Hintergr ünde und Ursachen für die Krise(n) beim Handballverein
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TuSEM Essen sowie Lösungsansätze zum Krisenmanagement
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
2. Der Handballsport in Deutschland 3
3. Die TUSEM Essen. 4
3.1 Grundlegende Informationen. 4
3.2 Kurzer geschichtlicher Einblick 6
3.2.1 Chronik 6
3.2.2 Sportliche Erfolge 7
3.3 Die Spielstätte 7
3.4 Sponsoren 8
4. Grundlegende Informationen über die Insolvenzen in den Jahren 2005 und 2008 9
5. Hintergründe und Folgen der Insolvenzen für die TuSEM Essen 9
6. Zusammenfassung der Krisen bei der TuSEM Essen 13
7. Krisenmanagement und Lösungsansätze 14
7. 1 Definition Krisenmanagement 14
7.2 Lösungsansätze und Anwendbarkeit auf Sportvereine 15
7.3 Maßnahmen des Krisenmanagements im Sportverein 17
7.3.1 Finanzwirtschaftliche Krisenbewältigungsmaßnahmen 17
7.3.2 Strategische Krisenbewältigungsmaßnahmen 19
7.3.3 Operative Krisenbewältigungsmaßnahmen 19
7.3.4 Organisation und Führung im Krisenbewältigungsprozess 20
8. Resümee 21
9. Quellen- und Abbildungsverzeichnis 21
9.1 Quellenverzeichnis 21
9.2 Abbildungsverzeichnis 23
1. Einleitung
In dieser Arbeit werden zunächst grundlegende Informationen über den Handball-sport in Deutschland und über die TuSEM Essen erarbeitet. Anschließend werden die beiden Insolvenzen des Vereins betrachtet und die Gründe für diese herausgearbeitet. Eine nun folgende Zusammenfassung zeigt diese übersichtlich auf.
Danach erfolgt ein Einblick in das Krisenmanagement mit dessen Definition, sowie Bestimmung wichtiger Merkmale. Wichtig ist die Übertragbarkeit allgemeiner Krisenbewältigung auf den Sportverein, weswegen auch diese erörtert wird. Im Anschluss daran werden nun konkrete Maßnahmen aus den einzelnen Unternehmensbereichen bestimmt und ausgearbeitet.
Schließlich folgt eine Zusammenfassung der wichtigsten Aspekte der Arbeit, sowie ein Abbildungs- und Quellenverzeichnis.
2. Der Handballsport in Deutschland
Der Handballsport erfreut sich in Deutschland einer höheren Popularität denn je. Hierfür sorgten die Erfolge der deutschen Vereinsmannschaften auf internationalem Terrain, sowie das gute Abschneiden der Nationalmannschaft mit dem Gewinn der Weltmeisterschaft 2007 im eigenen Land.
Der Deutsche Handballbund ist der größte Handballverband weltweit, und nirgendwo sonst kommen so viele Menschen zu Erstligaspielen. Gerade in den letzten Jahren erfuhr der Handball einen „großen Schub“. Als Motor dieser nationalen Entwicklung gilt der THW Kiel mit seiner großen einheimischen Fan-Basis. Durch den Umzug mehrerer Vereine von kleinen, alten Sporthallen in moderne Multifunktionshallen wurden noch mehr Menschen angesprochen, und die Zuschauerzahlen sind so hoch wie noch nie.
Diese Entwicklung belegt auch die folgende Umfrage. Welches sind Ihrer Meinung nach die populärsten Sportarten nach Fußball?
1 Abbildung 1 Umfrage zur Popularität der Sportart Handball in Deutschland
3. Die TUSEM Essen
3.1 Grundlegende Informationen
Es folgen grundlegende Informationen über den Verein.
Anschrift:
1 Vgl. URL: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/4308/umfrage/populaerste-sportarten-nach-
fussball/
TUSEM ESSEN
Turn- und Sportverein Essen Margarethenhöhe e.V. 1926 Fibelweg 7, 45149 Essen
Präsidium:
Präsident: Ulrich Gaißmayer Stellvertreter: Gerd Starkmann Schatzmeister: Dietmar Galla Stellvertreter: Cedric van Beek
Weitere Abteilungen des Vereins:
• Badminton • Basketball • Boxen • Fußball • Leichtathletik • Rollstuhl-Hockey • Schwimmen • Sweet-Hearts • Taekwondo • Tanzen • Tennis • Tischtennis • Turnen • Volleyball • Gesundheits- & Sportzentrum • Etc.
3.2 Kurzer geschichtlicher Einblick 3.2.1 Chronik 2
Am 20. Oktober 1926 wird der Turn- und Sportverein Essen Margerethenhöhe gegründet, die Vereinsfarben sind rot und weiß. Kurz nach dem zweiten Weltkrieg im Jahr 1947 schließt sich der Ballspielclub 05 der TuSEM an, wodurch der Spielbetrieb der Ballsportler nach dem 2. Weltkrieg wieder in Gange kommt. Im Jahr 1973 steigt dann die erste Handballmannschaft des Vereins erstmals in die Deutsche Handball-Bundesliga auf, in der sie sich zunächst nur kurzzeitig halten kann. Im Jahr 1979 gelingt erneut der Aufstieg in die Bundesliga, bevor die Handballer im Jahre 1983 als Vizepokalmeister zum ersten Mal an einem internationalen Wettbewerb teilnehmen. Nur ein Jahr später gewinnen vier Spieler der TuSEM Essen mit der deutschen Handballnationalmannschaft Silber bei den Olympischen Spielen, und die Essener verpassen nur knapp den deutschen Meistertitel. 1986 ist es dann endlich soweit, die TuSEM Essen gewinnt zum ersten Mal die deutsche Meisterschaft. Diesen Titel können sie ein Jahr später verteidigen und 1989 feiern die Handballer der TuSEM Essen mit dem erneuten Gewinn der deutschen Meisterschaft und dem Sieg im Wettbewerb um den Europapokal der Pokalsieger den bisher größten Erfolg ihrer Vereinsgeschichte. Im Jahre 1994 gewinnt die A-Jugend der TuSEM den deutschen Meistertitel, während die Männer den Citycup nach Essen holen können. Zur Jahrtausendwende wird die Ausgliederung des Bereichs Handball-Bundesliga in eine GmbH beschlossen. 2003 folgt ein sportlich sehr erfolgreiches Jahr für die Handballer mit dem Einzug in das DHB-Pokalfinale, einem guten vierten Platz in der Bundesliga und der Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb. Zwei Jahre später kommt es dann zu einem Wechselbad der Gefühle. Die Handballer der TuSEM Essen gewinnen zwar zum dritten Mal den Europapokal der Pokalsieger gegen den SC Magdeburg, erhalten aber aus wirtschaftlichen Gründen für die Saison 2005/2006 keine Lizenz für die Bundesliga und es erfolgt der Zwangsabstieg in die 4 dritte Liga (Regionalliga West). Daraufhin wird die TuSEM HSB GmbH gegründet und 2006 der Aufstieg in die 2. Bundesliga geschafft. Nur ein Jahr später folgt der Wiederaufstieg in die erste Bundesliga, der schon im zweiten Jahr erneut in einem wirtschaftlichen Desaster mit der Folge eines Lizenzentzugs endet.
2 Vgl. URL: http://www.tusem-hsb.de/index.php?option=com_content&task=view&id=67&Itemid=88
Arbeit zitieren:
Alexander R. Wolf, 2009, Hintergründe und Ursachen für die Krise(n) beim Handballverein TuSEM Essen sowie Lösungsansätze zum Krisenmanagement , München, GRIN Verlag GmbH
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