II
Inhaltsverzeichnis:
Abbildungsverzeichnis. III
Tabellenverzeichnis III
1 Einleitung 1
2 Die Altersvorsorge in Deutschland 1
2.1 Die erste Säule: Die gesetzliche Altersvorsorge 1
2.2 Die zweite Säule: Die betriebliche Altersvorsorge. 3
2.3 Die dritte Säule: Die private Altersvorsorge 4
3 Die Rentenreform 2002 5
3.1 Kosequenzen für die private Altersvorsorge. 7
3.2 Welcher Personenkreis profitiert von der Reform. 7
4 Chancen und Risiken der privaten Altersvorsorge 9
4.1 Kapitaldeckungsverfahren und Umlageprinzip. 9
4.2 Der Anleger als Risikofaktor. 11
4.3 Aktie vs. Eigenheim. 12
5 Fazit. 14
Quellenverzeichnis. 16
Eidesstattliche Erklärung 17
Anhang 18
III
Abbildungsverzeichnis:
Abbildung 1: Verteilung der Rentenlast ................................................................................. 2 Abbildung 2: Bausteine der Alterssicherung .......................................................................... 6 Abbildung 3: Die AGE-WAVE............................................................................................ 10
Tabellenverzeichnis:
Tabelle 1: Private Vorsorge in Deutschland ........................................................................... 4 Tabelle 2: Jährliche Förderbeträge ......................................................................................... 7
1
1 Einleitung
Die vorliegende Seminararbeit „Chancen und Risiken der privaten Altersvorsorge“ im Rahmen des Seminars „Financial Planning“ befasst sich mit dem System der Altersvorsorge in Deutschland.
„Auf Grund der demographischen Entwicklung kann der Staat die Rentenzahlungen im Umlageverfahren nicht im bisherigen Umfang aufrechterhalten. Das Versorgungsniveau wird zurückgehen. Mit dem vorliegenden Gesetz eröffnet der Staat die Möglichkeit, privat vorzu-sorgen, und gewährt hierfür Förderungen. Es ist der Einstieg in die so genannte private kapitalgedeckte Altersvorsorge, bei der der Bürger nur für sich selbst spart.“ 1 Ziel der Seminararbeit ist es, den Leser für die komplexe Problematik der Altersvorsorge zu sensibilisieren. Es sollen Denkanstöße gegeben und mögliche Lösungsansätze für ein ausgewogenes Altersvorsorgeportefeuille aufgezeigt werden.
In Kapitel 2 wird erklärt, aus welchen Komponenten sich die Altersvorsorge in Deutschland zusammensetzt. Die Änderungen des Altersvermögensgesetzes und die Rentenreform 2002 werden in Kapitel 3 erläutert. In Kapitel 4 wird die Altersvorsorge in Deutschland dargestellt und diese anhand von Beispielen auf Chancen und Risiken untersucht. Abschließend werden in Kapitel 5 die gewonnenen Erkenntnisse dargestellt.
2 Die Altersvorsorge in Deutschland
In diesem Kapitel soll das System der Altersvorsorge in Deutschland vorgestellt werden. Es basiert im Wesentlichen auf drei Säulen, die im Folgenden einzeln erläutert werden. Die gesetzlichen und betrieblichen Altersvorsorge als Bestandteile des Säulenmodells werden hier der Vollständigkeit halber nur kurz erwähnt. Der Schwerpunkt der Ausführungen liegt auf der dritten Säule; der privaten Altersvorsorge.
2.1 Die erste Säule: Die gesetzliche Altersvorsorge
Die gesetzliche Rente, wie sie in ihrer jetzigen Form seit nunmehr hundert Jahren existiert, sieht vor, dass Berufstätige für ihre Mitmenschen im Ruhestand zahlen. Durch die Beiträge der Arbeitnehmer werden die Rentenzahlungen finanziert. Dieses System ist landläufig als Generationenvertrag bekannt, wobei diese Formulierung nicht ganz richtig ist, da es keinen Vertrag im juristischen Sinne zwischen zwei oder mehr Generationen gibt. Davon soll aber in
1 Bundesverband deutscher Banken: Private Altersvorsorge. Berlin, 3. Auflage 2002-Firmenschrift.
2
den weiteren Ausführungen abgesehen werden, da der Begriff Generationenvertrag die Situation treffend beschreibt.
Die Altersvorsorge finanziert sich durch Sparen. Seit 1977 basiert die gesetzliche Rentenversicherung in Deutschland auf dem Umlageprinzip, d.h. Erwerbstätige zahlen ihre Beiträge in die Rentenkassen ein, welche wiederum im Folgemonat an die Rentner verteilt werden. Beiträge werden nicht als Vorsorgekapital angelegt, sondern für Zahlungen der Renten direkt verwendet. Problematisch wird es , wenn die Beitragszahler wegbrechen und immer weniger Erwerbstätige für mehr Rentner zahlen müssen. Die heutige Situation sieht wie folgt aus: Unser Gesundheitssystem wird immer weiter verbessert, die damit verbundene höhere Lebenserwartung sowie die veränderte Altersstruktur durch geringere Geburtenraten bringen das System des Generationenvertrages aus dem Gleichgewicht und die verlängerten Schul-und Studienzeiten verschärfen das Problem zusätzlich. Die Bevölkerungsstruktur und so auch die Struktur der Beitragszahler ist stetig im Wandel, Abbildung 1 verdeutlicht dies. Die Zahllast einer Rente wird auf immer weniger Schultern verteilt, es entsteht eine Ver-sorgungslücke 2 .
Während 1992 noch zwei Arbeitnehmer einen Rentner finanzierten, muss nach Berechnungen des prognos-Instituts im Jahr 2040 ein Arbeitnehmer einen Rentner finanzieren. Dies bedeutet
2 Unter der Versorgungslücke wird die Differenz zwischen letztem Nettogehalt und erster Rentenzahlung verstanden.
Arbeit zitieren:
Christoph Aretz, 2003, Chancen und Risiken der privaten Altersvorsorge, München, GRIN Verlag GmbH
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