KONZEPTION UND UMSETZUNG
DES INTERNETAUFTRITTS DER
JOHANNITER-UNFALL-HILFE E.V.
Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt-Aschaffenburg
Inhaltsverzeichnis
Vorwort 4
1. Einführung 5
2. Situationsanalyse 6
3. DIE JOHANNITER 8
3.1 Zielsetzung und Philosophie 9
3.2 Zielgruppen 10
4. Marketingkonzeption 11
4.1 Erfolgsfaktoren, Kundenbindungs- und Response-Management 11
4.2 Layoutentwicklung 16
4.3 Implementierung des E-Commerce 29
4.4 Begleitende Maßnahmen 35
5. Entscheidungen über die einzelnen Module 37
5.1 Homepage und Unterseiten 37
5.2 Navigation 39
5.3 E-Commerce 41
6. Umsetzungsproblematik 42
6.1 Realisierung von rechtlich bedenklichen Modulen 45
6.2 Kontrolle und Qualitätssicherung 46
7. Schlussbetrachtung 48
Abbildungsverzeichnis 49
Abk ürzungsverzeichnis 51
Quellenverzeichnis 52
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VORWORT
Diese schriftliche Ausarbeitung kann nur einen begrenzten Einblick in dieses „virtuelles“ Projekt bieten. Die von mir ausgenutzten vielfältigen Möglichkeiten der Animation und weiterer multimedialer Elemente lassen sich nur schwer in fixen Bildern, Grafiken und Texten wiedergeben. Aus diesem Grund befindet sich im Anhang der Arbeit die bis dato aktuellste Version der JOHANNITER-Seiten von Bayern auf CD. Live erleben lassen sich die Pages unter www.juh.de/bayern.
Ich bedanken mich an dieser Stelle ganz herzlich bei Frau Gabriele Schirmeister und dem Landesvorstand Bayern für das mir entgegengebrachte Vertrauen.
Mein ganz besonderer Dank gilt Herrn Ralph Knüttel, Kreisvorstand Würzburg, für seinen Einsatz, dem ich dieses Projekt zu verdanken habe. Für die kreativen Events nach München spreche ich Herrn Prof. Dr. Wieland Weiss meinen Dank aus.
Tauberbischofsheim im Oktober 1999
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1. EINFÜHRUNG
Jeden Tag wagen sich über 15.000 Bundesbürger neu in das Internet - eineKleinstadt mehr im Global-Village. Die Internet-Gemeinde in Deutschland wächst so monatlich um 450.000 Menschen - in zwei Jahren um mehr als 10 Millionen. In den letzten vier Jahren hat sich so das Internet zu einem „akzeptierten Massenmedium für digitale Informationen, Unterhaltung und Geschäftliches“ 1 entwickelt. Der Trend 2 : In den nächsten zwei Jahren steigt die hiesige Internet-Population von 22 Millionen Nutzern auf 32 Millionen im Jahr 2001. Auch im digitalen Basar zählt Deutschland in zwei Jahren 18 Millionen Online-Shopper - gut ein Fünftel der Gesamtbevölkerung. In den nächsten vier Jahren rechnet man mit einem Potential an Internet-Einkäufern von 35 Millionen alleine in Deutschland. Diese gewaltige Anzahl lässt bei den Umsätzen im E-Commerce Wachstumsraten im dreistelligen Bereich erwarten.
Viel rasanter ist die Revolution bei der innerbetrieblichen und vor allem der zwischenbetrieblichen Kommunikation. In vier Jahren verknüpfen 60% der Betriebe ihre EDV mit anderen Unternehmen um Geld und Zeit zu sparen. Die Internet-Lawine überrollt uns schneller als erwartet 3 . Man darf nicht vergessen, dass Deutschland trotz dieses expotentiellen Wachstums nur einen durchschnittlichen Platz in der Rankingliste der Internetländer einnimmt. Diese Meinung vertritt auch die Unternehmensberatung Roland Berger: „Nur zehn Prozent von 102 befragten großen Unternehmen schöpfen das Potential des Web-Geschäftes annähernd aus.“ 4 Wohin der Weg uns führt, zeigen Finnland und Dänemark, in denen fast jedes zweite
Unternehmen Waren über das WWW 5 verkauft.
1 Lemay, Laura: Kommerzielle Webseiten entwickeln, 1. Auflage, Haar bei München,
Einführung
2 vgl. Capital, Nr.10, Okt. 1999
3 Nach Werner Korte, Geschäftsführer von Empirica in „Capital“ Nr.10, Okt. 1999, Seite
116
4 Reuters Nachrichten, 03.03.1999, 14.54 Uhr
5 WWW = World Wide Web - Netz im Internet
5
2. SITUATIONSANALYSE
Das Internet entwickelt sich mit einer rasanten Geschwindigkeit, der technische Fortschritt scheint sich in diesem Medium zu überschlagen. Durch immer größere Übertragungsraten und ausgefeiltere
Programmiertechnik weichen multimediale Grenzen immer weiter auf. Das Internet ist derzeit besonders wichtig für Recherchen, denn hier steht praktisch jegliche allgemeine aber auch spezielle Information frei oder gegen Entgelt zur Verfügung. Der Verkauf übers Netz spielt heute in Deutschland noch eine untergeordnete Rolle, wobei zur Zeit sehr viele Kunden nach einer Internet-Recherche den Kauf in einer Filiale tätigen. Über das Internets wird bereits heute schon sehr viel indirekt verkauft - dieserTrend wird sich aber zugunsten des reinen Online-Shoppings verlangsamen.
DIE JOHANNITER sind schon seit einigen Jahren mit einer Präsentation ihrer Hilfsorganisation im Internet vertreten. Vom Landesvorstand wurden die Zeichen der Zeit rechtzeitig erkannt und ein „Redesign“, eine Neugestaltung der Internetseiten, gefordert. „Weg vom reinen Präsentationsmedium - hin zu einem Kommunikationsmedium“, so die Überlegungen des Vorstandes. Den Kunden über möglichst viele Sinne zu erreichen und die Qualität der Reize zu steigern und zu verbessern, ist heute oberstes Ziel. Hierbei finden Ton- und Videosequenzen sowie aufwendige Animationen in Cascading-Stylesheet-Technik, hierunter versteht man die Abbildung der Seite in verschiedenen Ebenen, vermehrt Anwendung. Allzu oft ist im Internet, aus diesem Grund, eine ständige Veränderung des Seitenlayouts zu erkennen. Vieles wird ausprobiert einiges auch wieder verworfen, doch als Folge dieser Entwicklung entsteht ein buntes Mosaik an Designs, die geändert, retuschiert und „aufgepeppt“ wurden. Ohne eine strenge Vorgabe, nach der dann alle Seiten ein neues „Gesicht“ bekommen, entwickeln sich die Pages immer weiter voneinander weg, bis die Konformität vollkommen verloren geht. Diese Vorgabe fehlte bislang auch bei den JOHANNITERN. - Einzige Stütze ist der Corporate Identity (CI)-Ordner der JOHANNITER. Wie im Punkt „Layout“ später noch detaillierter dargelegt wird sind aber die
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wenigsten, so auch der Corporate Design (CD)-Teil der JOHANNITER, umfangreich genug, hierfür eine Hilfestellung zu bieten. DIE JOHANNITER als ehrgeizige Hilfsorganisation wollen ein einheitliches, junges dynamisches Design und eine E-Commerce-Anbindung, die es den Zielgruppen ermöglicht, ohne große Umwege und möglichst bequem per „vorgedrucktem“ Email-Formular die
Dienstleistungen der JOHANNITER in Anspruch zu nehmen. Weiter will der Landesverband Bayern als Auftraggeber unter seinen Seiten den Kreis-, Regional-, und Ortsverbänden die Möglichkeit geben, sich zu präsentieren. Der Landesverband stellt hier den untergeordneten Verbänden Seiten zur Verfügung, die das Dienstleistungsangebot der JOHANNITER allgemein umreißen. Die Unterverbände müssen sich somit mit der Layout-Problematik nicht auseinandersetzen und der oben geschilderte chronologische „Layoutschwund“, das Layout wird durch „Redesigns“ immer weiter aufgeweicht, setzt nicht ein.
