Inhaltsverzeichnis / Gliederung
Abbildungsverzeichnis V
1. Einleitung 1
2. Hauptteil I - Theoretischer Teil. 4
2.1 Internetnutzung und Entwicklung der Nachrichten-Webvideo-Rezeption 4
2.2 Nachrichtenvideos. 8
2.2.1 Arten von Nachrichtenvideos. 9
2.2.2 Wo werden Nachrichten-Videos angeboten? 13
2.2.3 Nachrichten-Webvideos als Ergänzung der Printmedien 14
2.2.4 Nachrichten-Webvideos als Konkurrenz zu Fernseh-Nachrichten 15
2.2.5 Nachrichten-Webvideos als Ergänzung zu Fernseh-Nachrichten 16
2.3 Potentiale von Nachrichten-Videos 17
2.4 Resultierende Fragen. 18
3. Hauptteil II 19
3.1 Überlegungen zur Suche der Experten. 19
3.2 Interview-Rahmen 20
3.3 Methodik der Auswertung 21
4. Ergebnisse. 23
4.1 Deskriptive Auswertung 23
4.2 Auswertung der Interviews. 24
4.2.1 Technik der Endgeräte und der Übertragung 25
4.2.2 Inhaltliche Gestaltung der Nachrichten-Webvideos. 27
4.2.3 Präsentation der Nachrichten-Webvideos auf der Website
beziehungsweise Positionierung im Internet 28
4.2.4 Suchmöglichkeiten und Findbarkeit der Nachrichten-Webvideos 28
4.2.5 Produktion von Nachrichten-Webvideos. 30
4.2.6 Fernsehen im Internet. 33
4.2.7 Nutzung von Nachrichten-Webvideos 34
4.2.8 Vermarktung von Nachrichten-Webvideos 36
4.2.9 Darbietung von Nachrichten-Webvideos auf einer einheitlichen Plattform 37
4.2.10 Konkurrenz zwischen Mediengattungen. 38
4.2.11 Sonstiges 38
4.2.12 Wie muss ein Webvideo sein? 39
III
5. Diskussion der Ergebnisse 41
6. Zusammenfassung und Ausblick. 49
7. Literaturverzeichnis 51
8 Anhang 54
Anhang 1: Fragebogen für die Experteninterviews 54
IV
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Ausstattungsgrad privater Haushalte mit PC und Internetzugang.
Abbildung 2: Nutzungsgründe der Onliner für ein bestimmtes Medium
V
1. Einleitung
Forschungsgegenstände dieser Diplomarbeit sind Menschen und Nachrichten, und auf welchem Wege das eine zu dem anderen gelangt. Rein geschichtlich gesehen waren Menschen immer daran interessiert, schnell und bequem an Nachrichten zu kommen, also an Informationen, die sie für wichtig hielten. Angefangen hat dieses mit verbaler Kommunikation innerhalb einer sozialen Gruppe, also innerhalb eines Stammes oder eines Dorfes. Der nächste Schritt waren Informationen von außerhalb, es wurden Reisende befragt und Geschichten weitergegeben. Bezahlt wurden diese Dienstleistungen mit Gastfreundschaft und neuen Geschichten. Dieses System wurde aufgegriffen von Musikern, die umherzogen und Nachrichten singend weitergaben, natürlich nicht, ohne den Hut kreisen zu lassen. Eine der ersten Formen der schriftlichen Nachrichtenübermittlung im Sinne eines Massenmediums waren die Kaufmannsbriefe, die dann von Flugschriften und später von Zeitungen abgelöst wurden. Das System „Nachrichten gegen Geld“ wurde industrialisiert. Um ihre eigene Existenz zu sichern, entwickelten sich Zeitungen weiter mit neuen Formaten. Informationslücken, die es vorher noch nicht gab, wurden gesucht und geschlossen. Sehr vielen Menschen wurde der Zugang zu Informationen und Nachrichten leichter gemacht, sowie der Wunsch nach Bequemlichkeit bedient, indem man Zeitungen abonnieren konnte.
