Katharina Bergmaier 0400216
Inhaltsverzeichnis:
1.) Einleitung 3
2.) Übersicht über den Lehr/Lerneinheitsverlauf/ Kurze
Zusammenfassung des Ablaufs der Lehr/ Lerneinheit 3
3.) Planung der Lehr/ Lerneinheit 4
3.1.) Grundlegende Vorüberlegungen praktischer und theoretischer Art:
Analyse und Darstellung von Lerngruppe, Lehrperson, Setting der
Lerneinheit und Lerneinheitskonzeption/ -methode 4
3.2.) Der Ablauf der Lehr/ Lerneinheit 8
3.2.1.) Vorstellrunde 8
3.2.2.) Darstellung des Workshops (Inhalt, zeitlicher Ablauf, Programmpunkte) 9
3.2.3.) Filmausschnitt 9
3.2.4) An Film anknüpfende Diskussion 10
3.2.5) Assoziationsübung 10
3.2.6.) Übung: gleiche und unterschiedliche Paarbildung und Bildungsreflexion 11
3.2.7.) Vorstellen meines Bildungsungleichheitsmodells 11
3.2.8.) Kritik, Anmerkungen und Ergänzungen der TeilnehmerInnen an meinem
dargestellten Modell 18
3.2.9) gegenseitiges Feedback und Verabschiedung 18
4.) Schluss 18
5.) Literaturverzeichnis 20
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1.) Einleitung
Ich werde in den folgenden Seiten eine Lehr/Lerneinheit konzipieren und dieses Konzept für den Ablauf und inhaltlichen Aufbau der Lehr/Lerneinheit Schritt für Schritt darstellen. Im Laufe dieser Darstellung werde ich ebenso ein von mir erarbeitetes Modell von Bildungsungleichheit darstellen, welches den theoretischen Input der Lehr/Lerneinheit zu Bildungsungleichheit darstellt. Die Arbeit beginnt mit einer Übersicht über den inhaltlichen und zeitlichen Lerneinheitsablauf. Diesen reihe ich an erste Stelle, damit der Leser/ die Leserin beim Lesen der darauffolgenden detaillierten Darstellung der Lehr/Lerneinheit bereits informiert ist, welcher Schritt als nächstes kommt und von welcher Phase der Lehr/Lerneinheit im Text gerade die Rede ist. Im Schlussteil der Arbeit werde ich die wesentlichen und meiner Meinung nach wichtigsten Merkmale meines Lehr/Lerneinheitkonzepts zusammenfassen und ebenso noch kurz thematisieren, wie ich die von mir gewählte Methode der Lehr/Lerneinheit einschätze.
2.) Übersicht über den Lehr/Lerneinheitsverlauf/ Kurze
Zusammenfassung des Ablaufs der Lehr/ Lerneinheit
1.) Begrüßung, Vorstellrunde und Erwartungen an den Workshop (ca. 35 Min) 2.) Darstellung des zeitlichen Ablaufs und der Programmpunkte des Workshops (max. 4 Min) 3.) Kurzer Filmausschnitt (10 Min) 4.) Anknüpfende Diskussion (ca 50. Min) 5.) Assoziationsübung (ca. 50- 70 Minuten) 5.1.) Assoziation (8 Min)
5.2.) Besprechung der Assoziationen in Kleingruppen (15 Minuten) 5.3.) Vortragen der Ergebnisse der Kleingruppendiskussion (ca. 30 Minuten) 5.4.) (eventuell noch Diskussion) (ca. 15 Minuten)
6.) Übung: gleiche und unterschiedliche Paarbildung und Bildungsreflexion (ca. 35- 55 Minuten) 6.1) Paarbildung und Reflexion gleich (10 Minuten) 6.2) Paarbildung und Reflexion anders (10 Minuten)
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6.3) Vortragen der interessanten Ergebnisse gegenüber der ganzen Gruppe (15 Min) 6.4) (eventuell nochmal Diskussion) (ca.15. Minuten) 7.) Präsentation meines Bildungsungleichheitsfaktorenmodells (ca. 40 Minuten) 7.1.) Vorabbemerkungen (2 Minuten) 7.2.) Präsentation des Modells (35 Minuten)