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3. DIE JOHANNITER
Spagat zwischen Bedürftigenhilfe und Kommerz
DIE JOHANNITER wurden als Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. 1952 vom Johanniter-Orden als Ordenswerk gegründet. Damit stehen sie in einer langen, 900 jährigen Tradition mit dem christlichen Auftrag zu helfen und zu pflegen.
DIE JOHANNITER Bayerns in Zahlen 6 :
DIE JOHANNITER erfüllen diesen Auftrag in einer modernen gemeinnützigen Organisation; gut ausgebildet und erfahren helfen sie fachkundig und mit viel menschlicher Zuwendung. Genau diese Verbindung lässt eines zum Wichtigsten werden: Den Menschen.
DIE JOHANNITER „sorgen für alle Pflegebedürftigen, deren kompetente Pflege und menschliche Unterstützung.“ Durch die Hilfestellung der JOHANNITER wird eine weitere Teilnahme am gesellschaftlichen Leben erreicht und der Vereinsamung entgegengewirkt. Mobilität und Eigenständigkeit soll den Hilfsbedürftigen weitgehend erhalten bleiben. Des Weiteren übernehmen DIE JOHANNITER auch die wichtige Aufgabe der gesellschaftlichen Fortbildung im Rahmen einer Vielzahl von Kursen, die in fast jeder Niederlassung angeboten werden. Sehr oft konnte Menschenleben durch solche „Ersthelfer“ gerettet werden 7 .
6 aus: www.juh.de/bayern, in: Wir über uns
7 vgl.: Flyer der JOHANNITER Bayern: „Pflege mit Herz und Verstand“ in der Form von
1999
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DIE JOHANNITER, aufgeschlossen für neue Medien, wollen eine Vorreiterstellung in der Informationswelt erreichen, in dem sie eine marktgängige Lösung für den Internetbetrieb anbieten. Hierbei sollen alle Möglichkeiten, welche die neuen Kommunikationswege bieten, ausgeschöpft werden.
Diese neuen Wege sollen unter anderem auch Dienstleistungskunden gewinnen und zahlende/ mitarbeitende Mitglieder akquirieren.
3.1 ZIELSETZUNG UND PHILOSOPHIE
Zielsetzung und Philosophie des Landesvorstandes Bayern lautet: „Weg vom reinen Darstellungsmedium Internet - hin zu einem Kommunikationsmedium“.
Die noch verbleibende Zeit bis zum endgültigen Durchbruch des E-Commerce in Deutschland soll mit diesem Schritt in die zweite Generation der Internetseiten sinnvoll genutzt werden. Es gilt in dieser Zeit Erfahrungen zu sammeln, Betriebsabläufe zu integrieren und zu optimieren, um zu einem späteren Zeitpunkt den Anforderungen der zukünftigen Zielgruppen gewachsen zu sein. Viele Unternehmen sind sich der Bedeutung noch nicht bewusst und geben damit aktiveren Firmen die Chance ein nicht mehr aufholbares Erfahrungspolster anzulegen. Interne Strukturen lassen sich nur sehr langsam verändern. Eine frühzeitige Ausrichtung des gesamten Unternehmens auf den E-Commerce ist deshalb unerlässlich, um in Zukunft noch marktfähig zu sein.
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3.2 ZIELGRUPPEN
Laut einer Analyse 8 der Werbeagentur McCANN-ERICKSON haben es DIE JOHANNITER mit einem breit gefächerten heterogenen Klientel zu tun. Angesprochen werden sollten nicht nur die eigentlichen
Dienstleistungsnehmer, sondern auch deren Angehörige, da diese oft Entscheidungsträger für die geriatrischen und behinderten Menschen sind. Die körperlich Behinderten stellen dabei eine Hauptgruppe dar, da sie ihre Wohnungen aufgrund der Behinderung seltener verlassen können. Bei ihnen setzen sich Neuerungen besonders schnell durch, weil sie für Innovation in erheblich größerem Maße aufgeschlossen sind und die Lebensqualität ungleich höher steigt, als dies für den nicht gehandikapten Menschen der Fall ist. Demzufolge hat sich das Internet bei ihnen besonders schnell durchgesetzt. - Eine Möglichkeit für sie, Hilfe, Rat, Ablenkung, Information und vor allem die virtuelle Flucht aus den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Per Email-Formular können sie alle Dienste der JOHANNITER auf bequemste Art in Anspruch nehmen, da das Formular in den Internetseiten eingebunden und somit ein eigenes Email-Programm unnötig ist.
Eine weitere Zielgruppe wird von den eigenen Mitarbeitern gestellt. Diese können sich über das Internet von jedem beliebigen Ort auf der Welt Informationen, Daten und Termine herunterladen. Dies trägt zu einem erheblichen Teil zur Kosteneinsparung bei - man bedenke nur das Briefporto, Druckkosten etc.. Der wichtigste Grund stellt aber die Geschwindigkeit dar, mit der man Informationen aktualisieren und verteilen kann. In der Mitarbeitervernetzung liegt ein
Kosteneinsparungspotential, das von der Größe und Bedeutung von den wenigsten Firmen realisiert wird. DIE JOHANNITER haben diese Chance schon sehr frühzeitig erkannt und erarbeiten bis dato ein Email-Netzwerk für ihre Mitarbeiter.
8 aus einer nicht veröffentlichten Untersuchung der Agentur McCANN-ERICKSON für die
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
10
4. MARKETINGKONZEPTION
Viele Faktoren sind ausschlaggebend für den Erfolg im Digital Business, der richtige Einsatz spielt hier aber die wichtigste Rolle für den Kundennutzen.
4.1 ERFOLGSFAKTOREN, KUNDENBINDUNGS- UND RESPONSE-
MANAGEMENT
Erfolgsfaktoren 9
Die fünf Erfolgsfaktoren zeigen Chancen und Risiken für eine erfolgreiche Präsenz.
Perfekte Orientierung am Kunden und die Befriedigung der Qualitätswünsche des Kunden werden so zur Herausforderung. Bei der vollständigen Identifizierung der Arbeitsschritte verschafft man sich einen Überblick über die anstehenden Einzeltätigkeiten und erreicht durch ein Zeitraster eine chronologische Abfolge.
