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INHALT
1. Definitionen im Koordinatensystem 6
1.1 Das kartesische Koordinatensystem 6
1.2 Punkte 6
1.3 Geraden 6
1.4 Funktionen 6
2. Funktionen 7
2.1 Lineare Funktionen 7
2.2 Steigung 7
2.3 Schnittpunkt 8
2.4 Schnittwinkel 8
2.5 Definitionsmenge 8
3. Binomische Formeln 9
4. Mitternachtsformel 9
5. Kurvendiskussion 9
5.1 Symmetrie 9
5.2 Nullstellen 10
5.2.1 Polynomdivision 10
5.2.2 Das Newton-Verfahren 10
5.3 Grenzverhalten 11
6. Die momentane Änderungsrate 12
6.1 Die Ableitungsfunktion 12
6.2 Tangenten 12
6.3 Normalen 13
6.4 Ableitungsregeln 13
6.5 Stetigkeit 13
6.6 Differenzierbarkeit 13
7. Extrempunkte 14
8. Wendepunkte 15
9. Ortskurven von Extrem- und Wendepunkten 15
10. Monotonie 16
11. Funktionsbestimmung 16
11.1 Zwei-Punkte-Form 16
11.2 Punkt-Steigungs-Form 16
11.3 Regeln zur Regression 16
11.4 Regressionen mittels linearer Gleichungssysteme 17
11.5 Regressionen mittels grafikfähigem Taschenrechner (GTR) 17
12. Weitere Funktionstypen 18
12.1 Potenzfunktionen 18
12.1.1 Potenzgesetze 18
12.2 Ganzrationale Funktionen 19
12.3 Gebrochenrationale Funktionen 19
12.3.1 Polstelle 19
12.3.2 Asymptote 20
12.3.3 Näherungsfunktionen 21
12.3.4 Hebbare Lücken 21
12.3.5 Übersicht: Asymptoten und Näherungsfunktionen 22
I
12.4 Trigonometrische Funktionen 23
12.5 Exponentialfunktionen
12.6
13. Verschiebung von Schaubildern
14. Integrale 32
14.1
14.2 Extremwertprobleme
14.3
14.4 Integralrechnung 33
14.5
14.6
14.7
14.8
14.9
14.10 Mittelwerte von Funktionen 36
14.11 Numerische Integration: Die Kepler’sche Fassregel 37
15. Folgen und Grenzwerte 38
15.1 Definitionen 38
15.2 Rekursive Darstellung 38
15.3 Explizite Darstellung 38
15.4 Arithmetische Folgen 38
15.5 Geometrische Folgen 38
15.7 Darstellung von Folgen mit dem GTR
15.8 Wachstumsvorgänge in rekursiver Darstellung
15.9 Monotonie
15.10 Beschränktheit 40
15.11 Grenzwerte 41
15.12 Nullfolge 42
15.13 Vollständige Induktion 43
16. Wichtige Funktionen im Überblick 44
17. Lineare Gleichungssysteme 45
17.1
17.2
17.3
18. Vektoren 47
18.1 Grundlegende geometrische Formeln
18.2 Raumdarstellungen 49
18.3 Der Ortsvektor 50
18.4 Der Betrag eines Vektors 50
18.5 Parallelität 50
18.6 Übereinstimmung 50
18.7 Der Gegenvektor 50
18.8 Der Nullvektor 51
18.9 Rechenoperationen
18.10 Mittelpunkte 52
18.11 Einheitsvektor 52
18.12 Lineare Abhängigkeit / Lineare Unabhängigkeit 52
18.13 Geraden im Vektorraum
18.14 Gegenseitige Lage von Geraden
18.15 Abstandsberechnungen
18.16 Bewegte Vektoren
18.17 Der Normalenvektor
19. Ebenenoperationen
19.1
19.2
19.3
19.4
19.5
20. Schnittwinkel Allgemein
VORWORT
Die vorliegende Facharbeit soll als zusammenfassendes Nachschlagewerk über den
mathematischen Themenbereich der gymnasialen Oberstufe dienen, in besonderer Hinsicht auf
die Abitur-Vorbereitung.
Als Taschenrechner für die Bildschirmfotos und die Anleitungen diente ein „Texas Instruments
TI-83 Plus“. Die übrigen Punkte, Funktionen, Vektoren und Ebenen wurden in Maple erstellt.
Es wird darauf hingewiesen, dass zur Vereinfachung in den entsprechenden Schaubildern die
Bezeichnungen der Funktionen statt beispielsweise „K f “ und der Angabe „K f sei der Graph von
f“ verwendet wird.
Karlsruhe, den 17. November 2011
1. Definitionen im Koordinatensystem
Ein Punkt der Form
weist im kartesischen Koordinatensystem einer x-Koordinate
(Abszisse, x-Stelle) aus dem Definitionsbereich genau eine
y-Koordinate (Ordinate, y-Wert) zu.
Der Abstand d zwischen zwei Punkten
wird durch die Formel
(siehe Pythagoras) beschrieben.
