Philipps-Universität Marburg Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Betriebswirtschaftslehre - Wirtschaftsprüfung
Seminar im Wintersemester 01/02
Seminararbeit zum Thema 7:
Vorgelegt von:
Elke Waterschek
I
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis II
Abk ürzungsverzeichnis III
1. Einleitung. 1
1.1 Problemstellung. 1
1.2 Gang der Untersuchung 1
2. Die Kapitalflussrechnung. 2
2.1 Die Rechtsgrundlagen der Kapitalflussrechnung. 2
2.2 Der DRS 2 als Mittler. 4
2.3 Allgemeine Struktur- und Gestaltungsgrundsätze 5
3. Die Kapitalflussrechnung nach DRS 2 6
3.1 Gliederung. 6
3.2 Der Finanzmittelfonds. 7
3.3 Die „Laufende Geschäftstätigkeit“ 8
3.4 Die „Investitionstätigkeit“ 9
3.5 Die „Finanzierungstätigkeit“ 9
3.6 Die Besonderheiten im Konzernabschluss 10
4. Der Vergleich des DRS 2 mit international anerkannten Standards. 11
4.1 Die Abgrenzung des Finanzmittelfonds 11
4.2. Die Abgrenzung der „Laufenden Geschäftstätigkeit“ 12
4.4 Die Besonderheiten im Konzernabschluss 13
4.5 Der Umfang und Inhalt der erläuternden Angaben des Anhangs 13
5. Fazit. 15
Anhang V
Literaturverzeichnis VIII
II
Abbildungsverzeichnis
Tab. 1: Das Mindestgliederungsschema des DRS 2 nach der direkten Methode.......…………………………………………………………………...V
Tab. 2: Das Mindestgliederungsschema des DRS 2 nach der indirekten Methode………………………………………………………………….........VI
III
Abkürzungsverzeichnis
a. a. O. am angegebenen Ort Abs. Absatz AktG Aktiengesetz Aufl. Auflage BB Betriebs-Berater BBK Bilanz, Buchführung, Kostenrechnung BiRiLiG Bilanzrichtliniengesetz BMJ Bundesministerium der Justiz bzw. beziehungsweise DB Der Betrieb Ders. Derselbe d.h. das heißt DStR Deutsches Steuerrecht DRS Deutscher Rechnungslegungs Standard DRSC Deutsches Rechnungslegungs Standards Comittee FASB Financial Accounting Standards Board GuV Gewinn- und Verlustrechnung HGB Handelsgesetzbuch IAS International Accounting Standard IASC International Accounting Standards Committee KFR Kapitalflussrechnung KonTraG Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich NWB Neue Wirtschafts-Briefe S. Satz SEC Securities and Exchange Commission SFAS Statements of Financial Accounting Standards Sonst. Sonstige StuB Steuer und Bilanzen Tab. Tabelle Tz. Textziffer
IV
US-GAAP US-amerikanische Generally Accepted Accounting Principles v. von Vgl. Vergleiche WP Die Wirtschaftsprüfung BuW Betrieb und Wirtschaft
1
1. Einleitung
Nach internationalen Rechnungslegungsgrundsätzen ist die Kapitalflussrechnung seit langem anerkannter Pflichtbestandteil der financial statements und damit des Jahresabschlusses 1 . Seit dem BiRiLiG von 1985 wird auch in Deutschland in den handelsrechtlichen Generalnormen neben dem Einblick in die Vermögens- und Ertragslage der Einblick in die Finanzlage gefordert 2 . Durch das am 1.05.1998 in Kraft getretene KonTraG ist die Kapitalflussrechnung für börsennotierte Mutterunternehmen ein integraler Pflichtbestandteil des Konzernabschlusses 3 . Die KFR wird auch zunehmend freiwillig von Unternehmen als zusätzliche Informationsquelle für die Jahresabschlussadressaten zur Verfügung gestellt 4 .
1.1 Problemstellung
Im folgenden sollen die Zweckmäßigkeit des DRS 2 als Informationsinstrument für externe Abschlussadressaten und seine Rolle innerhalb der internationalen Rechnungslegungspraxis untersucht werden. Das unterschiedliche Anspruchsgefälle der Vorschriften innerhalb der Standards DRS 2, IAS 7 und SFAS 95 muss daher näher betrachtet werden.
1.2 Gang der Untersuchung
Zunächst werden Ziele und Rechtsgrundlagen der Standards aufgezeigt. Die allgemeinen Grundsätze für Kapitalflussrechnungen werden vorgestellt. Die Funktion des deutschen Rechnungslegungsstandards innerhalb der internationalen Rechnungslegung wird beurteilt. Der DRS 2 wird detailliert erläutert und bewertet. Ein Vergleich der drei Standards und eine kritische Gegenüberstellung folgen.
1 Siehe Selchert, Friedrich/Erhardt, Martin, Internationale Rechnungslegung, 1998, S. 274 und 279.
2 So Baetge, Jörg, Bilanzen, 4. Aufl., 1996, S. 624 und Coenenberg, Adolf, Jahresabschluss und Jahresabschlussanalyse, 17. Aufl., 2000, S. 678.
3 DRSC, DRS 2, Tz. 2 sowie auch Baetge, Jörg, Konzernbilanzen, 5. Aufl., 2000,S. 566 und Küting, Karlheinz/Weber, Claus-Peter, Der Konzernabschluss, 6. Aufl., 2000, S. 437.
