Inhaltsverzeichnis:
1. Einleitung 3
2. Problemstellung 4
3. Enterprise Resource Planning Systeme 5
3.1 Replan 2000 8
4. Grundlagen 9
4.1 Datenschutz und Datensicherheit 9
4.2. Internet Information Service 16
4.3. Visual Studio 2005 19
5. Planung 22
5.1. Ablaufplan 22
5.2. Programmbeschreibung 22
6. Analyse 23
6.1. Ist - Aufnahme 23
6.2. Ziele 23
7. Umsetzung 25
7.1. Einrichtung Internetzugriff 25
7.2. Installation des IIS 27
7.3. Sicherheit mit dem IIS und ASP 28
7.4. Programmierung 31
7.5. Einführung des Online BDE 36
8. Fazit 36
Abbildungsverzeichnis 37
Abk ürzungsverzeichnis 38
Quellenverzeichnis 39
Anhang 40
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1. Einleitung
Seit 1988 arbeitet die Firma Alphadat EDV Service GmbH als Informations- und Telekommunikations- (IT) Dienstleister in Baden und hat beste Referenzen. Der Firmensitz befindet sich in Appenweier, in Mitten der Ortenau. Die Firma versorgt Kunden zwischen Freiburg und Baden-Baden mit qualitativ hochwertiger Hardware und beständigem Service. Als einer der wenigen EDV-Betriebe ist die Alphadat in der Handwerksrolle Freiburg eingetragen und Ausbildungsbetrieb für IT-Berufe. Im eigenen Gebäude hat der Betrieb eine Werkstatt und einen IT-Shop für die wichtigsten Verbrauchsmaterialien. Alphadat stellt sich als Servicefirma und nicht als Ladengeschäft dar, trotzdem versorgt sie einen wachsenden Kundenstamm mit qualitativ hochwertigen PCs und Peripherie zu günstigen Preisen.
Im eigenen Schulungsraum werden Individualschulungen und kleine Seminare angeboten. Kombiniert werden sie mit Vor-Ort Schulungen und einer telefonischen Hotline für die Teilnehmer. Als eines der wenigen IT-Anbieter wird sowohl Netzwerktechnik als auch Telekommunikationstechnik abgedeckt. Nicht zuletzt deshalb weil diese Technologien immer mehr zusammenwachsen. Die Dienstleistungen rund ums Internet komplettieren das Angebot, so dass sie bei der Alphadat einen kompetenten IT-Dienstleister und Berater finden.
Die Telefonie ist von der Datentechnik nicht zu trennen. Anrufe, Faxe, Sprachnachrichten und E-Mails, praktisch die gesamte Kommunikation, läuft in Zukunft über den Server. Moderne Telefonanlagen sind Serverbasierend und integrieren die Dienste. Haupttätigkeitsfeld der Firma ist die Integration der verschiedenen Internetdienste E-Mail und Messaging Systeme, Günstiges Webhosting, Intranet und Vernetzung von Außenstellen über das Internet. 1
1 [ALPHA]
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2. Problemstellung
Inhalt der Diplomarbeit ist es ein Online Portal zu erstellen, dass einen Zugriff auf den lokalen SQL-Server der Firma Alphadat über das Internet gestattet. Das Portal soll als Betriebsdatenerfassung System fungieren, in dem es ermöglicht wird die täglich anfallenden Serviceberichte online zu erfassen und abzuspeichern. Das Programm soll in Zusammenwirkung mit dem firmeneigenen Enterprise Resource Planning System die Möglichkeit bieten Material und anfallende Stundenzeiten dem jeweiligen Auftrag zuzubuchen. Im Zusammenhang mit der Erstellung der Anwendung muss die Frage der Anbindung des Servers an das Internet sowie über das Sichern der Daten beantwortet werden.
Für die Entwicklung der Anwendung steht ein Microsoft Server 2003 sowie das Visual Studio 2005 Professionell zur Verfügung.
