Inhaltsverzeichnis
2.2.2.3 Kunden. 31
2.2.2.4 Produkte. 32
3 Ambient Intelligence 35
3.1 Einführung in die Vision des Ambient Intelligence 36
3.2 Eigenschaften des Ambient Intelligence 39
3.2.1 Ubiquität 39
3.2.2 Einbettung. 40
3.2.3 Natürliche Interaktion. 41
3.2.4 Kontextsensitivität 42
3.2.5 Proaktivität. 44
3.3 Unterteilung des Ambient Intelligence in Ebenen 45
3.3.1 Ebene 1: Smart Devices. 46
3.3.2 Ebene 2: Smart Environments 47
3.3.3 Ebene 3: Smart Services 49
4 Übertragung der Standardkampfstrategien auf das Ambient Intelligence 51
4.1 Prüfung auf Existenz der Vorraussetzungen für die Anwendbarkeit
von Standardkampfstrategien im Ambient Intelligence 55
4.1.1 Anwendbarkeit der Standardkampfstrategien bei Smart
Devices 58
4.1.1.1 Unternehmen. 59
4.1.1.2 Markt. 61
4.1.1.3 Kunden. 65
4.1.1.4 Produkte. 68
4.1.1.5 Fazit 69
4.1.2 Anwendbarkeit der Standardkampfstrategien bei Smart
Environments. 70
4.1.2.1 Unternehmen. 71
2
Inhaltsverzeichnis
4.1.2.2 Markt. 73
4.1.2.3 Kunden. 76
4.1.2.4 Produkte 78
4.1.2.5 Fazit 79
4.1.3 Anwendbarkeit der Standardkampfstrategien bei Smart
Services. 79
4.1.3.1 Unternehmen. 80
4.1.3.2 Markt. 82
4.1.3.3 Kunden. 84
4.1.3.4 Produkte 85
4.1.3.5 Fazit 86
4.2 Bedeutung der Standardkämpfe bezogen auf das Ebenen-Modell. 87
5 Ergebnisse und Ausblick. 93
Literaturverzeichnis 95
3
Durchführbarkeit dieser verschiedenen Formen des Standardkampfs erarbeitet. Diese Determinanten sind bereits implizit in den Standardkampfstrategien enthalten und werden durch eine Literaturanalyse ausgewählter Tex-
Das dritte Kapitel wird sich mit dem Themenkomplex des Ambient Intelligence befassen. Auch hierfür soll ein Überblick über die aktuelle Vision bzw. den Stand der Forschung gegeben werden, wobei die unterschiedlichen Ebenen (Smart Devices, Smart Environments sowie Smart Services) ausführlicher dargestellt werden, damit diese später für die Verknüpfung
Im vierten Kapitel wird nun für jede dieser drei Ebenen geprüft, welche der sieben Standardkampfstrategien durchführbar sind. Zu diesem Zweck wird bei jedem Punkt des im zweiten Kapitel erarbeiteten Kriterienkatalogs geprüft, ob die Voraussetzungen erfüllt und die jeweilige Strategie auf der entsprechenden Ebene anwendbar ist. Anschließend wird diskutiert, was das ermittelte Ergebnis für die einzelnen Ebenen bedeutet und welche
Im fünften Kapitel wird zum Abschluss ein Ausblick über die Entwicklung
einen Standard bzw. Kompatibilität anstreben. 1 Dieser Prozess kann sehr unterschiedlich sein und wird maßgeblich durch die Arten der Standardisierung sowie die Strategien der beteiligten Spieler geprägt, auf welche später in den Kapiteln 2.1.2 und 2.2.1 noch ausführlich eingegangen wird.
Wie bereits oben ausgeführt, wird bei einem Standard Kompatibilität ange-
Funktionseinheitenbzw. Produkte sind kompatibel, sofern ihr Design mittels Schnittstellen so aufeinander abgestimmt ist, dass diese ohne (zusätzli-
Inder Literatur wird Kompatibilität noch einmal in drei Arten unterschie-Objekte sind so konstruiert, dass sie physisch zusammen passen
Physische Objekte sind in der Lage miteinander zu kommunizieren.
