Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis III
Abk ürzungsverzeichnis IV
1 Einleitung 1
2 Begriffsdefinition und Abgrenzung 2
2.1 Unternehmensübernahmen im Allgemeinen 2
2.2 Verschiedene Arten von Übernahmen 2
3 Zielsetzungen einer Unternehmensübernahme 4
3.1 Generelle Ziele und Motive 4
3.1.1 Wachstum 4
3.1.2 Synergien 4
3.1.3 Risikostreuung 5
3.2 Ziele in Unternehmensfunktionen 6
3.2.1 Generelles zu Zielen in Unternehmensfunktionen 6
3.2.2 Ziele im Beschaffungsbereich 6
3.2.3 Ziele im Absatzbereich 7
3.2.4 Ziele im Produktionsbereich 8
3.2.5 Ziele im Forschungs- und Entwicklungsbereich 9
3.2.6 Sonstige Ziele 9
4 Vorgehensweisen im Akquisitionsprozess 10
4.1 Phasenmodell 10
4.1.1 Aufbau 10
4.1.2 Strategische Analyse und Konzeption 10
4.1.3 Transaktion 11
4.1.4 Integration 13
4.2 Beachtung des Wettbewerbsrechts 15
5 Erfolgspotentiale 16
6 Zusammenfassung und kritischer Ausblick 17
Literaturverzeichnis V
II
Abbildungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Prozessschritte einer Übernahme als Phasenmodell
Abbildung 2: Teilprozesse der Analyse- und Konzeptionsphase
Abbildung 3: Teilprozesse der Transaktionsphase
Abbildung 4: Teilprozesse der Integrationsphase
Abbildung 5: Studienergebnisse zu Erfolgspotentialen bei Übernahmen
III
Abkürzungsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis
d.h. das heißt Ebd. Ebenda (für dieselbe Quellenangabe) F&E Forschung & Entwicklung PMI engl. ‚Post Merger Integration‘ (Integrationsprozesse nach einer Übernahme) SWOT engl. ‚Strengths, Weaknesses, Opportunities, Threats‘ (Stärken, Schwächen, Chancen, Risiken) Vgl. Vergleiche VWL Volkswirtschaftslehre z.B. Zum Beispiel
IV
1 Einleitung
1 Einleitung
Unternehmensübernahmen, die auch Akquisitionen genannt werden, gehören zum wirtschaftlichen Alltag und sind nicht selten ein wichtiger Faktor für ein gesundes Unternehmenswachstum. 1 Häufig wird in diesem Zusammenhang jedoch auch von den „komplexesten und damit risikoreichsten unternehmerischen Entscheidungen“ gesprochen. 2 Daher stellt sich die Frage, was ein Unternehmen dazu bewegt, andere Unternehmen zu übernehmen und woran scheitern Übernahmen in der Praxis? 3 Diese Fragestellungen sollen in der vorliegenden Ausarbeitung unter anderem untersucht werden. Neben den verschiedenen Formen einer Übernahme wird zunächst grundsätzlich erläutert, welche Motive durch Unternehmensübernahmen verfolgt werden und weshalb diese Ziele stark miteinander verknüpft sind. Die Thematik der sog. ‚feindlichen Übernahme‘ wird allerdings nicht genauer untersucht. 4 So konzentriert sich diese Arbeit verstärkt auf Aspekte der Zielsetzungen und der Rahmenbedingungen von freundlichen Übernahmen und weniger auf finanzielle und juristische Themen, wie es häufig in der Fachliteratur der Fall ist. 5 Die vorliegende Arbeit ist daher mit Praxisbeispielen versehen und hält bewusst Elemente des Aktien- oder Steuerrechts außen vor. Auch die Besonderheiten in der Finanzierung von Unternehmensakquisitionen werden nicht tiefergehend erklärt. 6 Nach einer kurzen Einführung und Begriffsdefinition wird differenziert auf die diversen Zielsetzungen bei Unternehmensübernahmen genauer eingegangen. Nachdem nun die Grundlagen für das Verständnis von Unternehmensübernahmen erläutert wurden, werden die verschiedenen Stufen einer Akquisition beschrieben. In diesem Zusammenhang werden ebenfalls wettbewerbsrechtliche Rahmenbedingungen angerissen, die in der Gesamtthematik nicht fehlen sollten. Im Anschluss daran wird anhand von Statistiken aus Studien das Erfolgspotential analysiert. Eine abschließende Zusammenfassung mit kritischem Ausblick rundet die Arbeit ab.
