II
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis II
Abk ürzungsverzeichnis III
Abbildungsverzeichnis IV
1 Einführung 1
2 Grundlagen zur Verhaltensorientierung im Controlling 3
2.1 Entwicklungsgeschichte 3
2.2 Verhaltenswissenschaften und Betriebwirtschaftslehre 3
2.2.1 Verhalten 4
2.2.2 Controllingbegriff und Aufgaben des Controllers 4
2.3 Prinzipal-Agent-Theorie als Erweiterung der ökonomischen Theorie 5
3 Behavioral Controlling 7
3.1 Begriffliche Grundlagen 7
3.2 Menschliches Informationsverhalten 7
3.2.1 Fehler bei Wahrnehmung und Interpretation von Informationen 7
3.2.2 Information Overload 10
4 Handlungsempfehlungen für ein Behavioral Controlling 13
5 Ausblick 15
Literaturverzeichnis 16
Aufl. Auflage bspw. beispielsweise bzw. beziehungsweise e. V. eingetragener Verein et al. et alii (und andere) f. folgend insb. insbesondere o. J. ohne Jahr o. S. ohne Seite PA-Theorie Prinzipial-Agent-Theorie PLO Palestine Liberation Organization S. Seite sog. so genannten vgl. vergleiche
IV
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Controlling als Schnittmenge zwischen Manager und Controller
Abb. 2: Formen und Repräsentationen von Wissen
Abb. 3: Zusammenhang Informationsbelastung und Entscheidungsqualität
Abb 4: Determinanten des Information Overload
1 Einführung
Jedem Praktiker ist es bewusst: Eine Betrachtung von wirtschaftlichen Zusammenhängen unter Ausschluss der Berücksichtigung von menschlichen Eigenschaften führt nicht automatisch zum Erfolg. Sämtliche Entscheidungen im Unternehmen werden von Menschen mit beschränkten Fähigkeiten und menschlichen Eigenschaften getroffen. Menschliches Verhalten führt zu systematischen Verzerrungen in betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen. 1 Deswegen wird die Einbeziehung psychologischer Erkenntnisse in die Controllingtheorie immer stärker gefordert. Diese Forderung geht einher mit Kritik an praxisfernen neoklassischen Systemen 2 und an der klassischen ökonomischen Theorie des Homo Oeconomicus. 3 Jenem objektiv rational handelnden Marktteilnehmer, der fernab persönlicher Präferenzen mit vollständiger Voraussicht, unendlichen finanziellen Mitteln und uneingeschränktem Marktzugriff durch Nutzenkalkül motiviert wird. 4 Stärker auf die realen Eigenschaften von Menschen einzugehen, und dadurch neue Perspektiven zu öffnen, wireben. 5
Unter dem Begriff Behavioral Accounting ist die Forschung der verhaltensorientierten Betriebwirtschaft im angelsächsischen Raum schon lange etabliert. 6 Auch wenn Kritiker dieser Forschung sich weigern, die klassische Rationalitätsannahme aufzugeben, eröffnet der Blick auf Erkenntnisse aus der Psychologie Chancen, bessere Erklärungsansätze für Fragestellungen im Rahmen der Tätigkeit von Controllern zu entwickeln. 7 Diese Perspektivenerweiterung gewinnt zunehmend an Bedeutung, denn Unternehmen werden mit immer größeren Unsicherheiten konfrontiert und sind einem starken Veränderungsdruck ausgesetzt. Beides führt zu neuen Anforderungen an Manager, deren Aufgaben ex ante nicht mehr so leicht spezifizierbar sind, sondern von ihnen mitgestaltet werde müssen. Spätestens hier lohnt der genauere Blick darauf, wie Manager wirklich denken und handeln. 8
1 Vgl. Weber, J., et al. (2003), S. 7.
2 Vgl. Hirsch, B. (2005), S. 257.
3 Vgl. Hirsch, B. (2005), S.282.
4 Vgl. Weber, J. et al., (2003), S. 8.
5 Vgl. Hirsch, B. (2005), S. 257.
6 Vgl. Hirsch, B. (2007), S. 1.
7 Vgl. Hirsch, B. (2007), S. 6.
8 Vgl. Hirsch, B. (2005), S. 257.
Im Rahmen dieser Seminararbeit werden zunächst die klassische Auffassung des Controllings, wie sie in vielen Lehrbüchern beschrieben wird, sowie weitere wichtige Grundbegriffe in diesem Zusammenhang erklärt. Anschließend werden mit Hilfe der sog. Prinzipal-Agent-Theorie erste Fragestellungen und Erklärungen auf das Zusammenwirken von Wirtschaftssubjekten gegeben. In Kapitel drei werden häufig auftretende Probleme im Verhältnis zwischen Controller und Manager aufgezeigt, bevor in Kapitel vier praxisnahe Handlungsempfehlungen für den modernen Controller abgeleitet werden.
Ziel dieser Arbeit soll sein, ein verhaltensorientiertes Controlling (Behavioral Controlling) in seiner Funktion als meinungsbildendes Instrument des Managements genauer zu untersuchen.
Arbeit zitieren:
Daniel Punzo, 2010, Verhaltensorientiertes Controlling, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
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