Inhaltsverzeichnis
EINLEITUNG 3
DIE DIALEKTISCHE SITUATION 6
INDETERMINISMUS UND WILLENSFREIHEIT 7
DETERMINISMUS 10
INKOMPATIBILISMUS 12
DAS KONSEQUENZ-ARGMUMENT 13
KLASSISCHER KOMPATIBILISMUS 14
FREIHEIT ALS ANDERS HANDELN KÖNNEN 17
FRANKFURTS KOMPATIBILISMUS 20
FAZIT 23
VERNUNFTGRÜNDE - GARY WATSON 25
VOLITIONEN VS. DETERMINISMUS 26
FREIHEIT ALS KÖRPERLICHER ZUSTAND 29
WILLENSFREIHEIT ALS KÖRPERWAHRNEHMUNG 30
MENTALE AKTE 30
FAZIT 31
DETERMINISMUS UND VERANTWORTUNG 32
STRAWSONS IRRELVANZ-THESE 34
FAZIT 41
INKOMPATIBILISMUS II - MANIPULATIONSSZENARIEN 42
FAZIT 48
INKOMPATIBILISMUS VS. ANDERS HANDELN KÖNNEN 49
VOM KONSEQUENZ-ARGUMENT ZU „BREAKING THE LAWS“ 54
FAZIT 58
ABSCHLIE ßENDE BEMERKUNGEN 60
LITERATUR 63
2
Einleitung
Allgemein nehmen wir an, dass wir täglich hunderte Entscheidungen treffen - etwa, welche Schuhe wir anziehen, welche Sorte Eis wir essen oder welches Buch wir lesen. Und allgemein glauben wir auch, dass wir in jedem Fall auch eine andere Entscheidung hätten treffen können - oder nichts zu tun: „freedom consists in our being able to act or not to act, according as we all choose or will“ 1 . Uns als frei handelnde Wesen wahrzunehmen, spielt für unser Selbstverständnis als Menschen eine wesentliche Rolle und beeinflusst nicht nur, wie wir mit anderen Menschen umgehen, sondern auch die eigene Lebensführung. Denn diese uns eigene Freiheit scheint uns nicht zuletzt dazu zu verpflichten, unsere Zukunft selbst zu gestalten und für unsere Handlungen Verantwortung zu übernehmen. Wir nehmen an, dass wir Urheber unserer Entscheidungen und damit unserer Handlungen sind - und dass wir alternative Möglichkeiten des Entscheidens haben. Gleichzeitig glauben wir allerdings auch, dass alles, was um uns herum geschieht, auch eine Ursache 2 hat. Auf diese Weise strukturieren wir unsere Wahrnehmung von der Umwelt in Verhältnissen von Ursachen und Wirkungen. Demnach geschieht nichts in der Welt, das nicht durch irgendetwas verursacht worden ist. Und eben dieser Hintergrund macht die Existenz von Willensfreiheit zweifelhaft. Denn wenn jedes Ereignis eine Ursache hat und durch diese bestimmt ist, ergibt sich daraus eine Folge von Ursachen und Wirkungen, die einem Uhrwerk gleich kommt. Doch welchen Spielraum hätten wir für unsere Handlungen in einem solchen Uhrwerk? 3 Wenn es für uns immer nur eine einzige Möglichkeit geben sollte, wie wir uns 1 Locke, S. 118: Nach Locke ist eine Handlung frei, wenn sie in Übereinstimmung mit unseren
Wünschen und Präferenzen geschieht. Die Wünsche und Präferenzen sind hingegen
determiniert.
2 Im Laufe unserer Kulturgeschichte hat sich das Verständnis solcher Ursachen
unterschiedlich ausgedrückt: Heute ist es durch das deterministische Weltbild der
klassischen Physik geprägt. Im Mittelalter fragte man sich, ob Willensfreiheit mit der
Allmacht eines absolut mächtigen und allwissenden Gottes vereinbar sei, in der Antike stellte
sich die Frage nach der Vereinbarkeit mit einem alles bestimmenden Schicksal.
3
entscheiden können, macht es dann Sinn, von einem freien Willen zu sprechen? Van Inwagen hat zu diesem Thema festgestellt: „The problem of free will, I believe, confronts us philosophers with a great mystery. Under it our genius is rebuked. But confronting a mystery is no excuse for being in a muddle.“ 4
In seinem Essay „How to think about the Problem of free Will“ bringt er das zentrale Problem für die Willensfreiheit auf den Punkt: „There are seemingly unanswerable arguments that (if they are indeed unanswerable) demonstrate that free will is incompatible with determinism. And there are seemingly unanswerable arguments that (if indeed . . . ) demonstrate that free will is incompatible with indeterminism. But if free will is incompatible both with determinism and indeterminism, the concept “free will” is incoherent, and the thing free will does not exist.“ 5
Um Überblick über die Lage zu erhalten, können wir unser Problem auf einen Konflikt zwischen zwei grundlegenden Intuitionen reduzieren: A. Wir beobachten, dass alles, was geschieht, durch Ursachen determiniert wird.
