1 Einleitung
Den Intentionalitätsbegriffs kann man in aller Kürze so formulieren: Das Bewusstsein ist Bewusstsein von etwas, d.h. man sieht etwas, man denkt etwas, man hofft etwas etc. Dies scheint eine Selbstverständlichkeit und Trivialität zu sein. Doch warum können wir uns geistig auf etwas beziehen? Diese scheinbare einfache Frage, erweist sich bei näherer Betrachtung als äußerst schwierig. Husserl war sich der Problematik bewusst, denn er schreibt in seinen Ideen I : „Die Eigentümlichkeit des intentionalen Erlebnisses ist in seiner Allgemeinheit leicht bezeichnet; wir verstehen alle den Ausdruck ‚Bewusstsein von etwas‘ [...]. Also ‚Bewusstsein von etwas‘ ist ein sehr Selbstverständliches und doch zugleich höchst Unverständliches“ 1 . Was
Husserl unter Intentionalität versteht, soll in dieser Arbeit näher untersucht werden. Den Begriff der Intentionalität hat Husserl von seinem Lehrer Franz Brentano übernommen, der diesen Ausdruck, ursprünglich aus der Scholastik kommend, in modifizierter Form wieder aufnahm und in seinem Werk Psychologie vom empirischen Standpunkt 2 in die Neuzeit einführte. 3 Zunächst soll auf Brentanos Intentio-
nalitätsbegriff eingegangen werden (siehe Kapitel 2). Husserl kritisiert und modifiziert Brentanos Auffassung. In Husserls Verständnis der Intentionalität lassen sich drei Phasen unterscheiden. Die allgemeine Struktur entwickelt er in seiner ersten Phase bis einschließlich den Logischen Untersuchungen. 4 Im Anschluss daran führt
Husserl eine transzendentalphilosophische Neuformulierung seiner Intentionalitätsanalyse durch. 5 In der dritten Phase gelangt er zur Erforschung der vorbewussten
Schichten der Intentionalität, die die Gegenstandskonstitution im vollen Sinne erst ermöglicht. 6 Diese drei Phasen sollen in Kapitel 3 erläutert werden. Letztlich soll
die Bedeutung der Phänomenologie für den Husserlschen Begriff der Intentionalität dargelegt werden (siehe Kapitel 4).
1 Husserl, Edmund: Ideen zu einer reinen Phänomenologie und phänomenologische Philosophie. Hamburg: Felix Meiner Verlag, 2009, S.200f.
2 Brentano, Franz: Psychologie vom empirischen Standpunkt, Band 1. Leipzig: Verlag von Duncker u. Humblodt (Reprint durch Nabu Press, 2010), 1874.
3 zum Verhältnis des mittelalterlichen Begriff zu dem des Brentano siehe Perler, Dominik: Theorien der Intentionalität im Mittelalter. 2. Auflage. Frankfurt: Vittorio Klostermann, 2004.
4 Husserl, Edmund: Logische Untersuchungen. Hamburg: Felix Meiner Verlag, 2009.
5 siehe Husserl: Ideen I.
6 s.a. Intentionalität in Gander, Hans-Helmuth (Hrsg.): Husserl-Lexikon. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 2010.
