1. Inhaltsverzeichnis
1. Inhaltsverzeichnis. 1
2. Einleitung 2
3. Untersuchungsgegenstand und -Perspektive 2
4. Arbeitszufriedenheit und Motivation 2
4.1. Begriffserläuterungen. 2
4.1.1 Arbeitszufriedenheit 2
4.1.2 Motivation 3
4.1.3 Abgrenzung 3
4.2. Motivationstheorien 3
4.2.1 Bedürfnistheorie nach Maslow (1954) 3
4.2.2. ERG-Theorie nach Alderfer (1965) 4
4.2.3. Zwei Faktoren Theorie nach Herzberg (1959) 4
5. Untersuchungsergebnisse 5
5.1. Datenmaterial 5
5.2. Auswertung des Datenmaterials. 6
5.3. Analyse und Interpretation des Datenmaterials 8
5.3.1. Die 2-Faktoren-Theorie von Herzberg 8
5.3.1.1. Analyse der Auswertung 8
5.3.1.2 Interpretation der Auswertung 8
5.3.2. Potenzialänderung der 2-Faktoren 8
5.3.2.1. Analyse der Auswertung 8
5.3.2.2. Interpretation der Auswertung 8
6. Zusammenfassung. 9
6.1. Stagnation des Motivationspotenzials 9
6.2. Reduktion des Unzufriedenheitspotenzials 9
7. Kritische Betrachtung. 9
7. 1 Methodik 9
7. 2 Auswertung 9
8. Abbildungs- und Tabellenverzeichnis 10
9. Literaturverzeichnis. 11
1
2. Einleitung
Die volkswirtschaftliche Bedeutung der Immobilienbranche wird sowohl statistisch, als auch
wissenschaftlich eher „stiefmütterlich behandelt“. 1 Die Süddeutsche Zeitung spricht von dem „unterschätzten Riesen“. 2 Der Anteil der Immobilienbranche an der Gesamtwertschöpfung lang im Jahre 2007 bei 18,6%. 3 Als mengenmäßige Messziffer für die volkswirtschaftliche Bedeutung der Immobilienwirtschaft ergibt sich, dass für die Bereitstellung von Immobiliennutzungen sowie die Erweiterung, Modernisierung und Substanzerhaltung des Bauwerksbestandes im Jahre 2000 etwa 3,6 Millionen Arbeitsplätze erforderlich waren. 4 Dies entspricht etwa einem Anteil von einem Zehntel aller Erwerbstätigen und zeigt die Bedeutung der Immobilienbranche für die Volkswirtschaft. Verdeutlicht wurde die Wichtigkeit nach dem Platzen der US-Immobilien Blase (Subprimecrises) im Jahr 2007 und der darauf folgenden Wirtschaftskrise. Die Zufriedenheit und Motivation der Mitarbeiter in der Immobilienbranche verdient daher eine genauere Untersuchung.
3. Untersuchungsgegenstand und -Perspektive
Der Gegenstand der Untersuchung ist die Anwendbarkeit bzw. Bestätigung der 2-Faktoren-Theorie von Herzberg im Allgemeinen, sowie eine potentielle Summenänderung der beiden Faktoren, im Speziellen. Die Untersuchung bezieht sich auf die Veränderungen des Mitarbeiterunzufriedenheitspotenzials bzw. -zufriedenheitspotenzials bezogen auf die Immobilienbranche, in den Zeiten der Wirtschaftskrise im Jahr 2009 im Vergleich zur Datenerhebung aus 2008.
