UB I Elektrotechnik Trinus Bußmann
Inhaltsverzeichnis
1 Analyse des Bedingungsfeldes 1
1.1 Angaben zur Lerngruppe 1
1.2 Kompetenzen der Lerngruppe 1
1.3 Der Referendar 2
1.4 Organisatorische Rahmenbedingungen 2
2 Didaktisch Überlegungen 2
2.1 Analyse der curricularen Vorgaben 2
2.2 Analyse der Thematik 2
2.3 Auswahl- und Reduktionsentscheidungen 4
3 Lernerfolgskontrolle 5
4 Anlagen 8
Anlage I: Quellenangabe 8
Anlage II: Erklärung 8
Anlage III: Geplanter Unterrichtsverlauf 9
Anlage IV: Makrostruktur 10
Anlage V: Stundenverlauf (Stellwand) 11
Analge VI: Klassendaten 11
Anlage VII: Sitzplan 12
Anlage VIII: Kundenauftrag 13
Anlage IX: Aufgabenblatt 1 14
Anlage X: Aufgabenblatt 2 15
UB I Elektrotechnik Trinus Bußmann
1 Analyse des Bedingungsfeldes
1.1 Angaben zur Lerngruppe
Die BFI1 ist eine Klasse der zweijährigen Vollzeitschulform Berufsfachschule für Technische Assistentin/ Technischer Assistent für Informatik. Die Berufsfachstufe vermittelt eine theoretischfachliche und allgemeine Ausbildung. Zudem werden im zweiten Jahr eine praktische Ausbildung von 160 Zeitstunden und ein lernübergreifendes Projekt durchgeführt.
Mit einem Zusatzangebot kann der schulische Teil der Fachhochschulreife erworben werden 1 . Die Schüler befinden sich im ersten Jahr der zweijährigen Ausbildung. Die Klasse setzt sich aus 24 Schülern zusammen. Die Klasse ist in zwei Gruppen zu je 12 Schüler eingeteilt (A und B). Die heutige Stunde findet mit der Gruppe B statt, da der Rechnerraum 12 PCs besitzt. Daher gehe ich auch nur auf die Gruppe B ein. Die altersmäßige Zusammensetzung der Gruppe ist heterogen. Die Altersstruktur reicht von 17 - 23 Jahren (s. Anlage VI).
Schüler wie z.B. x, x, x oder x verfolgen den Unterricht aufmerksam und hinterfragen Themenabschnitte. Sie weisen eine Vielzahl von guten Wortbeiträgen auf und treiben die Gruppenarbeiten voran. Wobei x sehr vorlaut ist. Dies könnte mit seinem Vorwissen zusammen hängen (s. Anlage VI). Andere Schüler wie z.B. x, x oder x beteiligen sich kaum eigeninitiativ am Unterricht. Die geringe Gruppenstärke ermöglicht eine gute Beobachtung und Betreuung der einzelnen Schüler.
1.2 Kompetenzen der Lerngruppe
Fachkompetenz: Die Schüler kennen die Grundelemente der Office-Produkte Word und Powerpoint. Als wesentliche Punkte sind Aufbau und Animationen für die Powerpoint-Präsentation behandelt worden. Die Grundlagen der Elektrotechnik (elektrische Spannung) werden im Lernfeld TPR (Rechner in technische Prozesse einbinden) 2 behandelt. Dadurch sind die Schüler mit dem Basiswissen der elektrischen Spannung vertraut.
