I. Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung. 1
2. Grundlagen des Arbeitszeugnisses. 3
2.1. Begriff und Definition des Arbeitszeugnisses. 3
2.2. Bedeutungen für den Arbeitnehmer und den Arbeitgeber. 3
2.3. Grundlagen des Zeugnisrechts. 5
3. Zeugnisanspruch. 7
3.1. Anspruchsberechtigte Personen. 8
3.2. Zeitpunkt des Zeugnisanspruchs. 8
3.3. Erlöschen des Zeugnisanspruchs. 9
3.3.1. Erfüllung des Anspruchs. 10
3.3.2. Verjährung, Verwirkung und Unmöglichkeit. 10
3.3.3. Ausschlussfristen. 11
3.3.4. Verzicht auf den Anspruch eines Arbeitszeugnisses. 11
4. Arten des Arbeitszeugnisses. 13
4.1. Das einfache Arbeitszeugnis. 13
4.2. Das qualifizierte Arbeitszeugnis. 15
4.3. Unterformen. 16
5. Form und Inhalt eines Arbeitszeugnisses. 18
5.1. Grundsätze der Zeugniserstellung. 18
5.1.1. Grundsatz der Zeugniswahrheit. 19
5.1.2. Grundsatz des Wohlwollens. 19
5.1.3. Grundsatz der Vollständigkeit 20
5.1.4. Grundsatz der Individualität. 20
5.1.5. Grundsatz der Einheitlichkeit. 20
5.2. Äußere Form des Arbeitszeugnisses. 20
5.3. Zeugnissprache. 23
5.4. Verbotene Inhalte im Arbeitszeugnis 29
6. Schadensersatz und Haftung des Zeugnisausstellers. 31
7. Fazit. 33
V. Quellenverzeichnis 35
______________________________________________________________________ II. Abkürzungsverzeichnis
Abs. -Absatz
Az. Aktenzeichen
BAG -Bundesarbeitsgericht
BBG -Bundesbeamtengesetz
BBiG -Berufsbildungsgesetz
BGB -Bürgelisches Gesetzbuch
bzw. -beziehungsweise
d.h. -das heißt
evtl. -eventuell
GewO -Gewerbeordnung
HGB -Handelsgesetzbuch
Hrsg. -Herausgeber
NZA -Neue Zeitschrift für Arbeitsrecht
OLG -Oberlandesgericht
Rn. -Randnummer
Vgl. - vergleiche
III. Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Gesetzliche Grundlagen. 5
Tabelle 2: Beispiele für gängige Formulierungen von Leistung und Führung. 24
Tabelle 3: Beispiele für „Geheimcodes“ 26
Tabelle 4: Beispiele für Schlussformulierungen 27
______________________________________________________________________ IV. Symbolverzeichnis
§ -Paragraph
% - Prozent
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1. Einleitung
Unser beruflicher Werdegang wird hauptsächlich von Entscheidungen der Arbeitgeber bzw. Personalverantwortlichen geprägt und bestimmt. Eines der wichtigsten und ausschlaggebenden Entscheidungskriterien stellt dabei das Arbeitszeugnis dar. Es hat eine immense Bedeutung für unsere Berufslaufbahn. Neben Zeugnissen von allgemeinen Schulen, Berufsschulen und Hochschulen kommt Arbeitszeugnissen bei der Bewerberauswahl eine große Bedeutung zu, denn Arbeitszeugnisse bilden meist die einzige schriftliche Dokumentation über die Leistungspotentiale eines jeden Arbeitnehmers. Sie sind zwar nur ein kleiner Bestandteil einer Bewerbung, stellen aber einen sehr aussagekräftigen Teil dieser Unterlagen dar.
Das Arbeitszeugnis kann also einen großen Einfluss auf die berufliche Zukunft eines jeden Arbeitnehmers nehmen. Selbst die Formulierungen in Zeugnissen können eine Karriere behindern oder gar stoppen. Heutzutage ist es sehr wichtig die Rechtsgrundlagen bzw. die Bestimmungen eines Arbeitszeugnisses zu kennen, um sich als Arbeitnehmer vor zweifelhaften Aussagen in Zeugnissen zu schützen bzw. ein „wahres und wohlwollendes“ Zeugnis zu gewährleisten. In der Rechtssprechung gibt es Vorgaben und Beschränkungen, die falschen oder übertriebenen Angaben entgegenwirken und somit einerseits den Arbeitnehmer vor zu „negativen“ und andererseits den Arbeitgeber vor zu „positiven“ Formulierungen schützen.