B. Wir glauben, dass es einen Unterschied zwischen freiwilligen und unfreiwilligen Handlungen gibt.
Um weiter zum Kern des Problems vorzudringen, können wir diese Intuitionen weiterentwickeln. Jede der folgenden drei Annahmen erscheint für sich genommen unproblematisch. Insgesamt sind sie jedoch unverträglich, da nicht alle gleichzeitig wahr sein können.
4 Van Inwagen, 2008, S. 340
5 Ebd. S. 327
4
1. Determinismus 6 : Jedes Ereignis ist von einem Ereignis, das diesem vorausgeht, kausal verursacht.
2. Willensfreiheits-These: Menschen besitzen einen freien Willen. 3. Inkompatibilismus: Die Vorstellung von einem freien Willen und die These des Determinismus schließen einander aus.
Letzten Endes wird die Frage zu stellen sein, ob wir nicht gute Gründe für ein gemäßigtes Konzept von Willensfreiheit finden können.
6 Für diese Arbeit macht es keinen Unterschied, ob wir von einem allgemeinen
Determinismus ausgehen oder lokale deterministische Systeme annehmen. Nach Aussage
der meisten Wissenschaftler ist das Gehirn ein solches System. Dennoch bleibt der
Determinismus eine These, die empirisch nicht überprüfbar ist (Popper, 1982).
5
Die dialektische Situation
Das grundlegende Problem liegt auf der Hand: Nimmt man zwei der Sätze 1-3 an, schließt sich der verbleibende Dritte logisch aus. Daraus ergeben sich drei mögliche Standpunkte, wie freier Wille und Determinismus zusammenhängen können:
I. Indeterminismus: Die These des Determinismus ist falsch. Es gibt
keine umfassende Kausalvernetzung. Einige Ereignisse - besonders
solche, die im Zusammenhang mit menschlichen Handlungen stehen,
sind nicht von vorhergehenden Ereignissen verursacht.
II. Inkompatibilismus: Wir besitzen keinen freien Willen. Es gibt keine
freien Handlungen/Entscheidungen.
III. Kompatibilismus: Eine alles umfassende Kausalvernetzung schließt
einen freien Willen nicht aus.
Eine vierte Möglichkeit wäre, das Problem als ein Scheinproblem zu identifizieren - der Begriff „Willensfreiheit“ wäre demnach inkonsistent 7 . Freiheit wäre danach weder mit Determinismus noch Indeterminismus vereinbar.
Im folgenden werde ich Position I kurz skizzieren und darstellen, warum ein Indeterminismus alleine keine hinreichende Bedingung für Willensfreiheit ist. Position II werde ich anschließend darstellen, damit wir verstehen, mit welchen Argumenten es ein Kompatibilist zu tun bekommt. Ein Kompatibilist muss zeigen, dass Willensfreiheit und Determinismus miteinander verträglich sind. Ein Vertreter dieser Position behauptet, dass eine Entscheidung/Handlung auch dann frei sein kann, wenn sie von Ursachen determiniert ist, die außerhalb der Kontrolle des Handelnden liegen. Letztlich muss es dabei um die Frage gehen, welche Konsequenzen es haben könnte, wenn unser menschliches Handeln und Wollen determiniert wäre.
7 Strawson G., 1986
6
Bevor wir in die Diskussion über die Kompatibilität von Determinismus und Willensfreiheit einsteigen, lohnt es sich, das Problem von der anderen Seite zu betrachten. Vielleicht stellt sich heraus, dass wir uns zu Unrecht Sorgen machen, da die Determinismus-These in Wahrheit falsch - oder zu hart formuliert ist. Die zentrale Frage müsste dann lauten: Welche Konsequenzen hätte es für den Begriff der Willensfreiheit, von einer undeterminierten Welt auszugehen, in der Handlungen ohne äußere Ursachen geschehen?
