Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
2. Theoretischer Input 4
2.1. Kritische Theorie und Dialektik der Aufklärung 4
2.2. Kulturindustrie 5
3. Rezeption in den 60er und 70er Jahren 7
3.1. 7
3.2. 9
4. Resümee 10
Literaturverzeichnis 11
1. Einleitung
Die Welt in der wir leben ist eine Schnelllebige. Haben wir uns gerade eben noch mit dem neuesten Stand der Technik beschäftigt, ist diese im nächsten Moment schon wieder überholt und nicht mehr up-to-date. Die Menschen, vor allem jene Personen die im Dienste der Wissenschaft forschen, wollen immer höher, immer weiter, immer schneller an ein Ziel gelangen, welches sie selbst noch nicht einmal sehen, und ziehen mit diesem Denken die ganze Gesellschaft und somit jedes einzelne Individuum in diesen Bann. Alle wollen Teil des großen Ganzen, und somit dieser schnelllebigen Welt, sein. An der Stelle, wo man bemüht ist möglichst viele Personen an diesem Phänomen teil haben zu lassen, treten Massenkommunikationsmittel und Massenkultur auf. Unzählige Menschen pilgern zu Filmen, Museen und
stellt Kultur bereit, die
im wahrsten Sinne des Wortes gekauft und wieder weggeworfen werden kann. So will man Individuen gleich und unkritisch machen, damit sie sich nicht gegen die gesellschaftlichen
heutige Gesellschaft predigt das Ideal einer nicht-individualisierten Gleichheit, weil sie menschliche Atome braucht, die sich untereinander völlig gleichen, damit sie im Massenbetrieb glatt und reibungslos funktionieren, damit allen den gleichen Anweisungen folgen und jeder trotzdem überzeugt ist, das zu tun, was er will. Genauso wie die moderne Massenproduktion die Standardisierung der Erzeugnisse verlang, so verlangt auch der gesellschaftliche Prozeß die Standardisierung des Menschen, und diese Standardisierung Fromm 1956, S.26). Eine ähnliche Auffassung, wie die Ge-
sellschaft funktioniert und somit alle Akteur/innen in ihren Aufgaben miteinschließt, haben auch Theodor W. Adorno und Max Horkheimer. Sie legen mit ihrer Schrift d- schlägtweite Wellen, welche bis in die Europäische Ethnologie eindringen und diese in ihrem Selbstverständnis als auch der Präsentation von Kultur nach außen nicht unwesentlich beeinflussen. Diese hier genannten Phänomene werden in der vorliegenden Arbeit beschrieben und enden in der Darstellung der Rezeption der Kritischen Theorie in der Europäischen Ethnologie der 1960er und 1970er Jahre. Ein abschließendes Resümee überblickt den Diskurs.
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2. Theoretischer Input
2.1. Kritische Theorie und Dialektik der Aufklärung
Adorno und Horkheimer kritisieren die Manipulation des Menschen durch die technische Struktur des Spätkapitalismus. In ihrem Werk aus dem Jahr
1947 formulieren sie dies deutlich. Ziel der Aufklärung ist es, die Menschen einer Gesellschaft in Richtung autonomer Individuen zu bewegen und diese im Sinne einer praktischen Philosophie zu aktivieren selbstständig zu denken und zu handeln. Personen sollen nicht nur darüber nachdenken sondern auch in gesellschaftliche Gegebenheiten eingreifen und jene verändern. Diese Denkweise geht allerdings davon aus, dass die Individuen einer Gesellschaft unzufrieden mit den Zuständen sind, in denen sie leben.
Der Mensch verliert durch die Industrialisierung seine Menschlichkeit, er wird zum Ding. , König, nicht ihr Sub- Adorno 1967,S.60) Die Technik macht das Individuum zu einer
unfreien Person, da die Welt durch und durch davon verwaltet und nach ihr ausgerichtet ist, was die Schnelllebigkeit der gesellschaftlichen Gegebenheiten erklärt. i Horkheimer/Adorno 1969, S.129). n-
asein des Menschen, im Gegensatz zu Descartes Ausführungen, der diese strikt trennte, vermischen. Es sind zwei Welten, die nur in
sch von der Außenwelt durch Massenmedien
und Massenkommunikationsmittel (Facebook, StudiVZ, etc.) beeinflusst wird, desto mehr werden jene Gegebenheiten zu seinem Bewusstsein und somit zu seinem Denken und Handeln. Der entfremdete Mensch wird vielmehr von einer äußeren Macht an Stelle seiner inneren Bedürfnisse gelenkt. Dadurch ist es dem Menschen nicht möglich seine materielle Umwelt von seiner geistigen Existenz zu unterscheiden. In dieser Folge können die Einflüsse der massenmedialen Umgebung bis ins Bewusstsein und demnach weiter in das Sein des Menschen vordringen. Er wird in seinem vollkommenen Dasein von der Massenkultur eingenommen ohne sich wehren zu können. Die einzige Verteidigung ist die kritische Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Gegebenheiten im Zustand der Massenkommunikation und
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Arbeit zitieren:
Stefanie Rumersdorfer, 2009, Rezeption der Kritischen Theorie in der Europäischen Ethnologie der 1960er und 1970er Jahre, München, GRIN Verlag GmbH
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