1.3
Eine Gerade ist eine Linie ohne Anfangs- und Endpunkt. Sie
kann als Graph, soweit sie die Bedingungen von Funktionen
erfüllt, durch eine Funktion beschrieben werden.
1.4
Eine Funktion ist eine Zuordnungsvorschrift, bei der jedem
Element der Definitionsmenge genau ein Element aus der
Zielmenge zugeordnet wird. Eine Funktion kann mehrere
Variablen enthalten oder durch beliebig viele Parameter zur
Funktionenschar (Abb. 3) werden.
2. Funktionen
2.1 Lineare Funktionen
Eine lineare Funktion f beschreibt einen Graphen mit
Geraden-Form, der bei positivem Vorzeichen der
Steigung m steigt und bei negativem Vorzeichen der
Steigung m fällt. Ist die Steigung und damit der
Koeffizient m=0, so ist der Graph von f zur x-Achse
parallel oder entspricht ihr gar. Der y-
Achsenabschnitt c gibt den Schnittpunkt S(0|c) mit
der y-Achse an der Stelle x=0 wieder.
Die allgemeine Hauptform linearer Funktionen lautet:
D (sprich: Delta) ist das Symbol für die Veränderung bzw. die Differenz aus dem Größeren minus dem Kleineren 1
Die Definitionsmenge einer Funktion f ist die Menge aller x für die f definiert ist. An einer
Definitionslücke gibt es keinen Funktionswert. Im Schaubild einer Funktion ohne hebbare Lücken
sind Definitionslücken an senkrechten Asymptoten deutlich zu erkennen. Die Wertemenge W f
enthält alle Funktionswerte einer Funktion.
Eine Funktion f ist bei folgenden Stellen x 0 nicht definiert:
3. Binomische Formeln
Die Binomischen Formeln erleichtern das Ausmultiplizieren von geeigneten
Klammerausdrücken. Bei Bruchtermen, Wurzelrechnung und bei Logarithmusrechnung stellen
die binomischen Formeln nicht selten den einzigen Lösungsweg dar. Es gibt drei verschiedene
Binomische Formeln:
4. Mitternachtsformel
Quadratische Gleichungen sind Gleichungen mit einer Variablen und dem Grad n=2:
Î ax 2 +bx+c=0 ; ; Dabei ist ax 2 das quadratische Glied, bx das lineare Glied und c das R x c b a , , ,
absolute/ konstante Glied.
5. Kurvendiskussion
5.1 Symmetrie
5.2 Nullstellen
5.2.1
Vorgehensweise: Gegeben sei eine Funktion f
1. Herausfinden einer Nullstelle x 0 der Funktion f
2. Division des Funktionsterms f durch (x-x 0 )
3. Berechnen
Eine ganzrationale Funktion mit dem Grad n kann
höchstens n Nullstellen haben. (
5.2.2
Das Newton’sche Näherungsverfahren ist eine iterative Methode zum Lösen nichtlinearer
Gleichungen und Gleichungssysteme. Bei einer differenzierbaren Funktion f(x) kann damit also
eine Nullstelle f(x)=0 errechnet werden.
Dabei wird die Funktion durch allgemeine Tangenten linearisiert:
Es sei die Funktion f, ihre Ableitung f’=m und die Punkt-Steigungs-Form y-y 1 =m(x-x 1 ) :
5.3 Grenzverhalten
1. Mit dem Grenzverhalten wird der Verlauf einer Funktion f (zum Beispiel f(x)=x 2 ) für
beliebig große und beliebig kleine x-Stellen untersucht.
2. Mit dem Grenzverhalten wird der Verlauf einer Funktion f (zum Beispiel f(x)=x -1 ) von
rechts und von links an eine Definitionslücke heran untersucht.
Ist die Funktion f an den Stellen D f differenzierbar, so ist f’(x) die x
Ableitungsfunktion/Ableitung von f. Die Ableitungsfunktion gibt an jeder x-Stelle den Wert der
Steigung des Graphen von f wieder.
6.2 Tangenten
Hat die Ableitung der Funktion f an der Stelle x 0 den Wert m, so kann die Hauptform der
Tangente (siehe Abb. 18) t durch x 0 über die Punkt-Steigungs-Form berechnet werden:
6.3 Normalen
Der Graph der Normalenfunktion n zum Graph der Tangenten t (Abb. 18) bildet mit diesem
einen Schnittwinkel von 90°. Die Hauptform von n ergibt sich aus der Hauptform von t und der
Punkt-Steigungs-Form:
7. Extrempunkte
Es sei eine differenzierbare Funktion f.
Für innere Extremstellen von f sind immer zwei Voraussetzungen nötig:
Bemerkungen zu ganzrationalen Funktionen:
1. Ist die höchste Potenz eine ungerade Zahl, so gibt es keine globalen Extremstellen.
2. Ist die höchste Potenz eine gerade Hochzahl, so gibt es nur eine globale Extremstelle
Arbeit zitieren:
Felix Heckert, 2006, Mathematik - Gymnasiale Oberstufe, München, GRIN Verlag GmbH
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