Indeterminismus und Willensfreiheit
Nach der Position des harten Kompatibilismus ist nicht der Determinismus, sondern der Indeterminismus mit Willensfreiheit unvereinbar. Denn aus Indeterminiertheit folgt für Handlungen nicht Freiheit, sondern Beliebigkeit. Als Erstes stünden wir vor der Aufgabe zu zeigen, dass die Welt nicht grundlegend und lückenlos durch Kausalzusammenhänge bestimmt wird. Nehmen wir der Einfachheit halber einmal an, dass diese These positiv entschieden sei. 8 Würde uns alleine die Erkenntnis, dass die Welt nicht determiniert ist, ausreichen, um Willensfreiheit zu sichern? Eine erste Antwort: Selbst wenn es Lücken in der kausalen Vernetzung der Welt geben mag - diese würden nicht dazu ausreichen, Willensfreiheit zu garantieren. Denn Indeterminismus ist zwar eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung für Willensfreiheit 9 . Dies liegt an zwei Umständen: 1. Ebenen-Problem
Es ist fraglich, ob eine Nicht-Determiniertheit im Bereich von Mikrostrukturen automatisch nach sich zieht, dass auch Makrostrukturen indeterminiert sind. Es mag etwa sein, dass es im Bereich der Quantenmechanik Phänomene gibt, die sich als eine lokale 8 Sei es durch Philosophen, Physiker oder auf andere Weise.
9 Popper, S. 127
7
Indeterminiertheit deuten lassen. Zum Beispiel, wenn ein radioaktives Atom zerfällt und dies ohne erkennbare und in der theoretischen Beschreibung nicht notwendige Ursache geschieht. Aus derartigen Phänomenen können wir nicht zwingend schließen, dass es auch in der makroskopischen Welt Ereignisse ohne Ursachen gibt. Letztlich müsste man dann zeigen, wie sich diese beiden Kategorien - die beiden unterschiedlichen Beschreibungen von Mikro- und Makrostrukturen - ineinander überführen lassen und ob etwa indeterminierte Mikrostrukturen auch eine insgesamt undeterminierte Welt nach sich ziehen. Die Unbestimmtheit auf der Quantenebene müsste also auch für die Ebene gelten, auf der das Problem der Willensfreiheit verhandelt wird.
Doch nehmen wir einmal an, dass nachgewiesen wäre, dass die gesamte Welt unbestimmt ist - dies also nicht nur auf Quantenphänomene, sondern auch auf den Bereich großer Körper zutrifft, in dem wir bisher die klassische Physik anwenden. Selbst dann müssten wir noch zeigen, dass diese Feststellung für unser Problem überhaupt erheblich ist. Mit dem Determinismus wären wir zwar die scheinbar größte Bedrohung für die Willensfreiheits-These losgeworden. Doch ist es fraglich, ob dies uns weiterhilft. Denn wir müssten den Begriff „Freiheit“ noch positiv etablieren. Denn wir haben bisher noch nicht viel gewonnen: „I want to point out that the indeterminism of a dice-playing God, or of probabilistic laws, fails to make room for human freedom (...) For what we want to understand is not only how we may act unpredictably and in a chancelike fashion, but how we can act deliberately and rationally (...) Indeterminism is not enough.“ 10
Wir stehen vor dem Problem, dass wir verstehen müssen, was es heißen soll, dass eine Handlung indeterminiert ist. Und wir müssen verstehen, wie ein Mensch eine Handlung frei von Ursachen hervorbringen kann.
10 Popper, S. 126
8
„Willensfreiheit“ würde in diesem Sinne bedeuten: „the power of agents to be the ultimate creators (or originators) and sustainers of their own ends“ 11 .
Wie verhält es sich mit der Situation, wenn nicht alles determiniert wäre? Ließe sich durch eine Lücke im kausalen Netz der Welt ein sinnvoller Begriff von Willensfreiheit konstruieren?
Laplace ist der Meinung, dass uns auch dies nicht weiterhilft: „ the principle of sufficient reason extends even to actions which are considered indifferent; the freest will is unable without a determinative motive to give them birth; if we assume two positions with exactly similar circumstances and find that the will is active in the one and inactive in the other, we say that its choice is an effect without a cause. It is then, says Leibnitz, the blind chance of the Epicureans. The contrary opinion is an illusion of the mind, which, losing sight of the evasive reasons of the choice of the will in indifferent things, believes that choice is determined of itself and without motives.“ 12
Den Determinismus zurückzuweisen garantiert also nicht die Willensfreiheit, denn ein Wille, der von nichts abhängt, wäre von allen ursächlichen Zusammenhängen frei und
„seine Losgelöstheit (...) würde bedeuten, dass er unabhängig wäre von ihrem Körper, ihrem Charakter, ihren Gedanken und Empfindungen, ihren Phantasien und Erinnerungen. Es wäre, mit anderen Worten, ein Wille ohne Zusammenhang mit all dem, was Sie zu einer bestimmten
11 Kane, S. 2
12 Laplace, S. 3
9
Person macht. In einem substantiellen Sinn des Wortes wäre er deshalb gar nicht Ihr Wille.“ 13
Also beschäftigen wir uns im Folgenden mit dem eigentlichen Thema dieser Arbeit und dem Verhältnis zwischen Willensfreiheit und der Determinismus-These. Zuerst möchte ich den Begriff „Determinismus“ näher bestimmen, um dann die zentralen Argumente der Indeterministen darstellen zu können.