1
2 Brentanos Intentionalitätsbegriff
Husserl rühmt Brentano, da er der erste gewesen sei, der das Bewusstsein als Bewusstsein von etwas durch seine deskriptiven Untersuchungen in den Mittelpunkt gestellt habe. Die Logischen Untersuchungen seien Auswirkungen der Anregungen Brentanos. 7 Ausgangspunkt nehmen Brentanos Überlegungen in der Annahme, dass
die gesamte Welt unserer Erscheinungen in die Klassen der physischen und der psychischen Phänomene zerfällt, wobei sich die Psychologie mit den psychischen und die Naturwissenschaften mit den physischen Phänomenen beschäftigen. Für Brentano ist die Intentionalität ein wichtiges Merkmal der psychischen Phänomene. Unter psychischen Phänomenen versteht er psychische Akte, d.h. Bewusstseinsvorgänge und -zustände, während die physischen Phänomene die Inhalte dieser Akte darstellen. Ein Beispiel für psychische Phänomene sind „ jede Vorstellungen durch Empfindung oder Phantasie“, wobei „unter Vorstellung nicht das, was vorgestellt wird, sondern der Akt des Vorstellens“ 8 gemeint ist. Gleiches gilt für „ jedes Urteil, jede
Erinnerung, jede Erwartung, jede Folgerung, jede Überzeugung oder Meinung, jeder Zweifel [...].“ 9 „Beispiele von physischen Phänomenen dagegen sind eine Farbe,
eine Figur, eine Landschaft, die ich sehe; einen Akkord, den ich höre; Wärme, Kälte, Geruch, die ich empfinde; sowie ähnliche Gebilde, welche mir in der Phantasie erscheinen“ 10 . Um das Verhältnis dieser beiden Klassen zu klären, bringt Brentano
den Begriff der Intentionalität ins Spiel. Er schreibt: „Jedes psychische Phänomen ist durch das charakterisiert, was die Scholastiker des Mittelalters die intentionale (auch wohl mentale) Inexistenz eines Gegenstandes genannt haben und was wir [...] die Beziehung auf einen Inhalt, die Richtung auf ein Objekt (worunter hier nicht eine Realität zu verstehen ist), oder die immanente Gegenständlichkeit nennen würden. Jedes enthält etwas als Objekt in sich, obwohl nicht jedes in gleicher Weise. In der Vorstellung ist etwas vorgestellt, in dem Urteile ist etwas anerkannt oder verworfen, in der Liebe geliebt, in dem Hasse gehasst, in dem Begehren begehrt u.s.w.“ 11 Dar-
aus folgernd definiert Brentano die psychischen Phänomene, „indem wir sagen, sie seien solche Phänomene, welche intentional einen Gegenstand in sich enthalten.“ 12
Brentano unterscheidet also zwischen dem Akt (dem psychischen Phänomen), dem physischen Phänomen und dem physikalischen, wirklichen Ding. Durch die Inten-
7
zitiertnach
Zahavi,
Dan: Intentionalität und Konstitution. Kopenhagen: Museum Tusculanum Press, 1992, S.29.
8 Brentano: Psychologie vom empirischen Standpunkt, Band 1, S.103.
9 A.a.O.
10 A.a.O., S.104.
11 A.a.O., S.115.
12 A.a.O., S.116.
2
tionalität der psychischen Phänomene werden wir nicht mit dem wirklichen Ding in Verbindung gesetzt, sondern erreichen nur das intentionale Objekt das immanent in uns ist. Die Akte zeichnen sich durch eine „intentionale Inexistenz“ aus, wobei unter Inexistenz keineswegs das Nicht-Existieren zu verstehen ist, sondern eine bewusstseinsimmanente Existenz. Die psychischen Phänomene unterscheiden sich genau dadurch von den physischen, dass in jedem psychischen Phänomen ein Gegenstand existiert. Wenn ich mich auf ein gutes Abendessen freue, dann existiert in meiner Freude das Abendessen, allerdings nur geistig und immateriell. Im Gegensatz zu den physischen Phänomenen, die nur einen trügerischen Charakter haben, besitzen