I. Einleitung
„Jazz ist Weltmusik. Er war es von Anfang an - eine musikalische Kunstform, die auf amerikanischen Boden aus der Interaktion der unterschiedlichsten afrikanischen und europäischen Musiktraditionen entstandnen ist. Die Geschichten, die uns der Jazz erzählt, sind Mittler und Boten zwischen den Kulturen der Welt.“ 1
Der Jazz erzählt viele Geschichten - und es gibt auch viel zu erzählen über den Jazz selbst. Aber was ist DER Jazz überhaupt? DEN Jazz an sich gibt es wahrscheinlich so nicht, sondern es existieren viele Arten, Epochen und Stile von Jazz - so dass jede Epoche ihre eigene Geschichte hat. Diese Hauptseminararbeit möchte die Geschichte und den Stil des New Orleans Jazz, des Dixieland Jazz und des Chicago Jazz erzählen. Zwar haben diese drei Stile, die etwa in die selbe Zeitspanne fallen, so viele individuelle Merkmale, dass für jeden eine eigene Hauptseminararbeit nötig wäre, aber sie verbindet auch viel mehr als nur die gleiche zeitliche Ära. In der Fachliteratur wird zum Teil sogar die Diskussion geführt, ob der Dixieland Jazz und der Chicago Jazz überhaupt eigene Stile sind und nicht nur eine Nachahmung des New Orleans Jazz. Diese Arbeit kann diese jahrelange Streitfrage zwar nicht lösen - trotzdem wird hier jeder Stil mit einem eigenen Kapitel behandelt. Was in dieser Arbeit bewusst nicht erörtert wird, sind die Vorformen beziehungsweise die Formen, von denen man annimmt, sie seien Vorformen des Jazz: die Minstrels und der Ragtime. Minstrelshows waren im 19. Jahrhundert eine äußerst rassenfeindliche Art von Unterhaltung. Weiße Sänger oder Kabarettisten malten sich ihre Gesichter mit schwarzer Farbe oder Kohle an und karikierten die schwarze Lebensart. 2
Beim Ragtime stellt sich oft die interessante Frage, ob er ein Vorläufer des Jazz oder eine Jazzform an sich ist. Er beherrschte zwischen 1880 und circa 1920 fast das ganze Feld der populären Musik Amerikas. 3 Es lassen sich grundlegende Unterschiede zwischen Ragtime und dem eigentlichen Jazz finden: dem Ragtime fehlt die Improvisation des Jazz, da Ragtimes immer auskomponierte Stücke waren, die exakt nach Noten gespielt wurden und formal
1 Huesmann, Günther: Vorwort. In: Berendt, Joachim-Ernst: Das Jazzbuch. Von New Orleans bis ins 21.
Jahrhundert. Frankfurt am Main 2007, S. XIV.
2 Vgl., Sandner, Wolfgang: Vorformen des Jazz. Minstrel und Ragtime. In: Wolbert, Klaus (Hg.): That´s Jazz.
Der Sound des 20. Jahrhunderts. Eine Musik-, Personen-, Kultur-, Sozial- und Mediengeschichte des Jazz von
den Anfängen bis zur Gegenwart. Frankfurt am Main 1997, S. 45.
3 Vgl., Von Essen, Reimer: New Orleans. In: Berendt, Joachim-Ernst (Hg.): Die Story des Jazz. Vom New
Orleans zum Rock Jazz. Hamburg 1980, S. 20.
lehnten sie sich an Vorbildern der europäischen Tanzmusik, wie Marsch, Polka und Quadrille. Das Merkmal der Synkope aber übernahm dieser Stil aus der Tanzmusik der Schwarzen. 4 Was sich in dieser Arbeit nicht vermeiden lassen, sind inhaltliche Wiederholungen, da sich die Stile oft überschneiden beziehungsweise, da sich viele Musiker in dieser kurzen Zeitspanne auch kannten und oft gemeinsam musizierten. Biographien einiger ausgewählter Musiker folgen in Kapitel sechs.
