Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis 1
Abbildungsverzeichnis 2
Abk ürzungsverzeichnis 3
Einleitung 4
1. Grundlagen 6
1.1 Definition Logistik 6
1.2 Definition Outsourcing 7
2. Nutzen- und Gefahrenpotenziale des Outsourcing 7
2.1 Nutzen des Outsourcings für ein Unternehmen 7
2.1.1 Konzentration auf die Kernkompetenzen 8
2.1.2 Steigerung der Qualität der Leistung 8
2.1.3 Kostensenkung durch Outsourcing 9
2.2 Gefahren des Outsourcing für ein Unternehmen 10
2.2.1 Gefahr der Abhängigkeit und des Know-how Verlustes 10
2.2.2 Sinkende Qualität der Leistung 11
2.2.3 Kostensteigerung 11
3. Relevanz des Outsourcing im logistischen Kontext 12
3.1 Unternehmenslogistik als strategischer Faktor 12
3.2 Die optimale Logistiktiefe 13
3.3 Besonderheiten des Logistik- Outsourcing 15
3.4 Schwerpunkt der ausgelagerten Dienstleistungen 16
4. Kostenunterschiede von Eigen- zur Fremderstellung 18
4.1 Kostendifferenzierung durch Skaleneffekte 19
4.1.1 Statische Skaleneffekte 20
4.1.2 Dynamische Skaleneffekte 21
4.2 Kostendifferenz durch verschiedene Tarif-Verträge 22
5. Fazit 23
Literaturverzeichnis 24
Abbildungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1 Auswirkung der Logistik auf den Unternehmenserfolg
Abbildung 2 Logistiktiefe und Logistikbreite im Unternehmen
Abbildung 3 Von Logistikdienstleistern erbrachte Dienstleistungen
Abbildung 4 Verteilung der Logistikaufwendung in der BRD 2004
Abbildung 5 Kostendifferenzen externer und interner Erbringung
Abbildung 6 Statischer Skaleneffekt in der Logistik
Abbildung 7 Dynamische Skaleneffekte in der Logistik
2
Abkürzungsverzeichnis
BVL Bundesvereinigung Logistik E- Business Electronic Business ISO International Organization for Standardization IT Information Technology KEP Kurier-Express-Paket QM Qualitätsmanagement SCM Supply Chain Management TUL Transport-, Umschlag- und Lager
3
Einleitung
In einem internationalen Markt, der zunehmend gekennzeichnet ist von immer anspruchsvoller werdender Kunden, die maßgeschneiderte Produkte einfordern, verkürzen sich, bedingt durch den Wettbewerbs- und Kostendruck, die Produktlebenszyklen stetig. Die Anforderungen an ein Unternehmen das in diesem Markt operiert und sich den Qualitäts- und Serviceansprüchen der Kunden stellt, sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Simultan hierzu sind auch die Ansprüche an die Logistik stetig gewachsen. Während sich die Unternehmen zunehmend auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren, steigt der Koordinationsbedarf, der erforderlich ist, um eine Flut von Gütern zeitlich und mengenmäßig flexibel über die vernetzten Logistikstrukturen, die sich aufgrund der vermehrten Arbeitsteilung ergeben, zu koordinieren. In Folge dieser Entwicklung ist das Aufgabenspektrum der Logistik quantitativ und qualitativ angewachsen. Die Logistik übernimmt in diesem komplexen Umfeld heute mehr Verantwortung denn je. Gerade diese Entwicklungen hat die Logistik zu einem strategischen Wett-bewerbsfaktor werden lassen, der für den Erfolg und die Ausrichtung eines Unternehmens von enormer Bedeutung ist. Daraus resultiert, dass die Entscheidungsprozesse bezüglich konkreter Logistikfragen zunehmend im höheren Management getroffen werden. Eine der elementaren Entscheidungen, die dort getroffen werden müssen, ist welche Logistikaufgaben selbst ausgeführt und welche an Logistikdienstleister ausgelagert werden. Während die Unternehmen in der Vergangenheit stets bestrebt waren, sämtliche Logistikaufgaben selbst auszuführen, hat sich die Situation im Laufe der Zeit gewandelt. In früheren Zeiten betrieben die Unternehmen beispielsweise für die Durchführung von Transporten eigene Fuhrparks und errichteten und betrieben erforderliche Lager für Rohstoffe und Fertigerzeugnisse unternehmensintern. In der weiteren Entwicklung stellte sich jedoch heraus, dass Unternehmen, die begannen klassische Logistikaufgaben wie Trans-port, Umschlag und Lagerhaltung an Logistikdienstleister abzugeben und sich gleichzeitig auf ihre Kernkompetenzen konzentrierten, sich am Markt häufig erfolgreicher positionieren konnten als Unternehmen mit einem hohen Eigenleistungsanteil. 1
1 Vgl. Arnold/ Kuhn/ Furmans/ Isermann/ Tempelmeier (2008) S. 581ff
4
Bis heute ist die Marktsituation noch immer von einem Trend des Outsourcings von Logistikaufgaben geprägt. Dabei werden die ausgelagerten Aufgaben immer umfangreicher. Neben den klassischen, vornehmlich operativen Logistikaufgaben, werden heute vermehrt auch administrative und netzwerkübergreifende Aufgaben fremd vergeben. Der Aufgabenumfang betrifft nicht mehr nur außerbetriebliche Teilaufgaben, sondern zunehmend integrative Gesamtpakete, die sowohl außerals auch innerbetriebliche Logistikaufgaben beinhalten. Dies geht soweit, dass einzelne Unternehmen heute bereits ihre gesamte Supply Chain an einen Logistikdienstleister ausgelagert haben. 2
2 Vgl. Arnold (2008) S. 582
5
1. Grundlagen
1.1 Definition Logistik
Nicht nur in der Praxis, sondern auch in der wissenschaftlichen Literatur existieren zahlreiche, teilweise sehr unterschiedliche Anschichten über Inhalt und Definition des Begriffes Logistik. 3
Während Jünemann die Logistik als die wissenschaftliche Lehre der Planung, Steuerung und Überwachung, sowohl der Material-, Personen-, und Energieflüsse als auch der Informationsflüsse in verschiedenen Systemen sieht, 4 sprechen die Autoren Rushton und Walker von Logistik: „… as the process of planning, implementing and managing the movement and storage of raw materials, work-inprogress inventory, finished goods and the associated information from the point of origin to the point of consumption.‖ 5
Der Autor dieser Arbeit folgt in seinem Verständnis von Logistik Schulte, der in seiner Definition von Logistik sowohl die Aspekte von Jünemann als auch von Rushton und Walker aufnimmt. Er beschreibt Logistik als die marktorientierte und integrierte Planung, Gestaltung, Abwicklung und Kontrolle des gesamten Material-und dem dazugehörigen Informationsflusses zwischen einem Unternehmen und seinen Lieferanten und dies sowohl innerhalb eines Unternehmens als auch zwischen einem Unternehmen und seinen Kunden definiert. 6
3 Vgl. Franke / Dangelmaier
4 Vgl. Jünemann (1998) S.11
5 Rushton / Walker (2007) S.4
6 Vgl. Schulte (2005) S.1
6
Arbeit zitieren:
U. Manfred Leicht, 2008, Analyse und Bewertung der Outsourcing-Möglichkeiten von Logistikdienstleistungen, München, GRIN Verlag GmbH
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