II
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Definition von Zwangsstörungen.
Abbildung 2: Aktuell relevante Erklärungsansätze für Zwangsstörungen.
Abbildung 3: Kognitives Modell zur Entwicklung von Zwangsstörungen
bei Zwangsstörungen im Kindes- und Jugendalter ..............................................12
Tabelle 2: Ausgewählte Evaluationsstudien zu kognitiver Verhaltenstherapie bei Zwangsstörungen im Kindes- und Jugendalter ..............................................13
Tabelle 3: Pharmakotherapie mit Clomipramin
bei Zwangsstörungen im Kindes- und Jugendalter .............................................16
Tabelle 4: Pharmakotherapie mit selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern bei Zwangsstörungen im Kindes- und Jugendalter ..............................................17
Tabelle 5: Studien zum Wirksamkeitsvergleich von Verhaltenstherapie und Psychopharmakotherapie bei Zwangsstörungen im Kindes- und Jugendalter ....18
IV
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis II
Tabellenverzeichnis III
Inhaltsverzeichnis IV
1 1 1 Einleitung 1 Einleitung 1 1 Einleitung Einleitung 1
2 2 2 Zwangsstörungen im Kindes 2 Zwangsstörungen im Kindes- - - - und Jugendalter und Jugendalter 2 2 Zwangsstörungen im Kindes Zwangsstörungen im Kindes und Jugendalter und Jugendalter 2
2.1 Definition des Krankheitsbildes. 2
2.2 Ätiologie und Pathogenese 3
2.3 Epidemiologie und Verlauf. 7
2.4 Therapeutische Leitlinien 8
3 3 3 Kognitive Verhaltenstherapie bei Zwangsstörungen im Kindes 3 Kognitive Verhaltenstherapie bei Zwangsstörungen im Kindes- - - - und Juge und Jugendalter ndalter ndalter ndalter. 10 10 Kognitive Verhaltenstherapie bei Zwangsstörungen im Kindes Kognitive Verhaltenstherapie bei Zwangsstörungen im Kindes und Juge und Juge 10
3.1 Exposition mit Reaktionsverhinderung 10
3.2 Kognitive Interventionen. 11
3.3 Wirksamkeitsstudien. 13
4 4 4 Psychopharmakotherapie bei Zwangsstörungen im Kindes 4 Psychopharmakotherapie bei Zwangsstörungen im Kindes- - - - und Jugendalter und Jugendalter 14 14 Psychopharmakotherapie bei Zwangsstörungen im Kindes Psychopharmakotherapie bei Zwangsstörungen im Kindes und Jugendalter und Jugendalter 14
4.1 Clomipramin und selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer 14
4.2 Wirksamkeitsstudien. 16
5 5 5 Studien zum Wirksamkeitsvergleich 5 Studien zum Wirksamkeitsvergleich zwischen Verhaltenstherapie und zwischen Verhaltenstherapie und Studien zum Wirksamkeitsvergleich Studien zum Wirksamkeitsvergleich zwischen Verhaltenstherapie und zwischen Verhaltenstherapie und
Psyc Psyc Psychopharmakotherapie hopharmakotherapie hopharmakotherapie Psyc hopharmakotherapie bei Zwangsstörungen im Kindes bei Zwangsstörungen im Kindes- - - - und Jugendalter und Jugendalter 17 17 bei Zwangsstörungen im Kindes bei Zwangsstörungen im Kindes und Jugendalter und Jugendalter 17
6 6 6 Diskussion 6 Diskussion. 20 20 Diskussion Diskussion 20
7 7 7 Faz 7 Fazit und Ausblick it und Ausblick 22 22 Faz Faz it und Ausblick it und Ausblick 22
8 8 8 Zusammenfassung 8 Zusammenfassung 23 23 Zusammenfassung Zusammenfassung 23
Literaturverzeichnis 24
1 1 Einleitung Einleitung 1 1 Einleitung Einleitung
Zwangsstörungen zählen mit einer Prävalenz von bis zu 4% zu den häufigen psychiatrischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Ohne geeignete Intervention verlaufen sie in den meisten Fällen chronisch (Jans & Wewetzer, 2004). Die Behandlung von Zwangsstörungen galt lange als schwierig und wenig Erfolg versprechend. Durch die Entwicklung störungsspezifischer Erklärungs- und Therapieansätze haben sich die Interventionsmöglichkeiten erheblich verbessert. Aus der Vielzahl von ätiologischen Modellen entwickelten sich zahlreiche Therapieansätze unterschiedlicher Forschungsrichtungen (Terbrack & Hornung, 2007). Neben der kognitiven Verhaltenstherapie hat die Psychopharmakotherapie in den letzten zwei Jahrzehnten einen beeindruckenden Entwicklungsschub vollzogen (Hinterhuber & Deisenhammer, 2010). In der modernen Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Zwangsstörungen nehmen nicht nur verhaltenstherapeutische Ansätze, sondern auch psychopharmakologische Therapiestrategien eine wichtige Rolle ein. Da Verhaltenstherapie und Psychopharmakotherapie jeweils eigenständige Zugangsweisen zu psychisch kranken Patienten verkörpern, stellt sich in aktuellen Kontroversen die Frage nach einem Wirksamkeitsvergleich der beiden Therapieverfahren. Was spricht bei der Behandlung von Zwangsstörungen im Kindes- und Jugendalter für eine kognitive Verhaltenstherapie, was für eine Psychopharmakotherapie? Ist eine Interventionsform der anderen überlegen? Oder ist gerade die Kombination verhaltenstherapeutischer und pharmakologischer Strategien besonders wirksam?