Rein technisch gesehen ist das geschichtlich nächste Massenmedium, das Radio, eine deutliche Verbesserung zu Printmedien. Ein Abonnement steckt schon in der technischen Verbreitungsart. Die Kosten für den Zuhörer sind geringer und da er frei von der körperlichen und geistigen Aktivität des Lesens ist in der Lage, während der Informations-Rezeption, Tätigkeiten nebenher zu verrichten. Natürlich hat das Radio den entscheidenden Nachteil gegenüber der Zeitung, dass Informationen nicht „nachgelesen“ werden können, was aber rein technisch gesehen durch Wiederholungen oder Ähnliches ein durchaus lösbares Problem gewesen wäre. Weitere Vorteile hat das Radio durch die höhere Aktualität und bessere Aktualisierbarkeit. Außerdem hat es mit der Erfindung des Telefons einen Rückkanal bekommen, der deutlich schneller ist als der Leserbrief. Das Radio bringt alle Voraussetzungen mit, um Zeitungen abzulösen.
1
Das Fernsehen ist eine technische Anreicherung des Radios mit bewegten Bildern und vereint alle Vorteile des Radios in sich, emanzipierte sich nach und nach von einem verbesserten Radio hin zu einem eigenständigen Massenmedium, verdrängte aber weder Zeitung noch Radio. Das bereits 1913 in einer Hypothese aufgestellte Prinzip, dass neue Massenmedien keine alten Massenmedien verdrängen, wurde damit bestätigt (Riepl, 1972).
Das Internet an sich ist kein Massenmedium. Das Internet ist, genauso wie der Buchdruck mit beweglichen Lettern, eine Technik, die ein Massenmedium ermöglichen kann. Durch das Internet ist es möglich, alle bisher bekannten Vorzüge bei der Übermittlung von Nachrichten in sich zu vereinen und zu kombinieren, bis hin zu der gesungenen Nachrichtenübermittlung oder der direkten verbalen Kommunikation innerhalb eines Stammes (=Community). Jede Art der Bequemlichkeit, auf die Leser, Zuhörer und Zuschauer je nach rezipierten Massenmedium nicht verzichten möchten, kann auf bisher nicht gekannte Weise bedient werden, und im Gegensatz zu den „alten“ Massenmedien ist die technische und inhaltliche Evolution des Internets noch lange nicht am Ende.
Eine logische Konsequenz aus der Kombination von alten und neuen Nachrichtenübermittlungen wäre es, ein bekanntes und etabliertes Format des Nachrichtenwesens im technischen Kontext des Internets zu übertragen, alte Schwächen auszumerzen und neue Vorteile anzubieten. Zeitungen und Zeitschriften versuchen dieses seit Anfang der Neunzigerjahre, aber selbst heute, etwa 15 Jahre später, verdient kaum ein Printmedium Geld mit seinem Online-Ableger. Das Prinzip „Nachrichten gegen Geld“ scheint nicht so einfach auf das Internet übertragbar zu sein. Als neuer Versuch, die Evolution der Nachrichtenübermittlung voranzutreiben und aus „dem Internet“ ein neues Massen- oder sogar Leitmedium zu schaffen, kann die Bemühung angesehen werden, das Format der TV-Nachrichten, angereichert mit Multimedialität und Interaktivität, über das Internet zu verbreiten. Im Zuge dieser Arbeit sollen diese Versuche mit all ihren evolutionären Stilformen „Nachrichten-Webvideos“ genannt werden.
2
Nachrichten-Webvideos haben das Potential, die erste „Sendung“ zu sein, die nicht mehr so aussieht, als habe man einen Radiomoderator vor eine Kamera gezerrt. Dieses ist die erste Theorie, die den Forschungsprozess dieser Arbeit antreibt. Die vorliegende Arbeit erhebt keine empirischen Daten zur Hypothesenprüfung. Diese Arbeit hat den Anspruch, das Potential von Nachrichten-Webvideos zu erkennen, indem Fachleute befragt werden, die aktiv an der Evolution der Nachrichtenübermittlung mitarbeiten. Hauptteil dieser Arbeit werden sieben Experteninterviews und deren qualitative Auswertung sein, mit dem Ziel, neue Erkenntnisse über Probleme der derzeitigen Nachrichten-Webvideos und deren Rezeption zu gewinnen. Diese Erkenntnisse sollen diskutiert werden und natürlich die „Evolutionäre“ wiederum einladen, auch untereinander zu diskutieren.