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3. Enterprise Resource Planning Systeme
IT Systeme zur Planung, Steuerung, Durchführung und Überwachung von Informations- und Geschäftsprozessen sind heute für einen effizienten Produktionsverlauf unverzichtbar.
Enterprise Resource Planning Systeme (ERP - Systeme) sind eine Weiterentwicklung der in den 80er Jahren entstandenen Manufacturing Resources Planning Systeme (MRP II), die in die Planung die komplette Geschäfts- und Absatzplanung mit einbezieht um Ressourcen innerhalb einen Produktionsunternehmens zu organisieren. Innerhalb dieser Systeme wird die gesamte finanz- und warenwirtschaftlich orientierte Wertschöpfungskette eines Unternehmens erfasst. Alle Teilprozesse von der operationalen und strategischen Planung über Herstellung, Distribution bis zur Steuerung von Auftragsabwicklung und Bestandsmanagement werden innerhalb dieser Programme verarbeitet.
Der Markt der Software Systeme läst sich in drei Segmente unterteilen: Lösungen für Großbetriebe, Mittelstandslösungen und Branchenlösungen. Es gibt viele Anbieter die versuchen, ausgehend von ihrem Spezialgebiet, auch eines der anderen Segmente zu bearbeiten. Bis jetzt gelang es aber noch keinem Anbieter ein Produkt zu entwickeln, welches alle Segmente abdecken kann. Am Erfolgreichsten ist die SAP AG, mit ihrer Software lassen sich der Mittelstand sowie vereinzelte Branchenlösungen in dem Programm abbilden. Es gibt auf dem heutigen Markt eine Vielzahl von Anbietern der Standardsoftware, diese sind aber auf spezielle Unternehmensarten ausgerichtet (z.B. Forschungszentren).
Eine wesentliche Funktionalität einer ERP - Software ist die Haltung und Verwaltung von Stammdaten. Diese können unter anderem sein:
• Artikelstammdaten -Artikelmerkmale, Warengruppen, Preise, und
Lieferantenzuweisung, um die Artikel eindeutig zu identifizieren
• Mitarbeiterstammdaten - persönliche Daten zur Verwaltung des Personals (z.B. Arbeitszeiten, Lohngruppen)
• Kunden-und Lieferantenstammdaten -Verwaltung der Liefer-und
Rechnungsadressen, Preislisten, Skonti und Gruppeneinteilungen
• Firmenstammdaten - zur internen Kostenstellen, Benutzer, Arbeitsgruppen und Richtlinien
• Rohmaterial - Rohmaterialien, deren Preise, Lieferanten und Lieferzeiten
• Lagerbestand - zur Lagerbestandshaltung, um auf Bestellungen zu reagieren und eventuell Warenfertigung anzustoßen oder fehlendes Rohmaterial nachzubestellen
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• Arbeitsgänge - Rohmaterialien Endprodukte gefertigt, Art der Arbeit, die Dauer und Maschinen
• Einkaufsvorgang - Bestellung, Wareneingang und Rechnungseingang
• Fertigungsvorgang - Betriebsdatenerfassung, Arbeitsvorbereitung, Fertigung und Lagerbuchungen
• Verkaufsvorgang - Kundenrechnungen, Kundenlieferscheine und Angebots- und Auftragsverwaltung
Die Erfassung der Beschriebenen Datensätze erfolgt in professionellen Datenbanken. Der große Vorteil an dem ERP - System ist die Konsistenz der Daten in Bezug auf Relationen, welche sich nur aus den Produktionsprozessen ergeben und sich nicht anhand einer einfachen Datenbank abbilden lassen. Der Hauptunterschied zu herkömmlichen Datenbanken ist die Vereinfachung und die Automatisierung der Verwaltung.
Beispiele für die Automatisierung sind:
• Lagerabbuchung bei Verbrauch von Materialien
• Lagereinbuchung nach Lieferung Automatische Gutschreibung im Lager nach Liefereingang.
• Lagereinbuchung nach Fertigung
End- und Zwischenprodukte automatisch dem Lager zugeschrieben
• Automatische Generierung von Bestellvorgängen Mindestbestand im Lager unterschritten Bestellung.