Während x, x oder x der Umgang mit der Powerpoint-Präsentationen aufgrund ihrer Vorkenntnisse bereits zu Anfang leichter fiel, konnten auch die Schüler, wie z.B. x und x ihre Kenntnisse verbessern. Methodenkompetenz: Die Schüler sind unterschiedliche Methoden gewohnt. Sowohl die Einzelarbeit als auch die Gruppenarbeit haben die Schüler durchgeführt. Zudem wurde das Gruppenpuzzle eingeführt. Aus den Erfahrungen der letzten Stunden hat sich gezeigt, dass die Schüler in Gruppenarbeitsphasen mehrheitlich in der Lage sind Aufgaben strukturiert und zielorientiert zu bearbeiten. Sie können die wichtigen Punkte herauskristallisieren und diese visualisieren und präsentieren. Hinsichtlich der Präsentation im Plenum wurden verschiedene Varianten praktiziert. Das Auftreten und Verhalten hat sich bei vielen Schülern schon verbessert, jedoch besteht hier noch Verbesserungsbedarf. Die Schüler haben einen Kundenauftrag einmal durchgeführt (vgl. Anlage IV). Sozialkompetenz: Es herrscht grundsätzlich eine angenehme Lern- und Arbeitsatmosphäre. Der Umgangston ist freundlich und offen. Im Unterricht ist zu beobachten, dass sich die Schüler gegenseitig akzeptieren und respektieren. Die fachlich stärkeren Schüler unterstützen ihre Mitschüler bei der
1 vgl. www.bbs-emden.de, Stand 10.2010
2 vgl. Rahmenlehrplan für den berufsfeldbezogenen Lernbereich in der Berufsfachschule, Berufsfeld Technische Assistentin /
Technischer Assistent für Informatik, Beschluss der Kultusministerkonferenz (2003), S.14.
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Erledigung der Arbeitsaufträge. Allgemein ist bei der Gruppenarbeits- und Präsentationsphase bislang kein unkonzentriertes Verhalten einzelner Schüler zu beobachten gewesen.
1.3 Der Referendar
Ich unterrichte die Klasse BFI1B seit August 2010 mit drei eigenverantwortlichen Wochenstunden. Das Verhältnis zur Klasse empfinde ich als freundlich und entspannt. Ich fühle mich von der Klasse akzeptiert, da ich nicht nur bei selbstständigen Arbeitsphasen als Lehrperson zur Klärung fachlicher Probleme, sondern auch über den Unterricht hinaus um Rat gefragt werde. Meine Kompetenzen zu diesem Unterrichtsgebiet habe ich durch meine Ausbildung erworben. Vertieft wurden die Inhalte durch eigenes Literaturstudium. Unterrichtet habe ich das Thema nur im Rahmen der Makrosequenz (s. Anhang IV).
1.4 Organisatorische Rahmenbedingungen
Die BFI1b wird in Raum 309 unterrichtet. Hier befinden sich 12 Schüler-PCs und ein Lehrer-PC (s. Anlage VII). Über einen Beamer, der an der Decke hängt, werden die Schülerergebnisse dargestellt.
2 Didaktisch Überlegungen
2.1 Analyse der curricularen Vorgaben
Grundlage für die Konzeption dieses Unterrichtes sind die Rahmenrichtlinien für den berufsbezogenen Unterricht in der Berufsfachschule - Technische Assistentin / Technischer Assistent für Informatik (KMK 2003) 3 . Die Inhalte der Makrosequenz (s. Anlage IV) und des heutigen Unterrichtes (s. Anlage III) sind curricular dem Lernfeld „Dokumente erstellen“ (DER) zuzuordnen 4 . Dieses Lernfeld hat einen zeitlichen Umfang von 240 Stunden und sollte im ersten Schuljahr laut KMK unterrichtet werden. An der BBS II in Emden wird dieses Lernfeld über beide Jahre behandelt.
Es werden die Inhalte von Powerpoint-Präsentationen vermittelt, welches ich zum heutigen Thema mache. Unter anderem gehören auch Word und Excel dazu.
2.2 Analyse der Thematik
Unter Office-Pakete sind Zusammenstellungen gebräuchlicher Software für Arbeiten im Büro zu verstehen. Diese sollen unterschiedliche dort anfallende Aufgaben erledigen oder zumindest unterstützen.
Definiert man den gefassten Begriff weiter, so werden Einzelplatz-Datenbanken, Programme für die Buchhaltung, E-Mail-Programme, Adressverwaltungen und weitere häufig im Büro verwendetet Programme dazu gezählt.
