Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 1
2. Forschungsansätze 1
2.1 Empirisch-analytische Forschung 1
2.2 Handlungsforschung 1
3. Forschungsinstrumente 2
3.1 Erhebungsmethoden 3
3.1.1 Interview 3
3.1.2 Gruppendiskussion 4
3.2 Auswertungsmethode (qualitative Inhaltsanalyse) 5
3.2.1 Zielsetzung 5
3.2.2 Strategien 5
3.2.3 Ablaufmodell 6
3.2.4 Vorgehensweisen 7
4. Beurteilung
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5. Literaturverzeichnis
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6. Anhang (Forschungslandkarte)
1. Einleitung
Im Rahmen des Moduls Forschungsmethoden (SS2008) haben wir grundlegende Forschungsansätze kennengelernt, welche auf der Forschungslandkarte (siehe Anhang) abgebildet sind. Nachdem kurz die Grundlagen der Forschungsansätze aufgeführt werden, soll darauffolgend auf die verschiedenen Phasen im Forschungsprozess wie Erhebung und Auswertung eingegangen werden. Hierbei liegt das Augenmerk auf der Methodik.
2. Forschungsansätze
2.1 Empirisch-analytische Forschung
„Empirische Forschung sucht nach Erkenntnissen durch systematische Auswertung von Erfahrungen“ (BORTZ/ DÖRING 2006, S. 5). Ihr Ziel ist die Gewinnung allgemeiner Erkenntnis. So unterliegen Hypothesen und Theorien allgemeinen Formulierungen (vgl. BORTZ/ DÖRING 2006, S. 30).
SCHNELL/ HILL/ ESSER (2008:5) sehen die empirische Sozialforschung als eine Sammlung von Techniken und Methoden zur korrekten Durchführung der wissenschaftlichen Untersuchung menschlichen Verhaltens und gesellschaftlicher Phänomene.
Die empirisch-analytische Forschung kennzeichnet sich durch die Distanz zwischen Forscher und Beforschten, die Untersuchungsthemen sind theoriebezogen und die Problemauswahl entsteht aus wissenschaftlichen Theorien. Ein entscheidender Vorteil dieses Forschungsansatzes ist die Generalisierbarkeit, d.h. die Ergebnisse der Studie bzw. Forschungsvorhabens können auf andere Studien übertragen werden (vgl. ATTESLANDER 2000).
2.2 Handlungsforschung
Die Handlungsforschung wurde begründet von Kurt LEWIN, der sie folgenderweise beschrieben hat:
„In der Handlungsforschung sind jene Menschen und Menschengruppen, welche von den Wissenschaftlern untersucht werden, nicht mehr bloße Informationsquelle des
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Forschers, sondern Individuen, mit denen sich der Forscher gemeinsam auf den Weg der Erkenntnis zu machen versucht.“ (STANGL 1997)
Das Ziel ist die Lösung unmittelbarer Probleme und die Aufstellung kontextspezifischer Theorien. Die Handlungsforschung soll unmittelbaren Nutzen für Pädagogen, Sozialarbeiter usw. haben, dies soll durch die Aufstellung praxisnaher Hypothesen und die Beobachtung der Veränderungen im sozialen Feld geschehen (vgl. STANGL 1997). Kennzeichnend für die Handlungsforschung ist, dass die Problemauswahl aus gesellschaftlichen Bedürfnissen heraus geschieht, die Forscher werden selbst zu im Feld handelnden Akteuren, Forscher geben vorübergehend die grundsätzliche Distanz zum Forschungsfeld auf, Forschungsziel ist neben der Gewinnung von Aussagen auch der praktisch verändernde Eingriff ins soziale Feld und die Handlungsforschung ist nicht in der Lage generalisierte Theorien zu entwickeln, da die Generierung von Aussagen in diesem Forschungsdesign aus konkreten Situationen geschieht, die in der Form nicht wiederholbar sind (vgl. STANGL 1997).
Beide Forschungsansätze haben ihre Vor- und Nachteile, deshalb sollte man die Wahl eher situationsabhängig treffen. Eine Kombination dieser beiden Forschungsansätze wäre wünschenswert.
3. Forschungsinstrumente
Gegenstand von Forschung ist es, Aussagen und Theorien, die in der Pädagogik immer mit dem Prozess der Erziehung und Sozialisation verbunden sind, zu ermöglichen. Da solche Aussagen und Theorien aber nur dann wissenschaftlich sind, wenn sie eine über unsere subjektive Meinung und Alltagserfahrung hinausgehende Gültigkeit beanspruchen können, bedient man sich zu ihrer Entwicklung spezieller Methoden, den sogenannten Forschungsmethoden. Sie stellen sicher, dass alle, die am Wissenschaftsprozess beteiligt sind, das Zustandekommen der Ergebnisse nachvollziehen können (vgl. BORTZ/ DÖRING 2006, S.5). Nach KROMREY (1991) bezeichnen Forschungsmethoden also den planmäßigen und systematischen Versuch, wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen. Dabei
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Arbeit zitieren:
Dipl. Hdl. Murat Kalkan, 2008, Forschungsmethoden, München, GRIN Verlag GmbH
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