Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis I
Abbildungsverzeichnis. I
Abk ürzungsverzeichnis II
1. Einleitung. 1
2. Grundlagen. 1
2.1. Charakterisierung von Intellectual Capital 2
2.2. Anforderungskriterien an Steuerungskonzepte. 2
3. Analyse ausgewählter Verfahren zur Steuerung von Intellectual Capital. 3
3.1. Klassifikation von Ansätzen 3
3.2. Marktwert-Buchwert-Verfahren und Tobin’s q. 4
3.2.1. Darstellung. 4
3.2.2. Kritische Betrachtung 5
3.3. Intellectual Capital Navigator. 7
3.3.1. Darstellung. 8
3.3.2. Kritische Betrachtung 9
3.4. Knowledge Capital Wheel 11
3.4.1. Darstellung. 11
3.4.2. Kritische Betrachtung 13
4. Zusammenfassende Würdigung und Ausblick 16
Literaturverzeichnis 17
Abbildungsverzeichnis
Abb.1 : Intellectual Capital Navigator. 8
Abb.2 : Knowledge Capital Wheel 13
I
Abkürzungsverzeichnis
bzw.
f.
ggf.
GuV
Hrsg.
IC
Mrd.
o.S. ohne Seite
S. Seite
u.a.
US United States
v.a. vor allem
z.B.
zfo
II
1. Einleitung
Im Zuge der immer kürzer werdenden Innovationszyklen und der Globalisierung wird es für Unternehmen immer schwieriger Wettbewerbsvorteile gegenüber Mitbewerbern zu erzielen. Alle Unternehmen haben theoretisch den gleichen Zugang zu den klassischen Produktionsfaktoren und können die Endprodukte auf den gleichen Märkten absetzen. Vor diesem Hintergrund ist es für Unternehmen besonders wichtig, sich der Bedeutung von immateriellen Werten bewusst zu werden. Hierunter lassen sich unter anderem Begriffe wie Wissen, Kompetenz, Kundenbeziehungen oder Netzwerke zusammenfassen. 1 Durch das Management dieser Werte können Unternehmen effizienter arbeiten (z.B. durch die Nutzung von Datenbanken) und somit erheblich Kosten sparen. 2 Zukünftig wird es zu einer zentralen Aufgabe des Controlling, wesentliche immaterielle Werttreiber und deren Wirkung auf den Unternehmenswert zu identifizieren. 3
Ziel dieser Arbeit ist es ausgewählte Ansätze zur Steuerung von immateriellen Werten vorzustellen. Dazu werden zunächst in dem folgenden Kapitel einige Grundlagen erörtert. Auf diese Basis aufbauend werden in Kapitel 3 die verschiedenen Steuerungskonzepte kategorisiert, beschrieben und analysiert. Die Bewertung erfolgt anhand von selbst entwickelten Anforderungskriterien. Dabei wird nicht nur die Tauglichkeit als Steuerungsinstrument bewertet, sondern auch deren praktische Anwendbarkeit. Abschließend wird in dem Fazit eine zusammenfassende Würdigung erstellt. Darüber hinaus wird in Form eines Ausblicks erörtert, wo noch Handlungsbedarf besteht.
2. Grundlagen
Im Folgenden werden die Bergriffe „Immaterielle Werte“ und „Steuerung“ definiert. Des weiteren erfolgt eine Kategorisierung von immateriellen Werten sowie die Ableitung von Anforderungskriterien für die Bewertung von Steuerungskonzepten.
