Inhaltsverzeichnis
1 Ausblick auf die RFID-Technik 4
1.1 Idee eines RFID-Systems 4
1.2 Aufbau eines RFID-Systems 4
1.3 Funktionsweise eines RFID-Systems 4
2 Integration von RFID in das Unternehmen 6
2.1 Infrastrukturebene 6
2.1.1 Standards der Transpondertechnologie 6
2.1.2 Infrastruktur der Hardware 7
2.2 Integrationsebene 7
2.2.1 Transfer der Daten vom Leseger at 7
2.2.2 Die Middelware und ihre Aufgabe 7
2.2.3 Die Auto-ID Infrastructure 8
2.3 Applikationsebene 8
2.3.1 Innerbetriebliche Integration 8
2.3.2
Uberbetriebliche Integration 8
3 Integrationsbeispiele 9
3.1 Tieridentifikation 9
3.2 Logistik 9
3.3 Handel 9
3.4 Pharmaindustrie 9
3.5
Offentlicher Nahverkehr 10
3.6 Sport 10
3.7 Integrationsbeispiel 10
4 Gefahren, Risiken und Probleme beim Einsatz von RFID im Unternehmen 12
4.1 Unternehmensbezogen 12
4.2 Mitarbeiter-/Kundenbezogen 13
5 Vorteile beim Einsatz von RFID im Unternehmen 14
6 Kosten des Einsatzes eines RFID-Systems 15
7 Sicherheit 16
7.1 Sicherheitsrisiken 16
7.2 Angriffsmethoden 16
7.2.1 Sniffing 16
7.2.2 Spoofing 16
7.2.3 Replay-Attacken 16
7.2.4 Man-in-the-Middle-Attacken 16
7.2.5 Cloning und Emulation 17
7.2.6 Denial of Service 17
7.2.7 Tracking 17
7.2.8 Relay-Angriffe 17
7.2.9 RFID-Malware 17
7.3 L osungsans atze 18
7.3.1 Authentifizierung 18
7.3.2 Verschl usselung 18
7.3.3 Einsetzen von Blocker-Tags 18
7.3.4 Zerst orung der RFID-Tags 18
1 Ausblick auf die RFID-Technik
1.1 Idee eines RFID-Systems
Bei einem RFID-System (Radio Frequency Identification), welches ¨ ubersetzt soviel wie
Funkerkennung bedeutet, geht es darum, Daten ohne Ber¨ uhrungs- oder Sichtkontakt lesen und schreiben zu k¨ onnen.
1.2 Aufbau eines RFID-Systems
Ein RFID-System besteht aus 3 Komponenten. Ein Transponder, der an dem Ger¨ at welches identifiziert werden soll angebracht ist, wobei es dabei irrelevant ist ob es sich um ein Kleidungsst¨ uck, Auto oder Plakat handelt. Desweiteren wird eine Funkfrequenz ben¨ otigt, mit der die Daten ¨ ubertragen werden k¨ onnen und ggf. Strom f¨ ur einen passiven Transponder geliefert werden kann. Das letzte Element umfasst ein Lese- bzw. Schreibger¨ at mit dem Daten von einem Transponder gelesen bzw. geschrieben werden k¨ onnen. Die zwei verschiedenen Arten von Transpondern gliedern sich in aktive- und passive Transponder auf, bei denen die Unterschiede in der Stromversorgung, Leistungsf¨ ahigkeit, Reichweite und Preis liegen. Aktive Transponder ben¨ otigen eine explizite Stromquelle, wobei passive Transponder den Strom von der Frequenz bzw. aufgebautem Magnetfeld bekommen. Zudem haben die aktiven Transponder eine deutlich h¨ ohere Lesegeschwindigkeit und Speicherplatz. Auch die Reichweite und der Preis sind bei den aktiven- deutlich h¨ oher als bei den passiven Transpondern. Desweiteren unterscheiden sich die Transponder in ihrer Antenne, die je nach Anwendungsgebiet st¨ arker oder schw¨ acher ausf¨ allt und nach ggf. vorhandenen Sensoren, die beispielsweise in der Lage sind die Umgebungstemperatur zu messen. Bei den Lese- bzw. Schreibger¨ aten unterscheidet man zwischen station¨ aren-und mobilen Ger¨ aten, wobei die station¨ aren Gerate eine serielle Verbindung zu einer sog. Edgeware herstellen und mobile Ger¨ ate die Kommunikation ¨ uber WLAN oder UMTS erm¨ oglichen. [WP08]
1.3 Funktionsweise eines RFID-Systems
Die Kommunikation zwischen Lese- bzw. Schreibger¨ at und dem Transponder wird ¨ uber
das elektromagnetische Feld, welches vom Lese- bzw. Schreibger¨ at ausgeht, gesteuert. Die Antenne des Transponders empf¨ angt das elektromagnetische Feld und leitet dies an den Mikrochip weiter, welcher dann die Verarbeitung des Befehls ¨ ubernimmt. Der Transponder wiederum sendet seine Antwort, indem er das elektromagnetische Feld ver¨ andert. Diese Ver¨ anderung wird vom Lese- bzw. Schreibger¨ at wahrgenommen, interpretiert und an die Middleware weitergegeben, die wiederum die Aufgabe hat, eine Verbindung der RFID-Hardware mit z. B. einem Warenwirtschaftssystem zu erm¨ oglichen.
Abbildung 1: RFID-Komponentenbeispiel
2 Integration von RFID in das Unternehmen
Bevor ein Unternehmen eine Technologie wie RFID f¨ ur den eigenen Gesch¨ aftsalltag nutzen kann, m¨ ussen zun¨ achst auf unterschiedlichen Ebenen einige Integrationsmaßnahmen durchgef¨ uhrt werden.
2.1 Infrastrukturebene
Die erste Ebene bildet die Hardware die f¨ ur die Einf¨ uhrung ben¨ otigt wird. Hierzu geh¨ oren die Transponderlabels welche an den physischen G¨ uter (Verkaufsartikel, Autoteile etc.) angebracht werden m¨ ussen. Außerdem werden zum anschließenden Auslesen der Daten noch entsprechende Leseger¨ ate ben¨ otigt. [TG06]
Abgesehen von den hohen Kosten, die folglich eine Umstellung mit sich bringt, gibt es auch noch weitere Probleme, die sich dem Anwender stellen.
2.1.1 Standards der Transpondertechnologie
Im Laufe der Jahre haben verschiedene Unternehmen unterschiedliche Wege zur Kommunikation der Transponderlabels mit den Leseger¨ aten entwickelt. Diese Unterscheiden sich zum einen in den Bereichen der Senderfrequenz welche sich in vier Bereiche unterteilen als auch in den jeweils verwendeten Protokollen. Die unterschiedlichen Frequenzen haben jeweils andere Eigenschaften -vor allem in Bezug auf die Lesereichweite und die Lesegeschwindigkeit. Diese steigen beide, je h¨ oher die gew¨ ahlte Frequenz ist. M¨ ogliche Anwendungsbereiche sind folgende:
Tabelle 1: RFID Standards
Arbeit zitieren:
Kai Subel, Michel Schultz, 2009, Integration von RFID in die IT-Landschaft, München, GRIN Verlag GmbH
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