II
Inhaltsverzeichnis
Abk ürzungsverzeichnis III
Abbildungsverzeichnis. IV
Tabellenverzeichnis. V
1 Einführung in die Thematik. 1
1.1 Aktuelle Relevanz der Thematik. 1
1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise der Arbeit 2
2 Theoretische Grundlagen des Target Costing. 3
2.1 Ursprung und weitere historische Entwicklung 3
2.2 Philosophie in der jap. Wirtschaft als Grundlage des Target Costing 4
2.3 Markt- und Unternehmenssituation in Deutschland 5
2.4 Definition und Grundidee 6
3 Durchführung des Target Costing. 8
3.1 Ermittlung des potenziellen Marktpreises (Target Price) 8
3.2 Ermittlung der Gewinnspanne (Target Margin/Profit) 9
3.3 Ermittlung der erlaubten Kosten (Allowable Costs) 10
3.4 Ermittlung der prognostizierten Standardkosten (Drifting Costs) 10
3.5 Ermittlung der Ziellücke (Target Gap) 10
3.6 Zielkostenfindung 12
3.7 Zielkostenspaltung (Target Cost Breakdown) 14
3.8 Kontrolle der Zielkosten 17
4 Der Target Costing-Prozess anhand eines Fallbeispiels. 19
5 Kritische Würdigung 24
5.1 Möglichkeiten 24
5.2 Grenzen 25
6 Fazit 25
Literaturverzeichnis 26
III
Abkürzungsverzeichnis
bspw. bzw. ca. d.h. das heißt Diss. Dissertation etc. et cetera
f. ff. ggf. Hrsg. jap. Jg. Nr. S. Seite
2. unter anderem
IV
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Zielkostenfindung im Market into Company Verfahren,
Abbildung 2: Zielkostenkontrolldiagramm,
Abbildung 3: Zielkostenkontrolldiagramm des Modells 2, S
V
Tabellenverzeichnis
Tabelle 4: Drifting Costs und Kostenanteile des Modells 2, S. 20
Tabelle 5: Nutzenanteile der Produktfunktionen des Modells 2, S. 21
Tabelle 6: Komponenten-/Funktionen-Matrix des Modells 2, S. 21
Tabelle 7: Zielkostenindexe der Komponenten des Modells 2, S. 22
1
1 Einführung in die Thematik
1.1 Aktuelle Relevanz der Thematik
Durch die in den vergangenen Jahren immer stärker wachsenden globalen Märkte, u.a. bedingt durch das Aufstreben der sog. Schwellenländer, wie beispielsweise China oder auch Indien, verschärft sich der Wettbewerbsdruck auf die Unternehmen der etablierten Wirtschaftsnationen und somit auch auf deutsche Unternehmen. Durch den Eintritt neuer Wettbewerber wird sich der Preisdruck sukzessive erhöhen und sich folglich zu einem erhöhten Kostendruck auf die Unternehmen weiterentwickeln. 1
Die aktuelle Weltwirtschaftskrise wird diese Situation nicht entspannen, sondern vielmehr weiter verschärfen. Erste Auswirkungen dieser Tendenzen sind bereits seit einigen Monaten bspw. mit den gravierenden Turbulenzen und Veränderungen an den weltweiten Automobilmärkten zu verfolgen.
Waren in der Vergangenheit etablierte Unternehmen noch der Auffassung, dass sie sich bspw. aufgrund ihres Markenimages dauerhafte Wettbewerbsvorteile sichern könnten, so sehen sie sich heute einem erhöhten Wettbewerbsdruck ausgesetzt. Dies ist auch der Tatsache besser informierter Kunden geschuldet, welche sich für die Kostenersparnis und ggf. gegen einen Zusatznutzen bei einem gegebenen Qualitätsstandard eines Produktes entscheiden. 2 „Der Preis und die Kosteneffizienz eines Unternehmens werden zum erfolgsentscheidenden Faktor im Wettbewerb.“ 3
Dem hier beschriebenen Wettbewerbsdruck sahen sich japanische Unternehmen in einer ähnlichen Konstellation mit Beginn der 60er Jahre ausgesetzt, was zur Entwicklung des Target Costing Ansatzes in seinen Grundzügen führte 4 , wobei die umfassende Ausbreitung in Japan nochmals durch den steigenden Kostendruck während der Ölkrise 1973 verstärkt wurde 5 .
1 Vgl. Katak, E. (2007), S. 6; Buggert, W./Wielpütz, A. (1995), S. 34.
2 Vgl. Katak, E. (2007), S. 6.
3 Katak, E. (2007), S. 6.
4 Vgl. Arnaout, A. (2001), S. 19.
5 Vgl. Buggert, W./Wielpütz, A. (1995), S. 41.
2
1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise der Arbeit
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, das Target Costing anhand der theoretischen Ausarbeitung und dem eigentlichen Prozess darzustellen. Des Weiteren werden die Möglichkeiten und Grenzen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit untersucht.
