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Inhaltsverzeichnis……………………………………………………....I
Abbildungsverzeichnis II
1. Einleitung - 3 -
2. Was ist Verkehrstelematik? - 4 -
2.1 Der Begriff Verkehrstelematik - 4 -
2.2 Ziele der Verkehrstelematik - 6 -
3. Was ist Flottentelematik? - 7 -
3.1 Der Begriff Flottenmanagement - 7 -
3.2 Der Begriff Flottentelematik - 7 -
3.3 Technische Geräte und ihre Anwendung - 8 -
3.4 Nutzungsmöglichkeiten der Telematiksysteme - 9 -
3.5 Technische Geräte aus der Praxis und ihre Funktion - 9 -
4. Warum ist eine Einsatzoptimierung bei LKW -Flotten wichtig? - 11 -
4.1 Vorteile für den Unternehmer - 11 -
4.2 Vorteile für den Kunden - 13 -
4.3 Vorteile für die Gesellschaft - 14 -
5. Vorteile und Nachteile der Verkehrstelematik - 14 -
5.1 Vorteile - 14 -
5.2 Nachteile - 15 -
6. Fazit - 16 -
Quellen und Literaturverzeichnis .................................................................. - 17 -
- 2 -
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit mit ITS - 5 -
Abbildung 2: Wegfindung „Navigation“ mit ITS - 6 -
Abbildung 3: Funktionsweise eines Telematiksystems. - 8 -
Abbildung 4: FleetBoard / DispotPilot ................................................................. - 10 -
- 3 - 1.Einleitung
Würde Ihnen in der TV Sendung „Wer wird Millionär“ die Frage gestellt: Was ist „Telematik“? und Sie bekämen die Antwortmöglichkeiten:
a) eine Technologie, die die Umwelt schont
b) eine Technologie , die Zeitersparnis bringt
c) eine Technologie, die hilft, Geld zu sparen
d) eine Technologie, die uns stressfreier macht dann wären alle vier Antworten richtig, und es gäbe noch einige mehr. Der Begriff Telematik wurde 1978 durch Alain Minc und Simon Nora geprägt. Er setzt sich aus Telekommunikation und Informatik zusammen, ist also eine Technologie, die beide miteinander verbindet.
Die Telematik befasst sich mit den unterschiedlichsten Bereichen wie z.B. Mobil-und Telefonnetze sowie Internet, aber auch mit Spezialgebieten wie:
- Flottenmanagement
- Gebäudeautomatisierung
- E- Commerce
- Sicherheitstelematik
- Bildungstelematik
- Medizintelematik
- Verkehrstelematik
Zum Ende des 20. Jahrhunderts wurde es durch ein neues Umweltbewusstsein, durch steigende Mineralölkosten und Mineralölknappheit, sowie durch steigende Unfallzahlen und ein immer stärker werdendes Verkehrsaufkommen immer wichtiger, sowohl den Individual-, den öffentlichen Nah- und Fern-, wie auch den Güterverkehr sicherer, ökologischer und effizienter abwickeln zu können. Hinzu kam, dass die Zukunftsprognosen düster waren. Es war absehbar, dass das Verkehrsaufkommen steigen würde und damit auch die Zahl und Länge der Staus. Kraftstoff und Zeit und damit auch viel Geld würden vergeudet, Natur, Umwelt und die Gesundheit der Menschen würden dauerhaft geschädigt. Auch durch die Globalisierung stieg das Verkehrsaufkommen und die Ansprüche der Kunden auf schnelle Lieferung (Just-in-Time Konzept) nahmen zu. Um Zukunftslösungen zur Verbesserung der Situation für Deutschland und Europa zu finden, wurden zahlreiche Studien und Testversuche in Auftrag gegeben, denn
- 4 - allenBeteiligten war klar, dass der Einsatz von Verkehrsfunk oder Mobilfunk nicht ausreichend war.
So rückte der Begriff Verkehrstelematik in den Fokus von Öffentlichkeit, Politik, Wirtschaft und Forschung.
2. Was ist Verkehrstelematik? 2.1 Der Begriff Verkehrstelematik
Als international üblicher Begriff für die Verkehrstelematik gilt IST (Intelligent Transport Systems). Verkehrsbezogene Daten werden systematisch erfasst, übermittelt, verarbeitet und genutzt, um den Verkehr durch Nutzung von Kommunikations- und Informationstechnologien besser zu gestalten, zu lenken, seine Teilnehmer zu informieren und ihr Verhalten zu beeinflussen.
Verkehrstelematik ist der Oberbegriff für alles, was mit Fahrzeugen, ihren Fahrern, der Lieferung von Waren und dem Einsatz von Informationsmitteln in einem Fahrzeug zu tun hat. Sie dient der Koordinierung von Luft-, See-, Schienen- und Straßenverkehr. Grundsätzlich lässt sich die Verkehrstelematik in kollektiven und individuellen Systemen erkennen. Zu kollektiven Telematiksystemen gehören u.a. die zur Messung der Verkehrsdichte an den Autobahnen installierten Wechselverkehrszei-chen 1 . Auf Basis der Vermittlung von Informationen über Verkehrszustände, werden alle Verkehrsteilnehmer, über wechselende Verkehrszeichen, Höchstgeschwindigkeits- und Textanzeigen zu einer Veränderung ihrer Fahrweise verbindlich aufgefordert, um einen reibungslosen Verkehrsfluss zu gewährleisten. Die folgende Abbildung verdeutlicht den Einsatz der kollektiven Telematiksysteme im öffentlichen Verkehr.
1 Vgl. http://www.bmvbs.de/Verkehr/Mobilitaet-und-Technologie-,1771/Digitaler-
Verkehrskanal.htm.Abfrag.19.04.2010
Individuelle Telematiksysteme weisen ähnliche Funktionen auf wie kollektive Telematiksysteme. Hier sind Informationen, Leitanweisungen jedoch auf den einzelnen Verkehrsteilnehmer abgestimmt. Dynamische Routenempfehlungen berechnen auf der Grundlage der aktuellen Verkehrssituation die jeweils zeitschnellste Verbindung für einen vom Verkehrsteilnehmer vorgegebenen Start- und Zielpunkt. Im Falle
eines Staus werden von den Systemen alternative Routen empfohlen 3 . Die folgende Abbildung verdeutlicht die Unterstützung der individuellen Verkehrstelematik bei der Wegfindung (Navigation).
2 Übernommen von:http://www.its-munich.de/pdf/Verkehrstelematik/Uebersicht_Verkehrstelematik-Sodeikat[1].pdf. Abruf 15.05.2010
3 Vgl. http://www.bmvbs.de/Verkehr/Mobilitaet-und-Technologie-,1771/Digitaler-Verkehrskanal.htm Abruf 17.05.2010
Arbeit zitieren:
Inga Heidebauer, 2010, Einsatzoptimierung von LKW- Flotten durch Telematik, München, GRIN Verlag GmbH
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