Die vorliegende Hausarbeit versucht unter Berücksichtigung verschiedener Evaluationsstudien eine Antwort auf diese Fragen zu finden. Zunächst erfolgen in Kapitel 2 Ausführungen zum Krankheitsbild der Zwangsstörung bei Kindern und Jugendlichen. Neben einer Beschreibung der Symptomatik wird auf verschiedene Erklärungs- und Entwicklungsansätze eingegangen. Kapitel 3 und Kapitel 4 erläutern kognitivverhaltenstherapeutische und psychopharmakologische Methoden und ihre Wirksamkeit bei der Behandlung von Zwangsstörungen. Empirische Befunde zum
Wirksamkeitsvergleich der beiden Therapieverfahren werden in Kapitel 5 dargestellt. Nach einer Diskussion in Kapitel 6 endet die Arbeit in Kapitel 7 mit einem Ausblick.
2 2 Zwangsstörung Zwangsstörungen im Kindes en im Kindes- - -- und Jugendalte und Jugendalter r r r 2 2 Zwangsstörung Zwangsstörung en im Kindes en im Kindes und Jugendalte und Jugendalte
2.1 Definition des Krankheitsbildes
Zwangsstörungen sind sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern und Jugendlichen durch wiederkehrende und anhaltende Gedanken, bildhafte Vorstellungen oder Verhaltensweisen gekennzeichnet, die als unsinnig erlebt werden und einen normalen Denk- und Handlungsablauf hemmen und beeinträchtigen. Unter schwer ausgeprägter Symptomatik berichten Patienten über einen erheblichen Leidensdruck, der sich vor allem in einer deutlichen Beeinträchtigung des schulischen oder beruflichen Lebens sichtbar macht (Steinhausen, 2002).
Abbildung 1
Definition von Zwangsstörungen (nach Thomsen, 2000, S.31); Übers. v. Verf.
Zwangsstörungen lassen sich in Zwangsgedanken und Zwangshandlungen unterteilen, welche häufig aufeinander bezogen sind (vgl. Abb. 1). Bei Zwangsgedanken handelt es sich um aufdringliche und unwillkürliche Gedanken und Vorstellungen, die den Patienten immer wieder stereotyp beschäftigen und als sinnlos erlebt werden. Aufgrund ihrer ängstigenden, gewalttätigen und obszönen Inhalte widersprechen sie oft den eigenen Wertvorstellungen und werden als quälend und ich-fremd empfunden, jedoch als
eigene Gedanken wahrgenommen. Zwangshandlungen sind wiederholte, ritualisierte und beabsichtigte Verhaltensweisen, die häufig auf einen Zwangsgedanken hin in stereotyper Form zur Reduktion von Angst und Unsicherheit ausgeführt werden. Obwohl die Handlungen der willentlichen Kontrolle unterstehen, werden sie mit dem Gefühl des subjektiven Zwangs vollzogen und können nur schwer unterdrückt werden. Sie werden häufig als kurzfristige Lösung gegen die Zwangsgedanken erlebt, über einen längeren Zeitraum jedoch auch von Kindern und Jugendlichen als übertrieben und unvernünftig bewertet (Goletz & Döpfner, 2007).
Zwangsstörungen beziehen sich auf ein breites Spektrum von Symptomen und definieren sich als äußerst heterogenes Störungsbild. Neuere Untersuchungen verweisen auf vier Phänotypen, die sich mit denen erwachsener Patienten überschneiden: a) Symmetrie, Ordnung, Wiederholen, Kontrollieren; b) Gedanken über Verunreinigung, aggressive und auf den Körper bezogene Gedanken, Wasch- und Reinigungszwänge; c) sexuelle und religiöse Gedanken; d) Horten und Sammeln (vgl. Stewart et al., 2007; Stewart et al., 2008). Bei Kindern und Jugendlichen beziehen sich Zwangsgedanken am häufigsten auf Verschmutzung, Symmetrie und Genauigkeit, während auf der Handlungsebene Wasch- und Reinigungsrituale sowie Kontrollzwänge dominieren (Wewetzer & Klampfl, 2004).
Da Zwangshandlungen häufig ausgeführt werden, um die Anspannung vorausgehender Zwangsgedanken zu neutralisieren, wird ihnen eine enge Bindung zu den Zwangsgedanken zugeschrieben (vgl. Kap. 2.3). Tatsächlich treten im Kindes- und Jugendalter in der Regel Zwangsgedanken und Zwangshandlungen gemeinsam auf. Bei jüngeren Kindern können selten auch Zwangshandlungen ohne vorige Zwangsgedanken vorkommen. Isolierte Zwangsgedanken finden sich eher im Jugend- und Erwachsenenalter, sind jedoch auch nur selten zu beobachten (Simons, 2009).
2.2 Ätiologie und Pathogenese
Zwangsstörungen sind nicht nur klinisch, sondern auch ätiologisch ein heterogenes Störungsbild. Obwohl genaue Ursachen der Krankheit noch nicht vollständig geklärt sind, konnten auf vielen Forschungsgebieten bedeutsame Fortschritte erzielt und verschiedene Modelle der Pathogenese entwickelt werden (vgl. Abb.2).
Arbeit zitieren:
MSc. Päd. Psych. Stefanie Pauly, 2010, Behandlung von Zwangsstörungen im Kindes- und Jugendalter, München, GRIN Verlag GmbH
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