Inhaltsverzeichnis
1. EINLEITUNG 4
1.1 PROBLEMSTELLUNG 4
1.2 GANG DER UNTERSUCHUNG. 4
2. FREEMANS STAKEHOLDER-THEORIE 5
2.1 Entstehung der Stakeholder-Idee. 5
2.2 ABSICHT DER STAKEHOLDER-THEORIE 5
2.3 STAKEHOLDER: DEFINITION UND MODEL. 6
2.4 STAKEHOLDER-MANAGEMENT. 9
3. LEGITIMIERUNG DER STAKEHOLDER-THEORIE: INHALTLICHE, GRAPHISCHE UND
ETHISCHE ANALYSE 11
3.1 STAKEHOLDER-ORIENTIERUNG STATT SHAREHOLDER-ORIENTIERUNG 11
3.2 STAKEHOLDER-MODEL ALS GRAPHISCHER ENTWURF 12
3.3 STAKEHOLDER MANAGEMENT UND ETHIK. 14
5. SCHLUSSBETRACHTUNG. 16
5. LITERATURVERZEICHNIS 18
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Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Form der 1884 gewählten Darstellung des
Stakeholder-Modells, modifiziert nach Fassin 2009, S. 115 7
Abbildung 2: Darstellungsform des überarbeiteten Stakeholder-
Modells, modifiziert nach Fassin 2009, S.115 8
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1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1984 legt Edward Freeman die Grundbausteine einer Theorie, die sich in den Jahren danach als „Stakeholder-Theorie“ zu einem ausführlich konzipierten Ansatz der strategischen Unternehmensführung herausbildet. Während zunächst noch die Idee der „Stakeholder“ eine unbekannte Variable darstellt, erhalten im Laufe der Jahre Konstrukte wie „Stakeholder Management“, „Stakeholder Engamenent“ und „Stakeholder Capitalism“ immer mehr Resonanz in der einschlägigen Fachliteratur, die die Stakeholder-Theorie gegenwärtig als eine Hauptströmung der Managementtheorie akzeptiert. Mit der Entwicklung eines Verständnisses für Stakeholder und für eine Stakeholder-Theorie, geht gleichzeitig eine neue Betrachtung des Unternehmens mit ihren strategischen Komponenten einher. Was sind die Inhalte der Stakeholder-Theorie, die nun seit ihrer Entwicklung schon eine große Resonanz erhalten hat? Was sind die Veränderungen, die ein Stakeholder-Verständnis für das Unternehmen mit sich bringt und wie werden diese Veränderungen kritisiert? Mit diesen Fragestellung beschäftigt sich die folgende Arbeit um zu erklären, welchen Beitrag Edward Freeman mit seiner Formulierung der Stakeholder-Theorie für das unternehmerische Management geleistet hat. Am wichtigsten jedoch ist die Frage: Wie begründet sich diese Theorie selbst? Wie werden Theorie und zur Durchsetzung dieser Theorie geforderte oder bewirkte Veränderungen legitimiert und wie verteidigt sich diese Theorie gegen Kritik? Erst eine Antwort auf diese Fragen kann das Ausmaß des Erfolgs und die Begründung der Notwendigkeit von Freemans Stakeholder-Theorie angemessen darstellen.
1.2 Gang der Untersuchung
Im Sinne der angemessenen Klärung der genannten Fragestellungen, ist der Hauptteil der folgenden Arbeit in 2 Kapitel unterteilt. Kapitel 2, soll zunächst die Stakeholder-Theorie, wie sie von Freeman konzipiert wurde, ausführlich darstellen. So werden in diesem Kapitel Aspekte zur Entstehung der Stakeholder-Idee, zur Weiterentwicklung durch Freeman, zum von Freeman beabsichtigten Ziel und Zweck der Stakeholder-Theorie, und zur praktischen Ebene des Stakeholder-Managements behandelt. Nach dieser deskriptiven Präsentation der Theorie, soll diese in Kapitel 3 schließlich kritisch analysiert werden. Im Hinblick auf die Fragestellung nach der Begründung der Stakeholder-Theorie, sollen die drei Aspekte behandelt werden, die
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für die häuftigste Kritik, die meisten Missverständnisse oder die größten Veränderungen in der unternehmerischen Praxis gesorgt haben. So erfolgt also eine Analyse der Stakeholder-Theorie auf inhaltlicher, graphischer und ethischer Ebene, mit Fokussierung auf die Frage: Wie verteidigt und begründet sich diese Theorie selbst.
2. Freemans Stakeholder-Theorie
2.1 Entstehung der Stakeholder-Idee
Mit seinem 1984 veröffentlichten Buch „Strategic Management: A Stakeholder Approach“ greift Edward Freeman eine am Stanford Research Institute entwickelte Idee der Stakeholder-Theorie auf, die ursprünglich entwickelt wurde, um das dort herrschende betriebliche Umfeld zu beschreiben (vgl. Freeman 1984, S.32). Der Begriff Stakeholder erscheint erstmalig 1963 in einer Schrift dieses Instituts und wird ursprünglich definiert als „ those groups without whose support the organization would cease to exist “(Freeman 1984, S.31).
In seinem eigenen Werk von 1984 greift Freeman diese Stakeholder-Idee auf, bezieht sich auf die Personen, auf die diese Theorie zurückzuführen ist, darauf wieweit die Theorie verbreitet ist und was die Folgen der Weiterentwicklung und praktischen Ausführung dieser Theorie wären (vgl. Freeman 2004, S. 229). Er beschreibt den Forschungsinhalt und Prozess seiner Arbeit wie folgt: „My focus is on how executives can use the concept, framework, philosophy and processes of stakeholder approach to manage their insights to begin the construction of a stakeholder model of the firm...I shall draw on the work of many others and seek to use their insights to begin the construction of a stakeholder model of the firm.“ (Freeman 1984, S.27). Freemans umfassenden expliziten Auseinandersetzung mit dieser Idee und seinen zahlreichen Ausarbeitungen bis hin zur Entwicklung eines Stakeholder-Modells und eines konkreten Stakeholder-Konzepts, ist es zuzuschreiben, das er heute als Begründer der Stakeholder-Theorie angesehen wird (vgl. Garvare & Johansson 2010, S. 738).
2.2 Absicht der Stakeholder-Theorie
Mit seiner eigens konzipierten Stakeholder-Theorie liefert Freeman die Idee und theoretische Grundlage für eine neue Unternehmensführung, die das Ziel der
Optimierung der Wertschöpfung des Unternehmens verfolgt. Die Notwendigkeit und
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Arbeit zitieren:
Dilek Pehlivan, 2010, Edward Freeman und sein Beitrag zum Strategischen Management, München, GRIN Verlag GmbH
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