Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
2. Hauptteil. 4
2.1 „Die Zukunft der Ressource Wasser“ von Wolfram Mauser 4
2.1.1 Einordnung des Textes 4
2.1.2 Aufbau des Textes. 4
2.1.3 Hauptaussagen 4
2.1.4 Diskussion. 5
2.2 „Wasserkrise, eine Folge von Bevölkerungsverdichtung, landwirtschaftlicher
Bew ässerung und Industrialisierung“ von Vollrath Hopp 6
2.2.1 Einordnung des Artikels 6
2.2.2 Aufbau des Textes. 6
2.2.3 Hauptaussagen 6
2.2.4 Diskussion. 7
2.3 „Wasser und Landwirtschaft“ von Stefan Tangermann. 8
2.3.1 Einordnung des Textes 8
2.3.2 Aufbau des Textes. 8
2.3.3 Hauptaussagen 8
2.3.4 Diskussion. 9
2.4 Diskussion der Bezüge zwischen den Texten 10
3. Schlussfolgerung 11
4. Literaturverzeichnis 13
5. Anhang. 13
2
1. Einleitung
Wasser ist die Quelle des Lebens. Für Mensch und Umwelt bildet dieses Element die Grundlage für Wachstum und Wohlbefinden auf der Erde. Gerade diese beiden Aspekte sind nach Aussagen vieler Forscher nicht mehr in allen Regionen in ausreichendem Maße erfüllbar. Die Gründe liegen im Bevölkerungswachstum und der damit verbundenen steigenden Nahrungsmittelproduktion. Obwohl die Wassermenge auf der Erde konstant ist, kommt es, infolge von Bevölkerungsverdichtung, landwirtschaftlicher Bewässerung oder Industrialisierung, immer öfter zu regionalem Wassermangel. Ungleichheiten in der Verteilung, in der Verfügbarkeit, dem Zugang und der Qualität der wichtigsten Naturressource sind für die gegenwärtige intensive Beschäftigung mit der Thematik Wasser signifikant. Die Probleme erstrecken sich in ökologischen wie auch ökonomischen oder sozialen Dimensionen. Diese Beziehungen zwischen Mensch und Umwelt formen das Aufgabenfeld der Allgemeinen Ökologie. Sie ist „die Lehre von den wechselseitigen Wirkungszusammenhängen zwischen Mensch und Umwelt mit ihren physischen, sozialen, kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Aspekten.“ (IKAÖ 2008: 12) Im Vordergrund dieses interdisziplinären Studiums steht die Nachhaltigkeit. Eine nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen dominiert den ökologischen Diskurs, wobei auch wirtschaftliche, soziale oder politische Fragen erörtert werden sollen.
In meiner Arbeit will ich die nachhaltige Nutzung der Ressource Wasser als Bindeglied in der Beziehung zwischen Mensch und Landwirtschaft untersuchen. Hierzu sollen mir drei Texte hilfreich sein, welche einerseits eine gegenwärtige Wasserknappheit beschreiben, andererseits auch Möglichkeiten zu einer nachhaltigeren Wasserwirtschaft aufzeigen. In dem ersten Text „Wasser und Landwirtschaft“ werden Probleme gegenwärtiger Wasserwirtschaft aufgezeigt, aber zugleich Maßnahmen für eine verbesserte Wasserpolitik in der Landwirtschaft beschrieben. „Wasserkrise, eine Folge von Bevölkerungsverdichtung, landwirtschaftlicher Bewässerung und Industrialisierung“ ist mein zweiter Artikel. Er verweist auf die Zusammenhänge von Wasserknappheit und den daraus resultierenden politischen Konflikten. Um die Beziehung Mensch-Wasser-Landwirtschaft weiter zu untersuchen, wählte ich zuletzt mit „Die Zukunft der Ressource Wasser“ einen Artikel, bei dem ein Ausblick einer nachhaltigen Wasserwirtschaft im Vordergrund steht.
3
2. Hauptteil
2.1 „Die Zukunft der Ressource Wasser“ von Wolfram Mauser
2.1.1 Einordnung des Textes
Wolfram Mauser ist Professor für Geografie an der Universität München. In seinem Buch „Wie lange reicht die Ressource Wasser?“, schreibt er über die Herausforderungen einer zukünftigen nachhaltigen Nutzung des Elements Wasser. Das von mir untersuchte Kapitel bildet den Abschluss seines Werkes, in welchem er den aktuellen Wissensstand zur Thematik Wasser dem Leser ins Bewusstsein rückt.