4. Arbeitszufriedenheit und Motivation 4.1. Begriffserläuterungen
4.1.1 Arbeitszufriedenheit
Zur Thema der Arbeitszufriedenheit und deren Definition kann auf viele Forschungsarbeiten (z.B. Fischer 1989; Neuberger 1985, 1976; Locke 1976; Neuberger & Allerbeck 1978) und dementsprechend viele Begriffsdefinitionen zurückgegriffen werden. In den bedeutendsten wissenschaftlichen Literaturdatenbanken zur Psychologie waren im Jahre 2004 rund 15.300
und 2008 bereits mehr als 26.300 Artikel zum Thema zu finden. 5 Aus unterschiedlichsten Blickwinkeln resultiert eine hohe Zahl an Definitionen. So kann Arbeitszufriedenheit „eine Kombination psychologischer, physiologischer und situativer Bindungen, die die Person zu der ehrlichen Äußerung veranlassen: ich bin mit meiner Arbeit zufrieden“ 6 sein, oder aus „der Wahrnehmung, dass die eigene Arbeit die für wichtig gehaltene arbeitsbezogene Werte erfüllt oder Ihre Erfüllung glaubt“ 7 resultieren.
1 Internet: http://immobilientutor.de/anlage/immobiliensektor-automobilbranche.html, 17.07.2009 11:58
2 Süddeutsche Zeitung, Ausgabe vom 12.04.2006
3 Bericht über die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Deutschland, Stand 03.07.2009
4 Volker Rußig (2005) Studie: Die volkswirtschaftliche Bedeutung der Immobilienwirtschaft
5 Roedenbeck, Marc R. H. (2008) Theoretische Grundlagen eines komplexen Modells der Arbeitszufriedenheit
6 Hoppock, R. (1935): Job Satisfaction
7 Locke, E.A. (1976): The nature and causes of job satisfaction. In: Dunette, M.D. (Ed.): Handbook of industrial and organizational psychology.
2
4.1.2 Motivation
Motivation im Sinne des Wortes meint „etwas oder jemanden in Bewegung bringen“ 8 . Als ein Begriff aus der Psychologie sind Motivation „die Beweggründe, die das Handeln eines
Menschen bestimmen.“ 9 Holle (1989) spricht von der „Summe der Beweggründe, die das menschliche Handeln auf den Inhalt, die Richtung und die Intensität hin beeinflusst“. Ein Verhalten ist entweder von innen heraus, um seiner selbst willen (intrinsisch) oder von außen her, durch Zurückführen auf externale Verhaltensfolgen in Gestalt von Bekräftigungen
(extrinsisch) motiviert. 10
4.1.3 Abgrenzung
Wie auch in die Definition von Locke „ The achievement of ones’s job values in the work situations results in the pleasurable emotional state known as job satisfaction“ darlegt 11 , stehen Zufriedenheit und Motivation in einem engen Zusammenhang. Eine genaue Abgrenzung ist schwer vollziehbar. Auch eine finale Antwort auf die Frage nach der Definition der Arbeitszufriedenheit ist nicht ausreichend begründbar. Jedoch hat die Arbeitszufriedenheit bei den Motivationstheorien, welche im Folgenden vorgestellt werden, einen festen Stellenwert.
4.2. Motivationstheorien
Aufgrund des Kompaktheitsanspruches dieser Arbeit werden hier nur die für diese Arbeit direkt relevanten Inhaltstheorien (und nur diese) besprochen.
4.2.1 Bedürfnistheorie nach Maslow (1954)
Die Bedürfnispyramide beruht auf dem Maslowschen Model der Motivationsbeschreibung. 12 und gliedert sich in fünf Motivebenen.
Abb. 1: Bedürfnispyramide nach Maslow 13
8 Staehle, H. (1999): Management. Eine verhaltenswissenschaftliche Perspektive.
9 Drosdowski, Müller, Scholze-Stubenrecht & Wermke (1996)
10 Internet: http://homepage.univie.ac.at/Michael.Trimmel/mws00_schodl.htm 15.07.2009 12:45:46
11 Locke, E.A. (1969): What is job satisfaction? Organizational and Human Performance
12 A.H. Maslow (1943): A Theory of Human Motivation
3
Arbeit zitieren:
Andreas Stehlig, 2009, Auswirkungen einer Wirtschaftskrise auf das Arbeitszufriedenheitspotenzial von Mitarbeitern der inländischen Immobilienbranche, München, GRIN Verlag GmbH
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