wir von psychischen Phänomenen klarste Erkenntnis und Gewissheit. Die einzig wahre Erkenntnis zu der wir gelangen können ist nach Brentano eine Erkenntnis unserer eigenen psychischen Phänomene. Hier zeigen sich die Probleme der Theorie der intentionalen Inexistenz. Denn angesichts dieser Reduktion aller Objekte auf Gedankendinge, stellt sich die Frage, wie wir überhaupt zu außergeistigen Dingen gelangen und wie wir sie erkennen können. Zudem ergibt sich aus der Annahme, dass jede Vorstellung zwar einen immanent existierenden Gegen-stand aber nicht notwendigerweise auch einen realen, bewusstseinstranszendenten Gegenstand hat, die Konsequenz, dass absurden Gegenständen, z.B. runde Vierecke, in der Immanenz reale Existenz zukäme. Man muss allerdings auch erwähnen, dass Brentano selbst die Schwachpunkte seiner Theorie erkannt hat, denn im Vor-wort des zweiten Bandes seiner Psychologie vom empirischen Standpunkt von 1911 schreibt er: „Eine der wichtigsten Neuerungen ist die, dass ich nicht mehr der Ansicht bin, dass eine psychische Beziehung jemals anderes als Reales zum Objekt haben könne“. 13 Der zweite Band der Logischen Untersuchungen Husserls stammt aus dem Jahr 1901 14,15 , somit lag Husserl die Brentanosche Auffassung der Intentionalität
aus dem 1874 erschienenen ersten Band der Psychologie vom empirischen Standpunkt zugrunde. Infolgedessen stellen wir die Logischen Untersuchungen Bd. 2 an den Anfang unserer Untersuchung des Husserlschen Intentionalitätsbegriffs.
3 Husserls Intentionalitätsbegriff
Intentionalität stellt das zentrale Thema in der Philosophie Edmund Husserls dar. Eine Theorie der Intentionalität ist zugleich eine Theorie des Bewusstseins, denn für
13
Brentano,
Franz: Psychologie vom empirischen Standpunkt, Band 2. Hamburg: Felix Meiner Verlag, 1971, Unveränderter Nachdruck der Originalausgabe von 1911, S. 2.
14 vgl Zeittafel in Gander: Husserl-Lexikon, S.332.
15 Band 1, die Prolegomena, wandte sich gegen den Psychologismus und ist nicht Gegenstand unserer Untersuchung
3
Husserl ist die Intentionalität das, was das Bewusstsein charakterisiert. Da Bewusstsein stets als „Bewusstsein von“ etwas aufgefasst wird, liegt es nahe die Beziehung von Bewusstseinsgegenstand zu Bewusstseinsinhalt näher zu untersuchen. Um den Problemen, in die Brentano gelaufen war, zu entgehen bedurfte es einer verfeinerten Analyse um überhaupt erst einmal die Probleme präzise fassen zu können. Zeit seines Lebens hat Husserl sich intensiv damit beschäftigt, seine Intentionalitätsanalysen zu verbessern. Dabei ist es nicht immer leicht den Überblick zu behalten. Husserl selbst schreibt in den Einleitung zu den Logischen Untersuchungen Bd. 2 : „Die Untersuchung bewegt sich gleichsam im Zickzack; und dieses Gleichnis passt um so besser, als man, vermöge der innigen Abhängigkeit der verschiedenen Erkenntnisbegriffe, immer wieder zu den ursprünglichen Analysen zurückkehren und sie an den neuen sowie die neuen an ihnen bewähren muß.“ 16
Grundsteinlegung sind die Logischen Untersuchungen. In den Ideen I erfolgt eine Präzisierung in den Untersuchungen der intentionalen Beziehung des Bewusstseins auf Gegenstände. Ab den 1920er Jahren widmet er sich der Erforschung der vorbewussten, passiven Schichten der Intentionalität. Die statische Intentionalitätsanalyse wird um eine genetisch-intentionale Konstitutionsanalyse erweitert. 17 In den folgen-
den Kapiteln sollen Husserls Analysen näher erläutert werden.
