Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis 2
Abbildungsverzeichnis 3
Vorwort 4
Pers önliche Danksagungen 5
1. Die Kommerzialisierung des Profi-Fußballs in Deutschland 6
2. Rechtliche Rahmenausgestaltung des DFB
2.1 Satzungsänderung des DFB - Eine Reformierung des Profifußballs 8
2.2 Die „50 1 Regel“ des DFB 9
3. Eingetragener Verein oder wirtschaftliche Unternehmung
3.1 Der eingetragene Verein (e.V.) 10
3.2 Der Begriff Unternehmung 11
4. Zwei Clubs - Unterschiedliche Gesellschaftsformen
4.1 Werder Bremen GmbH Co. KGaA
4.1.1 Vereinsprofil sportliche Erfolge 12
4.1.2 Die GmbH Co. KGaA - Theorie Praxis 13
4.2 FC Bayern München AG
4.2.1 Vereinsprofil sportliche Erfolge 16
4.2.2 Die Aktiengesellschaft - Theorie Praxis 17
5. Der Vergleich der KGaA und der AG 20
Literaturverzeichnis 23
Deutsche Außenhandels- und Verkehrsakademie (DAV)
Tim Struckmann - 2010
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Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Entwicklung der Erlöse der Vereine der 1. und 2. Fußball-Bundesliga
Deutschland 2010; S. 7
Deutsche Fußball Liga: Bundesliga 2010: Die wirtschaftliche Situation im Lizenzfußball
Deutsche Außenhandels- und Verkehrsakademie (DAV)
Tim Struckmann - 2010
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Vorwort
Die nachfolgende wissenschaftliche Arbeit beschäftigt sich intensiv mit der Thematik der Führung von Sportvereinen als Unternehmen. Die Wahl dieses Themas fiel aus persönlichen Gründen. Seit Jahren bin ich leidenschaftlicher Anhänger des deutschen Profi-Fußballs und habe gerade in den vergangenen Jahren die stetig wachsende Kommerzialisierung aktiv mit verfolgt. Die Basis, die den zunehmenden Grad an Kommerzialisierung überhaupt erst ermöglicht, einmal in einer Studienarbeit zu beleuchten, gab mir den Impuls, mich für dieses Thema zu entscheiden. Auf den folgenden Seiten fokussiere ich deshalb meine Ausführungen auf die Ausgliederung der Lizenzspielerabteilungen der beiden Bundesliga-Fußballclubs Werder Bremen und FC Bayern München in rechtlich selbstständige Kapitalgesellschaften und erläutere schrittweise, wie das professionelle Geschäft mit dem Fußball durch elementare Satzungsänderungen des Deutschen Fußballbundes (DFB) nahezu reformiert wurde. Ein Vergleich der beiden o.g. Clubs, die sich für die Gesellschaftsformen der GmbH & Co. KGaA sowie der der Aktiengesellschaft (AG) entschieden sind ebenso integrativer Bestandteil dieser Arbeit, wie die Herausarbeitung von Vorteilen und Nachteilen der jeweils gewählten Rechtsform durch den Club.
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Persönliche Danksagungen
Zu größtem Dank bin ich meiner Familie, besonders meinen Eltern verpflichtet. Sie haben das Entstehen der vorliegenden Arbeit in vielfältigster Weise unterstützt. Sie vermittelten mir nicht nur zu jeder Zeit die Stärke, die Ausdauer und die Konsequenz, die man beim Verfassen eines solchen wissenschaftlichen Textes benötigt, sondern gaben mir auch stets fachlich neue Anregungen und Impulse zur Optimierung der Arbeit.
Mein weiterer Dank gilt meiner akademischen Betreuerin und Dozentin, Frau Nicole Preuß, die diese Arbeit mit der Bereitstellung des attraktiven Themas überhaupt erst ermöglichte. Anna-Katharina Fliege, Björn Hollnagel, Stefan Reuther, Sina Gartzke, Moritz Bolte, Torsten Ewald, Kevin Schindler sowie Gregor Przegedza und Hauke Diegel haben mich während der Entstehungszeit dieser Arbeit auf ganz unterschiedliche Art und Weise unterstützt und inspiriert und die Arbeit dadurch geprägt. Diesen Freunden gilt mein besonderer Dank! Tim Struckmann, Delmenhorst, 30. August 2010
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1. Die Kommerzialisierung des Profi-Fußballs in Deutschland
Spätestens seit der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland weiß jeder deutsche Bürger, welch einen Stellenwert der Fußball in unserer Gesellschaft einnimmt. Woche für Woche strömen hunderttausende, leidenschaftliche Sympathisanten und Fans in die Fußballtempel in der Republik, Millionen fiebern dem anstehenden Bundesliga-Spieltag vor den Fernsehschirmen entgegen. Ob im Fantrikot mit Stadionwurst und Bier im Plastikbecher in der Hand oder im eleganten Anzug mit Champagnerglas und eurasischem Fingerfood: der Fußball ist keineswegs mehr eine reine Sportveranstaltung, sondern zu einem glamourösen, gesellschaftlichen Großereignis mutiert. Da fachsimpelt der Lagerist mit dem renommierten Rechtsanwalt auf der Tribüne über den Fehlpass des Lieblingsspielers und der bekannte Herzchirurg fällt dem einfachen Arbeiter beim Tor seiner Mannschaft um den Hals. In der Loge bewirtet der lokale Großunternehmer die für ihn nützlichen Geschäftspartner, um zwischen Abseitsstellungen und Freistößen schon einmal über kommende Wirtschaftsprojekte zu philosophieren und Geschäfte anzubahnen. Der Fußball verbindet… Er überbrückt Differenzen zwischen Menschen aus verschiedensten sozialen Schichten und fördert das Miteinander innerhalb der Gesellschaft. Doch rückt der sportliche Aspekt und Reiz nach und nach weiter in die Ferne.
Der moderne Fußball ist ein Spagat zwischen Fans und Weltfirmen, zwischen emotionalen Hoch- und Tiefpunkten und Kommerz, zwischen Wettskandalen, Spielertransfers in Millionenhöhe, internationalen Wettbewerben und einer Zukunft nach der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika. Eine Konstante hat allerdings bis heute Bestand in diesem schnelllebigen Millionengeschäft: grundsätzlich sind und bleiben es die Fußballanhänger mit verschiedenster Herkunft, die Emotion, Sachverstand und vor allen Dingen Geld einbringen und ausgeben. Und als Pendant hierzu agieren die nationalen und internationalen Fußballclubs, die in der nationalen Liga, dem Pokal sowie den internationalen Wettbewerben bestmöglich performen und somit die Basis und das Fundament für eines der größten multidimensionalen Konstrukte der menschlichen Gegenwart liefern: den Fußball ansich.
In den vielen Jahrzehnten seiner Entwicklungsphase hat er immer wieder zeitgenössische, moderne, gesellschaftliche Trends reflektiert, beeinflusst und innerhalb der letzten Jahre besonders verschiedenste Entwicklungen geprägt.
Professionelle Fußballclubs lassen sich heute nicht mehr als Sportvereine im eigentlichen Sinn charakterisieren. In den vergangenen Jahren ist es durch Strukturveränderungen gelungen, den Profifußball zu revolutionieren. Mit der Gründung des Ligaverbandes e.V. und der Deutschen Fußball
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Tim Struckmann, 2010, Sportvereine als Unternehmen, München, GRIN Verlag GmbH
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