zur Verfügung. Wenn der Urheber dieses Piktogramms das erfährt, müssen Sie ihm viel Geld für die zusätzliche Verwendung zahlen. Noch ein Tipp
Die Mehrzahl der Designer sind ausgebildete Gestalter mit Hochschulabschluss, die je nach Talent mehr oder weniger gut Themen visualisieren können. Die Qualität dieser Arbeiten können Sie selbst noch ziemlich gut selber prüfen. Schwierig wird es, die Kreativität, also die Qualität der Ideen und den Einfallsreichtum festzustellen.
Wenn Sie einen Designer/Grafiker beauftragen wollen, empfiehlt es sich, folgende Grundregeln zu beachten:
Lassen Sie sich keine Bilder zeigen. "Schöne" Bilder kann jeder Designer
von Hand oder per PC herstellen. Verlangen Sie stattdessen zwei bis drei Fallstudien, damit Sie sich ein eignes Urteil über die Qualität seiner Arbeiten machen können. Wenn Sie sich vom Designer die komplette Fallstudie präsentieren lassen, muss er Ihnen folgende Informationen liefern:
Wer war die Zielgruppe? (Tagesgäste?, Busunternehmen? Firmen? etc.)
Was war das Ziel der Kampagne? (Gewinnung neuer Kunden?
Mehrumsatz mit bestehenden Kunden durch Angebotserweiterung? Vorstellung eines neuen Angebots? Etc.) Welche Überlegungen waren Grundlage seiner Idee? (Das neue USP?
Die Kombination der unterschiedlichen Möglichkeiten? Die Exklusivität in der Region etc.)
Warum wurde die Idee so und nicht anders umgesetzt? (Das ergibt aus den ersten drei Punkten)
Was wurde erreicht? (Das Ergebnis sollte mit konkreten Zahlen und Fakten belegt werden.)
Wenn Sie diese Informationen über zwei bis drei Kampagnen haben, können Sie schon wesentlich genauer die Kreativität und das "zielorientierte Mitdenken" des Designers beurteilen. Texter (Kommunikationsdesigner) und Agenturen
Im Allgemeinen ist die Zusammenarbeit mit Textern schwieriger, weil jeder schreiben kann und oft seinen eigenen Schreibstil als Maßstab sieht. Da der Texter davon überzeugt ist, dass er es besser kann, weil er es "gelernt" hat, werden Beurteilungen von Textentwürfen oft sehr emotional mit Aussagen wie: "ich glaube" oder "ich weiß" oder "ich kenne die Zielgruppe" etc. geführt. Um das Thema zu rationalisieren ist es besser, wenn man für sich vor dem Gespräch mit externen Dienstleistern folgende Vorgaben erarbeitet: Welche Zielgruppe bzw. welche Zielpersonen sollen angesprochen werden?
Welches Werbemittel soll eingesetzt werden? (Brief, Flyer, Internet etc.)
Was will ich mit der Maßnahme, der Gestaltung, den Text erreichen?
(Spontane Nachfrage? Entwicklung einer Alleinstellung? Dramatisierung meines USP?)
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Arbeit zitieren:
Hans-Jürgen Borchardt, 2010, Die (Vertrags-)Fallen der Berater und Zulieferer, München, GRIN Verlag GmbH
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