Inhaltsverzeichnis Seite
Inhaltsverzeichnis II
Abk ürzungsverzeichnis III
Verzeichnis der Abbildungen und Tabellen III
1. Einleitung 4
2. Zur Person 5
2.1 Wissenschaftlicher Werdegang 5
2.2 Bedeutung für die Betriebswirtschaft 6
2.2.1 Forschungsleistungen 7
2.2.2 Wissenschaftlicher Organisator 8
2.2.3 Beziehungen zur Wirtschaftspraxis 10
3. Der Kapazitätserweiterungs-Effekt 11
3.1 Kapazitätserweiterung 11
3.1.1. Im Fall linearer Abschreibung 12
3.1.1.1 Bei Deckung von Nutzungs- und
Abschreibungsverlauf. 12
3.1.1.2 Bei vorweggenommenen Abschreibungen 14
3.1.2 Einordnung der degressiven Abschreibung 15
3.2 Grenzen und Voraussetzungen 16
3.3 Bedeutung für das Wachstum von Industriestaaten 17
4. Schlussbetrachtung 18
5. Literaturverzeichnis 20
Anhang A: Beispiel 1 zum Kapazitätseffekt 22
Anhang B: Beispiel 2 zum Kapazitätseffekt 23
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Abkürzungsverzeichnis
i.S. im Sinne Prof. Professor Dr. Doktor rer. pol. rerum politicarum h.c. honoris causa mult. multiplex o.g. oben genannt(en) S. Seite Sp. Spalte TH Technische Hochschule ZfhF Zeitschrift für handelswissenschaftliche Forschung ZfbF Schmalenbachs Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung ZfB Zeitschrift für Betriebswirtschaft Hg. Herausgeber Jg. Jahrgang Ebd. Ebenda z.T. zum Teil DBW Die Betriebswirtschaft (Zeitschrift) d.h. das heißt i.d.R. in der Regel Abb. Abbildung Kum. kumuliert(er) p.P. pro Periode
Verzeichnis der Abbildungen und Tabellen
Tabelle 1: Liquidation von Abschreibungsgegenwerten ................................................. S. 9 Abbildung 1: Einfluss Nutzungsdauer auf Kapazitätsgrenze ........................................ S. 10
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1. Einleitung
Im Folgenden werden das Leben und Werk Karl Hax‘ dargelegt. Dabei werden sich die Ausführungen im Wesentlichen auf seine wissenschaftlichen Laufbahn und sein Wirken innerhalb der Wirtschaftswissenschaft beschränken; Neben seiner eigentlichen Forschungsleistung sollen insbesondere seine Kontakte zur Wirtschaftspraxis und seine Leistung als Organisator des wissenschaftlichen Lebens vorgestellt werden. Als Quellen werden vorrangig Jubiläumsschriften, Nachrufe und Vorworte, zu seinen Ehren geschriebener, Bücher herangezogen. Diese stellen aufgrund des Anlasses und der zumeist vorhandenen persönlichen Beziehung zwischen Autor und Hax natürlich subjektiv geprägte Quellen dar, was insbesondere die Schilderung seiner Person beeinflusst haben dürfte. Jedoch liefern die verschiedenen Autoren diesbezüglich ein sehr stimmiges, i.S. von widerspruchsfreies, Bild der Person, weshalb diese Quellen nicht unberücksichtigt bleiben werden.
Der sog. „Kapazitätserweiterungs-Effekt“ wurde besonders in der deutschen Wirtschaftswissenschaft der 50er Jahren leidenschaftlich diskutiert. An dieser Diskussion wirkte auch Hax mit und verstand es als erster die Gründe und Grenzen dieses Phänomens systematisch darzulegen und das quantitative Ausmaß zu beziffern. In seiner Monographie „Die Substanzerhaltung der Betriebe“ stellt er sich u.a. die Frage ob man mit Hilfe dieser besonderen Art der Innenfinanzierung dem Problem steigender Beschaffungspreise bei gleichzeitiger Verrechnung des Aufwandes zu Anschaffungskosten (und nicht Wiederbeschaffungskosten) beikommen könne. Diese Arbeit jedoch wird sich auf die Erläuterung dieses Effekts anhand verschiedener Abschreibungsmethoden beschränken, sowie dessen praktische Bedeutung aufgreifen: Sowohl im Hinblick auf Voraussetzungen und Grenzen des Effekts, als auch auf den volkswirtschaftlichen Einfluss und die sich daraus ergebenden Wirtschaftspolitischen Steuerungsmöglichkeiten.
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2. Zur Person
Der am 13.11.1901 geborene Professor Dr. rer. pol., Dr. rer. pol. h.c. mult. Karl Hax war eine herausragende Persönlichkeit der Betriebswirtschaftslehre, nicht nur als Forscher und Dozent, sondern auch als Förderer des wissenschaftlichen Nachwuchses und als Organisator des wissenschaftlichen Austausches im In- und Ausland. Er verstarb am 13.03.1978 im Alter von 76 Jahren in seiner Vaterstadt Köln.