Determinismus
Harter Determinismus bedeutet, dass in unserem Universum auf jeden Zustand x nur genau ein Zustand y folgt 14 . „Es gibt zu jedem Zeitpunkt demnach nur eine einzige, mögliche Zukunft.“ 15 Alle Ereignisse haben nach der Determinismus-These also eine Ursache und stehen in kausalen Beziehungen zueinander.
Jedem Zustand des Universums zu einem bestimmten Zeitpunkt entspricht also nur genau ein Vorgängerzustand und ein Nachfolgerzustand: „If determinism is true then our acts are consequences of the laws of nature and events in the remote past. But it is not up to us what went on before we were born, and neither is it up to us what the laws of nature are. Therefore, the consequences of these things (including our present acts) are not up to us“ 16 .
Das Bedrohliche an dieser These ist, dass sie auch uns selbst als Personen mit unseren Handlungen nicht von diesem Kausalgeflecht ausnimmt.
13 Bieri, S. 204
14 Van Inwagen, 1983, S. 58 ff.
15 Bieri, S.16
16 Van Inwagen, 1983, S. 16
10
Eine vollständige Determiniertheit würde damit letzten Endes bedeuten, dass wir nicht in der Lage sind, unsere Handlungen zu kontrollieren - mit fatalen Konsequenzen:
„The sense, that we are being carried along by the universe like small pieces of flotsam (...) poses a threat to my own autonomy.“ 17 Nehmen wir an, dass unsere Handlungen Teil eines kausalen Netzes sind, dann steht auch die moralische Verantwortlichkeit einer Person für ihre Handlungen zur Disposition.
„The problem of the Freedom of the Will was the problem how to reconcile the hypothesis that minds are to be described in terms drawn from the categories of mechanics with the knowledge that higher-grade human conduct is not of a piece with the behaviour of machines.“ 18 Denn moralische Verantwortung schreiben wir nur Akteuren für Handlungen zu, bei denen sie auch hätten anders handeln können. Auf diesen Punkt werde ich später ausführlich eingehen.
Zunächst soll es um die Frage gehen, ob wir dieser harten Variante des Determinismus folgen müssen oder ob es Möglichkeiten gibt, wie die beiden zu Beginn beschriebenen Intuitionen von einer determinierten Welt und einem freien Willen koexistieren können.
17 Nagel, S.112
18 Ryle, S. 20
11
Inkompatibilismus
Mit folgendem Schluss lässt sich argumentieren, dass Determinismus und Willensfreiheit nicht miteinander kompatibel sind: P1:
P2:
P3: Freier Wille bedeutet, anders handeln zu können. P4: Der Determinismus ist wahr. K: Niemand besitzt freien Willen Von der logischen Form her ist der Schluss gültig. Akzeptierten wir sämtliche Prämissen, bleibt uns nichts anderes übrig, als die Folgerung K auch anzunehmen. Die Naturgesetze und der gegenwärtige Zustand der Welt legten dann eindeutig fest, was eine Person tun werde. Diese Position hat William James als „Harter Determinismus“ bezeichnet: „Old-fashioned determinism was what we may call hard determinism. It did not shrink from such words as fatality, bondage of the will, necessitation, and the like“ 19 .
Determinismus und Willensfreiheit wären somit insofern inkompatibel, da letztlich kein freier Wille existieren könnte. Unser Lebenslauf wäre etwas, das sich notwendigerweise aus den Gesetzmäßigkeiten der Natur und dem jeweiligen Zustand des Universums heraus zwingend ergibt. Jedes Detail unseres Lebens wäre dann festgeschrieben.
19 James, S. 149
12
Nach Schopenhauer ist dies eine logische Konsequenz, wenn alles, was geschieht - vom Größten bis zum Kleinsten - notwendig geschieht: „Sind einem gegebenen Menschen, unter gegebenen Umständen, zwei Handlungen möglich, oder nur eine? - Antwort aller Tiefdenkenden: Nur Eine.“ 20
Für unser Selbstbild hätte dies weitreichende Konsequenzen. Denn, „durch das, was wir thun, erfahren wir bloß, was wir sind“ 21 . Schopenhauer steht in einer Reihe von harten Deterministen: „No contingency anywhere in the universe; no indifference, no liberty.” 22
Das Konsequenz-Argmument
Van Inwagen formuliert die Determinismus-These wie folgt: „For every instant of time, there is a proposition that expresses the state of the world at that instant; If p and q are any propositions that express the state of the world at some instants, then the conjunction of p with the laws of nature entails q.“ 23
20 Schopenhauer, S. 61
21 Ebd., S. 62
22 Hume, 1758, S. 92
23 Van Inwagen, 1983, S. 65
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Bastian Klein, 2010, Determinismus, Willensfreiheit und Verantwortung, München, GRIN Verlag GmbH
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