Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis I
Abbildungsverzeichnis III
Abk ürzungsverzeichnis IV
1 Einleitung 1
2 Target Costing 2
2.1 Grundlagen 2
2.1.1 Probleme, die zur Entwicklung des Target Costings geführt haben 2
2.1.2 Allgemein 2
2.1.3 Ziele des Target Costing 4
2.2 Umsetzung und Durchführung des Target Costing 4
2.2.1 Zielkostenfestlegung 5
2.2.2 Zielkostenspaltung 7
3 Prozesskostenrechnung 8
3.1 Grundlagen 8
3.1.1 Probleme, die zur Entwicklung der Prozesskostenrechnung geführt
haben 8
3.1.2 Ziele der Prozesskostenrechnung 9
3.2 Umsetzung und Durchführung der Prozesskostenrechnung 10
3.2.1 Tätigkeitsanalyse 10
3.2.2 Kostentreiber und Maßgrößen 12
3.2.3 Prozesskostensätze 13
4 Target Costing in Kombination mit der Prozesskostenrechnung 15
4.1 Grundlagen 15
I
4.2 Umsetzung und Durchführung des Target Costings in Kombination mit der
Prozesskostenrechnung 16
4.2.1 Besonderheiten bei der Zielkostenfestlegung und der
Zielkostenspaltung 16
4.2.2 Zielkostenerreichung 16
5 Fazit 17
Literaturverzeichnis 19
II
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Festlegung der Zielkosten
Abb. 2: Prozesshierarchie
Abb. 3: Kostentreiber und Maßgrößen
Abb. 4: Bildung von Kostensätzen
Abb. 5: Hauptprozesskostensatz
III
Abkürzungsverzeichnis EDV Elektronische Datenverarbeitung lmn leistungsmengenneutral lmi leistungsmengeninduziert MG Maßgrößen
IV
1 Einleitung
Unternehmen sind durch die Globalisierung, die unter anderem durch das Internet stark vorangetrieben wurde und den damit verbundenen internationalen Wettbewerbsdruck gezwungen, Markt- und Kundenorientiert zu handeln. Eine stark ausgeprägte Wettbewerbsintensität bringt meist einen harten Preiskampf mit sich. Besonders stark von dem Wettbewerbsdruck betroffen sind die Mikrocomputer-, Elektrogeräte- und Automobilindustrie. In diesen Branchen sind die Unternehmen gezwungen die Preise ständig zu senken und somit ist Erhaltung der Rentabilität der Produkte nur über ein gutes Kostenmanagement möglich. 1 Das Target Costing versucht ein marktorientiertes Kostenmanagement zu schaffen.
Diese Marktorientierung sorgt unter anderem durch die entstehende Variantenvielfalt für steigende Gemeinkosten. 2 Die fehlende Kostentransparenz bei den Gemeinkostenbereichen fordert ein Kostenrechensystem, das einen Ansatz liefert, der diese Problematik bewältigt. Die Prozesskostenrechnung befasst sich gerade mit den indirektproduktiven Bereichen, in denen die meisten Gemeinkosten anfallen und bietet somit ein Konzept, wodurch die verursachungsgerechte Verteilung der Kosten wieder ermöglicht werden soll.
Ziel der vorliegenden SIP-Arbeit ist es, zu prüfen, ob sich die Prozesskostenrechnung mit dem Target Costing verbinden lässt und ob diese Kombination eine gute Alternative zu den bestehenden Kostenrechensystemen bietet. Es ist weniger das Ziel dieser Arbeit das Target Costing und die Prozesskostenrechnung mit allen dazugehörigen Methoden bis ins kleinste Detail zu beschreiben, sondern den Ansatz der Kombination der beiden Systeme zum Ausdruck zu bringen und das Potential aufzudecken. Diese Arbeit lässt sich in drei Abschnitte einteilen. In den ersten zwei Teilen werden jeweils das Target Costing und die Prozesskostenrechnung getrennt von einander betrachtet und erläutert, denn um zwei Systeme miteinander verknüpfen zu können, muss erst geklärt werden, wie diese im einzelnen aufgebaut sind. Dabei werden vorerst die Grundlagen, mit den Gründen, die zur Entwicklung der Systeme geführt haben, sowie die Ziele beider Systeme aufgeführt. Anschließend wird der Aufbau und die Vorgehensweise, von dem Target Costing bzw. der Prozesskostenrechnung beschrieben. Der nachfolgende, dritte Abschnitt verbindet die beiden Systeme schließlich mitei- 1 Vgl.Monden, Y. (1999), S. 1.
2 Vgl. Kavandi, S. (1998), S. 1.
1
nander und befasst sich mit der Zielkostenerreichung und somit auch der Prozessoptimierung.
2 Target Costing
2.1 Grundlagen
2.1.1 Probleme, die zur Entwicklung des Target Costings geführt haben
Wie bereits erwähnt, sind Unternehmen gezwungen, aufgrund des hohen Wettbewerbsdruck, Markt- und Kundenorientiert zu agieren. Die Kunden bestimmen auf den Käufermärkten, welche Produkte gekauft bzw. welche Dienstleistungen in Anspruch genommen werden. Es wird demnach nur das gekauft, was den Kundenwünschen entspricht und einen Preis ausweist, der an die Marktverhältnisse angepasst ist. 3 Unternehmen müssen häufig zwangsweise die Preise senken. Die Rentabilität der Produkte ist über ein gutes Kostenmanagement zu sichern. Der Preis für ein Produkt ist vom Markt bereits mehr oder weniger vorgegeben und bietet den Unternehmen lediglich einen minimalen Spielraum. Es ist demzufolge nicht möglich, ein Produkt zu entwickeln und erst nach der Einführung zu prüfen, welche Kosten entstanden sind um einen Preis aufgrund der entstandenen Kosten festzulegen. Da der Preis zumindest tendenziell vorgegeben ist, müssen die Unternehmen, um den gleichen Gewinn zu erzielen, die Kosten senken. Somit müssen sich die Unternehmen von der Frage “Was wird mein Produkt kosten?” lösen um zu der Frage “Was darf mein Produkt kosten?” zu gelangen. 4 Das Target Costing beschäftigt sich unter anderem mit dieser Frage.
2.1.2 Allgemein
Im Jahr 1965 wurde das Target Costing von Toyota entwickelt, und wird seit den 70er Jahren in japanischen Unternehmen angewandt. Erst Anfang der 90er Jahre wurden in Deutschland eine Vielzahl von Seminaren und Kongressen zu diesem Thema gehalten. 5 Das Target Costing ist als Managementinstrument zur Kostenplanung entwickelt worden, weswegen eher keine klare Verbindung zu den traditionellen Kostenrechnun-
3 Vgl.Wöhe, G., Döring, U. (2008), S.1012 f.
4 Vgl. Seidenschwarz, W. (Target costing: marktorientiertes Zielkostenmanagement, 1993),
S.79f.
5 Vgl. ebd., S.1.
2
Arbeit zitieren:
John Penner, 2009, Prozesskostenrechnung und Target Costing in mittelständischen Unternehmen, München, GRIN Verlag GmbH
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