Inhalt
Kapitel Inhalt Seite
1. Einleitung 4
2. Biografisches über Georg Christoph Lichtenberg 4
2.1. Kindheit und Jugend 4
2.2. Studium in Göttingen 5
2.3. Englandreisen 6
2.4. Leben, Arbeiten und Werk in Göttingen 7
2.5. Lebensabend 9
3. Die Textsorte “Brief 10
3.1. Der Brief als sprachliches Handlungsmuster 10
3.2. Direkte und indirekte Kommunikationsform 11
3.2.1. Direkte Kommunikationsform 11
3.2.2. Indirekte Kommunikationsform am Beispiel des Briefes 11
3.3. Der Brief im Allgemeinen, der Privatbrief im Speziellen 12
4. Ein lichtenbergsches Gedankenexperiment 14
zum Thema Brief
4.1. Zeitliche Einordnung 14
2
4.2. Inhaltlich / Thematisch 15
5. Resümee 16
6. Anhang 17
7. Quellen 18
3
1. Einleitung
Im Rahmen des Seminars „Georg Christoph Lichtenberg - Diskussion ausgewählter Briefe im Kontext von Leben und Werk”, betreut und geleitet durch Uni-Prof. Drxxx, habe ich mich innerhalb dieser vorliegenden Ausarbeitung näher mit dem im Seminartitel erwähnten Aspekt des Briefes befasst. Die folgenden Seiten gliedern sich dabei wie folgt: Über eine biografische Annäherung an Lichtenberg, möchte ich zu dem Brief an sich und dem Privatbrief im Speziellen kommen, um schließlich Lichtenbergs „Brieftheorie“ anhand eines von ihm verfassten Metatextes über Merkmale eines Briefes darzulegen. Mit einem abschließenden Resümee endet diese Ausarbeitung.
2. Biografisches über Georg Christoph Lichtenberg
2.1. Kindheit und Jugend
Der spätere Physiker, Philosoph und Literat Lichtenberg, am 1. Juli 1742 in Oberramstadt bei Darmstadt geboren 1 , war sowohl zu Lebzeiten als auch weit nach seinem Tod bis heute einer der bedeutendsten Denker der deutschen Aufklärung des 18. Jahrhunderts.
Als mit Abstand jüngstes Kind des Pfarrers Johann Conrad Lichtenberg, ein vielseitig begabter und aktiver Mann, als Architekt, Bauherr, Komponist und Dichter tätig, und seiner Frau Henriette Catharina, wuchs er aufgrund des großen Altersunterschieds „ohne geschwisterliche Spielgefährten auf” 2 . Seine Kindheit war durch die Familiengesinnung von äufklärerischem Geist geprägt und von
1 vgl. Goetz, 1984, S.8
2 vgl. Goetz, 1984, S.10
4
naturwissenschaftlichen Anregungen und astronomischen Inhalten, besonders von Seiten des Vaters, beeinflusst und gefördert worden.
Bevor Lichtenberg mit samt seiner Familie 1745 nach Darmstadt übersiedelte, wurde er von seinem Vater und einem Hauslehrer unterrichtet. In Darmstadt besuchte er somit zum ersten Mal eine Regelschule.
Durch eine Rachitis, „eine Erkrankung des wachsenden Knochens mit gestörter Mineralisation der Knochen und Desorganisation der Wachstumsfugen bei Kindern” 3 , kam es bei Lichtenberg zu einer „starken Seitenausbiegung der Brustwirbelsäule” 4 und der dadurch bedingten Kleinwüchsigkeit „durch Rumpfverkürzung und damit zu einer relativen Überlänge der Gliedmaßen” 5 , die ihn Zeit seines Lebens begleiteten, psychisch beschäftigten und einschränkten und gesundheitlich sensibilisierten.
1751 starb sein Vater und die Familie musste mit einem beschränkten Einkommen auskommen, welches lediglich für das Studium der älteren Brüder genügte. Damit Lichtenberg nach dem Abschluss des Darmstädter Pädagogiums, 1761, ein universitäres Studium auf sich nehmen konnte, schrieb seine Mutter „ein Gesuch an den Landgrafen Ludwig VIII von Hessen >>mit Bitte um Unterstützung für das Studium ihres jüngsten Sohnes<<“ 6 . In der Interimszeit beschäftigte sich Lichtenberg autodidaktisch mit Problemen der Mathematik, der allgemeinen Naturwissenschaft, der Astronomie, des wissenschaftlichen Denkens und schrieb seine ersten Gedichte.
2.2. Studium in Göttingen
Seine Studienjahre in der damals modernsten und liberalsten Universitätsstadt Göttingen, von 1763 bis 1767, waren von Einflüssen auf wissenschaftlicher aber auch auf privat-freundschaftlicher Ebene stark geprägt. Er besuchte neben den
3 vgl. http://www.gesundheit-medizin.ch/Rachitis.html?Rachitis
4 vgl. Gravenkamp, 1992, S.387
5 vgl. Gravenkamp, 1992, S.387
6 vgl. Goetz, 1984, S.16
5
Arbeit zitieren:
Yvonne Preuth, 2009, Georg Christoph Lichtenberg - Biografie und Brieftheorie, München, GRIN Verlag GmbH
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