Abb. 1: Zeitraster für den Internetauftritt der JUH Bayern
9 vgl.: Business Digital, Sonderausgabe für die Sparkassen-Finanzgruppe, 1997,
Multimedia-Studie von Bertelsmann Telemedia und Diebold, S.85, Abb. 78
11
Die frühzeitige Identifikation möglicher Hürden wird durch eine sequentielle Überlappung der einzelnen Tätigkeiten ermöglicht. Als positiver Nebeneffekt erreicht man hierdurch eine enorme Zeitersparnis. Der vernetzte Einsatz des Multimediamanagements setzt eine Auswahl der richtigen Prozess-, Preis- Produkt- und Kundenbindungs-Instrumentarien ein, um die eingegrenzte Zielgruppe zu erreichen. Permanente Erfassungskontrolle und Weiterentwicklung des Multimediamanagements geschieht durch eine lückenlose
Dokumentierung und Auswertung der anfallenden Daten, wie z.B. der Server-Daten, Umsatzstatistiken und des Kundenfeedbacks.
Erfolgsfaktoren im Business Digital
10 aus: Business Digital, Sonderausgabe für die Sparkassen-Finanzgruppe, 1997,
Multimedia-Studie von Bertelsmann Telemedia und Diebold, S.85, Abb. 78
12
Kundenbindungs- Management
Nimmt man die Marketingaktivitäten einiger Unternehmen unter die Lupe, fällt unweigerlich die Betonung der Neukundengewinnung auf. Existierende Kunden gelten wohl als sicheres Potential und bedürfen keiner Pflege. Die hohe Kundenfluktuation ist aber der eigentliche Kostentreiber und als solcher erkannt. Das Marketing versucht nun durch Maßnahmen des „Relationship Marketings“ 11 die Kundenzufriedenheit in den Mittelpunkt der Aktivitäten zu stellen. Ein Maßnahmenkatalog unterstützt das Relationship Marketing und somit auch die Kundenbindung.
Frequent Usage Pricing/ Bonussystem für Vielnutzer: Hierbei handelt es sich um Rabattsystem in Form einer Treueprämie. Produktgeschenke/ Incentives: Ein Geschenk an den Nutzer verstärkt hier die Kundenbindung. Das Präsent kann durch die Auswertung der Statistikdaten dem „dokumentierten Such- und Nutzungsverhalten des Kunden“ entsprechen. 12
Online Gewinn- und Geschicklichkeitsspiel wecken das Interesse beim User und bieten darüber hinaus die Möglichkeit Adressdaten und Kundenfeedbacks zu sammeln. Aus diesen Datenstämmen kann man jene herausfiltern, die Email-Infos erhalten wollen. Direct Emails informieren über neue Produkt- und Dienstleistungsangebote. Über einen eingefügten Link bietet man die Möglichkeit sich sofort umfassend zu informieren.
Links zu Interessengemeinschaften und Services, die in Zusammenhang zum Produkt stehen steigern die Gesamtqualität, zumal nutzergenerierte Inhalte die Kundenbindung in erheblichem Maße erhöhen. 13
11 vgl.: “Business Digital“, Sonderausgabe für die Sparkassen-Finanzgruppe, 1997,
Multimedia-Studie von Bertelsmann Telemedia und Diebold, S.66
12 ebenda
13 vgl. Business Digital, Sonderausgabe für die Sparkassen-Finanzgruppe, 1997,
Multimedia-Studie von Bertelsmann Telemedia und Diebold, S. 67
13
Response-Möglichkeit und Verwaltung der Email-Formulare Im Internet gibt es eine Fülle von Möglichkeiten auf Kundenkontakt zu reagieren. Folgende Formen sind sehr gebräuchlich: Via Email, mit einem Call-Back-Button, Bestellung per Fax und Umwandlung in eine Email, Foren, Communities, Chats und Abstimmungsfelder auf den Web-Pages. Die gängigste Form ist der Email-Kontakt zum Kunden. Häufig gestellte Fragen können, um das Email-Aufkommen zu dezimieren, in einem eigenen FAQ-Bereich abgelegt werden. Diese Wissensdatenbank wird ständig um wiederkehrende Email-Anfragen erweitert. Trotzdem müssen Call-Center oder Email-Agents 15 nach wie vor in der Lage sein Emails mit einem persönlichen Stil zu beantworten. Eingeteilt werden Sie in „normale“ Anfragen und Beschwerden. Liegt die Feedbackzeit bei der einen zwischen maximal 6 bis 12 Stunden, darf Sie bei der Beschwerde höchstens zwei bis drei Stunden betragen. Ein Response-Controlling kontrolliert die tatsächlich Beantwortung der eingegangenen Emails.
14 aus: “Business Digital“, Sonderausgabe für die Sparkassen-Finanzgruppe, 1997,
Multimedia-Studie von Bertelsmann Telemedia und Diebold, Abb.64, S.68
15 Direkt Marketing, Nr. 9/ 1999, 35. Jahrgang, S. 44
14
Erfolgsmessung von Online-Angeboten A.C. Nielsen, die GfK, die IVW und der VDZ suchen nach einem Erfolgsmaßstab für Online-Medien. Zur Zeit sind folgende Ansätze bekannt:
Bei dem Wahrnehmungsbasierten Ansatz 16 werden die „hits“, die Zugriffe auf Elemente des Internet-Angebots gezählt. Durch eine statistische Auswertung erhält man die Erfolgsfaktoren der Seiten. Bei den „visits“ oder „sessions“ zählt man nur den einmaligen Aufruf des Seitenangebots. Über die Serverdaten lassen sich hierbei die „duration of visits“, die Verweildauern, der Besuchern abfragen. Über die „page clicks“ oder „page views“ werden die Kontakte zu einzelnen Seiten eines Angebots gezählt. Bei dem Reaktionsbasierten Ansatz ist die Zahl der „ad-clicks“ Indikator für die erfolgreiche Weiterleitung durch eine Werbeeinblendung. Bei dem Nutzerbasierten Ansatz werden die User-Daten z.B. der Provider, Browser und die Herkunft abgefragt. Diese Informationen lassen Rückschlüsse auf die Zielgruppe zu, die von den
Marktforschungsinstituten von größter Bedeutung sind. 17
16 vgl.: Business Digital, Sonderausgabe für die Sparkassen-Finanzgruppe, 1997,
Multimedia-Studie von Bertelsmann Telemedia und Diebold, S. 59
17 Web und Marketing aus http://www.akademie.de
15
4.2 LAYOUTENTWICKLUNG
Der Start in die „eigenen“ Seiten gestaltet sich insoweit schwierig, als dass die Internetseiten nicht einfach in einer Textverarbeitung erstellt werden können, sondern, sofern es nötig ist, direkt im html-Code (Hypertext Markup Language) programmiert werden müssen oder mit einer Konvertierungssoftware in diesen Code umgewandelt werden. Zwar stehen mit diesen Programmen, wie z.B. FrontPage 2000 ® geeignete Hilfsmittel zur Verfügung, doch spätestens bei der Browserproblematik, die in Kapitel 6 vertieft angesprochen wird, muss man die gewohnte WYSIWYG-Oberfläche verlassen, um an der Wurzel der Seiten, dem html-Code, direkte Anpassungsmaßnahmen vornehmen zu können. Eine kurze Einführung in die html-Programmierung soll einen Einblick in die Aufwendigkeit der Seiten geben. Diesem html-Code liegt das ganze Internet zugrunde und basiert auf der Standardsprache SGML (Standard Generalized Markup Language), einer ISO-Norm (8879,1986). SGML dient vor allem der Definition von strukturierten Dokumententypen. Hypertext und immer häufiger Hypermedia, Erweiterung um Bilder, Videos
18 aus: “Business Digital“, Sonderausgabe für die Sparkassen-Finanzgruppe, 1997,
Multimedia-Studie von Bertelsmann Telemedia und Diebold, S. 59, Abb. 57
16
und Töne, stellen die benötigten Daten auf den Netz-Servern in einer für Browser interpretierbaren Form bereit. Diese Hypertext-Browser (Clients) „lesen“ die Daten aus dem html-Code aus und stellen sie dem Benutzer dar 19 . Der Code dient dazu, Elemente wie head, body, links und anchors (Anker) zu integrieren - der Kernpunkt des WorldWideWeb. Der Anchor ermöglicht es, Web-Seiten zueinander in Beziehung zu setzen und miteinander zu verknüpfen. Diese Fähigkeit eröffnet eine neue Art der Faszination, die interaktive Verknüpfung von Daten. Der Anchor und schließlich der Link kann auf jedes Objekt, Datei oder Homepageangebot ausgerichtet sein. Durch die später erläuterte Frame-Technik ist es unter anderem auch möglich diese Informationen in verschiedenen Teilen der Seite einzuspielen und diese damit zu ergänzen. Der Vorteil hierbei, die Daten werden im eigenen Rahmen und der eigenen CI angezeigt. Diese Methode wurde z.B. zur Lösung der Rechtsproblematik der Zivildienstseiten angewendet (siehe Seite 45).