Hauptgrund für das Einführen eines ERP - Systems in Unternehmen ist die Optimierung der internen Wertschöpfungskette. Es ist möglich mit Hilfe des ERP die Flexibilität des Unternehmens zu steigern und so schneller auf Kundenwünsche ein zu gehen. Das System ist in der Lage die knappen Resourcen eines Unternehmens effektiv zu verteilen. Weiterer Vorteil der Software ist, dass Daten, welche in älteren Systemen oft in unterschiedlichen Datenbanken abgelegt waren nun in einem System integriert sind. Es führt dazu, dass bestehende Geschäftsprozesse besser miteinander vernetzt werden. Beim Verkauf eines Artikels leitet das System diese Information automatisch an andere Teilbereiche, wie Produktion oder Lager weiter, um daraus neue Vorgänge, wie Bestellungen automatisch zu generieren.
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Ein weiterer Vorteil eines ERP - Systems ist die Standardisierung von Unternehmensprozessen und Daten. Durch die organisatorische Standardisierung in unterschiedlichen Niederlassungen wird somit eine bessere Abstimmung der Prozesse erreicht und dadurch auch die Produktivität gesteigert. Durch die Software wird eine viel bessere Informationsbereitstellung sowie Informationsauswertung erreicht. Dies steigert die Kontrollmöglichkeiten und nicht erfüllte Arbeit kann schnell erkannt und behoben werden. Auch wird durch den besseren Datenzugriff die Entscheidungsbildung unterstützt und Mitarbeiter sind nicht mehr auf die rechtzeitige Weitergabe der Daten angewiesen, da sie direkt auf die Datenbasis zugreifen können.
Unterstützend wirkt sich die Software auf verschiedene Methoden des Managements und der Planung aus. Das System hilft bei der Ressourcen Planung indem es Unternehmen ermöglicht Ressourcen schnell und effizient zu bewerten und zu verteilen, indem es aktuelle, vollständige und Daten zur Verfügung stellt. Ebenso wirkt sich ein ERP- System vorteilhaft bei dem Supply Chain Management (beschäftigt sich mit der Optimierung der industriellen Wertschöpfungskette) aus, Nachfrage und Kapazität müssen richtig analysiert und entsprechend geplant werden. Mit Integration unterschiedlicher Teilbereiche des Unternehmens kann die Planung optimiert und dadurch eine bessere Lagerhaltung und höhere Umschlagshäufigkeiten erreicht werden. Das Schaffen eines Data Warehouses (zentrales Datenlager welches sich aus unterschiedlichen Quellen zusammensetzt) und die damit verbundene zentrale Speicherung der Unternehmensdaten, sowie die Analyse dieser Daten, welche durch das in der Software implementierte Knowlege Management behandelt werden, ermöglichen das Bereitstellen von Entscheidungshilfen für das Management.
Positives Nebenprodukt der Implementierung eines ERP - Systems ist die Reorganisation der Geschäftsprozesse. Dies ist nötig um die Geschäftsprozesse in der Standardsoftware darzustellen. Effektive und effiziente Prozesse führen in der Regel zu einer Kostensenkung und weiteren Vorteilen, die je nach Art und Tätigkeit des Unternehmens stark variieren. 2
2 Vgl. [ERP], [FVL]
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3.1 Replan 2000
Replan 2000 ist ein auf Basis der Datenbanksysteme Microsoft Access (Frontend) und Microsoft SQL (Backend) basierendes ERP Datenbank- und Methodenkonzept. Das Programm wird von der Firma Alphadat EDV Service GmbH entwickelt und vertrieben. Es ist für die Verwaltung, Planung von Ressourcen in Mittelständischen Industriebetrieben vorgesehen und bietet vorgefertigte Module für die Geschäftsprozesse: Rechnungswesen, Warenwirtschaft und Auftragsabwicklung. Bereits in der Grundversion sind einfache CRM Prozesse und Call Center Methoden zur Optimierung der Geschäftsprozesse und Verbesserung der Kundenkommunikation integriert.