4 So auch Baetge, Jörg/Kahling, Dieter, Konzernkapitalflussrechnung, in: NWB, BBK 18, Konzernbilanzrecht, S. 641-652, hier: S. 641; siehe auch eine empirische Untersuchung über die Verbreitung von Kapitalflussrechnungen: Jakoby, Stephan/Maier, Jürgen/Schmechel, Thomas, Internationalisierung der Publizitätspraxis bei Kapitalflussrechnungen, in: WP 1999, S. 225-268 sowie Stahn, Frank, Die Kapitalflussrechnung in der aktuellen Berichterstattung deutscher Kon- zerne, in: BB 1997, S. 1991-1996.
2
2. Die Kapitalflussrechnung
Die KFR ist eine unternehmensexternorientierte Finanzierungsrechnung und soll Investitions- und Finanzierungsvorgänge in Form von Ein- und Auszahlungen abbilden, um Aufschluss über deren Auswirkungen auf die Liquidität 5 des Unternehmens zu geben 6 . Investoren, Gläubiger und Öffentlichkeit sollen in Verbindung mit Bilanz und Erfolgsrechnung insbesondere über folgende Fähigkeiten des Unternehmens Aufschluss erhalten 7 :
1. Zahlungsüberschüsse zu erwirtschaften;
2. Verbindlichkeiten nachzukommen;
3. Dividenden zu zahlen und
4. kreditwürdig zu bleiben.
2.1 Die Rechtsgrundlagen der Kapitalflussrechnung 2.1.1 Regelungen nach HGB
§ 297 Abs. 1 S. 2 HGB 8 konstituiert für börsennotierte Mutterunternehmen die gesetzliche Pflicht den Anhang des Konzernabschlusses um eine KFR zu ergänzen 9 . Damit ein Unternehmen unter diese Verpflichtung subsumiert wird, bedarf es der Erfüllung folgender Tatbestandsmerkmale 10 :
1. Es muss ein Mutterunternehmen im Sinne des § 290 HGB vorliegen.
2. Dieses muss nach §§ 290-315 HGB konzernrechnungspflichtig sein.
3. Das Mutterunternehmen muss börsennotiert sein (§ 3 Abs. 2 AktG 11 ); d. h. seine Aktien müssen zu einem Markt zugelassen sein. Dieser Markt muss von staatlich anerkannter Stelle geregelt und überwacht werden, regelmäßig stattfinden und für das Publikum zumindest mittelbar zugänglich sein.
5 Als Liquidität bezeichnet man die Fähigkeit, zu jedem Zeitpunkt fälligen Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können.
6 Vgl. Strobel, Wilhelm, Der Entwurf eines DRS 2 zur Kapitalflussrechnung, in: DStR 1999, S. 1044-1048, hier: S. 1044 und v. Wysocki, Klaus, DRS 2: Neue Regeln des Deutschen Rechnungslegungs Standards Comittee zur Aufstellung von KFR, in: DB 1999, S. 2373-2378, hier: S. 2373.
7 So DRSC, DRS 2, Tz. 1 und vgl. folgende Ausführungen auch mit Baetge, Jörg/Kahling, Dieter, a. a. O.,S. 641 und v. Wysocki, Klaus, in: Ballwieser, Wolfgang, US-amerikanische Rechnungslegung, 4. Aufl. 2000, S.412.
8 Siehe: HGB, in der Fassung der Bekanntmachung vom 10.05.1897, veröffentlicht in: BGBl. III/ FNA 4100-1, in: Schönfelder, Stand 01.01.2001, München 2001.
9 Baetge, Jörg, Konzernbilanzen, 5. Aufl., 2000, S. 566 und Strobel, Wilhelm, a. a. O., S. 1044.
10 Siehe zu den folgenden Ausführungen auch Baetge, Jörg, Konzernbilanzen, 5. Aufl., 2000, S. 566 und Küting, Karlheinz/Weber, Claus-Peter, a. a. O., S. 438.
Arbeit zitieren:
Elke Waterschek, 2001, Vergleich des DRS 2 (Kapitalflussrechnung) mit international anerkannten Standards, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
Elke Waterschek hat den Text Vergleich des DRS 2 (Kapitalflussrechnung) mit international anerkannten Standards veröffentlicht
Elke Waterschek hat einen neuen Text hochgeladen
Internationalisierung von Rechnungslegung, Wirtschaftsprüfung und Corp...
Schriften zum Steuer-, Rechnun...
Dirk Simons
IFRS/HGB/HGB-BilMoG im Vergleich
Synoptische Darstellung mit Bi...
Sven Hayn, Georg Graf Waldersee
Internationale Rechnungslegung und Internationales Controlling
Herausforderungen - Handlungsf...
Wilfried Funk, Jonas Rossmanith
Internationale Rechnungslegung
IFRS 1 bis 8, IAS 1 bis 41, IF...
Bernhard Pellens, Rolf Uwe Fülbier, Joachim Gassen, Thorsten Sellhorn
IFRS - International Financial Reporting Standards
Bilanzierungs -, Steuerungs- u...
Helmut Ammann, Stefan Müller
Der Weg in die internationale Rechnungslegung
Grundlagen der Bilanzierung na...
Monika Haunerdinger, Hans-Jürgen Probst
0 Kommentare