Für das Layout im Internet gibt, wie bei allen nach außen tretenden Maßnahmen eines Unternehmens, das Corporate Design Vorschläge über ein mögliches Aussehen der Seiten. DIE JOHANNITER-Unfall-Hilfe e.V. verfügt über einen ausführlichen CI-Ordner, dieser deckt jedoch nur den zweidimensionalen Raum ab. Man versucht CI-Stilelemente auf die Internetseite zu programmieren, um so den gewünschten Wiedererkennungseffekt zu erhalten. Probleme treten dann auf, wenn die wachsenden technischen Möglichkeiten des Internets die CI an ihre Grenzen stoßen lässt. Animation, Bildbearbeitung, Ton und Frame-Sets, dabei handelt es sich um eine Seite in der die Eigenschaften der Frames (Fenster) angegeben werden, geben gestalterisch Spielraum, der sich in einer Grauzone zur bisherigen CI befindet. Spätestens jetzt stellt sich die Frage, ob für die Homepage und weiteren Seiten nicht eine eigene CI geschaffen werden müsste, denn die Merkmale des Briefbogens, die in der Regel seriös und klar strukturiert wirken, geben den dazugehörigen Internetseiten eher
19 vgl.: http://user.cs.tu-berlin.de/~whity/html.htm
17
einen angestaubten, altmodischen Flair, der nicht so recht zu einem so jungen Medium passen will.
Jung, dynamisch, animiert - das ist es was das Klientel unisono verlangt. Für einen gelungenen Auftritt muss man sich von den Zwängen des CD lösen und darauf aufbauend eine eigene, wenn auch eine CD-konforme Lösung suchen, in der auch 3D-Animationen und -Logos Beachtung finden.
Beispiele:
Abb. 5: Verschiedene Möglichkeiten der dreidimensionalen
Buttongestaltung durch Schattenwurf
Durch einen Schatteneffekt gewinnt die Seite an Tiefe und wirkt wertiger. Unten sieht man nun einen Grobentwurf, bei dem alle Dienstleistungen der Johanniter in Form eines 3D-Buttons anklickbar werden. Der strukturierte Hintergrund soll durch die warme Farbe eine positive Stimmung erzeugen.
18
Abb. 6: Vorschlag 1: Buttons oval ausgeschnitten, mit weichem Schatten
nach rechts unten, aus vorhandenen Fotos erstellt und mit
einzelnen Cliparts ergänzt, in ovaler, dynamisch aufgehängter
Anordnung. Die Schrift in schwarz mit weißer Umrandung,
Schatten wie Buttons, animiertes Logo.
Bei Vorschlag Nr. 2 wurde eine alternative Anordnung der Buttons gewählt, um eine Leserichtung, von links nach rechts zu erhalten, die eine Rangliste der Buttoninhalte zulässt. Auch hier wird wieder eine dynamische Anpassung der Buttons durch ein sich änderndes Browserfenster ausgeglichen.
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Abb. 7: 2. Vorschlag: Gleiche Buttons wie oben jedoch in einer sich
anpassenden (dynamischen) sinusförmigen Herzmonitorkurve
angeordnet.
In diesem Vorschlag wurde die Wirkung der dunklen Hintergrundfarbe ausgetestet. Wie man deutlich sehen kann, leuchtet auf dem schwarzen Grund die rote JOHANNITER-Farbe ganz besonders stark. Die Buttons und das Logo wurden aber für diesen Entwurf nicht extra mit einem schwarzen Hintergrund ausgestattet, da der Aufwand sich nur bei einer sich durchsetzenden Version lohnt.
Im Entwurf Nr. 4 wird versuchshalber getestet, wie die Buttons, schwebend vor einem künstlichen Horizont, zur Geltung kommen. Ausgebaut sollten dann, wie in Entwurf Nr. 5 zu sehen ist, die Buttons wie Monde um eine Planeten (hier das „Willkommen“ -Logo) „kreisen“ und die 3D - Wirkung noch unterstützen. Die Tiefe wird durch eine Größenänderung der Buttons erreicht.
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Abb. 8: Vorschlag 3: Wie Vorschlag 1, jedoch mit einem kontrastreicheren
schwarzen Hintergrund
Abb. 9: Vorschlag Nr. 4 wie oben nur mit Farbverlauf im Hintergrund
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Abb. 10: Vorschlag Nr. 5 wie oben, mit 3D-Effekt durch nach hinten kleiner
werdende Buttons
Abb. 11: Vorschlag Nr. 6 ganz ohne Buttons, da hier die Möglichkeit
besteht mehr auf dem Bildschirm unterzubringen, ohne dass zu
viele Bilder verwirren. JOHANNITER-Schriftzug dreht sich
langsam.
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Bei Entwurf Nr. 7 ist schon ein Fortschritt in der Ausarbeitung zu erkennen. Die Seite stellt sich feiner dar als die vorherigen. Das Raster dient der besseren Anpassung an die Größe der einzelnen Textfelder. Diese sind sensitiv und verändern ihre Größe beim Darrüberfahren mit der Maus, dem sogenannten Hovern. Das „Willkommen in Bayern!“ dreht sich langsam mit einem unterschiedlichen Lichteinfall. Das runde Symbol des JOHANNITER Logos dreht sich langsam und bleibt dann für einen Moment stehen.
Abb. 12: Vorschlag Nr. 7 mit Horizont und 3D-Gitter
Vorschlag Nr. 8 zeigt ein ähnliches Bild wie Nr. 7 wobei hier eine mittig vertikale Anordnung gewählt wurde. Das Logo steht im Mittelpunkt, ein „Weg“ aus Buttons führt darauf um die JOHANNITER noch deutlicher hervorzuheben. Die Seite wirkt sehr aufgeräumt und klar strukturiert. Die Navigation soll möglichst einfach gehalten sein und so auch dem ungeübten User einen leichte Einstieg in die Seiten bieten. Die Anordnung der Buttons kann in der Reihenfolge geändert werden und gibt eine Hierarchie vor. Über eine Statistikfunktion des Servers ließe sich die Anordnung nach den Gewohnheiten der Seitenbesucher anpassen.