Zu dem Basismodul können noch weitere Module hinzugefügt werden, so zum Beispiel das Modul Rechnungsclearing, es ermöglicht eine Vorkontierung sowie den Abgleich der Bankkonten mit Ihren Debitoren- und Kreditorenkonten. Außerdem erlaubt es einen schnellen Zugriff auf Kunden- und Lieferanten Zahlungen sowie umfangreiche Statistiken.
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Ein weiteres, wichtiges Modul ist die Zeiterfassung. Viele Firmen haben erheblichen Zeitaufwand um Arbeitszeiten und Fehlzeiten von Mitarbeitern zu protokollieren, Urlaub zu planen und Projektzeiten oder Auftragszeiten zu erfassen. Meistens ist dafür großer manueller Aufwand notwendig. In diesem Modul von Replan sind die wesentlichen Funktionen Arbeitszeiterfassung / Personalzeiterfassung, Projektzeiterfassung / Auftragszeiterfassung, Urlaubsplanung / Urlaubsverwaltung, Fehlzeitenverwaltung und Zutrittskontrolle integriert.
Durch die offene technische Basis sind Erweiterungen auf dem gleichen Datenbankmodell leicht möglich. SQL Server wird als Datenbank und Visual Basic for Applications als Frontendentwicklungssprache angewendet. Diese Erweiterungen können vom Kunden selbst, mit Hilfe von Excel Arbeitsblättern, durch externe Softwareprogrammierer, oder durch die Firma Alphadat in Projektarbeit erstellt werden. So sind Module für Produktionsplanungssysteme (PPS), Qualitätssicherung (QS) oder Management-Informationssystem (MIS) denkbar und empfehlenswert.
Replan 2000 wird ausschließlich im Ressourceleasingverfahren angeboten. Durch die darin vereinbarten Lizenzkosten, werden alle erforderlichen Anpassungen sowie Erweiterungen bezahlt. Für den Kunden entsteht dadurch der Vorteil, dass er den genauen Preis seines ERP - System beziffern kann.
4. Grundlagen
4.1 Datenschutz und Datensicherheit
Ziel der Datensicherheit und des Datenschutzes ist es das Speichern, Verarbeiten und Kommunizieren von Informationen verfügbar, vertraulich und geschützt zu gestalten. Um ausreichend Sicherheit und Schutz der Daten zu gewährleisten ist es notwendig verschiedene Teilaspekte zu betrachten. Risikominderung, Schutz der Systeme vor Gefahren und Schadensvermeidung sind die Ziele der Informationssicherheit. Neben den in den IT-Systemen gespeicherten Daten umfasst die Datensicherheit ebenso die Sicherheit von nicht elektronischen Informationen.
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Datenschutz Vertraulichkeit: Nur autorisierte Benutzern dürfen auf diese Dateien zugreifen. Übertragungssicherheit: Das Ausspähen der übertragenen Informationen zwischen Rechnern, Geräten und Benutzern soll verhindert werden. Privatsphäre: Zum Schutz von persönlichen Daten/Informationen ist die Einhaltung des Bundesdatenschutzgesetzes notwendig. Funktionalität: erwartungsgemäße Funktion von Hardware und Software Integrität: Daten dürfen nicht unbemerkt verändert werden Authentizität: Überprüfbarkeit der Glaubwürdigkeit einer Person oder eines Dienstes Verbindlichkeit: Urheber von Veränderungen müssen erkennbar sein und dürfen Veränderung nicht abstreiten können.
Nicht-Anfechtbarkeit: Nachweis des Versandes und Erhaltes einer Nachricht Zugriffssteuerung: Regelung der Zugriffe von außen Verfügbarkeit: Gewährleistung der Zugriffsmöglichkeit auf bestimmte Daten innerhalb eines zuvor vereinbarten Zeitraumes.