8.) Kritik, Anmerkungen und Ergänzungen der TeilnehmerInnen zu meinem Modell und Diskussion (ca. 45 Minuten)
9) Gegenseitiges Feedback und Verabschiedung (ca. 30 Minuten) 10) Variable Pausen (wahrscheinlich 2 mal 10-minütig)
3.) Planung der Lehr/ Lerneinheit
3.1.) Grundlegende Vorüberlegungen praktischer und
theoretischer Art: Analyse und Darstellung von Lerngruppe,
Lehrperson, Setting der Lerneinheit und
Lerneinheitskonzeption/ -methode
Ich biete im Rahmen einer Volkshochschule einen einmaligen 5 1/2- stündigen Workshop zum Thema Bildungsungleichheit an. Die Personen, die an dem Workshop teilnehmen, haben sich freiwillig aus Interesse an der Thematik für den Workshop angemeldet. Sie haben die Information über den Workshop entweder der Homepage oder dem gedruckten Programm der Volkshochschule entnommen.
Da die NutzerInnen von Volkshochschulangeboten beinahe alle erwachsen sind, werden auch zu meinem Workshop größtenteils Erwachsene kommen, es wäre theoretisch aber auch möglich, dass einige Jugendliche kommen würden.
Da die Personen freiwillig an dem Kurs/Workshop teilnehmen, sind sie zwangsläufig interessierter und motivierter als eine Gruppe, die sich in einem Pflichtrahmen (z.B. Pflichtschule, AMS-Zwangskurs) befindet.
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Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos, die TeilnehmerInnen haben sich jedoch via E-mail bzw. per Eintragen in eine Liste anmelden müssen. Dies dient dazu, damit ich eine ungefähre Vorstellung von der Anzahl der teilnehmenden Personen habe. Dieser Überblick ist für mich notwendig, damit ich mein Workshopkonzept an die TeilnehmerInnenzahl anpassen kann. Ich persönlich habe mir eine Grenze von 50 Personen gesetzt, die maximal an meinem Workshop teilnehmen können und eine MindestteilnehmerInnenzahl von 15 Personen.
Die WorkshopteilnehmerInnen haben sich bewusst für ihre Teilnahme am Workshop entschlossen. Alles was sie an Vorinformationen über dem Workshop haben ist das, was in Internet bzw. im abgedruckten Kursprogramm der Volkshochschule an Kursinformationen über den Workshop veröffentlicht worden ist. Aufgrund dieser Informationen haben sich die Leute auch dann zur Teilnahme am Workshop entschlossen.
In den Kurzinformationen zum Workshop betone ich, dass wir diesen Workshop eben nicht im klassischen Lehrer- Schüler bzw. Erzähler- Zuhörer- Schema betreiben werden, sondern dass es nur einen kurzen theoretischen Input meinerseits über Bildungsungleichheit geben wird und dass wir die meiste Zeit im Workshop miteinander, gemeinsam diskutieren und auch persönliche Erfahrungen austauschen werden und uns ebenso gemeinsam die Inhalte erarbeiten werden. Dieser dialogische Workshopcharakter, dass wir Inhalte uns gemeinsam als Gruppe erarbeiten, spiegelt sich natürlich auch in einer nicht starren Unterrichtsform und einem ebensolchem Unterrichtsklima wieder und findet hier seine logische Entsprechung. Einen hierarchischen, stark formalen und frontalen Unterricht abzuhalten halte ich auch aus weiteren Gründen nicht für sinnvoll.