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Abb. 13: Vorschlag Nr. 8 ähnlich wie oben mit animiertem Logo ohne 3D-
Gitter
Abb. 14: Vorschlag Nr. 9 wie Nr.1 nur mit Horizont und animiertem
„Willkommen“
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Wie oben zu sehen, wird hier ein Kombination aus „alt“ und „neu“ getestet. Bei Vorschlag Nr. 10 wurde der Hintergrund in einen CI-konformen Blauton geändert.
Abb. 15: Vorschlag Nr. 10 anderer Horizont
Die Anzahl der Buttons, wie in Vorschlag Nr. 9 und Nr. 10 nochmals aufgeführt, überladen die Seite sehr schnell. Weil im Laufe des Projektes noch weitere Buttons wie z.B. der Behindertenfahrdienst hinzu gewünscht wurden, erarbeiteten wir parallel zu den bisherigen Vorschlägen Alternativen mit Navigationsleiten, die eine Erweiterung der bisherigen Menüpunkte ermöglichen.
Vorschlag Nr. 11 zeigt eine Menüleiste, die sich erst bei dem Darüberfahren mit der Maus zeigt. Diese sogenannte Hover-Navigation bietet nun die Möglichkeit die Seite für Inhalte zu nutzten und nicht mit einer üppigen Menüleiste zu überladen. Die Bilder zeigen aus aktuellem Anlass News und zu bewerbende Menüpunkte. Über die hinterlegten Links gelangt man zu den umfangreichen Informationen, die sich hinter den Bildern verbergen. In den Entwürfen 12 und 13 ändert sich in erster
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Linie nur die Art der Navigation. Wichtig war uns eine klare Struktur der Seite und eine einfache Navigation des Benutzers.
Abb. 16: Vorschlag Nr. 11 mit Hover-Navigationsleiste rechts
Bei der Arbeit an den vielfältigen Anforderungen kristallisierten sich einige Grundprinzipien heraus, die wir im Folgenden kurz zusammengefasst haben.
Grundsätzlich gibt es verschiedene Möglichkeiten der korrekten CI-Umsetzung. Ohne Einfluss auf die inhaltliche Qualität zu nehmen, sollte die Seite in Frames aufgeteilt werden. Bei einem Frame (engl. für Rahmen), wird die Seite technisch gesehen in mehrere Seiten aufgeteilt. Jede dieser Seiten ist für sich autonom und besitzt einen eigenen Inhalt. Ein Frame kann dazu verwendet werden, das Firmenlogo auf dem Bildschirm zu „fixieren“. Der Internetseiteninhalt in einer eigenen Seite scrollt (läuft) dann in einem zweiten Frame ab, ohne dass sich das Firmenlogo aus dem sichtbaren Bereich des Bildschirms bewegt. Eine ständige Visualisierung erhöht den Erkennungswert.
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Abb. 17: Vorschlag Nr. 12 mit dynamischer, d. h. beim Hovern anzeigende
Menüpunkte in der sonst unsichtbaren Navigationsleiste
Abb. 18: Vorschlag Nr. 13 mit dynamischen Feldern, die Farbe des aktiven
Menüpunktes ändert sich in der Navigation.
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Für eine dauerhafte unbewusste Verknüpfung des Inhalts mit dem Firmenlogo ist eine Verwendung von Frames unumgänglich! Man kann es sich in etwa so vorstellen, dass der Firmenbriefkopf auf dem Bildschirm stehen bleibt und sich der Briefinhalt unter dem Briefkopf verändert. Um dem interaktiven Betrachter der Seiten die Navigation zu erleichtern, sollte eine Navigationsleiste in ein extra Frame-Fenster gelegt werden. Dies bezieht sich auf 15“-Format, um sicher zu sein, dass in diesem Modus keine Scrollleiste nötig wird. Mit Scrollleiste wird die Pfeilleiste rechts bezeichnet, welche die Seite beim Mausklick rauf und runter rollen lässt. Durch die Fixierung auf der rechten Seite werden die Mauswege verkürzt, da sich hier von Haus aus die Scrollleiste des Browsers befindet. Günstig angelegte Vor- und Zurück- Buttons auf dem „aktiven“ Frame erleichtern die Navigation. Jetzt wird die Eingabeleiste des Browsers überflüssig und die Anzeige kann das maximale Browserfenster nutzen. Dies unterstreicht die Professionalität der Seiten und lässt diese wertvoller erscheinen. Dafür ist allerdings eine Browsertypabfrage nötig, die hätte den Vorteil, den Seitenbesucher darauf aufmerksam zu machen, dass er z.B. die Office-Shortcutleiste aktiviert hat und deshalb sein Browserfenster nicht die wünschenswerte Dimension aufweist. - Der Besucher subsummiert diese Wertigkeit dann mit dem ständig präsenten Firmenlogo. Ungeübte „Surfer“ werden eine Navigationsleiste dankend annehmen, da es sich bei der „Vor-Funktion“ des Browsers um eine Falschinterpretation handelt. Hier ist ein „Vorwärtsgehen“ erst nach dem „Zurückgehen“ möglich.
Ein weiterer Grundsatz den man beachten muss ist die ständige Aktualisierung der Inhalte! Einfacher wird dies durch eine Html-Programmierung in Unterordner, um die Übersicht bei Verwendung eines FTP-Programms nicht zu verlieren. Bei diesem Programm handelt es sich um ein spezielles Tool, um Dateien „im Internet“ zu verschieben. Es wird vor allem für die Dateipflege benutzt. Ärgerlich, wenn ein Besucher auf die neuesten Infos aus dem Internet hofft und dort ältere Daten vorfindet als im Prospekt. Hier wurde der Sinn und offensichtlich auch der kostensparende Charakter des WWW (noch) nicht realisiert.
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Intern sollte ein Intranetmodul für die Mitarbeiter-und
Außendienstkommunikation zum Einsatz kommen. Durch einen Zugriffsschutz vom sonst frei zugänglichen Internet gesichert, können nur Firmenmitglieder auf vertrauliche Daten im eigenen Intranet zugreifen. Nun ist es möglich die Mitarbeiterzeitung und den firmeninternen Veranstaltungskalender weltweit zugänglich machen. Bei einigen Unternehmen wird das Intranet benutzt, um den Terminkalender von Mitarbeitern zu hinterlegen, den der Betreffende dann auch von zuhause, z.B. am Telearbeitsplatz abrufen kann.
Extern eignen sich die Seiten im Offline-Modus, korrekt und ansprechend umgesetzt, auch im Touchscreen auf der Messe zur virtuellen Kundenansprache. Der Messestand wird dadurch äußerst positiv aufgewertet. Im Eingangsbereich der Organisation der JOHANNITER macht er zusätzlich auf die Präsenz im WWW aufmerksam und dient den Mitarbeitern zur unbürokratischen Kommunikation per Email.
4.3 IMPLEMENTIERUNG DES E-COMMERCE
Um die Integration des Online-Shops besser nachvollziehen zu können, sollte man sich noch einmal kurz die Navigationsmöglichkeiten vor Augen führen. Einstieg über www.juh.de/bayern und man gelangt zur Homepage des Landesverbandes. Diesem ist es nicht möglich Dienstleistungen anzubieten, da es sich hierbei um die Zentralstelle in Bayern handelt und administrative Aufgaben übernimmt. Auf dieser Ebene findet einzig und alleine eine allgemeine „Globalinformation“ über alle Dienstleistungen für alle Verbände statt. „Detailliertere Informationen“ findet der User bei „seinem“ Verband in der Nähe. Auf der Bayernkarte ist es möglich durch Anklicken der gewünschten Niederlassung ausführlichere Daten zu erhalten, ohne, dass sich die Allgemeininformationen noch einmal eröffnen.
