Inhaltsverzeichnis
I Einführung zum Thema 1
I.II Historische Theorien 1
I.III Aktuelle Sichtweise 2
II Kommunikationstheorien 2
II.I Die Lasswell-Formel 2
II.II Die fünf Axiome der Kommunikation nach Paul Watzlawick 3
II.III Friedemann Schulz von Thuns Theorie des Kommunikationsquadrats 5
III Fallbeispiel 7
IV Analyse und Interpretation des Beispiels 8
IV.I Codierung / Decodierung einer Nachricht 8
IV.II Kommunikationsstörungen 9
IV.III Kritik an den Thorien 9
V Zusammenfassung 11
VI Literaturverzeichnis 12
Kommunikation BWL
Kommunikation ist das zentrale Thema seit Menschengedenken. Die pure Tatsache, dass Menschen überhaupt auf höherer Ebene kommunizieren, hat eine Abgrenzung zur Tierwelt und die Entwicklung zu einer Gesellschaft wie sie heute besteht überhaupt erst möglich gemacht. Gescheiterte Kommunikation oder Missverständnisse haben bereits viele Kriege verursacht oder zumeist andere, dennoch sehr unangenehme Folgen welche jeder schon einmal in der ein oder anderen Form am eigenen Leib erfahren musste.
Darum möchte ich in dieser Studienarbeit auf die alltägliche Kommunikation und vor allem auf die Missverständnisse -und wie diese überhaupt zustande kommen- näher
Friedemann Schulz von Thun und Paul Watzlawick. Anschließend illustriere ich die Theorie anhand eines wahrscheinlich jedem bekanntes Beispiel aus dem täglichen Leben. Dieses wird analysiert und anhand der Theorien untersucht. Dabei werden auch die Theorien auf Plausibilität und die Anwendbarkeit in der allgemeinen Kommunikation überprüft und evaluiert. Schlussendlich möchte ich nach einigen Kritikpunkten meine Arbeit abrunden. Letztendlich erhält man anhand des Gesamttextes einen Eindruck von der täglichen Kommunikation und der verschiedenen Theorien, Problemstellungen bzw. Störungen und ein wenig persönlicher Kritik. 1.1 Historische Theorien
Verschiedenste Aspekte der Kommunikation sind schon lange von Menschen anhand von verschiedenen Theorien untersucht worden. Bereits im antiken Griechenland und Rom war das Studium der Rhetorik, die Kunst der Rede und der Überzeugung anderer, ein grundlegendes Fach für alle Studenten. Damals stritt man sich darum, ob man ein erfolgreicher Sprecher durch bloßes lernen werden kann (Anschauung der Sophisten), oder ob eine außerordentliche Rhetorik auf dem Charakter des Redners beruht (wie Sokrates, Platon, Cicero es vertraten). Zu Zeiten des Mittelalters und der Renaissance bestand das Grundstudium im heutigen Europa aus den drei sprachlichen Fächern Grammatik, Logik und Rhetorik bzw. Didaktik. Damals basierte das ganze klassische Studium auf diesen drei Grundpfeilern.
Kommunikation BWL
Heutzutage gibt es keine allgemein gültige Kommunikationstheorie, sondern eher verschiedenste Theorien und Betrachtungsweisen zu dem Überbegriff
verschiedene Perspektiven und Theorien aufgeteilt wird. Die drei wichtigsten unter ihnen sind die sozialwissenschaftliche, die sprachwissenschaftliche und die naturwissenschaftliche Untersuchung.
2.) Kommunikationstheorien
Ich möchte mich in meiner Studienarbeit auf die sozialwissenschaftliche Teildisziplin beschränken, da weitere Ausführungen zu umfangreich wären. Daher werde ich mich auf drei Theorien beziehen, die Theorie von Lasswell, Paul Watzlawick und Friedemann Schulz von Thun.
2.1.) Die Lasswell Formel
Als erstes möchte ich die sogenannte Lasswell-Formel darstellen, welche der Kommunikationswissenschaftler Harold Dwight Lasswell 1948 entwarf:
"A convenient way to describe an act of communication is to answer the following
questions: Who Says what, in which channel, to whom, with what effect?" 1
Frei übersetzt:
er sagt (Sender/Kommunikator) was (Inhalt) auf welchem Weg (Medium) zu
Lasswell sieht den Kommunikationsprozess noch als recht einseitigen Vorgang vom Sender zum Empfänger. Dennoch geht das Modell, welches er entwarf, von
einer Mehrstufigkeit innerhalb der Kommunikation aus, obwohl diese "zunächst
noch nicht im Sinne eines mehrstufigen Wirkungsprozesses interpretiert" 2 wurde. Mit diesem Satz konnten gleiche Aussagen fortan unterschiedliche Wirkungen haben.
2.2.) Die fünf Axiome der Kommunikation nach Paul Watzlawick
Später stellte ein anderer renommierter Sprachwissenschaftler namens Paul Watzlawick fünf Axiome auf, nach denen er menschliche Kommunikation zu beschreiben versucht. Er wurde mit dem Beispiel berühmt, in dem ein Mensch dauernd in die Hände klatscht während er spazieren geht. Als ihn ein anderer
Elefan 3
Es folgen die fünf Kommunikationsaxiome, welche Watzlawick am kompaktesten
4 beschreibt.
Man kann nicht nicht kommunizieren( 4 S.53)
Egal welche Art der Kommunikation auch immer zwischen Menschen stattfindet; Sie verläuft immer auf verschiedenen Ebenen. Neben der verbalen Kommunikation kommunizieren Menschen auch sehr stark mittels Mimik und Gestik. Oft spielt dieser Teil sogar eine weitaus größere Rolle als man sich vorstellt oder zugeben will. Jegliche auch noch so passive Körpersprache ist bereits ein Teil von Kommunikation, da jedes Verhalten einen mehr oder weniger kommunikativen Charakter hat. Da Verhalten kein Gegenteil besitzt,
kann man sich also nicht nicht verhalten und daher auch nicht nicht kommunizieren.
Arbeit zitieren:
2010, Die zwischenmenschliche Kommunikation, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
Einführung in die pragmatischen Axiome von Paul Watzlawick
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