Seminararbeit zur Vorbereitung auf die Diplomprüfung - Massentourismus & Umweltbelastung
I INHALTSVERZEICHNIS
I INHALTSVERZEICHNIS I
II ABBILDUNGS- & TABELLENVERZEICHNIS II
III ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS III
IV EINLEITUNG IV
1 BEGRIFFLICHKEITEN 1
2.2 Die Pauschalreise als Schlüssel für den Massentourismus 6
2.3 Dimensionen des aktuellen Tourismus in Zahlen 6
3.2 Auswirkungen des Tourismus auf die Natur 8
3.3 Rückwirkung der Naturbelastung auf den Tourismus 9
4 BEISPIELE TOURISTISCHER UMWELTBELASTUNG 12
4.1 Tourismusbedingter Verkehr in Europa
und dessen Auswirkungen auf die Umwelt 12
4.2 Der Klimawandel und dessen Auswirkungen
4.3 Umweltbelastungen durch den Tourismus in Zahlen
V FAZIT V
VI LITERATURVERZEICHNIS VI
VII ANHANG VIII
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II ABBILDUNGS- & TABELLENVERZEICHNIS
Abbildung 1: Gegenwärtige und zukünftige Entwicklung des Tourismus weltweit. 7
Abbildung 2: Auswirkungen des Tourismus entlang der Wertschöpfungskette. 9
Tabelle 1: Wechselwirkungen zwischen Tourismus und Umweltbelastungen. 11
Tabelle 2: Emissionen der Verkehrsträger im touristischen Reiseverkehr. 13
Tabelle 3: Mögliche Veränderungen im Tourismus bis zum Jahr 2050. VIII
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III ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
°C Grad Celsius. bzw beziehungsweise. CRS Computer Reservierungssysteme. EU Europäische Union. km/h Kilometer pro Stunde. PKW Personenkraftwagen. UNWTO World Tourism Organisation, gelegentlich auch: WTO. US$ US-Amerikanische Dollar. zB zum Beispiel.
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IV EINLEITUNG
Nach Schimany (1999: 11f) ist der heutige Tourismus als Massenphänomen ein zentrales Kennzeichen moderner Gesellschaften und Resultat einer fortschreitenden gesellschaftlichen Entwicklung sowie Ausdruck modernen Lebensstils. Der Tourismus gilt auf Grund seiner Expansion als grenzüberschreitendes Phänomen und das Reisen ist grenzenlos geworden indem Sozialgrenzen, Kulturgrenzen, Raumgrenzen und Zeitgrenzen überschritten werden.
Vor dem Hintergrund der Globalisierung des Tourismus taucht jedoch die Frage nach Grenzen wieder neu auf. Dabei geht es jedoch um Belastungsgrenzen - sowohl für Reisende und Bereiste als auch für die Kultur und die Natur als das zentrale ökologische und ästhetische Gut des Tourismus.
„Der Tourismus […] ist abhängig von der Erhaltung der sozialen, kulturellen und ökologischen Charakteristika jenes Lebens- und Naturraumes, den er wirtschaftlich verändern soll.“ (Ebd.: 12)
Die Zusammenhänge zwischen Tourismus bzw Massentourismus und Umweltbelastungen sind unumstritten und gewinnen zunehmend an Aufmerksamkeit. Die vorliegende Seminararbeit widmet sich diesen Zusammenhängen und stellt inhaltlich zuerst das Phänomen des Massentourismus dar. Folgend werden die Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen Tourismus und
Umweltbelastungen erläutert und abschließend werden konkrete Beispiele für die Auswirkungen des Tourismus auf die Natur angeführt.
Umweltbelastungen werden in dieser Seminararbeit ausschließlich auf die Natur und deren Verschmutzung bezogen. Die ganzheitliche Betrachtung der touristischen Umwelt mit den Elementen Ökonomie, Ökologie und Gesellschaft im Sinne des nachhaltigen Tourismus ist Gegenstand einer eigenen Seminararbeit im Rahmen der Vorbereitung auf die Diplomprüfung.
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1 BEGRIFFLICHKEITEN
Zum besseren Verständnis der vorliegenden Seminararbeit werden zu Beginn die beiden zentralen Begriffe der Seminararbeit - Tourismus und Massentourismusdefiniert:
Tourismus
Tourismus umfasst nach Ansicht der UNWTO „Personen, die ein anderes Land besuchen, als das, in dem sie den normalen Wohnsitz haben, für irgendeinen Grund, außer einer Beschäftigung nachzugehen, die vom besuchten Land bezahlt wird.“ (Bieger 2004: 36) Nach Kaspar umfasst Tourismus in einer etwas weiteren Definition „die Gesamtheit der Beziehungen und Erscheinungen, die sich aus dem Reisen und Aufenthalt von Personen ergeben, für die der Aufenthaltsort weder hauptsächlicher und dauernder Wohn- noch Arbeitsort ist.“ (Ebd.: 35)
Massentourismus
Kaspar (1991: 20) definiert Massentourismus als „massiertes Auftreten von Touristen, wobei negative Begleiterscheinungen je nach Art und Umwelt […] auftreten können.“ Dabei wird der Massentourismus als die übliche Form des Tourismus in Zeiten von Pauschalreisen angesehen. So wird er weitläufig auch beschrieben als „Traditional, large scale tourism […] used to refer to popular forms of leisure tourism pioneered in southern Europe, the Caribbean, and North America in the 1960s and 1970s.” (Beech/Chadwick 2009: online)
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2 DIE ENTWICKLUNG DES TOURISMUS ZUM
MASSENPHÄNOMEN
2.1 Entwicklungsphasen des Tourismus
Die Entwicklung des Tourismus von seinen Anfängen bis hin zum Massenphänomen lässt sich nach Freyer (2006: 9ff) in vier große Phasen einteilen, auf die in Folge jeweils kurz eingegangen wird. Touristische Vorphase bis ca. 1850 Touristische Anfangsphase von 1850 bis 1914 Touristische Entwicklungsphase von 1915 bis 1945 Touristische Hochphase ab 1945
Touristische Vorphase bis ca. 1850
Gereist wurde schon immer, jedoch entsprachen die ersten Reisen nicht der Vorstellung vom Touristen der heutigen Tourismuslehre, da den damaligen Reisenden die richtige Motivation fehlte. Reisen bereiteten in früheren Zeiten oft kein Vergnügen sondern waren eher beschwerlich und bedeuteten ein notwendiges, anstrengendes Übel zum Zwecke des Handels, der Entdeckung und Eroberung, der Forschung, der Bildung oder der Religion. Es handelte sich also um „Muss-Reisen“. (Vgl. Bieger 2004: 48)
Reisen erfolgten damals zu Fuß, mit Pferden und Kutschen oder mit dem Schiff. Mit Reisegeschwindigkeiten um 5 bis 7 km/h wurden meist nicht mehr als 25 bis 60 Kilometer pro Tag zurückgelegt. Reisen war ein Privileg bzw eine Aufgabe von Geschäftsleuten, dem Adel und finanzkräftigen Bürgern.
Erst den jungen Adeligen des 17. und 18. Jahrhunderts wird in der Literatur teilweise der Status von Vorläufern der Touristen zugesprochen, da hier neben der Bildung
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Arbeit zitieren:
Stefan Reindl, 2009, Massentourismus & Umweltbelastungen, München, GRIN Verlag GmbH
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Wertstromdesign und dessen Bedeutung für die Beschaffung
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