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Abb. 19: Allgemeine Informationen des Landesverbandes zum
Menüdienst
Das System ist so geführt, dass es erkennt, welche Informationen der Benutzer schon aus dem Netz erhalten hat und lädt diese nicht ein weiteres mal aus dem Netz zum Vorteil des Kunden. An dieser Stelle ist es bekannt, dass die Allgemeininfos vorgespielt wurden und dem Interessenten werden jetzt die Detail-Infos angezeigt, und zwar genau die, dessen Globalinformation ihn interessiert hat.
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Abb. 20: Standorte in Bayern mit den jeweiligen Detail-Infos der einzelnen
Verbände zum Thema (hier Menüdienst)
Abb. 21: Detailliertere Informationen des Kreisverbands München zum
Thema Menüdienst (oben)
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Abb. 22: Detailliertere Informationen des Kreisverbands München zum
Thema Menüdienst (unten)
Ist der Kunde mit den Daten über die Dienstleistung zufrieden, kann er diese über die „Online-Bestellung“ (siehe oben) sofort ordern. Falls er keinen Dienst bestellen will, ist es ihm möglich online ein Infopaket oder einen Hausbesuch zu aktivieren. Dafür ist kein eigenes Email-Programm nötig.
Vorteil dieses Bestellformulars ist unter anderem, dass man automatisch die wichtigen Information wie z.B. Name, Adresse, angeben muss um das Formular abschicken zu können. Diese Informationen gehen dann automatisch an die dafür zuständige Stelle.
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Abb. 23: Online-Bestellformular für den Menüdienst (oberer Teil)
Abb. 24: Online-Bestellformular für den Menüdienst (unterer Teil)
Diese Prozedur läuft natürlich auch dann ab, wenn sich der Internetsurfer direkt beim Ortsverband einloggt, da er aber über allgemeine Daten zu
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einem Dienst noch keine Informationen erhalten hat, werden sie ihm jetzt, im Gegensatz zu oben, angezeigt.
Abb. 25: Die Bestätigungsseite erscheint zur Sicherheit des Kunden nur
bei erfolgreichem Absenden des Formulars!
Zur Information für das erfolgreiche Absenden der Bestellung an DIE JOHANNITER wird dem User eine Bestätigungsseite eingespielt. Der Nutzer erhält somit gleich eine Response und die Gewissheit über den Zugang der Daten in den Mailserver der JOHANNITER.
Warum die Unterteilung in Allgemein- und Detail-Info? Die Unterteilung wurde gewählt, da eine Überflutung mit Informationen heute im Zeitalter der Informationsflut 20 keinen Sinn mehr macht. Wichtig ist es vielmehr Filter einzusetzen, die die wichtigen Informationen selektieren. In die Seiten wurden deshalb drei Filter eingebaut, um auch wirklich interessierte Kunden zu erhalten und Lehrgeld zu sparen. Der erste Filter wurde zwischen den Homepages und dem Navigationsframe „eingebaut“. Zwischen der Allgemein- und Detail-Info befindet sich der Zweite, der
20 Denzel, Erhard: Marketing für den Mittelstand, Düsseldorf 1994, ECON - Verlag, S.
191
34
Dritte folgt zwischen Detail-Info und dem Email-Formular. Wir gehen davon aus, dass nach der dritten Filterung nur noch das potentielle und für DIE JOHANNITER interessante Klientel übrig bleibt.
4.4 BEGLEITENDE MAßNAHMEN
Wie die Grafik unten verdeutlicht, werden die Internetseiten von 62% der Surfer durch Direkteingabe angefahren. Die User müssen dazu die vollständige Adresse des betreffenden Internetangebotes kennen und diese eingeben können. Hierfür ist eine Hilfestellung, bei einem Prozentsatz von 62 äußerst sinnvoll und effektiv.
Eine ständige Kommunikation der Internet-Adresse ist somit von höchster Bedeutung. Sinnvoll wäre deshalb die Visualisierung der URL auf den Fahrzeugen, auf Give-aways, auf der Dienstkleidung, in den Seminarräumen und in allen Medien. Die Länge und Kompliziertheit der Adresse ist automatisch Regler für den Einsatz der gewählten Mittel und Wege. Ist die Adresse schwierig oder lang, muss über ein Give-away der Internet-Benutzer die Möglichkeit bekommen, sich diese mit nach hause
21 Boston Consulting Group, E-Commerce-Studie 1999 in Capital Nr.10, Okt. 1999, S.
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nehmen zu können, um sie von der Mitgabe abschreiben zu können. Printwerbung ist aus diesem Grunde zu bevorzugen. Ohne weitere Kosten zu verursachen, sollte die Adresse auf Stellenanzeigen in der Tageszeitung und Zeitschriften miterscheinen und auf sämtlichen Flyern und Briefköpfen gesondert abgebildet werden. Auch der Freistempler für die ausgehende Post sollte die Internetadresse mit abdrucken.
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5. ENTSCHEIDUNGEN ÜBER DIE EINZELNEN MODULE
Die Layoutentscheidung zählt bei einer Internetkonzeption zu den zentralen Entscheidungen. Nach der Festlegung der Homepageansicht, geht man über, das Erscheinungsbild der Unterseiten zu gestalten. Nach den Prinzipien: „Vom Groben zum Detail“ und „Keep it short and simple“.
5.1 HOMEPAGE UND UNTERSEITEN
Die endgültige Fassung einiger Seiten präsentieren wir an dieser Stelle auf den folgenden Seiten:
Abb. 27: Fassung der Homepage zum Zeitpunkt der Diplomarbeit im CI-
konformen Gelb
Die Homepage des Landesverbandes in der Endfassung ist in Anlehnung an das Design der Flyer, die von McCANN-ERICKSON gestaltet wurden, entstanden. Dabei finden verschiedene Hintergrundfarben Anwendung. Mit der Hintergrundfarbe wird das komplette Frameset gegen eines der
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gleichen Farbe ausgetauscht. Die Farben sollen später durchgehend im Unternehmen zur Identifikation der einzelnen Bereiche dienen.
Abb. 28: Seite International in CI-konformen Türkis
Abb. 29: Seite Ausbildung in CI-konformen Blau
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Abb. 30: Mitmachseite in Grün
5.2 NAVIGATION
Nach etlichen Vorschlägen mit angeordneten Buttons (siehe Vorschläge 1-11) entschied sich der Vorstand für eine Navigationsleiste, da die Anzahl der Menüpunkte ständig anstieg. Eine Buttonlösung hätte ohne eine Scrollleiste nur noch ab einem 17“ Bildschirm aufwärts dargestellt werden können. Normalerweise wird die Menüführung auf die linke Seite des Bildschirms gesetzt, da die Befürworter über die Leserichtung „von links nach rechts“ argumentieren. Diese Begründung stellte uns nicht zufrieden und wir legten die Navigation rechts fest, damit man ähnlich eines Ordner-oder Eingriffregisters über die Seiteninhalte verfügen kann. Ein weiterer Punkt bestätigt uns in unserer Entscheidung, die Scrollleisten befinden sich von Haus aus immer auf der rechten Seite. Da sich der Mauszeiger zum Zwecke des Scrollens automatisch auf der rechten Hälfte des Bildschirms befindet, werden die Mauswege zur Navigation und zurück zur Leiste erheblich verkürzt. Damit konnten wir den Vorstand der
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JOHANNITER überzeugen. Hierfür wurde ein extra Frame angelegt, da dieses Frame später mit unterschiedlichsten Navigationsadressen und Navigationsfarben gefüllt wird. Die Navigationen wurden fix und dynamisch gestaltet. Unten befindet sich eine kleine Auswahl von fixen und dynamischen Navigationsleisten.
