Inhaltsverzeichnis
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Abbildungsverzeichnis
1 Einleitung 4
2 Geographisch-topographische Übersicht 4
2.1 Einteilungen Amazoniens 6
3 Geologische und geomorphologische Entstehung Amazoniens 7
3.1 Rezente Reliefenergie
4 Klimatische Verhältnisse 9
4.1 Regionalklima 9
4.2 Niederschlag 11
5 Hydrologie 15
5.1 Gewässernetz 15
5.2 Abflussgang 16
5.3 Wasserführung 17
5.4 Allgemeine Wasserstandsschwankungen 18
5.5 Flussbreite und Strömungsgeschwindigkeiten 19
5.6 Hochwasserpegelstand im Überschwemmungstal 19
5.7 Pegelschwankungen am Beispiel von Manaus 21
6 Fazit 24
6.1 Ausblick 25
7 Literaturverzeichnis 25
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Abbildungsverzeichnis
Abb. 1 Topographische Karte Amazoniens
Abb. 2 Größenvergleiche
Abb. 3 Gliederung des Amazonas-Tieflandes
Abb. 4 Schematischer Schnitt durch das Flusstal des unteren Amazonas
Abb. 5 Diagramm des mittleren Niederschlags, der Evaporation, der relativen
Feuchte und der Temperatur in Manaus
Abb. 6 Isohyetenkarte des brasilianischen Amazonasgebietes
Abb. 7 Klimadiagramm von Iquitos
Abb. 8 Allgemeines Schema der Regenbildung in Manaus
Abb. 9 Der Amazonas mit seinen Hauptnebenflüssen
Abb. 10 Größenvergleich der Wasserführung von Amazonas und Rhein
Abb. 11 Ein Labyrinth aus langgestreckten Inseln in der Sedimentationszone des Rio
Negro
Abb. 12 Monatlicher Niederschlag und Wasserstandsschwankungen im Rio Madeira
bei Porto Velho, im Amazonas bei Manaus und im Rio Negro bei Barcelos
Abb. 13 Häufigkeit des Hochwassermaximums und Minimums im Rio Negro
Manaus von 1902 - 1994 in Bezug zur Jahreszeit
Abb. 14 Häufigkeit der Hochwasserspitzen und Niedrigwasserminima im Rio Negro
bei Manaus von 1902 - 1994 in Bezug zum absoluten Wasserstand
Abb. 15 Jährliche maximale und minimale Wasserstände des Rio Negro bei Manaus
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1 Einleitung
Diese Arbeit setzt sich mit den klimatischen und hydrologischen Aspekten des Großraums Amazonien auseinander. Auf der Basis der geologischen und geomorphologischen Entstehung wird das rezente typische Klima mit dessen Einflussfaktoren dargestellt. Insbesondere die Variabilität des Niederschlags sowie die Auswirkungen werden diskutiert. Mit den Angaben über Einzugsgebiet und Niederschlag können im Folgenden die einzelnen hydrologischen Aspekte erörtert werden. Das spezielle Beispiel der Pegelschwankungen des Rio Negro in Manaus stellt den monatlichen Niederschlag dem Abflussgang gegenüber und versucht, diese in Beziehung zu setzen und die Variabilität beider Parameter zu bestimmen.
