Inhaltsverzeichnis
Zusammenfassung - 2 -
Abk ürzungsverzeichnis - 3 -
Abbildungs - und Tabellenverzeichnis - 4 -
1 Einleitung - 1 -
2 Hintergrund - 1 -
3 Datenquellen und Methodik - 4 -
4 Ergebnisteil - 6 -
4.1 Altersspezifische Darstellung nach Bezugsjahr. - 7 -
4.2 Altersspezifische Darstellung im zeitlichen Trend - 8 -
4.3 Geschlechtsspezifische Entwicklung - 9 -
4.3.1 Geschlechtsspezifische Unterschiede der unter 1-Jährigen. - 11 -
4.3.2 Geschlechtsspezifische Unterschiede der 40-44-Jährigen - 11 -
4.3.3 Geschlechtsspezifische Unterschiede der 55-89-Jährigen und älter - 12 -
4.4 Geschlechtsspezifische Darstellung im zeitlichen Trend - 12 -
5 Diskussion - 13 -
6 Fazit/ Handlungsempfehlungen - 15 -
Literatur und Quellenverzeichnis VI
Anhang VII
Abkürzungsverzeichnis
Abs. Absatz
ca. circa
DIMDI Deutsches Institut für medizinische Dokumentation und Information
GKV
InEK
KHEntgG
KHG
OP
OPS
SGB
sog.
u. a.
u.m. und mehr
z. B. zum Beispiel
Abbildungs - und Tabellenverzeichnis
Abbildung 1: Altersspezifische Rate der OPS 5-35 bis 5-37 insgesamt, Deutschland, 2005 bis
2008 - 9 -
Abbildung 2: Altersspezifische Rate der OPS 5-35 bis 5-37, Deutschland, 2005 bis 2008, nach
Geschlecht - 10 -
Abbildung 3: Anzahl der OPS 5-35 bis 5-37, Deutschland, 2005 bis 2008, nach Geschlecht
- 12 -
Tabelle 1: Absolute Fälle der OPS 5-35 bis 5-37 beider Geschlechter, Deutschland, 2005 bis
2008 - 7 -
Tabelle 2: Altersspezifische Rate der OPS 5-35 bis 5-37 nach Geschlecht, je 100.000,
Deutschland , 2005 bis 2008 - 11 -
Tabelle 3: Absolute Fälle der OPS 5-35 bis 5-37 der Männer, Deutschland, 2005 bis 2008
VII
Tabelle 4: Absolute Fälle der OPS 5-35 bis 5-37 der Frauen, Deutschland, 2005 bis 2008
VIII
Tabelle 5: Bevölkerung im Jahresdurchschnitt, Deutschland, 2005 bis 2008 IX
1 Einleitung
Herzerkrankungen gehören seit Jahrzehnten zu den wichtigsten Volkserkrankungen. Sie führen seit Jahren die Todesursachenstatistik an und gehören neben Neubildungen zu den häufigsten Krankheiten in Deutschland. Darüber hinaus zählen sie zu den größten
Kostenfaktoren für das deutsche Gesundheitswesen 1 .
Aufgrund steigender finanzieller Belastungen u.a. in Folge des medizinischen Fortschritts und des demographischen Wandels ist auch die Therapie von Herzerkrankungen für ein GKVdominiertes Gesundheitssystem in Deutschland von immenser Bedeutung. Zu den kostenintensivsten Behandlungsoptionen steht neben Medikamenten die operative
Intervention am Herzen 2 - im Gegensatz zu einer individuellen Veränderung von Lebensstil und Verhalten müssen sich diese Optionen deshalb oft einer kritischeren ökonomischen Betrachtungsweise unterziehen.
Dieser Gesundheitsbericht soll eine verlässliche Datengrundlage für
Krankenkassenfunktionäre und -mitarbeiter bieten, die sich aus themenbezogenen, ökonomischen oder gesundheitspolitischen Gründen mit der Entwicklung der Operationen am Herzen in Deutschland von 2005 bis 2008 befassen.