Abb. 31: Diverse Navigationsleisten
Für die bessere Übersicht der Internetseiten haben wir den Mitarbeitern der einzelnen Orts-, Kreis- und Regionalverbände ein Internet-Handbuch ausgearbeitet, weil diese nicht in die Entwicklung mit einbezogen waren. Das Handbuch erteilt auch Auskunft über die Pflegemöglichkeiten der „eigenen“ Seiten der einzelnen Verbände. Es bietet zusammen mit dem integrierten Lexikon eine kompetente Informationsgrundlage zu den Pages (siehe Anhang).
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5.3 E-COMMERCE
Durch eingefügte Kommentarflächen kann man auch auf Besonderheiten in Bezug auf Behinderung oder spezielle Wünsche aufmerksam machen, ohne dass man, wie es bei den sonst üblichen Formularen, nur auf vorgegebene Möglichkeiten und Konstellationen rückgreifen kann. Hier bietet sich auch die Chance für konstruktive Kritik. Durch speziell aufgeführte Felder ist es der Zielgruppe der Angehörigen möglich auf ihren Namen eine Dienstleistung für eine andere Person zu ordern, so dass die oder der Bedürftige von organisatorischem Verwaltungsarbeit vollkommen verschont bleibt. Dies ist schnell, kompetent und vollkommen unbürokratisch über das Internet möglich!
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6. UMSETZUNGSPROBLEMATIK
Da sich die JOHANNITER für einen Hintergrund mit Farbverlauf entschieden haben, steigen die Ansprüche an die Grafiken enorm. Erklären lässt sich dies am Besten an einem Beispiel, da es im Internet verschiedene Möglichkeiten der Speicherung von Bilddaten gibt, die leider immer einen Kompromiss darstellen.
Abb. 32: Probleme mit den Bilddateiformaten
Wie man oben erkennen kann, ist bei einem fließenden Hintergrund und einer niedrigen Download-Geschwindigkeit nur Nr. 2 möglich. Klar zu erkennen ist hier aber der enorme Qualitätsverlust der Bilder durch die hohe Kompression. Da dieser negativer Effekt bei Farbfotos in true color (> 16 Mio. Farben), wie wir sie auf den Seiten der JOHANNITER verwenden, noch deutlicher auftritt, mussten wir die Seiten so gestalten, dass sich Fotos nur im linken weißen Teil der Pages einfügen. So wird es
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möglich das Format Nr. 3 zu wählen, das einen weißen Hintergrund besitzt. Eine weitere Problematik entsteht durch unterschiedliche
Bildschirmgrößen der Seiten-User. Anders als wir es vom Fernsehen her kennen verhält es sich bei der Größe von Computermonitoren. Beim Fernsehen sieht der Betrachter auf dem kleinen 37 cm Bildschirm dasselbe Bild wie auf einem 72 cm Gerät. Bei Computermonitoren wird nach der Anzahl der Pixel dargestellt. Da ein größerer Monitor mehr Pixel darstellen kann, sieht ein 17“ Betrachter tatsächlich mehr, als auf dem 15“ Bildschirm (siehe nachstehende Abbildungen).
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Diese Problematik ist nur durch eine anpassungsfähige Gestaltung der Seiten zu umgehen. Wie man sehen kann, schieben sich die einzelnen Elemente der Seite zusammen. Eine Darstellung unter 15“ ist heutzutage nicht mehr zu vertreten, da der Inhalt bei einem 17“ oder neuerdings 19“ Bildschirm verhältnismäßig klein angezeigt wirkt. Die Seiten wurden daher auf 17“ mit einer Auflösung von 1024 x 768 Punkten eingerichtet.
Auf ein weiteres Problem sei hier hingewiesen: Die unterschiedlichen Browser von Microsoft und Netscape!
Die unterschiedlichen Browser der beiden Konkurrenten sind nur in wenigen Teilen kompatibel. Gerade wenn es um neue Möglichkeiten im Internet wie z.B. dynamic html geht, konnten sich Microsoft und Netscape, die zusammen einen Marktanteil von ca. 98 % der Browser besitzen, auf keinen gemeinsamen Standard einigen. Für dynamische Seiten, die vermehrt den Markt erobern, ist eine Browserabfrage beim Internet-User unumgänglich. Hierbei lässt man den Browsertyp vom Server erfragen und schickt dann die entsprechenden Seitendaten, entweder für Netscape oder Microsoft dem Surfer zu. Dies hat natürlich zur Folge, dass
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Internetseiten in den beiden gängigen Formaten zur Verfügung gestellt werden müssen. Unternehmen haben somit die doppelten Kosten für die Seitenerstellung zu tragen.
6.1 REALISIERUNG VON RECHTLICH BEDENKLICHEN MODULEN
Der Realisierung im Internet stehen auch im sonst rechtsfreien Raum die Rechte des Landes gegenüber, in dessen Gewaltenbereich sich der Verantwortliche für den Seiteninhalt befindet. Da in Deutschland ein Werbeverbot für den Zivildienst besteht, ist eine Seitengestaltung zu diesem Thema immer eine Gradwanderung. Die Realisierung konnte durch das Einspielen der Zivildienstseiten des Bundes umgangen werden.
Abb. 35: Zivildienst-Seite der JOHANNITER
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Abb. 36: Zivildienst-Seite mit eingespielten Seiten des Bundesministerium
für Familien, Senioren, Frauen und Jugend
6.2 KONTROLLE UND QUALITÄTSSICHERUNG
Der Erfolg des Internetauftritts hängt nicht alleine von der Qualität der erstellten Seiten ab, sondern vor allem von der ständigen Pflege. Nur wenn der Internet-Surfer schnell mit neuer, aktueller „Nahrung“ versorgt wird, besucht er die Seiten gerne wieder. Das erklärt auch, warum die Aktualität im Internet von so großer Bedeutung ist. Die Entwicklung des Internets erfolgt so rasch, dass eine Anpassung der Seiten an die Ansprüche der User ständig vonstatten gehen muss. In den Unternehmen finden sich sehr selten geeignete Personen, die die Qualitätssicherung selbst durchführen können, da hierfür ein enormer Aufwand an Fortbildungszeit erforderlich ist und dem Betrieb die Beauftragung einer externen Agentur damit Kosten einspart. Mit der externen Vergabe dieser verantwortungsvollen Aufgabe wird eine einseitige Betrachtung des Betriebes wegen der sogenannten Betriebsblindheit ausgeschlossen.
