Gliederung
1 Biographisches
Komposition mit zwölf Tönen
2 Schöpfung - Schöpfer - Faßlichkeit
3.1 Wandel des Harmoniebegriffs - Emanzipation der Dissonanz
3.2 Problem der Form
4 Methode der Komposition mit zwölf nur aufeinander bezogenen Tönen
5 Gedanken über die Musik
6 Anwendungsbeispiele
7 Abschließende Gedanken
1 Biographisches
Arnold Schönberg kam am 13.09.1874 in Wien zur Welt, als Sohn einer Klavierlehrerin und eines mittelständischen Kaufmannes, der starb, als Schönberg 16 Jahre alt war. Er besuchte die Realschule in Wien und war musikalischer Autodidakt, abgesehen von wenigen Monaten Kontrapunktunterricht bei Alexander von Zemlinsky, dessen Schwester er 1901 heiratete. In Berlin lebte er von Arbeiten als Dirigent, Instumentator und Lehrer am Sternschen Konservatorium. 1903 kehrte er für acht Jahre nach Wien zurück, wo er mit Gustav Mahler befreundet war. Anton Webern und Alban Berg waren in dieser Zeit seine Schüler. Zwischen 1908 und 1910 entstanden die meisten der überlieferten Bilder Schönbergs, von denen W. Kandinsky einige im Blauen Reiter ausstellte. Von 1911 an lebt Schönberg wiederum in Berlin, von wo aus er Konzertreisen als Dirigent, meist seiner eigenen Werke, unternimmt. Nach kurzem Militärdienst gegen Ende des Krieges zieht er wieder nach Wien. Dort gründet er 1918 den Verein für musikalische Privataufführungen. Bis 1925 betätigt er sich als Lehrer, Dirigent und Komponist. In dieser Phase entwickelt er die Methode der Komposition mit zwölf nur aufeinander bezogenen Tönen. 1925 wird er als Leiter einer Kompositionsklasse an die Preußische Akademie der Künste nach Berlin berufen. 1933 emigriert er in die USA, wo er sich im Herbst 1934 endgültig in Los Angeles niederläßt. 1936-1944 lehrt er an der Staatsuniversität von Kalifornien, nach seiner Pensionierung nimmt er wieder seine private Lehrtätigkeit auf, bis zu seinem Tode am 14.07.1951 .
Komposition mit zwölf Tönen
Zur größeren Übersichtlichkeit dieses Referates habe ich den Text in Abschnitte unterteilt und mit Überschriften versehen, die im Original nicht enthalten sind.
2 Schöpfung - Schöpfer - Faßlichkeit
Der Text beginnt mit einer kurzen Abhandlung über das Schöpferische. Ein Schöpfer ist für Schönberg jemand, der eine Vision von etwas hat, das bisher noch nicht existent war. D.h., er besitzt eine besondere schöpferisch-kreativ-phantastische Begabung. Dies ist jedoch nur die Grundvoraussetzung. Dazu gehört unbedingt auch die Fähigkeit, dieses visionär Gesehene auch zu verwirklichen, es zum Leben zu erwecken. Er betont die Andersartigkeit des Vorgangs auf der einen Seite des Erkennens und auf der anderen Seite des Umsetzens in die Tat, welches auch für ein Genie eine große Anstrengung bedeute. Ich denke, Schönberg legt Wert auf die Fest- stellung, daß zur kreativen künstlerischen Arbeit keineswegs nur ein mehr oder
Arbeit zitieren:
Florian Görner, 1997, Zu: Arnold Schönberg - "Komposition mit zwölf Tönen", München, GRIN Verlag GmbH
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Florian Görner's Text Zu: Arnold Schönberg - "Komposition mit zwölf Tönen" ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
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