Vorteile entstehen durch Koordination bzw. feste Regeln, welche
Vgl. (Farrell & Saloner, 1987), S. 3; (Aggarwal, Dai, & Walden, 2006), S. 118
Vgl. (Borowicz & Scherm, 2001), S. 393; (Farrell & Saloner, 1987), S. 1
Standardisierungsbemühungen lassen sich in die Kategorien De-Jure und
De-Jure Standards werden entweder von gesetzgebenden Institutionen oder von unabhängigen Standardisierungsgremien (z.B. ISO, DIN) erlassen und sind für alle Marktteilnehmer verpflichtend. Bei einem De-Jure Standard ist der Standardisierungsprozess von Kooperation geprägt. Alle Firmen versuchen ihr Know-How sowie ihre Interessen in diesen Prozess mit einzubringen. Der Zugang zu einem Standard und dessen Weiterentwicklung ist für
Dem gegenüber stehen die De-Facto Standards, d.h. Standards, die nicht regulatorisch erlassen, sondern durch Marktspieler selbstständig entwickelt werden. Der Standardisierungsprozess erfolgt unter Wettbewerbsgesichtspunkten, wobei die Lizensierung und Weiterentwicklung eines Standards
Innerhalb eines De-Facto Standards sind drei weitere Unterkategorien
1. Wird der Markt durch ein Unternehmen beherrscht (Monopol), so entscheidet dieses Unternehmen gemäß internen Firmenkriterien über einen neuen Standard. Dabei ist nicht die Kompatibilität zu anderen Herstellern, sondern zu den eigenen Produkten wichtig
2. Ein Standard kann durch einen Zusammenschluss mehrerer Firmen entwickelt werden. Hier stehen oft die verschiedenen Interessen der
Vgl. (Oshri & Weeber, 2006), S. 267; (Chiesa, Manzini, & Toletti, 2002), S.
Wenn der Wert bzw. Nutzen eines Gutes mit der Anzahl der Nutzer steigt, so
Netzwerkeffekte treten bedingt durch den zunehmenden Einsatz von In-formations- und Kommunikationstechnologie immer häufiger auf. Das prominenteste Beispiel ist das Telefonnetz, bei dem mit steigender Nutzeranzahl auch der Wert eines Telefonanschlusses bei bereits vorhandenen Nutzern steigt. 2 Netzwerkeffekte lassen sich in direkte und indirekte Netz-
Direkte Netzwerkeffekte treten auf, wenn Nutzer gleichartiger Güter über eine Verbindung miteinander kommunizieren bzw. die Güter untereinander kommunizieren können. 3 Dabei wird typischerweise über ein physisches Netz kommuniziert. Das bedeutet, je größer die Verbreitung eines gleichartigen Produktes ist, desto höher ist der Nutzen, der daraus gezogen werden
Bei indirekten Netzwerkeffekten sinkt zum einen der Preis eines Produktes, da Hersteller durch große Produktionsmengen Skaleneffekte bzw. Lerneffekte realisieren können; zum anderen steigt durch viele Komplementärgüter der Wert des eigentlichen Produkts. 5 Wenn sich beispielsweise viele Menschen einen Personal Computer kaufen, sinken einerseits die Stückkos- Vgl.(Farrell & Saloner, 1987), S. 5; (Farrell & Saloner, 1985), S. 70 f.; (Wang,
Wu, & Lin, 2005), S. 160; (Varian, 2003), S. 31; (Borowicz & Scherm, 2001),
Vgl. (Wang, Wu, & Lin, 2005), S. 160; (van Wegberg, 2003), S. 6; (Weitzel,
Vgl. (Wang, Wu, & Lin, 2005), S. 160; (Weitzel, Beimborn, & König, 2006), S.
491; (Varian, 2003), S. 31; (Borowicz & Scherm, 2001), S. 393; (Schoder,
zu einem einzigen Standard ‚kippen‘ wird. 1 Dieser Standard dominiert dann den Markt und der unterlegene Standard spielt in einem einmal gekippten Markt so gut wie keine Rolle mehr. Das wohl bekannteste Beispiel ist der Kampf von Betamax gegen VHS, bei dem der Markt zum (eigentlich schlechteren) VHS-Standard gekippt ist und Betamax im Massenmarkt
Netzwerkmärkte kippen genau dann, wenn ein Standard eine kritische Masse 2 erreicht hat. Bei Erreichen der kritischen Masse an Nutzern generiert es für jeden weiteren Nutzer einen positiven Wert, wenn er sich diesem Standard bzw. Netzwerk anschließt. Der Standard, der diese kritische Masse als erster erreicht, wird gewinnen bzw. der Markt wird dorthin kippen. Dies bedeutet im Umkehrschluss jedoch nicht, dass eine Firma mit First-Mover Vorteilen auch einen Standardkampf zwingend gewinnt bzw. der Markt in diese Richtung kippt. 3 Sony war Pionier mit dem Betamax-Standard, verlor jedoch trotzdem den Standardkampf gegen VHS. Dies geschah, weil Sony auf einen proprietären Standard setzte, während JVC mit VHS einen offenen Standard vorantrieb und die Technologie an viele weitere Hersteller günstig lizensierte. Dies führte dazu, dass der VHS-Standard (obwohl spä- ter in den Markt gekommen und technisch schlechter) als erster die kriti-