Der in dieser Arbeit angewendete Forschungsstil der „Grounded Theory“ ermöglicht es, nonlinar zu Ergebnissen zu gelangen. Der Forschungsprozess erfolgt also nicht linear, wie von der Gliederung dieser Arbeit vorgegeben. Die einzelnen Phasen der Forschung laufen nicht nacheinander ab, sondern wechseln ständig und beeinflussen sich gegenseitig, so dass eine herausgefundene Antwort auch die vorangegangene Fragestellung beeinflussen kann. Der Forschende muss daher an alle Fakten unvoreingenommen herangehen, selbst jene, die bereits als bewiesen gelten können. Die „Grounded Theory“ passt daher sowohl zum Gegenstand des Untersuchungsbereichs, wie auch zu dem Handwerk derjenigen, die Nachrichten-Webvideos herstellen, den Journalisten.
Das Fazit dieser Arbeit soll Journalisten, Medienmachern und Technikern helfen, Potentiale von Nachrichten-Webvideos zu erkennen, um die Hürden der kulturellen Behäbigkeit bei den Nutzern zu nehmen, indem sie etwas erschaffen, was Nutzer nutzen möchten. Und nicht zuletzt soll diese Arbeit auch dabei helfen, einen Platz im Internet für professionellen Journalismus zu finden, mit dem journalistische Arbeit finanzierbar wird, die der digitalen Wissenskluft entgegen wirken kann.
3
2. Hauptteil I - Theoretischer Teil
In diesem Kapitel soll dargestellt werden, in welchem Rahmen die derzeitige Nutzung von Nachrichten-Webvideos eingebettet ist. Hierzu werden zunächst aktuelle Zahlen über die Nutzer vorgestellt. Außerdem wird erläutert, was Nachrichten-Webvideos sind, wo man sie anschauen kann und wie sie sich präsentieren.
2.1 Internetnutzung und Entwicklung der Nachrichten-Webvideo-Rezeption
„Die Nutzung von Nachrichtensites konzentriert sich auf den Zeitraum zwischen neun und 18 Uhr. Sie hängt eng mit dem Arbeitsrhythmus an Bildschirmarbeitsplätzen zusammen. Je stärker die Sites dabei über den Tag hinweg aktualisiert werden, desto eher ist die Nutzung über den Tag konstant.“ (Meyer-Lucht, 2005, S. 37) Dieses Zitat bekräftigt die Befragungsergebnisse, die in den ARD-ZDF-Onlinestudien der letzten Jahre herausgefunden wurden. Das das Nutzerverhalten der Deutschen ist weitgehend habitualisiert und beschränkt sich bei Nachrichten-Websites (sowie ganz allgemein) hauptsächlich auf das Lesen von Text-Artikeln. Eine audiovisuelle Präsentation von Inhalten wird zwar von Usern ausdrücklich gewünscht, allerdings spiegelt sich dieses kaum im realen Userverhalten wider. 1
Das Flaggschiff der TV-Nachrichten, die 20-Uhr-Ausgabe der ARD-Tagesschau, gehört seit je her zu den Spitzenreitern bei den TV-Einschaltquoten. Rezipienten richten ihren TV-Tagesablauf nach den Sendezeiten der Tagesschau. 2 Was also unter zukunftsberücksichtigenden Gesichtspunkten bei der Planung eines neuen Formats undenkbar wäre, ist tatsächlich aus dem heutigem Medienkonsum-Alltag nicht weg zu denken: Nutzer beziehungsweise Zuschauer binden sich zeitlich, örtlich und technisch an eine Sendung, obwohl diese sowohl als Livestream, On-Demand-Video sowie als Video-Datei zum freien Download im Internet zur Verfügung steht. Es kommt bei TV-Nachrichten die fehlende Interaktion und Interaktivität hinzu: Gänzlich fehlt bei TV-Nachrichten die Möglichkeit, sich mit anderen Rezipienten auszutauschen oder