2.1.2 Aufbau des Textes
Es handelt sich um ein klassisches Schlusskapitel. Der Autor greift wesentliche Elemente seiner vorangegangenen Ausführungen nochmals auf, resümiert seine Erkenntnisse und zeigt seine Lösungsansätze auf. Der Text ist in vier Abschnitte gegliedert, wobei nach einer Zusammenfassung zwei kürzere Passagen über den künftigen Wasserbedarf und die Wasserbeschaffung folgen. Zum Abschluss geht Mauser auf effizientere Wege der Bewässerung in der Landwirtschaft ein und verdeutlicht somit die Wichtigkeit einer nachhaltigen Nutzung.
2.1.3 Hauptaussagen
Eine nachhaltige Bewirtschaftung der Ressource Wasser ist, neben mehr Bildung und Informationsbeschaffung, eine grundlegende Bedingung für die Nahrungsmittelproduktion. Die Disparitäten von Wasserangebot und Wassernachfrage werden sich durch den Klimawandel verstärken.
Die FAO 1 prognostiziert bis zum Jahre 2050 einen Mangel an grünem Wasserfluss 2 von 3900km 3 , welcher durch eine Ausweitung des Regenfeldbaus oder Transport von Wasser aus anliegenden Ökosystemen kompensiert werden könnte.
1 Siehe Anhang
2 Siehe Anhang
4
„More Crop per Drop“ stellt eine Möglichkeit dar, nachhaltig auf die Probleme der Wasserknappheit einzugehen. Die Senkung des Wasserverbrauchs bei gleichzeitiger Steigerung der Nahrungsmittelproduktion mit dieser Methode, bedeutet, dass Bauern nur den Niederschlag nutzen, um ihre Erträge zu erhöhen.
Um den Wasserkreislauf der Erde optimal zu gestalten, gilt es, nationale und kulturelle Grenzen zu überwinden. Zudem verlangt eine effiziente Wasserwirtschaft interdisziplinäre Lösungen, um Synergieeffekte aus Land- und Wassermanagement zu erzielen, den Handel
mit virtuellem Wasser 3 auszubauen und damit Wasserüberschussgebiete besser zu nutzen. (Mauser 2007: 207-239)
2.1.4 Diskussion
Das Kapitel „Die Zukunft der Ressource Wasser“ bildet den Abschluss in dem Buch von Wolfram Mauser. Obwohl der Autor in dem Text vorangegangene Ausführungen noch einmal resümierend aufgreift, ist er einfach und verständlich zu lesen. Die Untergliederung in vier Abschnitte ist meiner Meinung nach sinnvoll gewählt. Anhand praxisorientierter Beispiele werden dem Leser Möglichkeiten einer nachhaltigen Nutzung der Ressource Wasser veranschaulicht. Dem Autor gelingt es, das komplexe und interdisziplinäre Themengebiet „Wasser“ mit einer geringen statistischen Zahlenflut und sehr einschlägigen Grafiken nahe zu bringen. Darüber hinaus werden wissenschaftliche Begriffe oder die erwähnten Organisationen im Glossar übersichtlich erläutert.
Grundlage seines Buches sind langjährige praktische Erfahrungen in den Bereichen Hydrologie und Geografie. Seit 2003 ist Wolfram Mauser Vorsitzender vom Nationalen Komitee für die Global Change Forschung (NKGCF) der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Zur Fundierung seiner Argumente greift der Autor auf wissenschaftliche Arbeiten von Organisationen wie z.B. FAO, IPCC oder IMWI 4 zurück.
Kritisch anzumerken sind die fortwährenden Wiederholungen der Hauptaussagen. Hierbei wird das Kapitel in die Länge gezogen, ohne dass weitere Erkenntnisse seiner Betrachtungen hinzukommen. Ferner werden vom Autor Lösungsvorschläge dargeboten und als nicht ausführbar sofort wieder fallen gelassen, wie z.B. die Ausweitung der landwirtschaftlichen Nutzflächen.
3 Siehe Anhang
4 Siehe Anhang
5
Arbeit zitieren:
Heiko Hoffmann, 2008, Wasser: Ressource für Mensch und Landwirtschaft, München, GRIN Verlag GmbH
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