II
Inhaltsverzeichnis:
Titel I
Inhaltsverzeichnis II
Abk ürzungsverzeichnis III
Abbildungsverzeichnis III
Vorwort IV
1 Definitionen 1
1.1 Merkmale von Investmentfonds 1
1.2 Merkmale von Zertifikaten 1
1.3 Kosten 2
2 Die unterschiedlichen Anlegertypen 3
2.1 Privatanleger mit geringen Vorkenntnissen vom Kapitalmarkt 3
2.2 Privatanleger mit guten Vorkenntnissen vom Kapitalmarkt 3
3 Die unterschiedlichen Markterwartungen 4
3.1 Steigende Börsenkurse 4
3.2 Seitwärts tendierende Börsenkurse 5
3.3 Fallende Börsenkurse 7
4 Fazit 8
Literaturverzeichnis 9
Anhang 10
Eidesstattliche Versicherung 12
III
Abkürzungsverzeichnis:
Abb. Abbildung BVI Bundesverband Deutscher Investment- und Vermögensverwaltungs-Gesellschaften e.V. BVR Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken bzw. beziehungsweise DAX Deutscher Aktien Index etc. et cetera Hrsg. Herausgeber i.d.R. In der Regel KAG Kapitalanlagegesellschaft MACD Moving Average Convergence Divergence Mrd. Milliarde MSCI World Morgan Stanley Capital International World Index Nemax Neuer Markt Index p.a. Per anno S&P Standard & Poor’s XTF / ETF exchange traded funds z.B. zum Beispiel
Abbildungsverzeichnis:
Abbildung 1 Entwicklung des DAX, Dow Jones Industrial Average und der Nasdaq vom 31.12.1981 bis zum 29.11.2002 (Quelle: Bloomberg). Abbildung 2 Mittelaufkommen von Publikumsfonds in Mrd. Euro (Quelle: BVI). Abbildung 3 Performancevergleich von Fidelity European Growth, UniDynamic: Europa und des EuroStoxx 50 Indexes (Quelle: Bloomberg). Abbildung 4 Performance weltweit aufgelegter Aktienfonds gegenüber dem Vergleichsindex MSCI World (Quelle: S&P).
1
Vorwort
Ein Rückblick auf die Kapitalmärkte: Die Lehre aus dem Crash
„Aktien kaufen und danach Schlaftabletten nehmen und zehn bis 20 Jahre schlafen. Wenn man sich dann sein Depot anschaut ist man ein reicher Mann!“ 1 . Mit solchen oder so ähnlichen Zitaten wird der verstorbene Börsen-Guru Andre Kostolany immer wieder zitiert. Dies traf vor allem auf die Zeit von 1980 bis Frühjahr 2000 zu (siehe Abb. 1). Die Börsenkurse kannten nur noch einen Weg, und zwar den Weg nach oben. Ganz gleich, ob DAX-Titel oder Nemax-Werte, Neuemissionen oder Biotechnologie-Fonds, Index-Optionsscheine oder Themen-Zertifikate; innerhalb kürzester Zeit waren die Anleger im Gewinn. Die Aufwärtsbewegungen wurden nur durch kurzfristige Korrekturen, wie z. B. den Börsencrash 1987, dem Golfkrieg oder der Asien-und Russlandkrise unterbrochen. Investoren, die wenige Tage vor diesen Crashs in den DAX investiert hatte, verloren innerhalb kürzester Zeit 38 %, 33 % bzw. 19 % ihres Kapitals 2 . Aber nach nur wenigen Monaten bzw. Jahren war die „buy-and-hold-Strategie“ von Kostolany erfolgreich. Mittlerweile sieht das anders aus. Die bekanntesten Aktienindizes haben seit ihren Höchstständen im Frühjahr 2000 erheblich an Wert verloren. DAX - 69,0 %, Nemax - 95,9 %, Dow Jones Industrial Average - 35,7 %, Nasdaq Composite - 78,4 % und der Weltindex MSCI World - 51,9 % 3 . Auch vermeintlich sicheren „Volksaktien“ haben erhebliches Kapital vernichtet: Deutsche Telekom - 92,2 %, Siemens - 76,3 %, SAP - 86,1 % 4 . Die größten Verluste mussten die Anleger mit der so genannten „New Economy“ hinnehmen: EM.TV - 99,5 %, Intershop - 99,8 %, Mobilcom - 99,7 % 5 . Diese Aktien müssen eine Performance von etwa 20.000 % aufweisen, damit die alten Höchststände wieder erreicht werden. Diese Entwicklung ging auch nicht spurlos an den Fondsgesellschaften vorüber. Während 1999 nur noch von Aktienfonds die Rede war und diese Fonds mit Abstand die größten Mittelaufkommen verbuchten (siehe Abb. 2), ist man wieder auf den Boden der Tatsachen zurück gekehrt und weiß nun, dass Kurssteigerungen von 200 % p.a. übertrieben waren. Mittlerweile verzeichnen Geldmarkt-, Immobilien- und Rentenfonds starke Mittelzuflüsse (siehe Abb. 2). Viele Technologiefonds sind durch die Kurseinbrüche bei Aktien zu klein an Fondsvolumen geworden, sodass sie entweder aufgelöst oder mit ähnlichen Fonds zusammengeschlossen werden. Die Fondsgesellschaften haben erkannt, dass es sinnlos ist, z.B. Branchenfonds wie
1 Andre Kostolany
2 / 3 / 4 / 5 Quelle: Bloomberg
2
den UniInternet: e-infrastruktur, den UniInternet: e-commerce oder einen UniInternet: e-service anzubieten. Die Union Investment hat diese Investmentfonds im Sommer 2002 schließlich geschlossen. Alle drei Fonds wurden wegen zu kleinen Fondsvolumen und mangelnder Interesse der Anleger zum UniSector: Internet zusammengeführt.
Arbeit zitieren:
Thorsten Egeler, 2003, Geldanlagen: Sind Zertifikate die besseren Fonds?, München, GRIN Verlag GmbH
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