Zum Ende der Einleitung möchte die Autorin noch das Wort Jazz definieren beziehungsweise seinen Ursprung erörtern. Bei dieser Frage sind sich viele Musikwissenschaftler und Buchautoren uneinig, da es nicht genau bewiesen werden kann, von wo das Wort herstammt. Einige schreiben, es wurde zum ersten Mal um die Jahrhundertwende in Sportberichten einer Zeitung in San Francisco nachgewiesen. Es wurde Jass beziehungsweise Jasmo oder auch Jismo buchstabiert und bedeutete so viel wie Energie oder Kraft. 5 Wieder andere Stimmen behaupten, es käme aus der Ausdruckswelt der Erotik und hätte eine obszöne Bedeutungnämlich Samen. 6 Oder es ist die Erinnerung an eine Gestalt aus einer der Minstrel Shows -Mr. Jasbo. Des Weiteren existiert auch noch die Redewendung „to jazz ist up“, was so viel bedeutete wie „aufheizen“ oder „mehr Rhythmus unterlegen“. Einige bestätigen, dass die Vokabel „to jaz“ schon im 19. Jahrhundert so etwas wie „beschleunigen“ geheißen hätte. 7 Eine andere Vermutung ist, der Name Jazz leite sich ab vom biblischen Jezebel, umgemünzt in Jazebelle, was „liederliches Frauenzimmer“ bedeutet - und weiter in Jazbeau oder Jazzbo als Bezeichnung für den dazugehörigen Mann. Das passte wohl zur erlaubten Prostitution in New Orleans. 8
Was auch immer der wörtliche Ursprung sein mag - seinen musikalischen Ursprung hatte der Jazz am Anfang des 20. Jahrhunderts höchstwahrscheinlich in New Orleans. Und darüber möchte diese Seminararbeit berichten.
4 Vgl., Sandner 1997, a.a.O., S. 46.
5 Berendt, Joachim-Ernst: Vorwort. In: Berendt, Joachim-Ernst (Hg.): Die Story des Jazz. Vom New Orleans
zum Rock Jazz. Hamburg 1980, S. 9.
6 Vgl., Berendt 2007, a.a.O., S. 12.
7 Vgl., Polillo, Arrigo: Jazz. Geschichte und Persönlichkeiten. Mainz 1981, S. 85/86.
8 Vgl., Starr, Frederick S.: Der frühe New Orleans Jazz: Legende und Wirklichkeit. In: Wolbert, Klaus (Hg.):
That´s Jazz. Der Sound des 20. Jahrhunderts. Eine Musik-, Personen-, Kultur-, Sozial- und Mediengeschichte
des Jazz von den Anfängen bis zur Gegenwart. Frankfurt am Main 1997, S. 98.
II. Geschichtlicher Hintergrund
Der Jazz wurde höchstwahrscheinlich in New Orleans geboren. Das ist der vorletzte Satz der Einleitung. Warum nur höchstwahrscheinlich? Arrigo Polillo sammelte viele Zeugenaussagen, die bestreiten, New Orleans sei die Geburtsstadt des Jazz. Vielmehr behaupteten diese Stimmen, dass zu Beginn des 20. Jahrhunderts schon in vielen anderen Städten der Vereinigten Staaten Jazz gespielt wurde. Andere hingegen trafen die Aussage, nur in New Orleans wurde für den damaligen Begriff „richtiger Jazz“ gespielt - in den anderen Orten handelte es sich um Ragtime. 9 Auch Joachim-Ernst Berendt schreibt in seinem Jazzbuch, dass New Orleans zwar die wichtigste Stadt der Jazzentstehung war, aber nicht die Einzige. Unabhängig von der Stadt in Louisiana bildeten sich in Memphis, Dallas und St. Louis sowie in anderen Städten des nordamerikanischen Südens und Mittelwestens ähnliche Spielweisen. 10 Wo auch immer er geboren wurde - der wichtigste Ort seiner Entstehung war mit Sicherheit New Orleans. Auch wenn es keine akustischen Dokumente gibt, da aus dieser Zeit keine Schallplattenaufnahmen existieren. Die erste Jazzschallplatte wurde erst 1917 in Chicago produziert (siehe Kapitel).
