II
Inhaltsverzeichnis
Abk ürzungsverzeichnis III
Abbildungsverzeichnis IV
1. Einleitung 1
2. Grundlagen 1
3. Funktionsweise 3
4. Chancen und Risiken 6
4.1 Chancen 6
4.2 Risiken. 9
5. Fazit 12
Anhang 13
Literaturverzeichnis 14
III
Abkürzungsverzeichnis
bzw. beziehungsweise ca. circa - ungefähr EUR Euro - Währung InvG Investmentgesetz ISIN International Securities Identification Number Mio. Millionen o. V. ohne Verfasser S. Seite WKN Wertpapier-Kennnummer
IV
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1 Funktionsweise von Lebenszyklusfonds
Abb. 2 DekaFonds 5 Jahrescharts
Abb. 3 DEKA-Zielfonds 2015-2019 5 Jahreschart
Abb. 4 Allianz EuropaVision 5 Jahreschart
Abb 5 Allianz Finanzplan 2015 C 5 Jahreschart
1
1. Einleitung
In den letzten Jahren hat sich das Anlageverhalten in Deutschland massiv verändert. Traditionelle Sparanlagen oder risikoarme Investmentanlagen rücken mehr in das Blickfeld der Anleger. Gerade nach den Krisenjahren 2008 und 2009 suchen Anleger immer risikoärmere Anlagen. Die nationalen und internationalen Märkte halten dafür eine große Fülle an Produkten für jede Anlegerschicht bereit.
Aufgrund der weiter anhaltenden Niedrigzinspoltik der Zentralbanken sind die traditionellen Sparanlagen bei Banken zum Vermögensaufbau weiterhin unattraktiv für Anleger. Außerdem tritt die private Altersvorsorge immer weiter in den Fokus der Anleger, vor allem nach mehreren Nullrunden in der gesetzlichen Rentenversicherung und der zukünftigen Besteuerung der Altersrenten. Banken, Versicherungen und Investmentgesellschaften entwickeln stetig neue Produkte, um den Anforderung der Anleger gerecht zu werden. In dieser Arbeit werden Lebenszyklusfonds als ein relativ junges Investmentfondsprodukt analysiert. Im Mittelpunkt dieser Ausarbeitung stehen die Grundlagen und Funktionsweise von Lebenszyklusfonds, sowie die Leitfrage: Lohnt sich eine Anlage in Lebenszyklusfonds? Performanceentwicklungen sind derweil mit Vorsicht zu betrachten, da diese Form des Investmentfonds erst seit einigen Jahren auf dem Markt ist. Abschließend werden Chancen und Risiken dieser Anlageform betrachtet.
2. Grundlagen
Lebenszyklusfonds gehören zur Gruppe der Wertpapierpublikumsfonds. Im weitesten Sinne können Lebenszyklusfonds als eine Untergruppe der Mischfonds angesehen werden. Sie grenzen sich durch ihr besonderes Anlagekonzept von herkömmlichen Mischfonds ab.
Der Anleger zahlt das Kapital durch einen Sparplan oder als Einmalzahlung in den Fonds ein. Das Fondsmanagement schichtet das Fondsvermögen während der Laufzeit von risikoreichen in risikoarme Anlageprodukten um, sodass es zu einem vorher festgelegten Zeitpunkt zur Verfügung steht. Bei
2
Fondsauflegung wird das Laufzeitende festgelegt, sodass der Anleger zwischen Lebenszyklusfonds mit unterschiedlichen Zielterminen wählen kann. 1 Auf dem deutschen Markt können derzeit ca. 80 verschiedene Lebenszyklusfonds gehandelt werden. Diese decken den Zeitraum der nächsten 40 Jahre ab. Das Fondsvolumen der Lebenszyklusfonds ist in Deutschland im Vergleich zu anderen Wertpapierpublikumsfonds unterdurchschnittlich entwi-
ckelt. So verwaltet das Fondsmanagement ca. 10 Millionen Euro. 2 Insgesamt sind ca. 1.298,7 Mio. EUR in Lebenszyklusfonds investiert, das sind rund 0,24% am Gesamtfondsvermögen der Wertpapierpublikumsfonds. Im Vergleich: Aktienfonds sind mit ca. 33,56% am Gesamtfondsvermögen der
Wertpapierpublikumsfonds beteiligt. 3
Den ersten Lebenszyklusfonds brachte die US-Fondsgesellschaft Fidelity
Investments im Jahr 2003 auf den deutschen Markt. 4 Die größten deutschen Anbieter von Lebenszyklusfonds sind derzeit die Allianz Global Investors, die
Deka Investment GmbH und die DWS Investment GmbH. 5 In den Kosten unterscheiden sich Lebenszyklusfonds nur marginal von den klassischen Investmentfonds, wie Aktien- oder Rentenfonds. So fallen Ausgabeaufschläge von 3,50% bis zu 5,25% an. Die Verwaltungskosten liegen
im Bereich von 1,00% bis 1,50%. 6 Wie bei konventionellen Aktienfonds, werden die Verwaltungskosten aus dem laufenden Fondsvermögen entnommen. Auch unter steuerlichen Gesichtspunkten gibt es keine Unterschiede zwischen Lebenszyklusfonds und klassischen Investmentfonds. Da diese nicht ausschließlich für die Altersvorsorge verwendet werden, unterliegen Sie kei-
1 Vgl.o. V. (2010 A), S. 7.
2 Vgl. Schmidt-Carré (2009 A), S. 1.
3 Vgl. o. V. (2009), S. 2.
4 Vgl. o. V. (2010 A), S. 7.
5 Vgl. o. V. (2010 B).
6 Vgl. Anhang.
Arbeit zitieren:
Maximilian Häusler, 2010, Lebenszyklusfonds - Einblick in Grundlagen und Funktionsweise, München, GRIN Verlag GmbH
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