Inhaltsverzeichnis
1 Reflexionen zur Lerngruppe. 3
2 Nennung der zu fördernden und zu erreichenden Kompetenzen 4
3 Überlegungen zum Inhalt und zur Sache. 5
4 Didaktische Analyse 7
5 Methodische Analyse. 9
6 Anhang 12
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1 Reflexionen zur Lerngruppe
Die ist eine einzügige Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule, die im Schuljahr 2009/10 von ca. 190 Schüler/-innen besucht wird.
Die Klassen 1 und 2 werden jahrgangsübergreifend unterrichtet. Ich unterrichte die evangelische Religionsgruppe der Klasse 1/2b. Diese Religionsgruppe besteht aus 12 Schüler/-innen, 6 Jungen und 6 Mädchen. Es sind 3 Erstklässler/-innen und 9 Zweitklässler/-innen. Eine Schüler/-in hat einen dänischen Migrationshintergrund, darauf werde ich später noch eingehen.
Das soziale Miteinander in dieser Klasse ist meistens recht gut. Die Schüler/-innen gehen meist freundschaftlich miteinander um und können Konflikte oft selbst regeln. In Religion sind die meisten Schüler/-innen motiviert, sie freuen sich auf die Rituale und die besondere Atmosphäre und fordern diese auch ein. Die meisten können bei Geschichtenerzählungen gut zuhören und den Inhalt wiedergeben. Zudem sind einige Schüler/-innen dieser Klasse christlich sozialisiert, sie gehen in die Kinderkirche oder sind durch ihr soziales Umfeld entsprechend sozialisiert. Für manche Schüler/-innen dagegen sind christliche Inhalte eher neu und es fällt ihnen schwer sich darauf einzulassen.
Die vorliegende Stunde ist die 5. Stunde der Unterrichtseinheit Advent/Weihnachten. Die Schüler/-innen haben sich mit der Adventszeit auseinandergesetzt und überlegt, was für sie Advent bedeutet. Zudem haben sie die Weihnachtsgeschichte gehört. Die Schüler/-innen haben sich bereits mit dem Symbol Licht beschäftigt. Dieses Symbol spielte dieses Schuljahr immer wieder eine Rolle. Als das Ritual Kerze eingeführt wurde, sprach ich mit ihnen über die Worte Jesu „Ich bin das Licht der Welt“. Bei der Einheit Kirche verglichen wir die Symbolik und Wirkung von Licht mit der Wirkung eines Gottesdienstes (macht hell, bringt Wärme, Geborgenheit usw.). Auch beim Thema Advent verfolgten wir das Warten auf Weihnachten symbolisch durch das Anzünden von Teelichtern.
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2 Nennung der zu fördernden und zu erreichenden Kompetenzen
Übergreifende Kompetenzen
- „Personale Kompetenz als Fähigkeit sich selbst, andere Personen und Situationen einfühlsam wahrzunehmen, persönliche Entscheidungen zu reflektieren und Vorhaben zu klären.
- Kommunikative Kompetenz als Fähigkeit, eigene Erfahrungen und Vorstellungen verständlich zu machen, anderen zuzuhören, [...], unterschiedliche Sichtweisen aufeinander zu beziehen und gemeinsam nach Handlungsmöglichkeiten zu suchen.
- Soziale Kompetenz als Fähigkeit, mit anderen rücksichtsvoll und verantwortungsbewusst umzugehen, für andere, insbesondere für Schwache, einzutreten, [...].“ 1
Kompetenzen und Inhalte
Dimension: Mensch
„Der Religionsunterricht leitet Kinder an, ihr Leben und Erleben für religiöse Erfahrungen zu öffnen. Er ermöglicht ihnen, ihre Befindlichkeiten auszudrücken, sich in andere Geschöpfe einzufühlen und angemessen mit ihnen umzugehen. Er fördert die Entdeckung und Entwicklung eigener Gaben. Die Schülerinnen und Schüler
- nehmen wahr, dass Freude und Leid, Angst und Geborgenheit zum menschlichen Leben gehören.“ 2
Dimension: Welt und Verantwortung
„Der Religionsunterricht hilft Kindern, ihre Erlebnisse in Familie, Schule und Freizeit mit Gott in Verbindung zu bringen. Sie lernen dabei, sich selbst und andere anzunehmen.
1 Bildungsplan 2004, S. 23.
2 ebd, S. 26.
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Die Schülerinnen und Schüler
- wissen, wie Mut, Vertrauen, Hoffnung und Nächstenliebe das Handeln von Menschen verändern können;“ 3
Dimension: Jesus Christus
„Im Religionsunterricht erfahren Kinder, dass Jesus Christus sich ihnen und anderen Menschen zuwendet. Sie werden ermutigt, Jesus Christus zu vertrauen. Die Schülerinnen und Schüler
- können ihre Vorstellungen von Jesus Christus ausdrücken;“ 4
Im Hinblick auf die zu fördernden Kompetenzen aus dem Bildungsplan sollen folgende Stundenziele erreicht werden:
Die Schüler/-innen
- hören, dass Licht auch Wärme, Geborgenheit, Liebe und Trost bedeuten kann.
- erfahren, dass sie auch etwas schenken können, dass man nicht kaufen oder direkt sehen kann.
- hören, dass Jesus Licht auf die Welt gebracht hat. - planen jemandem etwas zu schenken, dass man nicht kaufen oder direkt sehen kann.
3 Überlegungen zum Inhalt und zur Sache
Der Symbolbegriff lässt sich rational nicht so einfach definieren. Der Begriff Symbol lässt sich nicht festlegen. Es lässt sich immer nur eine Seite seiner Wirklichkeit erfassen. Im antiken Sprachgebrauch wird der Begriff „Symbola“ immer für eine Synthese verwendet und meint somit die Ergänzung von anfangs getrennt einander gegenüberstehenden Elementen. So treffen sich im Symbol beispielsweise Vordergründiges und Hintergründiges, Bewusstes und Unbewusstes, Weltliches und
3 Bildungsplan 2004, S. 26.
4 ebd, S. 26.
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Arbeit zitieren:
Silvia Armbruster, 2009, Das Symbol Licht anhand der Erzählung „Die vier Lichter des Hirten Simon“, München, GRIN Verlag GmbH
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