Will ein Kunde zwischen inkompatiblen Standards wechseln, so ist dies mit Wechselkosten verbunden. Wechselkosten sind Transaktionskosten, die beim Wechsel zwischen zwei Produkten oder Anbietern entstehen. Viele Hersteller versuchen die Wechselkosten so hoch wie möglich zu gestalten, damit ein Wechsel für den Kunden unwirtschaftlich wird. Dies wird in der Literatur als Lock-In-Effekt 1 bezeichnet. Ist ein Kunde einmal in einem Lock-In gefangen, kann der entsprechende Hersteller eine monopolistische Preissetzung anwenden und seinen Gewinn maximieren. Aufgrund der hohen Wechselkosten können die Anbieter von Konkurrenzprodukten den Kunden nicht zu einem Wechsel bewegen, da der Produktpreis (um die Wechselkosten auszugleichen) extrem niedrig sein müsste und dies für den
Dies bedeutet also, dass der Lock-In-Effekt generell den Wettbewerb abschwächt, wobei der Wettbewerb um neue Nutzer dafür umso stärker wird. 2 Ist einmal die Entscheidung für eine Technologie gefallen, so werden entsprechendes Zubehör gekauft und Kenntnisse im Umgang mit der Technologie erlangt. Dies verstärkt zusätzlich den Lock-In-Effekt. 3 Hat sich ein Nutzer beispielsweise eine Spielekonsole und anschließend Zubehör (Controller, Spiele, etc.) gekauft, so wird er sich kaum zu einem Umstieg auf ein Konkurrenzprodukt bewegen lassen, da er sowohl eine neue Konsole als
Diese Lock-In-Effekte können eine Ineffizienz im Markt entstehen lassen, da die Nutzer in der bestehenden Technologie gefangen sind, obwohl eine
Wie bereits in Kapitel 2.1.2 dargestellt, gibt es verschiedene Arten von Standardisierung. An dieser Stelle soll die De-Facto Standardisierung und damit verbunden die Strategien für Standardkämpfe (Kampf um und in einem Standard) näher betrachtet werden. De-Jure- bzw. offene Standards eignen sich, wie in der Einleitung bereits erwähnt, für das Ambient Intelligence (AmI) und es gibt viele noch offene Forschungsfragen in diesem Zusammenhang, jedoch sollen diese nicht im Rahmen dieser Arbeit geklärt werden. Der Fokus liegt auf der Durchführbarkeit der Standardkampfstrategien im AmI, daher werden diese im Folgenden genauer betrachtet.
Die Durchsetzung eines De-Facto-Standards wurde in der Literatur bereits oft diskutiert und es wurden viele Standardisierungs- bzw. Standardkampfstrategien entwickelt. Die folgende Untersuchung beschränkt sich auf die Standardkampfstrategien aus den Artikeln von Besen/Farrell 1 sowie von Shapiro/Varian 1 . Diese beiden Artikel haben in der weiteren Literatur besondere Beachtung gefunden und zählen zu den wichtigsten bzw. anerkann-
Die in den beiden Artikeln vorgestellten Standardkampfstrategien beziehen sich auf die Standardisierung in horizontalen Märkten. Darüber hinaus gibt es auch Standardisierungsstrategien für vertikale Märkte; die Übertragbar- keit dieser Strategien stellt jedoch eine eigene Forschungsfrage dar und
Arbeit zitieren:
Adriano Pistoia, 2008, Standardisierung in einer Welt des Ambient Intelligence, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
Informatik - Wirtschaftsinformatik: Standardisierung in einer Welt des Ambient Intelligence ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Informatik - Wirtschaftsinformatik: neuer Titel erschienen: Standardisierung in einer Welt des Ambient Intelligence
Adriano Pistoia hat einen neuen Text hochgeladen
3rd Symposium of Ubiquitous Computing and Ambient Intelligence 2008
Juan M. Corchado, Dante Tapia, Jose Bravo
Handbook of Ambient Intelligence and Smart Environments
Hideyuki Nakashima, Hamid Aghajan, Juan Carlos Augusto
Auto-Identification and Ubiquitous Computing Applications: RFID and Sm...
Judith Symonds, John Ayoade, Dave Parry
Bio-Inspired Systems: Computational and Ambient Intelligence
10th International Work-Confer...
Joan Cabestany, Francisco Sandoval, Alberto Prieto, Juan M. Corchado
Build Mobile: Websites and Apps for Smart Devices
Develop Websites and Apps for ...
Earle Castledine, Myles Eftos, Max Wheeler
Handbook of Research on Ambient Intelligence and Smart Environments: T...
Nak-Young Chong, Fulvio Mastrogiovanni
0 Kommentare