3.1 Intentionalität in den „Logischen Untersuchungen Bd. 2“
3.1.1 Zielsetzung der „Logischen Untersuchung Bd. 2“
Im ersten Band der Logischen Untersuchungen, den Prolegomena zu einer reinen Logik 18 hatte Husserl gezeigt, dass Logik und Mathematik grundlegender sind als
jede empirische Wissenschaft und dass diese nicht auf psychischen Ereignissen begründet sein können. Die Kritik am Psychologismus in den Prolegomena ist nicht das Endziel, sondern muss im Zusammenhang mit den Überlegungen über die Möglichkeitsbedingungen der Objektivität gesehen werden. Am Ende der Prolegomena fragt Husserl, was nun für den Philosophen zu tun bleibe. Er beantwortet diese Frage damit, dass der Philosoph wissen möchte, „was das Wesen von ‚Ding‘, ‚Vorgang‘, ‚Ursache‘, ‚Wirkung‘, ‚Raum‘, ‚Zeit‘ u.dgl. ist [...] und weiter, was dieses Wesen für wunderbare Affinität zu dem Wesen des Denkens hat, daß es gedacht, des Erkennens, daß es erkannt, der Bedeutungen, dass es bedeutend sein kann usf.“ 19 Es geht dem
Philosophen also um die Beziehung zwischen den Akten des Bewusstseins und seinen
16 Husserl: LU, S.22f.
17 Diese Untersuchungen liegen insbesondere in den Werken Analysen zur passiven Synthesis und Erfahrung und Urteil vor; zitiert nach Gander: Husserl-Lexikon, S.156.
18 erschienen 1900. Abgedruckt in Husserl: LU.
19 Logische Untersuchungen Bd. 1 a.a.O., S.255.
4
Gegenständen und wie sich die logisch-mathematischen Strukturen im Bewusstsein konstituieren. Dies ist Aufgabe des zweiten Bandes der Logischen Untersuchungen. 20
Dieser ist untergliedert in sechs Kapitel, kurz Logische Untersuchungen I bis VI genannt.
3.1.2 Ausdruck und Bedeutung
Husserl beginnt seine Untersuchung mit dem Thema „Ausdruck und Bedeutung“. 21
Dies ist für Husserl grundlegend, da alle Erkenntnis sprachlich vermittelt ist. Was sind Ausdrücke? Ausdrücke sind gesprochene Wörter, Sätze, Texte, etc. Sie haben im Gespräch die Funktion eines Anzeichens auf etwas nicht unmittelbar Vorliegendes. Hier unterscheidet Husserl von den bloßen Anzeichen, die nur auf etwas verweisen und den Ausdrücken, die auch etwas bedeuten. Zum Ausdruck gehört es, dass er, wie Husserl sagt, ein „sinnbelebter Ausdruck“ 22 ist. Eine akustische Lautfolge wird
dann zum Ausdruck, wenn diese Lautfolge mit einem Sinn „beseelt“ wird. Weiter drücken wir mit dem Ausdruck nicht nur einen Sinn aus, wir sprechen auch über etwas, einem Gegenstand (im weitesten Sinne verstanden). Husserl unterscheidet also zwischen dem physischen Zeichen, den psychischen Erlebnissen, die sie kundgeben, deren Bedeutung und den Gegenstand über die sie etwas ausdrücken. Das Denken kann sich in zwei Arten von Erlebnissen - Husserl spricht von Akten - vollziehen. Zum einen diejenigen Akte, die dem Ausdruck Bedeutung geben, also „bedeutungsverleihende Akte“ oder „Bedeutungsintentionen“ sind und zum anderen jene Akte, die diese Bedeutung erfüllen, also „bedeutungserfüllende Akte“. 23 Bei den ersten ist
der Gegenstandsbezug nur anschaulich vergegenwärtigt (z.B. im Phantasiegebilde), im zweiten hingegen ist der Gegenstand in der Wahrnehmung auch anschaulich gegeben, Husserl spricht von „erfüllt“. Bedeutungserfüllende Akte, sind also „Akte, welche sich in der Erkenntnis- oder Erfüllungseinheit mit den bedeutungsverleihenden Akten verschmelzen.“ 24
In der fünften Logischen Untersuchung erläutert Husserl, wie wir uns in Akten auf die Gegenstände dieser Akte beziehen. Dort wird auch der Begriff der Intentionalität eingeführt und systematisch ausgearbeitet.