Meist mehrmals im Laufe des Lebens ist jede beruflich tätige Person von der Thematik des Arbeitszeugnisses betroffen. Ob als Arbeitnehmer, der sich mit dem Arbeitszeugnis bewirbt oder als Arbeitgeber, der Arbeitszeugnisse verfasst, das Arbeitzeugnis ist aus der heutigen Berufswelt nicht mehr wegzudenken.
Diese Arbeit greift zunächst die Grundlagen der Thematik des Arbeitszeugnisses auf. Dabei wird auf die Begrifflichkeit, die Bedeutung sowie die Rechtsgrundlage des Arbeitszeugnisses eingegangen. Im weiteren Verlauf
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wird die Frage des Anspruches auf ein Arbeitszeugnis geklärt. Wer ist berechtigt bzw. verpflichtet? Wann entsteht ein Anspruch, wann erlischt dieser? Anschließend behandelt diese Arbeit die Problematik der Form und des Inhalts eines Arbeitszeugnisses. Dies stellt einen sehr wichtigen Gesichtspunkt dar, den es gilt klar zu verdeutlichen. In diesem Kapitel werden die Grundsätze der Zeugniserstellung behandelt, die äußere Form, die Zeugnissprache sowie verbotene Inhalte. Bevor das Fazit diese komplette Problematik abrundet und zusammenfasst, wird noch die Frage nach Entschädigung und Schadensersatz geklärt. Ziel dieser Arbeit ist es dem Leser einen Überblick über die Rechtslage der Thematik des Arbeitszeugnisses zu gewähren, sowie zu verdeutlichen wie wichtig ein Arbeitszeugnis heute ist, um im Beruf voranzukommen. Zudem soll diese Arbeit auch helfen Arbeitszeugnisse künftig richtig zu deuten.
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2. Grundlagen des Arbeitszeugnisses
Im Berufsleben werden nahezu alle Beteiligten, ob Arbeitnehmer oder Arbeitgeber, von Zeugnissen berührt. Den meisten ist in diesem Zusammenhang oft nicht klar, welche rechtlichen Grundlagen damit zusammenhängen bzw. welche Bedeutung ein Arbeitszeugnis hat. Das Kapitel gibt Aufschluss über die grundlegenden Zusammenhänge des Arbeitszeugnisses.
2.1. Begriff und Definition des Arbeitszeugnisses
„Das Zeugnis ist eine Bescheinigung einer Tatsache oder Leistung einschließlich ihrer Bewertung. Arbeitsrechtlich gesehen ist das Zeugnis (Arbeitszeugnis) eine Bescheinigung des Arbeitgebers an den Arbeitnehmer über Art und Dauer des Arbeitsverhältnisses.“ 1 Im Arbeitszeugnis beurkundet der Arbeitgeber also dem Arbeitnehmer, dass er während der genannten Zeit in der beschriebenen Stellung gearbeitet hat. Zudem wird, je nach Art des Arbeitszeugnisses, die Leistung und Führung des Arbeitnehmers bewertet und beurteilt. 2
Das Arbeitszeugnis dient als letzte Beurteilung eines Mitarbeiters bei dessen Austritt aus dem Unternehmen. Es gibt zwei grundlegende Arten von Arbeitszeugnissen: das einfache und das qualifizierte Arbeitszeugnis (vgl. 4. Arten des Arbeitszeugnisses). 3
2.2. Bedeutungen für den Arbeitnehmer und den
Arbeitgeber
Das Arbeitszeugnis ist sowohl für den Arbeitnehmer als auch für den Arbeitgeber von großer Bedeutung. Welchen Stellenwert ein Arbeitszeugnis hierzulande hat, wird daran deutlich, wie viel darüber geschrieben wird: Der
1 Bertelsmann, Lexikothek, Band Z, S. 334.
2 Vgl. Schwarb, 2000, S. 6.
3 Vgl. Jung, 2008, S. 784.
Arbeit zitieren:
Pascal Tailliar, Katja Langini, 2010, Das Arbeitszeugnis in der Rechtsprechung, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
Arbeitszeugnis - Pflicht des Arbeitgebers zur Zeugniserteilung
Jura - Zivilrecht / Arbeitsrecht
Seminararbeit, 16 Seiten
Das Arbeitszeugnis: Zeugnisformulierungen eine Geheimsprache?
Jura - Zivilrecht / Arbeitsrecht
Seminararbeit, 14 Seiten
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