II
Inhaltsverzeichnis
Seite
Abbildungsverzeichnis III
Abk ürzungsverzeichnis III
1. Einleitung
1.1 Begriffsabgrenzung und Definition Intellectual Capital 1
1.2 Problemstellung und Zielsetzung 1
1.3 Gang der Untersuchung 2
2. Intellectual Capital
2.1 Wirtschaftliche und Rechtliche Rahmenbedingungen 3
2.2 Anspruchsgruppen und Ziele 7
3. Vergleichende Analyse von Intellectual Capital nach HGB und IAS
3.1 Ansatzkriterien nach HGB und IAS 8
3.2 Bilanzielle Behandlung von Intellectual Capital nach HGB und IAS 12
4. Kritische Würdigung und Fazit 16
Literaturverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Begriffsabgrenzung und Definition
Intellectual Capital manifestiert sich in der Differenz zwischen dem Marktwert und dem
mit Intellectual Capital beschäftigt haben, führen diesen Sachverhalt an.
eines Unternehmens festgestellt. Bei einem Unternehmensverkauf schlägt sich dieser
Sachverhalt mit folgender Aussage zusammen: „Da wird dann alles untergebracht, was
Die momentan noch nicht bilanziell erfassbaren Vermögenswerte bestehen aus Wissen,
Image des Unternehmens, Innovationskraft, Beziehungen zu Geschäftspartnern und
Mitarbeitern, Marken und anderen Faktoren. Diese Faktoren beeinflussen zunehmend
1.2 Problemstellung und Zielsetzung
Der Marktwert eines Unternehmens übersteigt in manchen Fällen den Buchwert um ein
Vielfaches. Als Beispiel seien hier die Aktien von Microsoft erwähnt, die 1995 im
Durchschnitt einen Börsenkurs von 70 US-Dollar hatten, obwohl ihr Nettobuchwert
Vgl. Edvinsson, L; Brünig, G. (2000), S. 17, S. 20.
2
Der Begriff Immaterielle Vermögenswerte wird in dieser Arbeit synonym mit dem Begriff
Immaterielle Vermögensgegenstände verwandt.
3
Vgl. Sveiby, K. E. (1998), S. 25.
4
Edvinsson, L.; Brünig, G. (2000), S. 14.
5
Vgl. http://isc.hs-heilbronn.de/Publikationen/controller%20magazin%20dillerup%20ramos.pdf, Stand
15. 06.2007, S. 2.
6
Vgl. Sveiby, K. E. (1998), S. 20.
Warum sind Anleger bereit, Aktien für einen höheren Preis zu kaufen, obwohl der aus-
gewiesene Eigenkapitalwert viel niedriger ist?
Im Jahresabschluss finden sich entweder keine oder nur unzureichende Informationen
warum der Marktwert höher als der Buchwert eines Unternehmens ist. Der Grund
Unternehmenserfolg nicht mehr allein von materiellen Vermögenswerten, sondern
um diese Entwicklung abzubilden. Deshalb entsteht die Lücke zwischen Markt- und
Buchwert eines Unternehmens.
Ziel dieser Arbeit ist es, zunächst einige der zusätzlichen Abbildungsmöglichkeiten von
Intellectual Capital vorzustellen. Des Weiteren sollen die Möglichkeiten und Grenzen
Analyse soll einen Überblick über die jetzt schon vorhandenen Möglichkeiten der
Bilanzierbarkeit von Intellectual Capital geben.
In Kapital 2.1 werden zunächst die wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmen-
gestellt. Die Interessen der Anspruchsgruppen werden in Kapital 2.2 vorgestellt. Nach
dem in Kapital 2.1 die Rahmenbedingungen und die verschieden Interessen und Ziele
der Anspruchsgruppen in Kapital 2.2 erläutert wurden, wird in Kapital 3.1 zunächst in
einer Übersicht, die Ansatzkriterien von immateriellen Vermögenswerte und
Intellectual Capital nach HGB und IAS aufgezeigt. Nach Betrachtung dieser Kriterien
folgt die Analyse der jetzigen Möglichkeiten der bilanziellen Behandlung von
Intellectual Capital nach HGB und IAS.
Vgl. Wissensbilanz - Made in Germany, Leitfaden 1.0 zur Erstellung einer Wissensbilanz, (2006), S. 9.
8
Vgl. Wissensbilanz - Made in Germany, Leitfaden 1.0 zur Erstellung einer Wissensbilanz, (2006), S. 9.
2. Intellectual Capital
2.1 Wirtschaftliche und Rechtliche Rahmenbedingungen
Da der Jahresabschluss das Erfolgspotenzial in Form von Vermögen und Schulden nur
unzulänglich abbildet, eignet er sich nicht als eine zuverlässige Informationsbasis für
Bilanzanalyse die „Informationen zur Beurteilung
- der künftigen Zahlungsfähigkeit und
- des Zukunftserfolgspotentials
Mangelnde Vollständigkeit
Der Jahresabschluss liefert keine Informationen über die Qualität des Managements,
noch über die Marktstellung oder die Forschungs- und Entwicklungspotentiale des
Des Weiteren können keine Informationen zu der zukünftigen Liquidität bzw. zu den
künftigen Erfolgen usw. herausgelesen werden.
Mangelnde Objektivität
Durch die Dominanz des Vorsichtsprinzips und unsicherheitsbedingter Bewertungs-
subjektivität erfolgt keine Information über das tatsächliche Vermögen und den
tatsächlichen Erfolg eines Unternehmens.
Vgl. Wöhe, G.; Döring, U. (2005), S. 1067.
10
Wöhe, G.; Döring, U. (2005), S. 1067.
11
Wöhe, G.; Döring, U. (2005), S. 1067.
Arbeit zitieren:
Christiane Möller, 2007, Vergleichende Analyse der bilanziellen Behandlung von Intellectual Capital nach HGB und IAS, München, GRIN Verlag GmbH
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