Teilaspekte
Um eine umfassende Informationssicherheit aufbauen zu können, müssen einige der folgenden Aspekte zutreffend sein:
IT-Sicherheit
IT-Sicherheit bezeichnet die Sicherheit von technischen Systemen der Informations- und Kommunikationstechnologie. Grundsätzlich wird unter IT-Sicherheit der Zustand eines IT-Systems (oder einer Organisation) verstanden, in dem die Risiken, die bei jedem IT-Einsatz bestehen, durch angemessene Maßnahmen auf ein tragbares Maß reduziert wurden. Verwandte Begriffe sind:
Computersicherheit: die Sicherheit eines Computersystems vor Ausfall und Manipulation (Datensicherheit) sowie vor unerlaubtem Zugriff (Datenschutz) Netzwerksicherheit (Eher ein Teilaspekt der Computersicherheit)
Datensicherheit
Datensicherheit ist ein aus dem Datenschutz stammender Begriff mit dem Ziel, Daten jeglicher Art in ausreichendem Maße vor Verlust, Manipulationen, unberechtigter Kenntnisnahme durch Dritte und anderen Bedrohungen zu schützen. Darin sind die dem Datenschutz nicht unterliegenden Daten ebenfalls eingeschlossen. Hinreichende Datensicherheit ist eine Voraussetzung für effektiven Datenschutz. Nur wenn geeignete
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Schutzmaßnahmen getroffen werden, kann man davon ausgehen, dass vertrauliche bzw. personenbezogene Daten nicht in die Hände von Unbefugten gelangen. Hierbei spricht man in der Regel von technischen und organisatorischen Maßnahmen zum Datenschutz, welche in der Anlage zum § 9 BDSG und in den Landesdatenschutzgesetzen beschrieben sind. Datensicherung ist ein Synonym für Backup. Er war allerdings der ursprüngliche Datenschutzrechtliche Begriff für Datensicherheit.
Bedeutung der Informationssicherheit
In den Kindertagen des Computers verstand man unter Computersicherheit die Sicherstellung der korrekten Funktionalität von Hardware (Ausfall von z.B. Bandlaufwerken oder anderen mechanischen Bauteilen) und Software (richtige Installation und Wartung von Programmen). Mit der Zeit änderten sich die Anforderungen an die Computer (Internet, Speichermedien); die Aufgaben zur Computersicherheit mussten anders gestaltet werden. Somit bleibt der Begriff der Computersicherheit wandelbar und spiegelt die momentane technologische Welt. Private und öffentliche Unternehmen sind heute in allen Bereichen ihrer Geschäftstätigkeit, Privatpersonen in den meisten Belangen des täglichen Lebens, auf IT-Systeme angewiesen. Da neben der Abhängigkeit genauso die Risiken für IT-Systeme in Unternehmungen i. d. R. größer sind als für Computer und Netzwerke in privaten Haushalten, wird Informationssicherheit überwiegend in Unternehmen betrieben. Entsprechende Verpflichtungen lassen sich im gesamten deutschsprachigen Raum aus den verschiedenen Gesetzen zum Gesellschaftsrecht, Haftungsrecht, Datenschutz, Bankenrecht usw. herleiten. Dort stellt Informationssicherheit einen Baustein des Risikomanagements dar. International spielen Vorschriften wie Basel II und der Sarbanes-Oxley Act eine wichtige Rolle.
Bedrohungen
Zu den Bedrohungen für die IT-Sicherheit gehören unter anderem: Computerviren, Trojaner und Würmer, die zusammengefasst als Malware bezeichnet werden. Beim Spoofing, Phishing, Pharming oder Vishing findet die Vortäuschung einer falschen Identität statt. Ansonsten werden Hacking, Cracking sowie andere Formen von Sabotage Spionage und höhere Gewalt, z.B. in Form von Blitzschlag, Feuer oder Überschwemmung als Bedrohungen beschreiben.
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Arbeit zitieren:
Christian Wicke, 2007, Entwicklung und Einführung eines Online Betriebsdaten-Erfassung-Systems, München, GRIN Verlag GmbH
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