Dafür werden zunächst der wissenschaftliche Hintergrund erörtert, die Methoden der Datenbeschaffung und -aufbereitung dargelegt sowie die Ergebnisse beschrieben. Anschließend werden die geschlechtsspezifischen und altersbezogenen Auffälligkeiten diskutiert und Handlungsempfehlungen abgeleitet.
2 Hintergrund
Das Herz pumpt in jeder Minute ca. fünf Liter Blut durch den Körper und sorgt dafür, dass
jede Zelle mit Nährstoffen versorgt wird 3 . Diese zentrale Rolle macht dieses Organ lebenswichtig und setzt das aufeinander abgestimmte Ineinandergreifen aller Funktionsbereiche des Herzens voraus. Wie jeder Bereich des Körpers unterliegt auch das Herz degenerativen Prozessen, so dass das Risiko, an einer Herzerkrankung zu erleiden neben genetischen Voraussetzungen stark vom Alter abhängt. Kommen ungünstige Faktoren durch Rauchen, Fehlernährung, Übergewicht und mangelnde körperliche Bewegung sowie Diabetes
1 Löwel, H., 2006, S.30.
2 Bruckenberger, E., 2009
3 PflegeWiki 2010
I
mellitus oder Fettstoffwechselstörungen hinzu, steigt das Risiko, an einer durch Gefäßwandveränderungen verursachten sog. koronaren Herzerkrankung zu erleiden um ein
Vielfaches 4 .
Fortschritte im medizinischen Bereich verbessern den Zugang und die Ergebnisqualität von therapeutischen Interventionen für Betroffene: so verzeichnet sich in den letzten 30 Jahren ein
Rückgang der Sterblichkeit an den häufigsten Herzkrankheiten 5 . Dieser Rückgang ist jedoch nicht über alle Altersklassen gleichmäßig verteilt: in höheren Altersgruppen steigt die Sterblichkeit. Hervorzuheben ist z. B. die Gruppe der über 90 Jahre alten Frauen, bei denen
die Herzinfarktsterblichkeit seitdem zugenommen hat 6 .
Dieser augenscheinlich rückläufige Trend in den mittleren Altersgruppen schwächt sich seit Ende der 90-er Jahre jedoch wieder ab. Gründe hierfür sind in einer stagnierenden Zahl aktiver Raucher sowie weniger neu erkannten und damit weniger neu behandelten Bluthochdruckpatienten und auch Zunahmen von Übergewicht und/ oder Bewegungsmangel
und/ oder Diabetes mellitus zu sehen. 7
Verantwortlich für den aktuellen Rückgang der Sterblichkeit bei Herzerkrankungen sind enorme Fortschritte im Bereich der Medizin: Fortschritte in der medikamentösen Behandlung, in der Notfallmedizin und - für diesen Gesundheitsbericht relevant - im Bereich der operativen Möglichkeiten.
Für viele herzerkrankte Patienten sind die Errungenschaften der operativen Kardiologie eine Aussicht auf mehr Lebensqualität und gewonnene Lebensjahre. Operationen an den Koronargefäßen, allen voran die Bypass-Operation, sowie Herzklappenoperationen, das Implantieren von Herzschrittmachern und auch die Transplantation eines neuen Herzens stehen heute auf der Tagesordnung. Verbesserungen der Operationstechniken haben dazu geführt, dass auch immer ältere Patienten operiert werden können. Während noch 1990 die
Altershöchstgrenze für einen derartigen Eingriff bei 65 Jahren lag 8 ist das Durchschnittsalter des herzchirurgischen Patienten inzwischen auf 68,8 Jahre angestiegen. Allein der Anteil der
über 80-jährigen OP-Patienten macht 10 % aller am Herzen operierten Patienten aus 9 .
4 Baer, F.M., Rosenkranz, S., 2009; RKI, 2006, S.18
5 Bruckenberger, E. 2009, S. 129; RKI, 2006
6 Löwel, H. 2006
7 Stierle, U. 2008
8 Bruckenberger, E. 2009
9 Bruckenberger, E. 2009, S. 79
- 2 -
Arbeit zitieren:
Melanie Lowas, Dorle Gerbracht, 2010, Die Entwicklung der Operationen am Herzen nach Alter und Geschlecht in der fallpauschalenbezogenen DRG-Statistik, Deutschland, 2005 - 2008, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
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