Der New Orleans Jazz war die Musik, die sich zwischen circa 1900 und 1915 bis 1920 im Storyville in New Orleans als Musik der Schwarzen entwickelte. Parallel dazu entstand der Dixieland Jazz der weißen Musiker. Wobei die Grenzen fließend waren: auch Weiße spielten zum Teil in New Orleans Jazz Bands und Schwarze in Dixieland Kapellen. Als dann die Abwanderung nach Chicago begann, setze sich dort der New Orleans Stil der Schwarzen und der Dixieland Jazz fort und junge, weiße Chicagoer waren so begeistert, dass sie den New Orleans Stil nachzuahmen versuchten. Dadurch entstand der so genannte Chicago Jazz. Aber beginnen wir von Anfang an.
New Orleans wurde 1718 gegründet und gehörte damals zu Frankreich. 1762 wurde die Stadt für kurze Zeit eine spanische Kolonie. Aber schon 1800 erhielt Napoleon die Herrschaft über den Staat Louisiana zurück und verkaufe das Land 1803 an die Vereinigten Staaten. Im 19. Jahrhundert wuchs die Einwohnerzahl stark an - nicht nur wegen der Sklaven und ihrer weißen Herren, sondern auch wegen der Kaufleute und Siedler, die von überall herkamen. So entstand am Mississippi-Delta ein Schmelztiegel verschiedenster Kulturen - Weiße, Schwarze und Kreolen. Diese waren Kinder beziehungsweise Nachfahren von weißen Herren, die Nachkommen mit schwarzen Sklavinnen hatten. Bis 1889 galten sie vor dem Gesetz als Weiße. Ab dem Jahr wurden sie durch das amerikanische Gesetz zu Schwarzen erklärt. Die
9 Vgl., Polillo 1981, a.a.O., S. 60/61.
10 Vgl., Berendt 2007, a.a.O., S. 4.
Kreolen, die bis dahin mit den Weißen im Vieux Carré, das französische Viertel von New Orleans, lebten und zum Teil auch rassistisch auf die Farbigen nieder blickten, mussten nun mit ihnen zusammen in „Uptown“ leben. Aber die Wirkungsstätte der meisten Musiker in New Orleans - egal ob Weiß, Schwarz oder Kreole, war das Vergnügungsviertel Storyville . Es lag in der Nähe des Vieux Carré, umfasste 38 Häuserblocks und die bekannteste Straße hieß Basin Street. Im Jahre 1897 wurde erlassen, dass dieses Viertel abgegrenzt werden sollte, um die Prostitution besser zu kontrollieren, um so die Bürger vor Skandalen zu schützen. Bald wurde dieser Stadtteil aber der größte Schauplatz von Skandalen in den USA. Das führendste Etablissements dort war das Arlington Annex - dort trat unter anderem auch der Pianist Jelly Roll Morton (1885 - 1941) auf (siehe Kapitel). Andere bekannte Lokalitäten waren die „101 Ranch“ in der Joe „King“ Oliver (1885 - 1938) spielte (siehe Kapitel) oder das Cabaret Pete Lalas - eine Wirkungsstätte des Posaunisten Kid Ory (1886 - 1973) und Louis Armstrongs (1900 - 1971). Aber nicht nur in den Kneipen war Jazzmusik hörbar - auch auf der Straße wurde überall musiziert. Bands standen und saßen auf großen Wagen, die von Pferden gezogen wurden und spielten meist um ein besonderes Ereignis anzukündigen. Oft kamen sich zwei Wagen in die Quere und so wurde ein musikalischer „Kampf“ ausgetragen - ein so genannter Cutting Contest. Die Posaunisten saßen dabei am hinteren Ende des Wagens, so dass sie mit den langen Zügen ihrer Posaunen nach hinten spielen konnten um ihre Musikerkollegen nicht zu stoßen. Aus diesem Grund wird die Spielweise der Jazzposaunisten immer noch Tailgate Spiel genannt, da Tailgate die hintere Öffnung eines Wagens bezeichnet. Am 12. November 1917 wurde Storyville auf Grund einer Anordnung des Marinekommandos