1 Eine Ausnahme bilden reine Video-Plattformen wie etwa Youtube.
2 Die großen Privatsender haben bereits auf verschiedenen Wegen versucht, die Seh-Gewohnheiten der Deutschen TV-
Zuschauer zu ändern, allerdings ohne Erfolg. Der damalige Chef von RTL Helmut Thoma sagte in diesem Zusammenhang: „Die
Tagesschau ist keine Sendung, sondern pure Gewohnheit.“ (Quelle: www.stern.de/kultur/film/tv-geschichte-die-mutter-aller-nachrichtensendungen.htm, abgerufen am 17.07.2009)
4
über die Qualität des Beitrags abzustimmen, Kommentare, Querverweise, begleitende Textartikel, Hinweise auf ähnliche oder vergangene Sendungen fehlen gänzlich. Eine genaue Betrachtung von Statistiken macht dieses Manko noch deutlicher: 67 Prozent der Deutschen nutzen zumindest gelegentlich das Internet (van Eimeren, et al., 2009, S. 335). Die nachfolgende Abbildung 1 zeigt, dass Anfang 2008 64,4 Prozent der Deutschen einen Computer und einen Internet-Zugang zu Hause haben (Kott, et al., 2008, S. 453). Über einen schnellen digitalen Internetanschluss (DSL) zu Hause verfügten im April 2009 31,3 Millionen Menschen, das sind 72 Prozent aller Onliner (2008: 70 %) (van Eimeren, et al., 2009). Diese Zugänge sind leistungsstark genug, um Internetvideos flüssig abzuspielen.
Abbildung 1: Ausstattungsgrad privater Haushalte mit PC und Internetzugang
5
62 Prozent (2008: 55 Prozent) aller Onliner schauen sich zumindest gelegentlich Bewegtbilder, also Videos und Fernsehsendungen über Videoportale und Mediatheken, live und/oder zeitversetzt, an. 59 Prozent (2008: 52 Prozent) der Onliner suchen Nachrichtenangebote im Netz auf, wobei diese jedoch häufig nicht von speziellen Nachrichten-Websites stammen, sondern auf Nachrichtenangeboten von Providern und Suchmaschinen „mitgenommen“ werden (Eimeren, S. 341). Technische Hürden sollten also als hauptverantwortlich für die Nicht-Rezeption von Nachrichten-Webvideos ausgeschlossen werden. Ebenso dürfte mangelnde Bekanntheit ausgeschlossen werden: In der ARD/ZDF-Onlinestudie 2008 wurden circa 1200 deutsche „Onliner“ nach „Bekanntheit und Nutzung von Fernsehen über alternative Wege“ befragt. Zwölf Prozent der User geben an, so genannte Online-Mediatheken bereits genutzt zu haben und 52 Prozent geben an, von diesem Angebot zu wissen. Das eigentlich erstaunliche dann ist, dass 36 Prozent der befragten Onliner angaben, Online-Mediatheken gar nicht zu kennen und nur zwei Prozent der vorher genannten zwölf Prozent sehen lediglich „mindestens einmal pro Woche“ Beiträge aus Online-Mediatheken. Ob die statistisch ermittelte Unkenntnis des Angebots an der Fragestellung liegt („Kennen Sie Online-Mediatheken?“) oder ob explizit nach auf den Fernsehsender-Websites abrufbare TV-Beiträge gefragt wurde, ist leider nicht zu ermitteln. Da weder die technische Seite noch der Bekanntheitsgrad die Gründe für die Nicht-Nutzung von Nachrichten-Webvideos sind, müssen diese Gründe an anderer Stelle zu finden sein.
