Inhaltsverzeichnis
Einleitung und Fragestellung 1. 1
Social Software 2. 1
1
2.1 Wiki
2
2.2 Weblog
2
2.3 Chat
Der didaktische Ansatz: Selbstgesteuertes Lernen 3. 3
3
3.1 Definitionen
3
3.2 Komponenten
3
3.2.1 Methodenkompetenz
4
3.2.2 Motivation
4
3.2.3 Soziale Interaktion und kooperative Lernformen
3.2.4 Ressourcennutzung
4
Vereinbarkeit von neuen Medien und selbstgesteuertem 4. 5
Lernen
5
4.1 Selbstgesteuertes Lernen am Beispiel des Wiki
5
4.2 Selbstgesteuertes Lernen am Beispiel des Weblog
4.3 Selbstgesteuertes Lernen am Beispiel des Chat
6
Resumee 5. 7
Literaturverzeichnis 6 8
Murat Kalkan
1. Einleitung und Fragestellung
Jede Generation wird mit unterschiedlichen Medien groß. Ein großer Teil dieser Medien nimmt einen festen Platz in unserem alltäglichen Leben ein, z.B. zur Informationsbeschaffung, zur Kommunikation oder auch nur zur reinen Unterhaltung. Das Web 2.0 gewinnt in allen Lebensbereichen immer mehr an Bedeutung. Wikis, Weblogs oder Chats sind nur einige Begrifflichkeiten, die sowohl beruflich als auch privat zunehmend zum Einsatz kommen. Deshalb ist es sinnvoll darüber nachzudenken, in wie weit die Nutzung solcher Informations- und Kommunikationsinstrumente in die Bildung integriert werden sollten. Durch den Einsatz von neuen Medien im Unterricht bekommen die Lehrkräfte die Möglichkeit, Lehren und Lernen zu optimieren. Aus pädagogischer Sicht bringt diese Situation interessante Fragestellungen mit sich:
Sind die neuen Medien mit dem didaktischen Ansatz des selbstgesteuerten Lernens vereinbar? In wie weit kann es umgesetzt werden?
In meinem individuellen LearnLab Statement gehe ich näher auf diese Fragestellungen ein, mit Bezug zum Schwerpunktthema: „Didaktische Gestaltung von komplexen Lernumgebungen mit Social Software“. Im folgenden wird die „Social Software“ anhand von drei Instrumenten des Web 2.0 näher betrachtet. Ich beschränke mich auf Wiki, Weblog und Chat. Anschließend wird auf den didaktischen Ansatz des selbstgesteuerten Lernens, bezüglich der Vereinbarkeit mit den Instrumenten, eingegangen.
2. Social Software
Unter dem Begriff „Social Software“ wird ein Denkmuster verstanden, welches als Grundgerüst für die Entwicklung webbasierter Anwendungen dient, die eine aktive Teilnahme der Internetnutzer unterstützen. 1 „Das Web 2.0 eröffnet ungeahnte Möglichkeiten der Vernetzung, der Gruppenbildung, der kooperativen Produktion von Inhalten, der Herstellung von Informationen und Wissen bis hin zur Selbstdarstellung.“ 2 Im folgenden werden drei Instrumente des Web 2.0 kurz erläutert.
2.1 Wiki
„Ein Wiki ist eine Sammlung von Intranet- und Internetseiten, die von den Benutzern nicht nur gelesen, sondern auch in Echtzeit online geändert werden kann.“ 3 1995 entstand die erste Wiki Software, entwickelt von dem amerikanischen Softwareentwickler Ward Cunningham, welche vorhandene Internetbeiträge miteinander verlinkt und so ein offenes Autorensystem erzeugt. Meistens besteht ein Wiki aus vielen Einzelseiten, welche untereinander verlinkt sind und die oft von bis zu Hunderten Nutzern bearbeitet werden. Dabei dient Wiki als Kooperations- und
