II
I. Inhaltsverzeichnis
I. Inhaltsverzeichnis. II
II. Abbildungsverzeichnis. III
III. Abkürzungsverzeichnis IV
1 Einleitung. 1
2 „Die Wirtschaftskrise 2008“ 3
2.1 Internationale Wirtschaftsentwicklung. 3
2.2 Auswirkungen auf Deutschland 4
2.2.1 Allgemein 4
2.2.2 Produzierendes Gewerbe. 6
2.2.3 Außenhandel 8
3 Staatliche Eingriffe 8
3.1 Contra 8
3.2 Pro 9
3.2.1 Maßnahmen zur Stärkung des Außenhandels 10
3.2.2 Maßnahmen zur Stärkung der heimischen Unternehmen 11
4 Fazit 13
IV. Literaturverzeichnis IV
III
II. Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Wachstum der OECD-Länder.
Abb. 2: Eckwerte der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung
Abb. 3: Geschäftsklima Deutschland
Abb. 4: Entwicklung von Produktion und Auftragseingang in der Industrie
Abb 5: Außenhandelsbilanz
IV
III. Abkürzungsverzeichnis
AGA AuslandsGeschäftsAbsicherung der Bundesrepublik Deutschland BMWi Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie bpb Bundeszentrale für politische Bildung FAZ Frankfurter Allgemeine Zeitung FTD Financial Times Deutschland IFW Institut für Weltwirtschaft (an der Universität Kiel) OECD Organisation for economic cooperation and development
1
1 Einleitung
Eine „Krise“ - laut Wirtschaftslexikon handelt es sich hierbei um eine andauernde Störung der wirtschaftlichen Entwicklung, die sich auf einzelne Wirtschaftsbereiche, nationale Wirtschaften oder Regionen bzw. die gesamte Weltwirtschaft beziehen kann. 1
Zweifelsohne handelt es sich bei der derzeitigen Krise um die letztgenannte, höchste Stufe - werden doch in letzter Zeit immer öfter Vergleiche mit der Weltwirtschaftskrise 1929-1932 angestellt. Für diese Betrachtung spricht allerdings lediglich, dass Ausgangspunkt beider Krisen jeweils die USA war, von wo aus sie sich weltweit ausbreiteten. 2
„Transportmittel“ zur Verbreitung sind die weltweiten wirtschaftlichen Verflechtungen der einzelnen Länder untereinander, die sich durch die zunehmende Globalisierung und die sich daraus ergebende wachsende Marktdynamik und -komplexität in den vergangenen Jahren in einem enormen Tempo intensivierten und die Welt enger zusammen rücken ließen. Der weltweite Abbau von Grenzen nationaler Märkte, deren Erschließung sowie die internationale Verflechtung von Konzernen und Unternehmensfusionen wurde sukzessive vorangetrieben. 3
Diese Form der gegenseitigen Beeinflussung birgt Chancen, aber auch Risiken. So begünstigt beispielsweise ein funktionierender Außenhandel die nationale Produktivität und den technischen Fortschritt, während eine niedrige Außen-handelsintensität den Binnenmarkt im Bereich Produktion, Beschäftigung und Einkommen verwundbar macht. 4
Und genau diese gegenseitige Verflechtung der Weltwirtschaft zu den einzelnen Nationen ist der Grund, weshalb die gegenwärtige Krise überall auf der Welt nahezu zeitgleich eintrat und gerade die Gewinner der Globalisierung umgekehrt besonders hart trifft.
1 Vgl. bpb (I): 2004, S. 112
2 Vgl. Zeit Online (I) (07.08.2009), http://www.zeit.de; BMWi (II) (13.08.2009), http://www.bmwi.de, S. 8
3 Vgl. bpb (I): 2004, S. 201; bpb (II): 2006, S. 240 4 Vgl. Nolte, F.: 2008, S. 5
2
Schlagzeilen wie „Ohne Bürgschaft geht Opel pleite“ 5 , „Insolvenz-Antrag: Woolworth Deutschland ist pleite“ 6 , „Firmenpleiten - Hertie bleibt kein Einzelfall“ 7 oder „Handelskonzern pleite: Arcandor geht in die Insolvenz“ 8 machen mehr als deutlich, dass auch Deutschland von der Krise nicht verschont blieb. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit soll ein ganzheitlicher Überblick über die weltweite Krise, ihre Auswirkungen auf Deutschland sowie mögliche und sinnvolle staatliche Eingriffe gegeben werden. Zunächst werden die Hintergründe zur Entstehung der derzeitigen Krise beleuchtet, bevor erste Auswirkungen - die Weltwirtschaft betreffendaufgezeigt werden. Ausgehend von den allgemeinen Auswirkungen auf die deutsche Volkswirtschaft werden anschließend im Speziellen die Wirtschaftsbereiche des produzierenden Gewerbes, vorrangig der Industrie, und des Außenhandels detailliert betrachtet.
Kapitel 3 verdeutlicht zunächst die verschiedenen Aspekte der Angebots- und der Nachfragepolitik als kontroverse Konzepte der Wirtschaftspolitik, wobei im Bereich der Nachfragepolitik konkrete, bisher von der Bundesregierung im Rahmen der Konjunkturpakete I und II eingeleitete Maßnahmen betrachtet werden. In diesem Zusammenhang soll geprüft werden, inwieweit die aufgeführten Maßnahmen hilfreich sind, der Volkswirtschaft aus der Krise zu helfen bzw. vorrangig den Außenhandel sowie heimische Unternehmen zu stärken. Aufgrund dieser Fokussierung finden die enthaltenen Maßnahmen zur Stärkung der Bürger bzw. zur Entlastung der Privathaushalte (z. B. Senkung des Eingangssteuersatzes, Senkung der Beiträge zur Gesetzlichen Krankenversicherung) keine Berücksichtigung, obgleich sie die Unternehmen in der Folge indirekt stützen. 9
Abschließend dient ein Fazit einer Zusammenfassung der zuvor beschriebenen staatlichen angebots- und nachfrageorientierten Handlungsmöglichkeiten einschließlich einer persönlichen Betrachtung bzw. Einschätzung.
5 Vgl. Handelsblatt (20.08.2009), http://www.handelsblatt.com
6 Vgl. Stern (II) (20.08.2009), http://www.stern.de 7 Vgl. Zeit Online (II) (20.08.2009), http://www.zeit.de 8 Vgl. Stern (I) (20.08.2009), http://www.stern.de
9 Vgl. BMWi (I) (13.08.2009), http://www.bmwi.de, S. 218; BMWi (II) (13.08.2009), http://www.bmwi.de, S. 24
Arbeit zitieren:
Doreen Walter, 2009, Die weltweite Krise und staatliche Eingriffe, München, GRIN Verlag GmbH
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