2.1 Wissenschaftlicher Werdegang
Karl Hax legte im Jahr 1921 das Abitur als Externer ab und begann im Anschluss sein betriebswirtschaftliches Studium an der Universität Köln. Dort machte er als Schüler Schmalenbachs 1 seinen Abschluss als Diplom-Handelslehrer. Er promovierte 1926 bei Schmalenbach zum Doctor rerum politicarum, während er schon seiner, bis 1936 ausgeübten, Lehrtätigkeit an den kaufmännischen Schulen der Stadt Köln nachging. Seine Dissertation „Der Gewinnbegriff in der Betriebswirtschaftslehre“ fand große Beachtung in der wissenschaftlichen Diskussion. Neben seiner Lehrertätigkeit war er Mitarbeiter des „Instituts für Konjunkturforschung für Einzelhandels-Erhebungen in Westdeutschland“. Ab 1936 arbeitete er dann freiberuflich für verschiedene Industrie- und Versicherungsunternehmen, bevor er 1943 am Kölner Institut für Versicherungswirtschaft unter Betreuung von Rohrbeck 2 habilitieren konnte (dies sei laut Moxter zunächst durch seine frühe Mitgliedschaft in der Sozialdemokratischen Partei gefährdet gewesen 3 ). Seine Habilitationsschrift „Die Betriebsunterbrechungsversicherung. Betriebswirtschaftliche Grundlagen und
versicherungstechnische Gestaltung“ 4 hat „wesentlich dazu beigetragen, daß dieser Versicherungszweig in Deutschland Boden gewann“ 5 .
Er wurde noch im Jahr seiner Habilitation zum Wehrdienst einberufen und erst 1946 aus dem Kriegsdienst und der -Gefangenschaft entlassen, worauf er kommissarisch das o.g. Kölner Instituts für Versicherungswissenschaft leitete, während er ebenfalls einen Lehrauftrag an der TH Darmstadt inne hielt. Aus diesem ergab sich 1948 seine Berufung zum ordentlichen Professor für Betriebswirtschaftslehre der TH Darmstadt,
1 Professor Johann Wilhelm Eugen Schmalenbach, genannt Eugen Schmalenbach (1873 - 1955).
2 Professor Dr. Walter Rohrbeck
3 Vergleiche Moxter (2001), S.13
4 In der zweiten Auflage 1965 lautet der Titel: „Grundlagen der Betriebsunterbrechungsversicherung“.
5 Siehe Endres (1966), S.751 Sp.2
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wo er außerdem in den Jahren 1949-1951 Dekan war. Er folgte 1952 einem Ruf an die Universität Frankfurt, in der er bis zu seiner Emeritierung am 30.09.1969 wirkte; Trotz zweier Rufe an die Universität Bern (1955) und die Universität Köln (1958). Als Professor für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Industriebetriebslehre, aber auch Versicherungs- und Treuhandwesen, übernahm er den Lehrstuhl, der ursprünglich durch Schmidt und anschließend Gutenberg besetzt war. Im akademischen Jahr 1953/54 war er dort Dekan und 1960/61 bekleidete er sogar -als erster Betriebswirt- ein Rektorenamt der Universität. Im Wintersemester 1961/62 nahm er eine Gastprofessur in Kobe (Japan) war 6 , aus der seine Veröffentlichung „Japan - Wirtschaftsmacht des Fernen Ostens“ 7 hervorging.
In den Jahren um seine Emeritierung würdigten die Universitäten Frankfurt und Erlangen-Nürnberg (1966), sowie die TH München (1967), sein Lebenswerk mit der Verleihung eines Doktors honoris causa. Auch in den Lebensjahren zwischen Emeritierung und seinem Ableben nahm er weiterhin aktiv am wissenschaftlichen Leben teil.
2.2 Bedeutung für die Betriebswirtschaftslehre
„Mit Karl Hax verliert die Betriebswirtschaftlehre einen Vertreter, der in
hervorragender Weise dazu beigetragen hat, die noch junge akademische Disziplin
konzeptionell zu formen, inhaltlich zu gestalten und im Wissenschaftskanon der
Hochschulen fest zu verankern. Qualität und Quantität des Haxschen Beitrages zur
Betriebswirtschaftslehre sind außergewöhnlich groß.“ 8
So liest es sich in einem Nachruf von Wolfgang Mag, der Hax‘ wohl wichtigsten Verdienst um die Wissenschaft der Betriebswirtschaftlehre treffend erfasst. Er formte die Betriebswirtschaftslehre nicht nur durch seine Forschung, sondern auch durch seinen Einsatz als Herausgeber und seinen Einfluss als Mitglied zahlreicher öffentlicher und privater Gremien
6 Vergleiche Endres (1966), S.751 Sp.1; Abweichend gibt Mag (1978), S.299 Sp.2 den Zeitraum 1959/60
für die Gastprofessur an.
7 Hax (1961)
8 Siehe Mag (1978), S.297 Sp.1
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Arbeit zitieren:
Sven Steinkamp, 2008, Der Betriebswirt Karl Hax und der Kapazitätserweiterungseffekt, München, GRIN Verlag GmbH
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