Inhaltsverzeichnis
1. EINLEITUNG. 2
2. GRUNDBEGRIFFE 3
2.1. Ehe ÿ Versuch einer Begriffsbestimmung 3
2.2. Sexualität 4
3. WANDEL DER SEXUALITÄT. 6
3.1. Entwicklung der Sexualität vom Mittelalter bis zur Industrialisierung. 6
3.1.1. Weltanschauung im Mittelalter. 6
3.1.2. Eheverständnis und Partnerwahl im Mittelalter und der Frühen Neuzeit. 7
3.1.3. Kirchliche Sexualmoral und reales Sexualverhalten im Mittelalter 8
3.2. Sexualität im 18./19. Jahrhundert bis heute 14
LITERATURVERZEICHNIS 18
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1. Einleitung
Die Sexualität beschäftigt den Menschen seit seiner Existenz, denn sie gehört zu einem seiner grundlegendsten Wesensmerkmale. In jedem von uns werden im Zusammenhang mit Sexualität persönliche Gefühle und Gedanken wach gerufen. Auch ich habe mich des Themas angenommen und werde mich in der vorliegenden Hausarbeit auf das Mittelalter konzentrieren.
Zunächst werde ich mich aber mit grundlegenden Begriffen auseinander setzen. Dabei scheinen mir Ehe und Sexualität besonders wichtig zu sein. Die Definitionen beziehen sich dabei hauptsächlich auf unser heutiges Verständnis der beiden Begriffe. Im Hauptteil widme ich mich dem Wandel der Sexualität. Zu Beginn des Hauptteils möchte ich zuerst meine Problemstellung erläutern, damit die weiteren Ausführungen in diesem Lichte erfolgen können. Die mittelalterliche Weltanschauung und das Eheverständnis im Mittelalter und der Frühen Neuzeit sind meines Erachtens wichtige Grundlagen für das richtige Verständnis der gelehrten und gelebten Sexualität im Mittelalter. In den Ausführungen zur christlichen Sexualmoral und dem realen Sexualverhalten im Mittelalter möchte ich u.a. einzelne Vorschriften herausgreifen und genauer beleuchten. Im Anschluss daran wird sogleich eine Gegenüberstellung des realen Verhaltens erfolgen. Ebenfalls werde ich versuchen die Bedeutung und die Gründe für die damals geltende Sexualmoral zu erläutern. Ich verspreche mir davon eine bessere Nachvollziehbarkeit von Gegensätzen und Übereinstimmungen zwischen der geltenden Moral und dem realen Verhalten. Auch wissenschaftliche Kontroversen sollen Beachtung finden. Am Ende des dritten Kapitels werde ich dann noch einen kurzen Überblick über die Entwicklung der Sexualität vom 18. Jahrhundert bis heute geben. Ein kurzer Ausblick auf die möglichen Herausforderungen der Zukunft soll die Arbeit abrunden. Die folgenden Ausführungen können als grundlegend gelten und beleuchten Teilaspekte des Wandels der Sexualität. Sie wollen den Leser zum Einholen von tiefergehenderen Informationen (Literaturverzeichnis) aber auch zum selbstständigem Weiterdenken anregen.
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2. Grundbegriffe
2.1. Ehe ÿ Versuch einer Begriffsbestimmung
Der Begriff Ehe unterliegt geschichtlichem Wandel und kulturellen Unterschieden. Auf dieser Grundlage ist eine genaue Abgrenzung schwierig. Ich werde mich im Folgenden an die Ausführungen von Rosemarie Nave-Herz (2004) halten. Sie schlägt auf Grund der eben
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2.2. Sexualität
Sowie der Begriff Ehe verweigert sich auch der Begriff Sexualität einer einfachen Definition. Ich spreche in diesem Zusammenhang mit der Stimme der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Pan American Health Organization (PAHO), die sich in Zusammenarbeit mit der World Association for Sexology (WAS) auf einer Konsultation im Jahr 2000 mit den Möglichkeiten der Förderung sexueller Gesundheit auseinadergesetzt haben. Bei der Definition von Sexualität muss ebenso wie beim Begriff Ehe beachtet werden, dass sie soziokulturellen Unterschieden und historischem Wandel unterworfen ist. Diese Position unterstreicht auch Sieder (1977) in seinen Ausführungen zu diesem Thema, wenn er sagt, dass
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Beispiel zeigt meiner Meinung nach auf, wie eben auch Sexualität Sitten, Werte und Verhaltensweisen beeinflussen kann. Trotz alle dem ist aber meiner Ansicht nach nicht immer eine klare Grenzziehung zwischen beeinflusster und beeinflussender Sexualität möglich. Eine weitere Schwierigkeit bei der genauen Bestimmung von Sexualität ergibt sich daraus, dass
Sex), Geschlechtsrolle (Gender
Role) und Geschlechtsidentität (Gender Identity), sexuelle Orientierung, Erotik, emotionale Bindung/Liebe und Fortpflanzung einschließt. Sie wird erfahren und drückt sich aus in Gedanken, Phantasien, Wünschen, Überzeugungen, Rollen, Beziehungen. Die Sexualität entsteht im Zusammenspiel biologischer, psychologischer, sozioökonomischer, kultureller, ethischer und religiöser bzw. spiritueller Faktoren. Während die Sexualität alle diese Aspekte beinhalten kann, brauchen nicht alle ihre Dimensionen immer erfahren oder ausgedrückt werden. [Sie] ist während des ganzen Lebens vorhanden, aber ihre Manifestationen und die auf sie einwirkenden Einflüsse wandeln sich im Laufe der Zeit. Zusammengefasst, wird unsere Sexualität aber in allem erfahren und
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Arbeit zitieren:
Markus Bensch, 2006, Wandel der Sexualität, München, GRIN Verlag GmbH
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