Erstens einmal erfordert der kurze Zeitrahmen, der uns nur für den Workshop zur Verfügung steht, eine Herangehensweise und eine Lernmethodenkonzeption, in der sich die Leute in dieser kurzen Zeit möglichst lebendig und aktiv beteiligen, um so am meisten vom Workshop mit nach Hause zu nehmen und die Zeit auch möglichst angenehm in Erinnerung zu haben. Und außerdem entspricht nur eine offene, dialogische, aktive und lebendige, dynamische Unterrichtsmethode dem, dass die Leute ja aus freien Stücken am Kurs teilnehmen; es sich bei den KursteilnehmerInnen um Menschen handelt, die nicht nur etwas vorgelabert bekommen wollen, sondern bereit sind, aktiv mitzuarbeiten.
Dass die TeilnehmerInnen ein ungewöhnlich und außerordentlich hohes Ausmaß an Mitarbeit und Aktivität und eine ebensolche Bereitschaft zu Selbstreflexion, Austausch und
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Kommunikation/Diskussion innerhalb der Gruppe aufweisen und in den Workshop mitbringen, ergibt sich für mich nicht nur aus der Freiwilligkeit ihrer Teilnahme; sondern vor allem auch dadurch, dass in den Vorabinformationen über den Workshop, die die TeilnehmerInnen erhalten haben, ja bereits betont wurde, dass aktive Mitarbeit, Beteiligung an Diskussionen und Erfahrungsaustausch im Workshop wesentliche Dinge sind, die im Workshop auf sie zukommen und die von den TeilnehmerInnen verlangt werden. Und die TeilnehmerInnen haben diese Erfordernisse und dem Kursablauf ja zumindest nicht ganz abgelehnt, da sie sich ansonsten ja nicht für die Teilnahme entschieden hätten.
Wir werden den Workshop in einem Kursraum der Volkshochschule abhalten, der für ca. 50 Personen Sitzplätze bietet. Ich werde bereits vor Beginn des Workshops die Möbel (Tische und Sesseln) eine rundere Form bilden, um so gleich den nicht hierarchischen, sondern kommunikativen und partizipativen Charakter des Workshops nochmals auf diese Art zu unterstreichen.
Die TeilnehmerInnen meines Kurses stellen mit Sicherheit eine sehr heterogene Gruppe dar; was Alter, soziale Herkunft, Bildungsabschluss, berufliche Position etc. betrifft. Ich vermute, dass sich 2 wesentliche Gruppen von TeilnehmerInnen im Workshop befinden werden: Zum einen jene, die mehr theoretisches Interesse an Bildungsungleichheit haben und dieses Wissen eventuell auch in ihren beruflichen Umfeld nutzen und verwerten können/wollen und andererseits jene Gruppe der Menschen, bei welchen der Hauptfaktor der Motivation für ihre Teilnahme am Workshop ist, dass sie selbst oder in ihrem Umfeld persönliche Erfahrungen mit Bildungsungleichheit gemacht haben oder in irgendeiner Form davon betroffen waren/sind und sich nun nicht nur über Bildungsungleichheit informieren, sondern auch vor allem darüber austauschen möchten.
Ich muss es als Lehrende nun schaffen, beiden Teilnahmsmotivations- und Interessensgruppen gerecht zu werden und die Ansprüche beider Gruppen zu erfüllen und eine Kurskonzeption und Kursmethode entwickeln, die dies ermöglicht.
Für die TeilnehmerInnengruppe jener von Bildungsungleichheit “Betroffenen“ oder mit ihr Konfrontierten, die vor allem persönliche Erfahrungen austauschen wollen, ist die von mir gewählte Kursmethode, die viel Platz für freien Austausch und Diskussionen gibt, sicherlich geeignet. Für die TeilnehmerInnengruppe, die vor allem theoretisch über Bildungsungleichheit informiert werden will denke ich ist aber ebenso diese Kursmethode der freien Diskussionen und des
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Arbeit zitieren:
Katharina Bergmaier, 2010, Seminararbeit Didaktik: Planung einer Lehr/Lerneinheit, München, GRIN Verlag GmbH
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