Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
2. Aufbau und Ziel der Hausarbeit 4
3. Web 2.0 5
3.1 Begriffsabgrenzung 5
3.2 Prinzipien des Web 2.0. 6
3.3 Vergleich Anwendungen Web 1.0 und Web 2.0. 8
4. Kritische Betrachtung des Web 2.0. 9
4.1 Technische Risken. 9
4.2 Privatsphäre und Web 2.0 9
4.3 Digitale Kluft zwischen verschiedenen Kulturen durch Web 2.0 10
4.4 Weitere Kritikpunkte und Gefahren eines Web 2.0 Hypes 11
5. Ausblick 15
Literatur. 16
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Prinzipien des Web 2.0. vgl. O'Reilly05 7
Abbildung 2: Aufkommen gängiger Begriffe, die dem Begriff Web 2.0 zugeordnet werden,
im Zeitverlauf vgl Schiller06 8
1. Einleitung
Zu Beginn des Jahres 2007 meldete Google 128 Millionen Treffer zum Suchbegriff „Web 2.0“ [vgl. Beck07, S. 5]. Die Fachpresse sowie Wirtschafts- und Nachrichtenmagazine, ja selbst Frauenzeitschriften, sprechen von einer Revolution im Internet. Zur Popularität von Web 2.0 haben [nach Beck07, S. 5] im Wesentlichen zwei Phänomene beigetragen: „Erstens das große Bedürfnis von Menschen sich mithilfe des Internets auszutauschen, sowie zweitens der Ansatzpunkt, das WWW nicht mehr vorrangig als Informationsplattform, sondern als interaktive Plattform ähnlich dem PC-Desktop zu konzipieren.“ Während die einen noch überlegen, was daran revolutionär ist, profitieren bereits andere von den vielfältigen persönlichen und geschäftlichen Möglichkeiten.
2. Aufbau und Ziel der Hausarbeit
Die Hausarbeit beginnt im dritten Kapitel damit, den Begriff Web 2.0 zu erläutern. Es folgt eine Begriffsabgrenzung, wobei der Unterschied zu Web 1.0 anhand von Entwicklungsrichtungen deutlich gemacht wird.
Anschließend werden Schlüsselprinzipien von Web 2.0 beschrieben, um den Charakter von Anwendungen, die dem Web 2.0 zugeordnet werden können zu beschreiben. Eine tabellarische Übersicht zeigt dann anhand von Beispielen typische Anwendungen des Web 2.0 im Vergleich zu Web 1.0 - Anwendungen.
Im vierten Kapitel werden die Möglichkeiten des Web 2.0 kritisch betrachtet. Es werden mögliche Risiken beschrieben und anhand von einigen Beispielen veranschaulicht. Die Hausarbeit endet mit einem Ausblick in die Zukunft.
3. Web 2.0
3.1 Begriffsabgrenzung
Ursprünglich wohl eher ironisch verwendet, soll die Versionsnummer 2.0 Fortschritt andeuten und steht heute für ein neues Selbstbewusstsein der Internetmacher und Nutzer, wobei die Trennung dieser zwei Rollen überwunden werden soll. [vgl. Beck07, S. 5]. Im Web 2.0 ist demnach jeder Macher und Nutzer gleichermaßen und kann sich im neuen Web auch ohne kommerzielle Interessen beteiligen.
Der Begriff wurde vom Verleger Tim O Reilly (bzw. von seinem Mitarbeiter Dale Dougherty) 2002 geprägt und steht für die Überwindung des Webs der 90 Jahre [vgl. Wiki].
Zu Beginn bestand das World Wide Web nämlich vor allem aus statischen HTML-Seiten. Diese wurden für längere Zeit unverändert ins Netz gestellt und nur gelegentlich überarbeitet oder in größeren Zeitabständen ausgetauscht. Um diese Seiten auch von mehreren Menschen effizient bearbeiten und verwalten zu lassen, wurden Content-Management-Systeme und aus Datenbanken gespeiste Systeme entwickelt, die während der Laufzeit dynamische (nicht zu verwechseln mit Dynamic HTML) Inhalte von Seiten austauschen oder neue Inhalte einsetzen helfen [vgl. Wiki].
Früher schätzten die Menschen das Internet als ein nicht ganz einfach zu gebrauchendes technisches System ein, mit dem vor allem Daten, Informationen oder Medien verbreitet werden können. Die Daten wurden dabei entweder lokal, auf dem eigenen Computer gespeichert oder auf einem entfernten Server, wobei beim Veröffentlichen, Daten vom lokalen, „privaten“ Computer auf einen meist ausserhäusigen, „öffentlichen“ Server kopiert wurden. Außerdem hatten die verschiedenen Personen festgelegt, verschiedene Aufgaben und Teilnahmemöglichkeiten: „Zum einen gab es „Bearbeiter“ (Leute, die Inhalte fürs Web erstellten bzw. Informationen bereitstellten, teils kommerziell, teils privat), und zum anderen „Benutzer“ (Konsumenten, die meistens nichts anderes taten, als sich die bereitgestellten Inhalte anzusehen bzw. anzuhören, und die vor allem gar keine andere Wahl hatten, als fremde Informationsangebote entgegen- und aufzunehmen)“ [vgl. Wiki]. Seit etwa 2005 haben neue Software-Technik und Anwendungen im Internet und die oft unreflektierte oder inkompetente Wiederholung der damit verbundenen Schlagwörter in den
Arbeit zitieren:
Diplomkaufmann (MBA), Dipl. Ing. Augenoptik Patrick Press, 2010, Web 2.0 – eine kritische Begriffsbetrachtung , München, GRIN Verlag GmbH
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