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Inhaltsverzeichnis
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Abbildungsverzeichnis 3
1 Problemstellung 4
2 Wesentliche Begrifflichkeiten. 6
2.1 Bedürfnis und Motiv 6
2.2 Motivation. 6
3 Ausgewählte Motivationstheorien. 8
3.1 Inhaltstheorien. 8
3.1.1 Bedürfnis-Hierarchie-Theorie von Maslow. 8
3.1.2 Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg. 10
3.2 Vroom als Vertreter der Prozesstheorien. 11
4 Praxisbeispiel. 13
4.1 Darstellung Szenario 13
4.2 Genauere Betrachtung und Auswertung 15
4.2.1 Analyse und Lösungsansätze nach Maslow 16
4.2.2 Analyse und Lösungsansätze nach Herzberg 17
5 Fazit. 21
Literaturverzeichnis 23
3 / 24 Abbildungsverzeichnis
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Abbildung 1: Bedürfnispyramide nach Maslow………………………...…….8
Abbildung 2: Hygienefaktoren und Motivatoren nach Herzberg…………....10
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1 Problemstellung
„Everyone has the motivation to create and to work, every child, every adult” (Maslow 1998: 10).
Ist die Aussage von Maslow in der aktuellen Situation gültig? Wie steht es um die Motivation der Mitarbeiter, die im Rahmen der momentanen Wirtschaftskrise zwar das Glück hatten, ihre Arbeitsstelle behalten zu können, aber aufgrund des bei den meisten Unternehmen vollzogenen Personalabbaus die Aufgaben der weggefallenen Stellen mit übernehmen und bearbeiten müssen? Ein Artikel des Manager Magazins bringt es in seiner Beschreibung der derzeitigen Lage auf den Punkt: „Mehr Belastung, weniger Kollegen, keine Fortbildung mehr und auch das Betriebsfest ist abgesagt - die Motivation ist in vielen Firmen im Keller" (Reich 2009).
Und obwohl die Motivation bereits an einem Tiefpunkt angekommen scheint, sind laut einer Umfrage zwei Drittel der Beschäftigten der Meinung, dass es noch schlimmer wird (vgl. Schormann 2010).
Selbst in Firmen, in denen derzeit noch kein Personalabbau vorgenommen wurde, befürchten die Mitarbeiter, dass es sie bald treffen könnte. Die Angst ist auch hier gegenwärtig (vgl. Sutton 2009: 60).
Doch „in einer Kultur der Angst und des Misstrauens stirbt jedes Unternehmertum“ (Sackmann, Leitl 2010: 36).
Somit sollte sich jedes Unternehmen ernsthaft die Frage stellen: Wie kann es gelingen, dass alle Mitarbeiter ein hohes Maß an Motivation erlangen bzw. sich erhalten und auf dieser Basis Höchstleistungen vollbringen? Die vorliegende Hausarbeit greift diese Frage auf und bele uchtet das Thema Motivation im beruflichen Umfeld von theoretischer und praktischer Seite. Anfangs werden nach einer kurzen Definition der wichtigsten Begriffe die zentralen Motivations theorien skizziert. Den Schwerpunkt bilden die Inhaltstheorien, da sie einen „… sehr großen Einfluss auf die Motivationsgestaltung in der Praxis
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genommen“ (Steinmann et al. 2005: 536) haben. Die beiden repräsentativen Theorien von Maslow und Herzberg werden in diesem Kontext näher erläutert. Stellvertretend für die Prozesstheorien wird das Modell von Vroom dargestellt, da es einen großen Anteil an zukünftigen Weiterentwicklungen in der Motivations-forschung hat (vgl. Steinmann et al. 2005: 536 f.). Im Anschluss an die theoretischen Ausführungen, finden die praxisrelevanten Inhaltstheorien ihre Anwendung auf ein Beispielszenario. Zuerst erfolgt eine detaillierte Schilderung der konkreten Situation, anschließend eine praxisnahe Analyse, welche die Grundlage für die Formulierung von möglichen Lösungsansätzen bildet.
Ein abschließendes Fazit rundet diese Hausarbeit ab.
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2 Wesentliche Begrifflichkeiten
Die wichtigsten Begriffe, welche später bei der Darstellung der Motivationstheorien und ihrer anschließenden Anwendung im Rahmen eines Praxisfalles eine wesentliche Rolle spielen, werden nachfolgend kurz definiert.
2.1 Bedürfnis und Motiv
Nach Strunz ist ein Bedürfnis „… ein innerer Zustand, der ein Ergebnis erstrebenswert erscheinen läßt [!]. Durch ein unbefriedigtes Bedürfnis wird im Individuum eine Art Spannung aufgebaut. Diese Spannung wandelt das Bedürfnis bei ausreichender Intensität in einen Trieb um und regt das Individuum zu einer Handlung an“ (Strunz o.J.: 41).
Die Motive nach Schneider „… drängen zu Handlungen, bedingen Zielsetzungen und determinieren die Bewertung der angestrebten Ziele …“ (Schneider 2000: 13).
2.2 Motivation
In der einschlägigen Literatur gibt es eine Fülle an Definitionen, wobei die meisten Begriffserklärungen Aktivierung, Richtung und Ausdauer eines zielgerichteten Verhaltens enthalten (vgl. Kirchler 2005: 320). Ein kleiner Ausschnitt soll hier dargestellt werden:
- „Von Motivation spricht man, wenn ein Drangerlebnis die Person zur Handlung treibt“ (Rosenstiel 2007: 239)
- Motivation ist „… die Gesamtheit der ausschlaggebenden Prozesse über Intensität, Richtung und Ausdauer eines Individuums im Streben nach einem bestimmten Ziel“ (Robbins 2001: 194)
Aber auch auf eine mögliche Verwechslungsgefahr mit „… Motivierung …“ (Sprenger 2005: 23) wird in der Literatur hingewiesen. Sprenger spricht von Mo- tivierung „.. als absichtsvollem Handeln eines Vorgesetzten oder Funktionieren
Arbeit zitieren:
Ralf Kubernus, 2010, Von der Motivationstheorie zur Motivationspraxis , München, GRIN Verlag GmbH
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