Die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender nehmen eine Sonderrolle auf dem deutschen Informationsmarkt ein, da sie - größtenteils finanziert durch die Rundfunkgebühren - außer Konkurrenz auf dem hart umkämpften Medien-Markt senden und somit nicht unbedingt nach den höchsten Einschaltquoten streben müssen. Ein weiterer Vorteil der Öffentlich-Rechtlichen ist, dass Video-Inhalte für die Websites der Sender ein Nebenprodukt des sendereigenen Produktionsprozesses sein können und lediglich in ein webtaugliches Format konvertiert werden muss. Anders verhält es sich bei den Websites der deutschen Zeitschriften und Zeitungen sowie bei denen der Portal-Seiten. Bisher wird der auf den Websites der Zeitschriften und Zeitungen angebotene Video-Inhalt oft extern eingekauft, zum Beispiel bei Reuters oder aus den TV-Formaten der jeweiligen Medienhäuser zweitverwertet, zum Beispiel Spiegel
6
TV. Allerdings gibt es neuere Untersuchungen, welche belegen, dass in Zukunft die Video-Produktion mit journalistischem Inhalt verstärkt in den eigenen vier Wänden der Verlage produziert werden soll. 3
Seit 1992 versuchen Zeitungen und Zeitschriften das Internet zu erobern. Getrieben von der ersten Internet-Euphorie und dem starken Wunsch, unbedingt dabei sein zu müssen, leistete sich nach und nach jede Zeitschrift und jede Zeitung eine Internet-Präsenz und damit eine Onlineredaktion (Neuberger, 2003 S. 131ff). Als dann die die Goldgräberstimmung einer Ernüchterungswelle wich, schrumpften die Onlineredaktionen personell zusammen und wurden zu Printartikel-Zweitverwertern (sofern sie es nicht schon waren) und ihre Mitarbeiter zu Allround-Talenten, die den Website-Betrieb durch stetige Aktualisierung der Startseite aufrecht erhielten. Bezahlt wurden die Onlineredaktionen mit den Einnahmen der Muttermedien. Da kein Geld und kein Vertrauen für das neue Medium Internet mehr vorhanden war und die technischen Voraussetzungen seitens der Rezipienten noch nicht gut genug waren, blieben die Nachrichten-Websites bei dem klassischen Übermittlungsweg Text mit Bild plus Hyperlinks. Um die Klick-Zahlen (Page Impressions oder PIs) zu erhöhen, kamen noch Bilder-Galerien, Online-Quiz und ähnliches dazu. Da die Internet-Ableger der deutschen Zeitungen und Zeitschriften keinen Gewinn erwirtschafteten, gab es wenig finanzielle Möglichkeiten die Inhalte anders zu präsentieren als in Text und Bild. Die ersten Nachrichten- und Unterhaltungs-Videos im Internet kamen auf, wurden von der Offline-Presse frenetisch gefeiert, von den Lesern und Usern bestaunt - und dann vergessen oder ignoriert. Die ersten Webvideos kamen allerdings durch noch bestehende technische Einschränkungen klein und ruckelig beim User an, es kann also zu recht behauptet werden, dass diese Neuerung ihrer Zeit voraus war; das Internet war noch nicht reif für Videos. Jetzt, da die Computer und die Datenleitungen ausreichend schnell sind, erobern Video-Plattformen das Internet. Kurze Filme im Internet haben jetzt einen festen Platz mit einem Namen: Youtube. Wenn von Youtube die Rede ist, denkt man nicht an Nachrichten. Youtube ist das Synonym für den so genannten User-Generated-Content. Damit sind Videos gemeint, die von Usern für User erstellt wurden und nur selten journalistischen Inhalt haben.
3 Im Journalismus finden 65,8 Prozent der Videocontent-Produktionen (vorwiegend) im eigenen Haus statt und ein Drittel wird
extern vergeben. [...] Jedes dritte Unternehmen, das seine Webvideos extern bezieht, will eigenes Know-how aufbauen. (Quel-le: Bewegtbildstudie 2008, S.28f)
7
Arbeit zitieren:
André Burghardt, 2010, Potentiale von Nachrichten-Webvideos, München, GRIN Verlag GmbH
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