1 Vgl. Macharzina, G. (2003), S. 636ff.. Dort wird auch der Zusammenhang zum oft verwendeten
anglo-amerikanischen Begriff „Mergers & Acquisitions“ erläutert.
2 Vgl. Blex, W.; Macharl, G. (1990), S.85.
3 Vgl. Welge, M.; Al-Laham, A. (2005), S. 458.
4 Eine Begründung wird dazu in Abschnitt 2.2 gegeben.
5 In Macharzina, G. (2003), S.636ff.; oder auch Schmalen, H. (2002), S.111ff.. Dort wird sich auf die
Beschränkungen durch das Wettbewerbs- und Börsenrecht konzentriert. Diese Punkte sollen in
dieser Ausarbeitung zwar erwähnt werden, jedoch ist der hier angewendete Ansatz eher auf die
Motive und ein effektives Vorgehen ausgerichtet.
6 Hier kann beispielsweise auf Olfert, K. (2003), S. 243ff. verwiesen werden, wo die Problematik die
exakte Beurteilung von einem Unternehmenskauf detailliert beschrieben wird.
1
2 Begriffsdefinition und Abgrenzung
2 Begriffsdefinition und Abgrenzung
2.1 Unternehmensübernahmen im Allgemeinen
Unter einer Unternehmensübernahme - oft auch als Akquisition diskutiert - versteht man prinzipiell den Erwerb von Unternehmen. 7 Der Begriff der Unternehmensübernahme ist dem Oberbegriff der Unternehmensverbindungen und
-zusammenschlüsse untergeordnet und ist als eine Form der Unternehmenskonzentration anzusehen. 8 Durch die Integration des zu übernehmenden Unternehmens wird somit die Absicht verfolgt, die Kontrolle über dieses Unternehmen zu erwerben. 9 So wird die rechtliche und wirtschaftliche Selbstständigkeit des zu übernehmenden Unternehmens aufgehoben. 10 Die Bindungsintensität ist somit bei Unternehmensübernahmen so stark ausgeprägt wie bei keiner anderen Form von Unternehmensverbindungen. 11
So werden - im Gegensatz zur Unternehmenskooperation - sämtliche Funktionen der Unternehmungen nach der Übernahme gemeinsam durchgeführt. 12
2.2 Verschiedene Arten von Übernahmen
Prinzipiell wird häufig danach differenziert, inwieweit die Wertschöpfungstiefe des kaufenden Unternehmens verändert wird. 13 Eine Unternehmensübernahme kann demnach horizontaler, vertikaler oder konglomerater Art sein: 14 1. Horizontal: Eine horizontale Akquisition ist dann gegeben, wenn beispielweise Unternehmen der gleichen Branche übernommen werden (z.B. zwei Unterhaltungselektronik-Unternehmen oder zwei Reifenhersteller). 15 Dadurch wird das Ziel verfolgt, die Marktmacht massiv zu erhöhen. 16
7 Vgl. Welge, M.; Al-Laham, A. (2005), S. 457.
8 Vgl. Wöhe, G. (2002), S.302 ff.; oder Thommen, J.; Achleitner, A. (2009), S.92ff.
9 Vgl. Rudolph, B. (2006), S. 475.
10 Vgl. Schmalen, H. (2002), S.109.
11 Vgl. Thommen, J.; Achleitner, A. (2009), S.97.
12 Vgl. Wöhe, G. (2002), S.303.
13 Vgl. Töpfer, A. (2007), S.1296f.
14 In Welge, M.; Al-Laham, A. (2005), S.457f. wird darauf verwiesen, dass diese Einteilung in Anleh-
nung an Ansoff gemacht wird.
15 Vgl. Wöhe, G. (2002), S. 304.
16 Vgl. Töpfer, A. (2007), S. 1297.
2
Arbeit zitieren:
Dipl.-Wirtschaftsing. (FH) Christian Liese, 2010, Unternehmensübernahmen – Zielsetzungen, Vorgehensweise und Erfolgspotentiale, München, GRIN Verlag GmbH
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