Wie in Kapitel 1.1 bereits beschrieben, kommt dem Target Costing zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit eine immer höher einzuschätzende Relevanz zu.
In Kapitel zwei folgt eine Ausarbeitung der theoretischen Grundlagen des Target Costing Ansatzes. Zunächst wird auf den Ursprung und die weitere historische Entwicklung eingegangen. Im Folgenden wird dem Leser ein kurzer Einblick in die besondere japanische Unternehmenskultur und deren Mitarbeiter verschafft. Anschließend werden einige markante Unterschiede zur deutschen Markt- und Unternehmenssituation dargestellt. Abgeschlossen wird das Kapitel mit einer Definition und der Darlegung der Grundidee, welche sich hinter dem Target Costing Ansatz verbirgt.
Im 3. Kapitel erfolgt die Ausarbeitung des eigentlichen Target Costing Prozessablaufes, wobei sich die Betrachtung, unter den gesetzten Rahmenbedingungen für diese Arbeit, bei der Bestimmung der Target Costs auf das „Market into Company Verfahren“ konzentriert. Der Ablauf des Prozesses wird zunächst von der Ermittlung des potentiellen Marktpreises, der Gewinnspanne, der erlaubten Kosten, der prognostizierten Standardkosten und der Ziellücke geprägt. Anschließend wird die Zielkostenfindung und Zielkostenspaltung thematisiert. Abgeschlossen wird der Prozess mit der Kontrolle der Zielkosten. Zum besseren Verständnis wird die gesamte Durchführung mit diversen Abbildungen und Zeichnungen unterstützt, bevor im vierten Kapitel der zuvor theoretisch beschriebene Prozess mit einem Praxisbeispiel abgerundet wird.
Im 5. Kapitel findet die Arbeit ihre kritische Würdigung unter besonderer Berücksichtigung der Möglichkeiten und Grenzen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit, bevor in Kapitel 6 ein Fazit der Autoren folgt.
3
2 Theoretische Grundlagen des Target Costing
2.1 Ursprung und weitere historische Entwicklung
Target Costing ist ein Mitte der 60er Jahre von Toyota entwickeltes Kostenmanagementkonzept, welches in den Folgejahren Einzug in die japanische Unternehmenskultur hielt und seither konsequent umgesetzt wird. 6 Als ein Grund für die Ausweitung dieses Kostenmanagementansatzes gilt der entstandene Kostendruck, der im Zuge der ersten Ölkrise im Jahr 1973 auf die Hersteller in der Automobilbranche einwirkte. 7 Mit Ende der achtziger Jahre wurde es erstmals durch japanische Autoren, wie Hiromoto, Sakurai und Tanaka, auch in der englischsprachigen Literatur beschrieben und mit Beginn des darauf folgenden Jahrzehnts durch westliche Autoren thematisiert. Der zeitlich verzögerte Einzug sowohl in die amerikanische als auch europäische Literatur ist hierbei den unvermeidlichen Sprachbarrieren geschuldet. In Deutschland gehen erste Veröffentlichungen vornehmlich auf Horváth und Seidenschwarz zurück, welche heute als Grundlage der durchaus weiten Verbreitung anzusehen sind. 8
Allerdings wurde dieser Ansatz nicht gänzlich neu erfunden. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts und beispielsweise bei der Entwicklung des VW Käfers in den 30er Jahren sind Parallelen zur Grundidee des Target Costing erkennbar. So führte bereits die damalige Preisvorgabe von 990 Reichsmark zur umfassenden Auseinandersetzung mit technischen Alternativkomponenten am Fahrzeug, um somit der Kostenobergrenze zu entsprechen. So wurde beispielweise eine Seilzugbremse statt der ursprünglich vorgesehenen Hydraulikbremsanlage in dieses Fahrzeug eingebaut. 9
Die eigentliche Entstehung des Target Costing ist eng verbunden mit Elementen bestehender Kostenmanagementinstrumente, wie beispielsweise dem Design to Cost und dem Value Engineering (Wertanalyse). 10 Hervorzuheben ist hierbei die über Jahre vollzogene Anwendung und insbesondere die Weiterentwicklung des nach dem
6 Vgl. Horváth, P. u.a. (1993), S. 3.
7 Vgl. Buggert, W./Wielpütz, A. (1995), S.41.
8 Vgl. Horváth, P. u.a. (1993), S. 3; Seidenschwarz, W. (1993), S. 5; Arnaout, A. (2001), S. 19 f.
9 Vgl. Schulte-Henke, C. (2008), S. 7.
10 Vgl. Horváth, P. u.a. (1993), S. 3.
Arbeit zitieren:
Sascha Virnich, Frederik Kummetat, 2009, Möglichkeiten und Grenzen des Target Costing zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit, München, GRIN Verlag GmbH
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