2 Geographisch-topographische Übersicht
Zwischen den Guayana Ländern im Norden und dem Brasilianischen Bergland im Süden befindet sich in Südamerika das größte tropische Tiefland mit einem gewaltigen Flusssystem. Amazonien ist mit seinem Amazonasentwässerungsnetz von ca. 7,9 Mio. km² das mit Abstand größte der Erde. Im südlichen peruanischen Andengebirge, nur 100 km östlich des Pazifiks, befindet sich die Quelle des Amazonas in einer Höhe von 5300 Metern am Berg Nevado de Mismi. Von dort aus windet sich der mit 7025 km längste Strom der Erde gen Norden durch ein Andenlängstal und bildet das Apurimac-Ucayalli Becken, durchbricht als kräftiger Strom die östlichsten Andenketten in wilden Schluchten, mündet in den Rio Marañon und fließt weiter ostwärts. Wenige Kilometer später verbreitert sich der Strom mit den Wässern des Rio Napo, überquert die Staatsgrenze Brasiliens, und ändert seinen Namen um in den Rio Solimões. Erst ab dem Zusammenfluss von Rio Negro und Rio Solimões bei Manaus erhält der Strom den Namen „Amazonas“ und mündet bei Belém in einem großen Delta in den Atlantischen Ozean. (vgl. Abb. 1)
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Abb. 1: Topographische Karte Amazoniens
(aus: DIERKE Weltatlas 1996 4 : 204)
Um die Dimensionen dieses Areals zu verdeutlichen, sollen zwei Vergleiche helfen, das Gebiet mit seinen gewaltigen Ausmaßen kennen zu lernen und dessen Komplexität besser einordnen zu können. Abb. 2a vergleicht die bei den meisten Lesern wohl bekannte Staatsfläche der USA, mit der des Amazonaseinzugsgebietes. Es ist deutlich zu erkennen, dass das Tiefland nur unwesentlich kleiner ist. Auch der Vergleich zwischen Rhein und Amazonas in Abb. 2b verdeutlicht die unterschiedliche Länge dieser beiden Gewässer.
Abb. 2: Größenvergleich, jeweils im gleichen Maßstab a: Das Amazonaseinzugsgebiet und die Grenzen der USA b: Der Rio Amazonas und der Rhein (aus: GRABERT 1991: 5)
Um das große Areal Amazoniens nun näher zu betrachten, werden unterschiedliche Einteilungen vorgenommen.
2.1 Einteilungen Amazoniens
Nimmt man die Staatsfläche als Basis der Einteilung, so besitzt Brasilien mit 3,6 Mio. km² knapp die Hälfte des Einzugsgebietes. Die weiteren 4,3 Mio. km² werden von den Nachbarstaaten Bolivien, Peru, Ecuador, Kolumbien, Venezuela und den Guayana-Staaten beansprucht. Eine weitere Einteilung ergibt sich aus der diversen Vegetation. 6,8 Mio. km² sind von Regenwald („Hyläa“) bedeckt, 1,1 Mio. km² Fläche trägt eine Savannen-Vegetation. Um die Themen Niederschlag und Abfluss näher in Augenschein zu nehmen, bietet sich eine Gliederung Amazoniens in vier größere geographische Regionen an, definiert nach Höhenlage, Klima und Vegetation. (vgl. Abb. 3) A. Die obere Amazonas-Niederung B. Die zentrale Amazonas-Niederung, geprägt durch die Ablagerungen der Belterra-Formation C. Das untere Amazonas-Gebiet, begrenzt durch die flachen Anstiege der kristallinen Schilde im Norden sowie im Süden D. Das Amazonas Mündungsgebiet von Obidos im Westen bis zum Mündungsästuar
Abb. 3: Gliederung des Amazonas-Tieflandes, dargestellt an der 200-m-Isohypse (aus: GRABERT 1991: 112)
3 Geologische und geomorphologische Entstehung Amazoniens
Um das Gebiet Amazoniens mit seinen spezifischen klimatischen Bedingungen und dem daraus mitunter resultierenden Gewässernetz in seiner heutigen Konstellation zu verstehen, wird im Folgenden kurz auf die geologische und geomorphologische Geschichte eingegangen, die zum rezenten Relief geführt hat.
Nördlich und südlich des Amazonas befinden sich die alten archaischen aus Graniten bestehenden Schilde, die streckenweise von Sandsteinen überlagert sind. Zwischen diesen alten Schilden erstreckt sich die Amazonassenke, die im Paläozoikum vom Meer bedeckt war und nach Westen, zum Pazifik hin, eine offene riesige Meeresbucht darstellte. Diese Konstellation entstand deshalb, da zum einen Afrika und Südamerika noch zusammenhingen und den Kontinent Gondwana bildeten, und zum anderen das Andenorogen noch nicht
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Arbeit zitieren:
Christian Steffin, 2004, Niederschlag und Abfluss im Amazonasgebiet, München, GRIN Verlag GmbH
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