1 Vgl. Kerres, M. (2006), S. 2 ff.
2 Bericht der Expertenkommission Bildung mit neuen Medien (2007), S. 3
3 Wikipedia.de (2008): Wiki
1
Murat Kalkan
Kommunikationsplattform, zum Wissensmanagement und zum Aufbau von Online-Communities. Vorteilhafte Eigenschaften des Wiki sind, dass die einzelnen Bearbeitungsvorgänge in einer Liste chronologisch festgehalten werden und es so möglich ist, sich die Veränderungen des Artikels anzeigen zu lassen. Diese Beiträge können von allen Benutzern geändert, korrigiert oder gelöscht werden. Um Vandalismus zu vermeiden, gibt es genügend Schutzmechanismen wie Passwörter oder individuelle Benutzerberechtigungen. Als Einsatzmöglichkeiten von Wikis bieten sich neben dem Internet auch das Intranet und private PC´s an. 4
2.2 Weblog
Bei einem Weblog handelt es sich um eine Webseite, auf welcher regelmäßig persönliche Beiträge veröffentlicht oder ergänzt werden, die dem schnellen Informations- und Wissensaustausch dienen. Diese Beiträge werden dabei in umgekehrter chronologischer Reihenfolge aufgelistet, so dass der neueste Eintrag immer am Anfang steht. 5 Weblogs, kurz auch Blogs genannt, werden von einem Blogger erstellt 6 und können als Gruppenweblog oder Einzelweblog geführt werden. 7 Die enthaltene Kommentarfunktion in den Blogs lädt zum Diskutieren ein und fördert den Meinungsaustausch. 8 Durch einen Weblog wird der Wissensaustausch, die Kreativität, die Eigeninitiative und die Verbesserung von Recherchekenntnissen gefördert. Der Blogger lernt Beiträge zu verfassen, zu kommentieren und die Kritik dafür hinzunehmen. 9
2.3 Chat
Ein Chat ist ein synchrones Mehrbenutzer-Kommunikationssystem, in dem sich mehrere Personen, unabhängig von ihrem Standort, in schriftlicher Form über einen Server unterhalten können. 10 Meistens kommen Chats ohne Bilder aus, bei einigen gibt es aber die Möglichkeit, durch synchrone Audio- oder Videoübertragung die Gespräche zu ergänzen. In den Chaträumen treffen sich mehrere Personen, um über unterschiedliche Themen zu diskutieren. Damit dient der Chat als Informations- und Meinungsarchiv. Ein Chat bietet die interaktive Auseinandersetzung mit einem Thema, die Dokumentationsfunktion, da Gespräche schriftlich abgespeichert werden können und ein gewisses Maß an Anonymität durch Verwendung eines Nickname, welches die Experimentierfreude fördert, aber auch ein Risiko darstellt. 11
4 Vgl. Wikipedia.de (2008): Wiki
5 Vgl. Schoolmann, Gerhard (2004): Was sind Weblogs?
6 Vgl. Christmann, Nina (2003): Blogger - Journalismus leicht gemacht
7 Vgl. Schoolmann, Gerhard (2005): Vorteile von Weblogs im Vergleich zu komplexen CMS
8 Vgl. Wikipedia.de (2008): Weblog
9 Vgl. Mosel, Stephan (2005): S. 53-54
10 Vgl. Graf, Maja (2004): Definitionen des Begriffs "Chat"
11 Vgl. Chat-Kommunikation.de (2008): Konversationen: mündlich oder schriftlich, Texte oder Gespräche?
2
Arbeit zitieren:
Dipl. Hdl. Murat Kalkan, 2007, Didaktische Gestaltung von komplexen Lernumgebungen mit Social Software, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
Pädagogik - Medienpädagogik: Didaktische Gestaltung von komplexen Lernumgebungen mit Social Software ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Pädagogik - Medienpädagogik: neuer Titel erschienen: Didaktische Gestaltung von komplexen Lernumgebungen mit Social Software
Murat Kalkan hat einen neuen Text hochgeladen
Wissensmanagement 2.0 - Erfolgsfaktoren für das Wissensmanagement mit ...
Eine empirische Studie zu orga...
Jochen Günther, Dieter Spath
Social Software im Customer Relationship Management
Einsatzmöglichkeiten in der ch...
André Hahn
Web 2.0 und Social Software: Potenziale für das Geschäftsprozessmanage...
Frank M. Schommers
The Geospatial Web: How Geobrowsers, Social Software and the Web 2.0 A...
How Geo-Browsers, Social Softw...
Arno Scharl, Klaus Tochtermann
Recent Trends and Developments in Social Software
International Conferences on S...
John G. Breslin, Thomas N. Burg, Hong-Gee Kim, Tom Raftery, Jan-Hinrik Schmidt
0 Kommentare