der Vereinigten Staaten geschlossen. Es war besorgt darüber, dass viele Matrosen in Diebstählen, Schlägereien oder sonstigen Verbrechen verwickelt wurden. Viele Musiker verließen daraufhin die Stadt und zogen nach Chicago, New York oder Los Angeles. Das war aber nicht nur der einzige Grund für die Abwanderung. Viele erhofften sich, in den großen Fabriken des Nordens Arbeit zu finden, um sich ein besseres Leben leisten zu können und um die Rassendiskriminierung des Südens zu umgehen. Einige blieben aber vorerst in Bands auf den großen Raddampfern des Mississippis wie beispielsweise in der Band des Pianisten Fate Marable (1890 - 1947). Unter seiner Leitung spielten um 1920 Musiker wie Louis Armstrong, die Brüder Johnny (1892 - 1940) und Baby Dodds (1898 - 1959) - beide später in Chicago Mitglied in der Band von Joe „King“ Oliver - oder der Gitarrist Johnny St.Cyr (1890 - 1966), der später in Louis Armstrongs Hot Seven auftauchte. 11
11 Vgl., Polillo 1981, a.a.O., S. 64-76.
Aber warum entwickelte sich der Jazz gerade so stark in New Orleans? War es die Lebenslust und Leichtlebigkeit der New Orleanser, wie Frederick S. Starr schreibt, der auch einen Grund in einem toleranten Katholizismus sieht, der diese freizügige Lebensform duldete - im Gegensatz zum strengen Puritanismus, der in den USA sonst vorherrschte. Oder war es die Tatsache, dass fast alle Einwohner regelrecht mit Musik aufwuchsen, denn New Orleans hatte beispielsweise schon sehr früh eine Oper, deren Orchestermitglieder als Musiklehrer für sehr viele schwarze und weiße Schüler zur Verfügung standen. 12 Vermutlich war es eine Mischung aus beidem sowie die Gegebenheit, dass die Sklaven, die im 18. Jahrhundert millionenfach in die USA verschleppt wurden, zwar auch in New Orleans hart behandelt wurden - dort aber die Freiheit hatten, ihre Traditionen, Riten und Glaubensüberzeugungen zu pflegen, zu denen auch Tänze, Gesänge und die Art, die Trommeln zu schlagen, gehörten. 13
III. New Orleans Jazz
1. Vom archaischen Jazz zum klassischen New Orleans Jazz
Archaischer Jazz wird die Musik der Blaskapellen - Brass Bands - genannt. Sie entstanden in New Orleans um 1865 und waren eine Nachahmung weißer, französischer Militärkapellen mit afro-amerikanischen Einschlag. Die Besetzung bestand meist aus zwei bis drei Kornetten, Klarinetten, ein bis zwei Posaunen, Hörner, Tuba sowie kleine und große Trommel. Die Brass Bands spielten zum Tanz, auf dem „Mardi Gras“ - der französische Karneval -, zu Beerdigungen (funerals) und auf den Mississippi Dampfern. Bei den Beerdigungen folgten dem Trauerzug oft eine Masse von Menschen, nur um die Musik zu hören. Berühmte Brassbands dieser Zeit waren die Excelsior Brass Band, die Reliance Brass Band von Papa Jack Laine (1873 - 1966), die auch als erste Band des Dixieland Stils angesehen wird oder die Tuxedo Brass Band unter der Leitung von Oscar Papa Celestin (1884 - 1954). Die Musik muss eine wilde Mischung aus französischer, deutscher, italienischer Militärmusik, Ragtime und Spirituals gewesen sein. 14 Das bedeutet, dass die Brass Band Musik melodisch oft nach Regeln der „weißen“ Musik gespielt wurde, rhythmisch aber von „off beats“ gekennzeichnet war. Das sind Abweichungen von der, für die europäisch regelmäßig gehaltene, Schlagzeit. Auch harmonisch gab es einen Unterschied - nämlich die blue notes - Töne im Umkreis der