Die Komponenten der Office-Pakete zeichnen sich in den einzelnen Programmen durch eine eigene 5 . Benutzeroberfläche aus
3 vgl. Rahmenlehrplan für den berufsfeldbezogenen Lernbereich in der Berufsfachschule, Berufsfeld Technische Assistentin /
Technischer Assistent für Informatik, Beschluss der Kultusministerkonferenz.
4 vgl. Rahmenlehrplan für den berufsfeldbezogenen Lernbereich in der Berufsfachschule, Berufsfeld Technische Assistentin /
Technischer Assistent für Informatik, Beschluss der Kultusministerkonferenz (2003), S.4.
5 vgl. Philipp, G., (2007). Das Praxis-Buch zu Office. S. 8
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Die gebräuchlichsten Anwendungen sind hierbei neben PowerPoint auch Excel und Word welche in dem Fach DER vermittelt werden (s. 2.1.1).
Um die ständig wachsende Informationsflut überschaubarer und verständlicher zu machen, wurden Programme zur Visulisierung dieser Informationen entwickelt. Dazu gehören
Geschäftsgrafikprogramme zur grafischen Aufbereitung und Darstellung der Unternehmensdaten, aber auch Programme, mit denen sich alle Arten von Daten - seien es nun Texte, Zahlen, Bilder oder Grafiken - in eine optisch ansprechende Form bringen und dann präsentieren lassen. Powerpoint ist ein solches Präsentationsprogramm 6 .
Eine Präsentation enthält eine Folge von Folien, die zur Vorführung eines Themas auf einer Projektwand per Overhead-, Diaprojektor oder Beamer angefertigt wurden. Eine Folie ist ein Blatt im Querformat, auf dem Texte, Tabellen, Abbildungen oder Grafiken angeordnet werden. Weiterhin lässt sich die Darbietung der Folien einer Präsentation zusätzlich durch unterschiedliche Einblende-, Animations- und Multimediadiaeffekte auflockern. Eine Powerpoint-Präsentation gliedert sich in mehrere Bereiche: Grundregeln: Weniger ist oft mehr - wenig Text mit einer klaren Gliederung Die Vorlage: Die Folien brauchen ein identisches Grundmuster, damit sich ein roter Faden durch die Präsentation zieht. Der Hintergrund sollte ein Hintergrund bleiben Die Gestaltung: Seiten nicht zur sehr überfüllen. Gestaltung hängt vom Thema und vom Betrachter ab. Farbwahl sollte mit dem Thema harmonisieren. Eine Powerpoint sollte über
einen Hyperlink zu anderen Seiten zugängig sein Bildelemente: Diagramme und Bilder sollten informieren Die Schrift: Möglichst groß und in der gleichen Schriftart schreiben Die Effekte: Die Effekte sollten angemessen und nicht im Rampenlicht der Präsentation stehen. Musik und bewegte Bilder können eine Powerpoint-Präsentation sinnvoll ergänzen und aufwerten. Die Toneffekte sollten sparsam eingesetzt werden
Kontrolle: Fertige Präsentation kontrollieren auf Richtigkeit (Ablauf und Rechtschreibung) und ob diese von jedem Platz aus gut sichtbar ist
Die Gestaltung einer Powerpoint-Präsentation sollte immer über Hyperlinks erfolgen. Hyperlinks bauen eine direkte Verbindung mit dem definierten Objekt auf. Durch Drücken dieser wird auf die Seite gewechselt. Eine Verlinkung (Hyperlink) in derselben Präsentation erfolgt sehr häufig. Durch eventuelles Nachfragen der Zuhörer ist hiermit ein direkter Sprung auf bestimmte Themen der Präsentation gegeben.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten einen Hyperlink zu kreieren: Zu einer Folie in derselben Präsentation Zu einer Folie in einer anderen Präsentation Zu einer E-Mail-Adresse Zu einer Seite oder Datei im Web Zu einer neuen Datei
6 vgl. Aretz, H (2007). Office 2007 S.25/26
Arbeit zitieren:
Dipl. Ing, Master of Education Trinus Bußmann, 2010, Gestaltung einer Powerpoint-Präsentation mit dem elektrotechnischen Thema „Spannung“ unter Einbindung von Verknüpfungen, München, GRIN Verlag GmbH
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