Inhaltsverzeichnisse
III
Inhaltsverzeichnis
ABK ÜRZUNGSVERZEICHNIS IV
ABBILDUNGSVERZEICHNIS V
1 EINLEITUNG 1
2 FINANZWIRTSCHAFT 2
2.1 Finanzierungsformen 3
2.2 Finanzierungsregeln 4
2.3 Gliederung der Finanzierungsregeln 5
2.3.1 Statische Finanzierungsregeln 5
2.3.2 Dynamische Finanzierungsregeln 7
3 DIE OPTIMALE KAPITALSTRUKTUR 9
3.1 Die grundsätzlichen Merkmale von Eigenkapital und Fremdkapital 10
3.2 Das traditionelle Modell 12
3.3 Das Modigliani/Miller Theorem 13
4 LEVERAGE EFFEKT 16
4.1 Definition 16
4.2 Berechnung 17
4.3 Die Leverage Chance 20
4.4 Das Leverage Risiko 21
4.5 Kritik am Leverage- Effekt 22
5 KAPITALSTRUKTUR ÖSTERREICHISCHER KLEI-N UND
MITTELUNTERNEHMEN 24
6 SCHLUSSFOLGERUNG 29
LITERATURVERZEICHNIS 30
Inhaltsverzeichnisse IV
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
EK Eigenkapital Est Einkommenssteuer EstG Einkommenssteuergesetz FK Fremdkapital GK Gesaamtkapital GuV Gewinn- und Verlustrechnung IC Information and Consulting kg Kapitalkosten KMU Klein- und Mittelunternehmen Kst Körperschaftssteuer r Rentabilität R Reingewinn re Eigenkapitalrendite rf Fremdkapitalrendite rg Gesamtkapitalrendite
Inhaltsverzeichnisse
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
Abbildung 1: Einteilung der statischen Finanzierungsregeln
Abbildung 2: Merkmale Eigen- und Fremdkapital
Abbildung 3: Kostenoptimaler Verschuldungsgrad
Abbildung 4: Kapitalkostenverläufe im Modigliani/Miller-Modell
Abbildung 5: Herleitung Leverage- Effekt
Abbildung 6: Beispiel Leverage- Effekt
Abbildung 7: Durchschnittliche Eigenkapitalquote KMU
Abbildung 8: Eigenkapitalquote KMU nach Sparten
Abbildung 9: Eigenkapitalquote KMU nach Umsatzgrößenklassen
Abbildung 10: Anteil der KMU mit negativem Eigenkapital nach Umsatzgrö-
ßenklassen
Die Wahl der Kapitalstruktur im Lichte des Leverage Effekts 1
1 Einleitung
Das Thema der Bakkalaureatsarbeit lautet „Die Wahl der Kapitalstruktur im Lichte des Leverage Effekts.“
Im Vordergrund steht die Gestaltung der optimalen Kapitalstruktur, mittels der Generierung eines optimalen Verhältnisses von Eigen- zu Fremdkapital. Der Leverage Effekt zieht, bei der Gestaltung der optimalen Kapitalstruktur, eine Finanzierung mit Fremdkapital dem Eigenkapital vor. Die zentrale Fragestellung der Arbeit ist, ob es überhaupt eine optimale Kapitalstruktur gibt.
Am Anfang der Arbeit wird die Finanzwirtschaft mit ihren Finanzierungs-formen und Finanzierungsregeln beschrieben. Anschließend wird die optimale Kapitalstruktur erörtert, zum einfacheren Verständnis werden das traditionelle Modell der optimalen Kapitalstruktur und das Modell von Modigliani und Miller angeführt. Danach wird der Leverage- Effekt mit seinen Vor- und Nachteilen beschrieben. Schlussendlich befasst sich die Arbeit mit der Kapitalstruktur österreichischer Klein- und Mittelunternehmen.
Die Wahl der Kapitalstruktur im Lichte des Leverage Effekts 2
2 Finanzwirtschaft
Zur Unternehmensgründung, aber ebenso, um laufende betriebliche Prozesse aufrechterhalten zu können, wird Sach- und Geldkapital benötigt. Um dies sicherzustellen sind Maßnahmen notwendig, die als Kapitalbeschaffung, -verwendung und -verwaltung bezeichnet werden. 1 Sie stellen die Funktionen der Finanzwirtschaft dar. Die Kapitalbeschaffung oder Finanzierung versorgt das Unternehmen mit dem erforderlichen Kapital. Als Kapitalverwendung oder Investition wird jene Funktion bezeichnet, die den Einsatz des Kapitals im Unternehmen steuert. Die Kapitalverwaltung gestaltet den Zahlungs- und Kreditverkehr des Unternehmens. 2
In der Finanzwirtschaft unterscheidet man zwischen zwei Theorien, der traditionellen, güterwirtschaftlichen Finanzwirtschaft, in der das Unternehmen als Organisation im Kern der Erklärung liegt und der modernen, entscheidungsorientierten Finanzwirtschaft bei der das Entscheidungsverhalten der Wirtschaftssubjekte von Bedeutung ist. Die moderne Theorie beschäftigt sich mit der optimalen Finanzierung und Kapitalallokation. 3 Die optimale Finanzierung und die daraus resultierende optimale Kapitalstruktur werden im weiteren Verlauf dieser Arbeit erörtert.
Das oberste Ziel der Finanzwirtschaft ist es die Liquidität
(=Zahlungsfähigkeit) zu erhalten. Weitere Ziele sind die Maximierung der Rentabilität (= Verhältnis von Gewinn zu eingesetztem Kapital), die Risikominimierung und die Unabhängigkeit des Unternehmens. 4
1 Vgl. Dettmer/Hausmann [Finanzmanagement 1998], S. 8.
2 Vgl. Olfert/Reichel [Finanzierung 2003], S. 20.
3 Vgl. Hildmann/Fischer [Finanzierung 2002], S. 1.
4 Vgl. Dettmer/Hausmann [Finanzmanagement 1998], S. 14.
Die Wahl der Kapitalstruktur im Lichte des Leverage Effekts 3
2.1 Finanzierungsformen
Bei den Finanzierungsformen wird zwischen Eigen- und Fremdfinanzierung sowie zwischen Innen- und Außenfinanzierung unterschieden. In der traditionellen Gliederung wird unterschieden zwischen:
1. Eigenfinanzierung (im weiteren Sinn)
Beteiligungsfinanzierung oder Eigenfinanzierung im engeren Sinn (Zufuhr von Eigenkapital durch die Anteilseigner von außen in Form von Bar- und Sacheinlagen);
Selbstfinanzierung (Zurückbehaltung des Gewinnes oder von bestimmten Teilen des Gewinnes; sie wird auch Überschussfinanzierung genannt); 5
2. Fremdfinanzierung (Finanzierung durch Kreditkapital). 6
Da die Finanzierungsvorgänge aus dem Umsatzprozess nur unvollständig darzustellen sind, wird die moderne Theorie folgendermaßen gegliedert:
1. Außenfinanzierung
Eigenfinanzierung (Beteiligungsfinanzierung) Fremdfinanzierung (Kreditfinanzierung) Subventionsfinanzierung 7
5 Vgl. Lechner et al. [Betriebswirtschaftslehre 2005], S. 227.
6 Vgl. Lechner et al. [Betriebswirtschaftslehre 2005], S. 227.
7 Vgl. Lechner et al. [Betriebswirtschaftslehre 2005], S. 227.
Arbeit zitieren:
Magister Anela Suljagic, 2008, Die Wahl der Kapitalstruktur im Lichte des Leverage Effekts, München, GRIN Verlag GmbH
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