop wird außerdem das Zeitreisen zum Wohle der Menschheit und deren Rettung thematisiert. Verbrechen können so vereitelt werden bevor sie geschehen und es besteht die Möglichkeit aus einer Art post-apokalyptischen Zukunft (vgl. Gordon, S.3) zurück in die Vergangenheit zu reisen, um deren Entstehung zu verhindern. Bei den meisten Beispielen, die Grundlage dieser Arbeit sein sollen, geht es eher weniger um die Rettung der Menschheit, als vielmehr um die bereits genannte personenbezogene Veränderung. Große Effekte, die keinen Platz für einen charaktergebundenen Plot haben, rücken in den Hintergrund und widerlegen heutzutage Stanislaw Lems Aussage darüber, dass die eigentlichen Ideen der Geschichten nur zweitrangig sind 23 . Evan ändert durch seine Zeitsprünge in The Butterfly Effect hauptsächlich das Leben der Personen, die zu seinem direkten Umfeld gehören und sein eigenes. Uns werden unterschiedliche Gegenwarten präsentiert, die sich je nach seinem Eingreifen verändern. Letztendlich aber kann er seine genetische Veranlagung dazu nutzen, die Dinge gerade zu rücken, seine anderen Eingriffe rückgängig zu machen und die schrecklichen Ereignisse, die er während seiner Sprünge erlebt, zu umgehen. Der Auslöser für Evans wiederholte Zeitsprünge ist Kayleighs Selbstmord, den er durch eine Veränderung der Vergangenheit verhindern will. Von diesem Moment an bringt er eine Kettenreaktion ins Rollen, welche immer wieder dafür sorgt, dass sich die Alternativgegenwarten zum Negativen wenden. Letztendlich versucht er nicht mehr nur Kayleigh zu retten, sondern auch Tommy, Lenny und seine Mutter. Der Kreis der Personen, die er beeinflusst, scheint sich mit jedem Sprung zu vergrößern und es dauert eine Weile bis Evan begreift, dass jeder Sprung das Leben jedes Einzelnen verändert. Überfordert und oftmals trotz seiner Fähigkeiten machtlos, sieht er sich mit einer Verantwortung konfrontiert, die sich nur schwer tragen lässt. Letztendlich schafft er es jedoch durch eine Reise in seine früheste Kindheit (vgl. TBE, 1:40:32), die Verbindung zu Kayleigh gleich von Anfang an zu unterbinden und verhindert auf diese Weise, dass die schrecklichen Dinge, die er und die Menschen in seinem Umfeld erleben mussten, je passieren. Harry und Hermione machen nur einen einzigen Zeitsprung und ändern während diesem
23 „An idea is permitted in SF if it is packaged so that one can barely see it through the glitter of the wrapping.“ Lem, S.86
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mehrere Ereignisse. Sie retten nicht nur den Hippogreif Buckbeak, sondern schaffen es auch, Sirius und ihre eigenen Vergangenheitsversionen vor den Dementoren zu retten. Interessant ist hier, dass wir im Grunde keine Alternativrealität präsentiert bekommen. Die Zeitreisenden sind bereits beim ersten Durchgang anwesend, allerdings folgt der Leser noch deren Gegenwartsversionen. Die Eingriffe der beiden werden erst im zweiten Durchgang deutlich denn sie stehen nun im Mittelpunkt der Erzählung. Auch hier erfolgt der Zeitsprung nicht aus wissenschaftlichem Forschungsdrang, sondern aufgrund eines persönlichen Anliegens. Im Zentrum steht die Rettung von Sirius, die mit der vorherigen Rettung Buckbeaks einhergeht. Wissenschaftliche Grundlagen haben entsprechend der typischen Fantasyerzählung kein Gewicht und auch Regeln werden nur zum Teil befolgt. So halten sich die beiden zumindest die meiste Zeit daran, dass sie niemand sieht, auch wenn Harry am Ende eingreifen muss, um sie vor den Dementoren zu retten (vgl. HPatPoA, S.301).
Fakt ist jedoch, dass sie einen Gegenstand, der nur gegen Anträge vom Ministerium ausgegeben wird, zum persönlichen Vorteil nutzen und einem verurteilten Mörder zur Flucht verhelfen. Auf diese Weise verletzen sie bereits jegliche Grundregel und man kann davon ausgehen, dass sie ebenfalls aus persönlichen Gründen darauf achten, nicht gesehen zu werden und weniger, weil sie damit irgendwelche Gesetze des Ministeriums befolgen. Letztendlich hat Professor McGonagall Hermione vor den persönlichen Folgen gewarnt, die ein Zusammentreffen mit ihren Gegenwartsversionen haben könnte („Professor McGonagall told me what awful things have happened when wizards have meddled with time...loads of them ended up killing their past or future selves by mistake!“ HPatPoA, S.292). In Bezug auf die Harry Potter Reihe bleibt anzumerken, dass sich nicht nur im dritten Band mit der Zeitreise beschäftigt wird. Im Laufe der Saga macht Harry diverse Reisen in die Erinnerungen anderer, um mehr über vergangene Ereignisse zu erfahren (vgl. Fenske, S.74). In Harry Potter and the Order of the Phoenix hat er schließlich Visionen über zukünftige Geschehnisse und kann Arthur Weasley so in letzter Sekunde retten. Jedoch macht er diese 'Reisen' nur als eine Art Gast und kann nicht aktiv ins Geschehen eingreifen. Er ist ein Beobachter und erlangt durch die Möglichkeiten, die sich ihm auf diese Weise eröffnen, neue Informationen. Letztendlich tragen sie auch zu der psychologischen Entwicklung seines Charakters bei (vgl. Fenske, S.74), wenn er zum Beispiel durch Snapes Erinnerungen erfährt, warum dieser so einen Groll gegen Sirius und seinen Vater hegt. Er nimmt all diese Dinge auf, verarbeitet sie, wendet sie an und erweitert so auch den Überblick, den wir als Leser über das Gesamtbild der kompletten Reihe haben. Die einzige 'körperliche', wahrhaftige Zeitreise erfolgt jedoch in Harry Potter and the Prisoner of Azkaban.
In Back to the Future hat die Zeitreise ebenfalls persönliche Konsequenzen, wird aber nicht
Arbeit zitieren:
Tanja Wittrien, 2010, Die Zeitreise in Literatur und Film, München, GRIN Verlag GmbH
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Patrick Hammer Sehr interessant!
am Tuesday, September 07, 2010
Tanja Wittrien hat einen neuen Text hochgeladen
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