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Die Geschwindigkeit, ist nach Meinung von Florian Dengler, Creative
Director International bei Pixel-park 22 eine wichtige Komponente. Man sollte große Bilder und aufwendige Dekoration vermeiden um so dem User unerträglich lange Wartezeiten zu ersparen. Trotz des enormen Umfangs der Arbeit müssen die User verhältnismäßig kurze Ladezeiten in Kauf nehmen, dies gelang durch eine technische Optimierung der Transferdaten. Die nachfolgende Abbildung zeigt in einer kleinen Zusammenfassung die wichtigste Eckdaten der Website.
Abb. 37: Siteübersicht
22 aus connect 10/1999, Seite 154
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7. SCHLUSSBETRACHTUNG
Bei der intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema wird deutlich wie sich eine Hilfsorganisation heute im Wettbewerb behaupten muss. DIE JOHANNITER in Bayern besitzen nun ein Dialogmedium mit erheblich kürzeren Reaktionszeiten und einer sehr niedrigen Kontaktschwelle. Dem Kunden ist durch einfaches Eingeben seiner Wünsche und Anregungen in ein Formular die Hemmschwelle genommen, erst einmal eine geeignete Adresse oder Telefonnummer zu suchen und zu formulieren. Per Email findet ein ungezwungener Austausch zwischen Kunden und Dienstleister statt.
Durch die Vernetzung schaffen wir für DIE JOHANNITER Synergien im Bereich Darstellung und Umfang des einzelnen Internetangebots der Verbände. Das Internetprojekt realisierte zwischen den einzelnen Orts-, Kreis-und Regionalverbänden eine einheitliche
Kommunikationsgrundlage auf Email-Basis um Kosten und vor allem Zeit einzusparen.
Das Internet-Angebot muss durch eine ständige Pflege immer auf dem aktuellsten Stand gehalten werden, um dem Anspruch an Qualität gerecht zu werden.
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ABBILDUNGSVERZEICHNIS
Abb. 1: Zeitraster für den Internetauftritt der JUH Bayern ........................ 11 Abb. 2: Erfolgsfaktoren ........................................................................... 12 Abb. 3: Multimedia-Instrumente ............................................................... 14 Abb. 4: Erfolgsmessung ........................................................................... 16 Abb. 5: Verschiedene Möglichkeiten der dreidimensionalen Buttongestaltung durch Schattenwurf ....................................... 18 Abb. 6: Vorschlag 1: Buttons oval ausgeschnitten, mit weichem Schatten nach rechts unten, aus vorhandenen Fotos erstellt und mit einzelnen Cliparts ergänzt, in ovaler, dynamisch aufgehängter Anordnung. Die Schrift in schwarz mit weißer Umrandung, Schatten wie Buttons, animiertes Logo. .................................... 19 Abb. 7: 2. Vorschlag: Gleiche Buttons wie oben jedoch in einer sich anpassenden (dynamischen) sinusförmigen Herzmonitorkurve
angeordnet. ............................................................................... 20
Abb. 8: Vorschlag 3: Wie Vorschlag 1, jedoch mit einem kontrastreicheren
schwarzen Hintergrund ............................................................. 21 Abb. 9: Vorschlag Nr. 4 wie oben nur mit Farbverlauf im Hintergrund ..... 21 Abb. 10: Vorschlag Nr. 5 wie oben, mit 3D-Effekt durch nach hinten kleiner werdende Buttons ..................................................................... 22 Abb. 11: Vorschlag Nr. 6 ganz ohne Buttons, da hier die Möglichkeit besteht mehr auf dem Bildschirm unterzubringen, ohne dass zu viele Bilder verwirren. JOHANNITER-Schriftzug dreht sich
langsam. ................................................................................... 22 Abb. 12: Vorschlag Nr. 7 mit Horizont und 3D-Gitter ............................... 23 Abb. 13: Vorschlag Nr. 8 ähnlich wie oben mit animiertem Logo ohne 3D-
Gitter ......................................................................................... 24 Abb. 14: Vorschlag Nr. 9 wie Nr.1 nur mit Horizont und animiertem
„Willkommen“ ............................................................................ 24 Abb. 15: Vorschlag Nr. 10 anderer Horizont ............................................ 25 Abb. 16: Vorschlag Nr. 11 mit Hover-Navigationsleiste rechts ................ 26
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Abb. 17: Vorschlag Nr. 12 mit dynamischer, d. h. beim Hovern anzeigende Menüpunkte in der sonst unsichtbaren Navigationsleiste ......... 27 Abb. 18: Vorschlag Nr. 13 mit dynamischen Feldern, die Farbe des aktiven Menüpunktes ändert sich in der Navigation. ............................. 27 Abb. 19: Allgemeine Informationen des Landesverbandes zum
Menüdienst ............................................................................... 30 Abb. 20: Standorte in Bayern mit den jeweiligen Detail-Infos der einzelnen Verbände zum Thema (hier Menüdienst) .................................. 31 Abb. 21: Detailliertere Informationen des Kreisverbands München zum Thema Menüdienst (oben) ........................................................ 31 Abb. 22: Detailliertere Informationen des Kreisverbands München zum Thema Menüdienst (unten) ....................................................... 32 Abb. 23: Online-Bestellformular für den Menüdienst (oberer Teil) ........... 33 Abb. 24: Online-Bestellformular für den Menüdienst (unterer Teil) .......... 33 Abb. 25: Die Bestätigungsseite erscheint zur Sicherheit des Kunden nur bei erfolgreichem Absenden des Formulars!............................. 34 Abb. 26: So gelangen Besucher auf die Webseiten (in Prozent) ............. 35 Abb. 27: Fassung der Homepage zum Zeitpunkt der Diplomarbeit im CI-konformen Gelb ........................................................................ 37 Abb. 28: Seite International in CI-konformen Türkis ................................ 38 Abb. 29: Seite Ausbildung in CI-konformen Blau ..................................... 38 Abb. 30: Mitmachseite in Grün................................................................. 39 Abb. 31: Diverse Navigationsleisten ........................................................ 40 Abb. 32: Probleme mit den Bilddateiformaten ......................................... 42 Abb. 33: 17“-Monitor ................................................................................ 43 Abb. 34: 15“-Monitor ................................................................................ 44 Abb. 35: Zivildienst-Seite der JOHANNITER ........................................... 45 Abb. 36: Zivildienst-Seite mit eingespielten Seiten des Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend .............................. 46
Abb. 37: Siteübersicht .............................................................................. 47
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QUELLENVERZEICHNIS
• Business Digital, Sonderausgabe für die Sparkassen-Finanzgruppe, 1997,Multimedia-Studie von Bertelsmann Telemedia und Diebold
• Capital, Nr.10, Okt. 1999
• connect 10/ 1999
• Direkt Marketing, Nr. 9/ 1999, 35. Jahrgang,
• E-Commerce-Studie, Boston Consulting Group 1999
• Flyer der JOHANNITER Bayern: „Pflege mit Herz und Verstand“ in der Form von 1999
• http://www.juh.de/bayern
• http://user.cs.tu-berlin.de/~whity/html.htm
• Kommerzielle Webseiten entwickeln, 1. Auflage, Lemay Laura, Haar bei München
• Marketing für den Mittelstand, Düsseldorf 1994, ECON - Verlag
• Reuters Nachrichten, 03.03.1999, 14.54 Uhr
• Web und Marketing aus http://www.akademie.de
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Arbeit zitieren:
Matthias Blümm, 1999, Internetauftritt der Johanniter Unfallhilfe Bayern, München, GRIN Verlag GmbH
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