1 Vgl. HALLER, A./DIETRICH, R. (2001), S. 1045 f.
2 Vgl. im Internet: FRAUNHOFER IPK BERLIN (2003).
3 Vgl. STOI, R. (2003), S. 181.
1
2.1. Charakterisierung von Intellectual Capital
Unter „Immateriellen Werten“ verseht man alle Werte eines Unternehmens, die physisch keine Substanz besitzen. Der Begriff „Intellectual Capital“ (IC) ist ein Synonym für immaterielle Werte 4 und „beinhaltet alle wertschöpfenden Komponenten [...], mit welchen ein Mehrwert bzw. ein Wettbewerbsvorteil erzielt werden kann und die bislang mit Hilfe klassischer Rechnungslegungs- und Buchführungsvorschriften nicht sichtbar gemacht werden konnten“ 5 . Für eine weitere Konkretisierung ist eine Differenzierung in „Human Capital“, „Customer Capital“ und „Structural Capital“ sinnvoll. Das Human Capital umfasst das Wissen und die Kompetenz der Mitarbeiter. Das Customer Capital beinhaltet Kundenstamm und Kundenbeziehungen. Das Structural Capital ist die einzige IC-Kategorie, die sich tatsächlich im Eigentum des Unternehmens befindet. Dieser Bereich bezieht sich auf die Leistungsfähigkeit der internen Struktur und enthält alles, was die Produktivität der Mitarbeiter fördert. Diese Kategorie umfasst sowohl interne Prozesse, Technologien, Erfindungen und Datenbanken, als auch die Unternehmensstrategie und -kultur, Visionen und Führungssysteme. 6 Alle drei Bereiche sind eng miteinander verbunden und bedingen sich gegenseitig. Eine Wertsteigerung wird also nicht allein durch eine IC-Kategorie sondern vielmehr durch die Interaktion aller drei Bereiche erzielt. 7
2.2. Anforderungskriterien an Steuerungskonzepte
Unter Steuerung versteht man die ständige, zielgerichtete Beeinflussung eines Prozesses. Zur Steuerungsfunktion gehören sowohl die laufende Beobachtung der Planziele und der Vergleich mit dem Ist-Zustand, als auch alle Maßnahmen zur Einwirkung auf die Prozesse, um das Planziel zu sichern. 8
Hieraus lassen sich folgende Anforderungskriterien für Konzepte zur Steuerung von Intellectual Capital ableiten:
4 Vgl. HALLER, A./DIETRICH, D. (2001), S. 1045.
5 SCHÄFER, A. (2001), S. 24.
6 Vgl. STEWART, T. (1997), S. 75-78.
7 Vgl. SCHÄFER, A. (2001), S. 84; STEWART, T. (1997), S. 165.
8 Vgl. PEEMÖLLER, V./KELLER, B. (1998), S. 331 f.
2
1) „Identifikation von immateriellen Werten“ 2) „Quantifizierbarkeit“ 3) „Zukunftsorientierung“ 4) „Beeinflussbarkeit“
Die ersten beiden Kriterien befassen sich mit der Abbildung des Ist-Zustandes. Unter „Identifikation von immateriellen Werten“ wird geprüft, ob überhaupt Intellectual Capital erkannt wird und ob ggf. einen Differenzierung z.B. nach den verschiedenen IC-Kategorien möglich ist. Des weiteren wird untersucht, ob nur Bestandsgrößen oder auch Stromgrößen (d.h. die Interaktion der einzelnen IC-Kategorien) offengelegt werden. Anschließend wird unter „Quantifizierbarkeit“ die Messbarkeit des Intellectual Capitals sowie der Aussagegehalt dieses Ergebnisses analysiert.
Bei „Zukunftsorientierung“ wird untersucht, inwieweit bei den Ansätzen Zielvorgaben bzw. eine Integration in die Gesamtsteuerung berücksichtigt werden. Hierunter kann folglich der Soll-Zustand des Intellectual Capitals subsumiert werden. Unter „Beeinflussbarkeit“ wird die Möglichkeit einer eigentlichen Steuerung, also dem Abgleich der Soll- / Ist-Abweichung bewertet.
3. Analyse ausgewählter Verfahren zur Steuerung von Intellectual Capital
In diesem Kapitel werden drei Ansätze zur Steuerung von Intellectual Capital vorgestellt. Zunächst erfolgt eine Klassifikation der verschiedenen Verfahren. Anschließend werden die Modelle dargestellt und analysiert. Die Bewertung erfolgt anhand der oben definierten Anforderungskriterien. Darüber hinaus wird für jeden Ansatz die Praxistauglichkeit und Anwendbarkeit („Implementierfähigkeit“) analysiert.
3.1. Klassifikation von Ansätzen
Die verschiedenen Verfahren zur Steuerung des Intellectual Capitals eines Unternehmens lassen sich in zwei divergierende Gruppen gliedern, die als deduktivsummarische und induktiv-analytische Verfahren bezeichnet werden.
3
Arbeit zitieren:
Michael Graser, 2003, Evaluierung von Ansätzen zur Steuerung immaterieller Werte, München, GRIN Verlag GmbH
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