Hausarbeit
Sommersemester 2003
Proseminar: Einführung in die Friedens- und Konfliktforschung
Kriegsursachen II: Entscheidungsprozesse/Ökonomie
Thema:
Verfasser: Gero Birke
Abgabetermin: 03.07.2003
1. Einleitung 3
2. Ökonomie ein Thema der Friedensforschung 4
2.1. Zum Angebot der Theorie 4
2.2. Die drei klassischen Weltbilder Liberalismus Marxismus Nationalismus 4
2.2.1. Die klassische liberale Theorie 5
2.2.2. Der Marxismus 5
2.2.3. Der Wirtschaftsnationalismus oder Neo-Merkantilismus 5
2.2.4. Die Theorien und die ökonomische Realität 6
2.3. Ökonomie als Friedensgarant 6
2.3.1. Die Bedeutung internationaler Organisationen für den Frieden Theorie
7 NA
hegemonialer Stabilität und Institutionalismus
2.3.2. Das Zentrum-Peripherie-Modell des Strukturwandels 7
3. Fazit 8
Quellenverzeichnis NA
2 NA
1. Einleitung Ökonomie als Konfliktursache? Gemeinhin soll Ökonomie unsere Grundbedürfnisse sicher- stellen aber auch langfristig den Lebensstandard erhöhen. Bei näherer Betrachtung muss jedoch kritisch nach dem „Wie“ gefragt werden. So ist ein jeder zunächst sich selbst der Nächste – erst dann kommt die Gemeinschaft. Individuelle oder gruppenmotivierte ökonomische Vorteilsnahmen können aufgrund divergierender Interessen anderer Individuen oder Gruppen zu Konflikten bzw. Kriegen führen.
Verschiedene Theorien beschäftigen sich damit signifikante Zusammenhänge zwischen Ökonomie und Frieden aufzuzeigen. Es stellt sich die Frage nach einem allgemeingültigen Lösungsansatz, der im ökonomischen, konfliktorientierten Wettstreit einen Weg in eine friedliche Zukunft aufzeigt und Frieden auch nachhaltig sicherstellen kann.
Einleitend soll der Stellenwert von Ökonomie als Gegenstand der Friedensforschung dargestellt werden. Es wird der Frage nachgegangen, ob es die Definition eines ökonomischen Friedensbegriffes gibt.
Theoretische Überlegungen zur Beziehung „Ökonomie und Frieden“ finden sich in den drei klassischen Weltbildern – Liberalismus, Marxismus, Nationalismus. Diese werden einer kritischen Betrachtung unterzogen – zu prüfen ist ihr Realitätsgehalt.
Inwieweit international agierende Wirtschaftsorganisationen von Bedeutung für den Frieden sind, soll anhand der Theorie hegemonialer Stabilität und des Institutionalismus aufgezeigt werden. Das Zentrum-Peripherie-Modell des Strukturwandels zeigt einen Zusammenhang zwischen dem Erreichen wirtschaftlicher Symmetrie und ökonomischem Frieden. Abschließend soll geklärt werden, ob diese theoretischen Überlegungen tatsächlich auf die reale globale Situation anwendbar sind und inwiefern sie befriedigende Lösungen oder zumindest Lösungsansatz beinhalten.
3
Quote paper:
Gero Birke, 2003, Kriegsursachen II: Entscheidungsprozesse/Ökonomie, Munich, GRIN Publishing GmbH
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