12 Vgl., Starr 1997, a.a.O., S. 82/83.
13 Vgl., Polillo 1981, a.a.O., S. 65.
14 Vgl., ebd., S. 68/69.
Terz und der Septime. Musiker sprechen auch von der „flatted third“ oder der „flattes fifth“die flacher gespielten Terzen oder Quinten. 15
Bei den Brass Bands kann man schon nicht mehr von Polyphonie sprechen, sondern von Heterophonie, da die meisten Instrumentalisten nur mit einer ungefähren Technik ausgerüstet waren und das meiste nach Gehör spielten und so eine Mischung aus verschiedensten Improvisationen und Variationen entstand. 16
Irgendwann fanden die nach Gehör spielenden, improvisierenden und bluesorientierten schwarzen Musiker mit den nach Noten spielenden kreolischen Musiker, die meist vom Ragtime herkamen und Elemente klassisch-europäischer Schulung erkennen ließen, in Bands zusammen. Es wurde ein Stil des kollektiven Spiels mit seltenen Soli geschaffen. Es führte vom Ragtime weg zu einer swingenden Spielweise. 17
Die erste Band des frühen Jazz - also keine Brass Band mehr - war die des 1878 geborenen Kornettisten Buddy Bolden (1878 - 1931). Die Gruppe bestand aus ein oder zwei Kornetten, eine Posaune, eine Klarinette, Banjo beziehungsweise Gitarre, ein Kontrabass und das Schlagzeug. Klavier gab es in dieser Band nicht, da es zu schwer gewesen wäre im Freien zu transportieren. Buddy Bolden, dessen Kornett bei seinen Soli angeblich kilometerweit zu hören war, spielte schon den „Hot Blues“ - ein Blues mit improvisierten Variationen. Im New Orleans Jazz Stil überwog aber meistens die Kollektivimprovisation im Verhältnis zu den Einzelsoli. Die Improvisationen - eher Variationen der Melodie als eine neue Erfindung, die auf die Akkorde des Grundthemas gegründet waren - wurden innerhalb eines vorgesteckten Rahmens eingehalten und vom Leader überwacht. Nur die „Breaks“ stellten Überraschungsmomente dar. Lange Soli waren noch nicht üblich. Die Durchführung war klar abgezeichnet: Bei den Kornetten handelte es sich um die Leadinstrumente, die die Melodie mit Abänderungen und Verschönerungen vorstellten, um diese rankte sich frei und kontrapunktisch die Klarinette mit Verzierungen und die Posaune übernahm gemischte Bass-und Kontrapunktfunktionen. Klavier (so fern besetzt) und Schlagzeug unterlegten den Blasinstrumenten ein leichtes rhythmisch-harmonisches Gewebe. 18
15 Vgl. Von Essen 1980, a.a.O., S. 20.
16 Vgl., Polillo 1981, a.a.O., S. 63.
17 Vgl., von Essen 1980, a.a.O., S. 26.
18 Vgl.; Polillo 1981, a.a.O., S. 91/92.
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Christine Engel , 2008, Der frühe Jazz: New Orleans, Dixieland und Chicago, München, GRIN Verlag GmbH
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