20 siehe Einleitung in Mayer, Verena (Hrsg.): Edmund Husserl - Logische Untersuchungen. Berlin: Akademie Verlag, 2008, S.3ff.
21 Erste Logische Untersuchung Husserl: LU, S.30ff.
22 A.a.O., S.43.
23 vgl. a.a.O., S.44.
24 A.a.O.
5
3.1.3 Über intentionale Erlebnisse und ihre Inhalte
Zu Beginn der fünften Logischen Untersuchung beschreibt Husserl die Fragestellung um die es geht: „Es handelt sich also um die Beantwortung der Frage nach dem Ursprung des Begriffs Bedeutung [...]: Die Bedeutungen sollen in Bedeutungsintentionen liegen, die zur Anschauung in gewisse Beziehung treten können. Wir sprachen mehrfach von der Erfüllung der Bedeutungsintention durch korrespondierende Anschauung und davon, daß die höchste Form dieser Erfüllung in der Evidenz gegeben sei. Es erwächst also die Aufgabe, dieses merkwürdige phänomenologische Verhältnis zu beschreiben [...].“ 25
3.1.3.1 Intentionale und nicht-intentionale Erlebnisse Für alles was im Bewusstsein vorkommt, verwendet Husserl den Begriff „Erlebnisse“. 26 Er unterscheidet intentionale von nicht-intentionalen Erlebnissen. 27 „Dass nicht alle Erlebnisse inten-
tionale sind, zeigen die Empfindungen und Empfindungskomplexionen. Irgendein Stück des empfundenen Gesichtsfeldes [...] ist ein Erlebnis, das vielerlei Teilinhalte in sich fassen mag, aber diese Inhalte sind nicht von dem ganzen intendierte, in ihm intentionale Gegenstände.“ 28 Ist dies kein Widerspruch zu der Intentionalitätsthese
des Bewusstseins, also dass Bewusstsein immer Bewusstsein-von-etwas ist? Husserls Antwort lautet: nein, denn nicht-intentionale Erlebnisse kommen als selbständige Größen im Bewusstsein gar nicht vor. Sie gelten Husserl als unselbständige Momente eines intentionalen Gesamtakts, denen selbst kein gegenständlicher Charakter zukommt: „sie bauen den Akt auf, ermöglichen als die notwendigen Anhaltspunkte die Intention, aber sie sind nicht selbst intendiert, sie sind nicht die Gegenstände, die im Akt vorgestellt sind. Ich sehe nicht Farbempfindungen, sondern gefärbte Dinge, ich höre nicht Tonempfindungen, sondern das Lied der Sängerin usw.“ 29 Dies
darf allerdings nicht dazu verleiten, die Beziehung zwischen intentionalen Erlebnis und Gegenstand als eine kausale Wirkung von außenbewussten Gegenständen auf das Bewusstsein zu deuten, denn „natürlich kann solch ein Erlebnis im Bewußtsein vorhanden sein mit dieser seiner Intention, ohne dass der Gegenstand überhaupt existiert und vielleicht existieren kann; [...] Für das Bewußtsein ist das Gegebene ein wesentlich Gleiches, ob der vorgestellte Gegenstand existiert oder ob er fingiert und vielleicht gar widersinnig ist. Jupiter stelle ich nicht anders vor als Bismarck, den Babylonischen Turm nicht anders als den Kölner Dom, [...]“ 30
25 Husserl: LU, S.352f.
26 vgl. a.a.O., S.357.
27 vgl. a.a.O., S.382f.
28 A.a.O.
29 A.a.O., S.387.
30 A.a.O., S.386f.
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Dr. Martin Henneke, 2010, Edmund Husserls Begriff der Intentionalität, München, GRIN Verlag GmbH
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